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	<title>Erich Feyerabend - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:19:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Feyerabend&amp;diff=1158397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Leben */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-09T14:57:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erich Feyerabend-Beim Schmied.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Beim Schmied&amp;#039;&amp;#039;. 1921]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Göttingen - 50Pf. 1920.jpg|mini|Ein von E. Feyerabend gestalteter [[Notgeld]]schein aus [[Göttingen]], von 1920.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Feyerabend&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. November]] [[1889]] in [[Rees]] am Niederrhein; † [[18. Oktober]] [[1945]] in [[Bad Friedrichshall]]-Jagstfeld) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Grafiker]], [[Malerei|Maler]] und [[Zeichner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erich Feyerabend wuchs in [[Berlin]] auf und verbrachte dort seine Jugendzeit. Er sollte eine kaufmännische Lehre absolvieren. Es gelang Erich Feyerabend, in die [[Preußische Akademie der Künste#Geschichte|Akademie der Bildenden Künste]] aufgenommen zu werden. Dort studierte er u.&amp;amp;nbsp;a. bei dem Landschaftsmaler [[Friedrich Kallmorgen]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er als Leutnant der Reserve und als Kriegsmaler in Frankreich.&lt;br /&gt;
Nach der Beendigung des Studiums lebte er weiterhin in Berlin als freischaffender Künstler und Grafiker. Während dieser Schaffensperiode fertigte er u.&amp;amp;nbsp;a. einige [[Holzschnitt]]e von Märchen und Sagen an, die bei [[Buchillustration]]en Verwendung fanden. Seine Bilder wurden auf den großen Berliner und Münchener Kunstausstellungen gezeigt. Er war im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1936 war Feyerabend Mitglied einer [[Schutzstaffel|SS]]-Motorradstaffel. Im August 1934 gehörte er zu den Unterzeichnern des [[Aufruf der Kulturschaffenden|Aufrufs der Kulturschaffenden]] zur „Volksabstimmung“ über die Zusammenlegung des Reichspräsidenten- und Reichskanzleramts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee151&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der 1930er Jahre verlagerte Feyerabend seine künstlerische Tätigkeit mehr und mehr von der Malerei auf großformatige Holzschnitte. Von interessierten Städten erhielt er Aufträge, [[Stadtansicht]]en anzufertigen. Dabei behielt er sich das Recht vor, die Druckstöcke im Eigentum der Familie Feyerabend zu behalten. Nur im Falle der Stadt Berlin verkaufte er den Druckstock. Dieser Druckstock ist dann während des Krieges abhandengekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Feyerabend Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an 48 Gruppenausstellungen sicher belegt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Papenbrock]], Gabriele Saure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar, 2000; S. 424 und passim&amp;lt;/ref&amp;gt;, darunter von 1937 bis 1944 alle [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellungen]] in München&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.treffpunkt-kunst.net/k%C3%BCnstler-in-der-ns-zeit/k%C3%BCnstlernamen-listing-d-f/ |titel=Treffpunkt-Kunst.net - Künstlernamen Listing D-F |sprache=de |abruf=2025-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dort erwarben u. a. [[Joseph Goebbels|Goebbels]], [[Heinrich Himmler|Himmler]] und das [[Reichsluftfahrtministerium]] Holzschnitte Feyerabends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feyerabend wurde am 25. November 1938 als „Leiter der Holzschnittklasse“ an die [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Württ. Akademie der bildenden Künste]] in [[Stuttgart]] berufen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Akademie der bildenden Künste: Stuttgart – Stadt der Auslandsdeutschen&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: G. Göltz [Druck], o. J. [1939], S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; und übernahm somit das Lehrgebiet des von den Nazis als „entartet“ aus dem Amt gedrängten [[Gottfried Graf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.treffpunkt-kunst.net/k%C3%BCnstler-in-der-ns-zeit/k%C3%BCnstlernamen-listing-d-f/ Erich Feyerabend auf www.treffpunkt-kunst.net], abgerufen am 5. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie [[Ernst Klee]] nachgewiesen hat, wurde er im Mai 1943 von „[[Generalgouvernement|Generalgouverneur]]“ [[Hans Frank]], genannt &amp;#039;&amp;#039;Polenschlächter&amp;#039;&amp;#039;, im besetzten Krakau empfangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee151&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verbrachte Feyerabend zumeist in [[Stuttgart]]. Er wurde zum ordentlichen Professor und zeitweilig auch zum hauptamtlichen Direktor der mit der Kunstgewerbeschule ab 1941 organisatorisch vereinigten Stuttgarter Akademie ernannt, nachdem [[Fritz von Graevenitz]] aus Krankheitsgründen zu Beginn der 1940er Jahre sein Amt als Direktor niedergelegt hatte, in das er allerdings noch vor Kriegsende zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Feyerabend, dessen Weiterbeschäftigung an einer neu zu errichtenden Stuttgarter Kunstakademie die Kultusbehörde ablehnte, starb am 18. Oktober 1945 an den Folgen einer Lungenentzündung und wurde in [[Bad Wimpfen]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Schmucktelegramme ===&lt;br /&gt;
* Von spätestens 1926 kann ein sogenanntes Schmuck-Telegramm&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Meier zu Eisen, S. 82&amp;lt;/ref&amp;gt; beim Deutschen Reichstelegraphen nachgewiesen werden. Das vierseitige Blatt trägt auf der letzten Seite u.&amp;amp;nbsp;a. den Hinweis auf die Reichsdruckerei Berlin und unten rechts die Signatur C187Lx1(10.26).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchillustrationen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sagen&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet von Max Hillgruber. Herausgegeben vom Berliner Lehrerverein, Comenius Verlag, Berlin 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Schwänke aus alter Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Berliner Lehrerverein, Comenius Verlag, Berlin 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dreizehnlinden (Friedrich Wilhelm Weber)|Dreizehnlinden]]&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Wilhelm Weber, Verlag Peter Heine &amp;amp; Co, Warendorf i. W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städteansichten ===&lt;br /&gt;
* Beeskow 65 × 21 cm&lt;br /&gt;
* Berlin&lt;br /&gt;
* Besigheim 64 × 20 cm&lt;br /&gt;
* Bromberg 120 × 26 cm&lt;br /&gt;
* Danzig 118 × 24 cm&lt;br /&gt;
* Deventer 36 × 18 cm?&lt;br /&gt;
* Emden 40 × 18 cm&lt;br /&gt;
* Husum 51 × 16 cm&lt;br /&gt;
* Kolberg 48 × 24 cm?&lt;br /&gt;
* Krakau 217 × 35 cm&lt;br /&gt;
* Liegnitz 85 × 22 cm&lt;br /&gt;
* Lübeck 85 × 23 cm&lt;br /&gt;
* Ulm 114 × 32 cm&lt;br /&gt;
* Rees 65 × 20 cm&lt;br /&gt;
* Rostock 65 × 21 cm&lt;br /&gt;
* Scheer 80 × 21 cm&lt;br /&gt;
* Schwäbisch Hall 87 × 23 cm&lt;br /&gt;
* Soest 83 × 22 cm&lt;br /&gt;
* Stralsund (1944) 83 × 21 cm&lt;br /&gt;
* Stralsund (1945) 105 × 19 cm&lt;br /&gt;
* Stuttgart 143 × 27 cm&lt;br /&gt;
* Wimpfen 60 × 20 cm&lt;br /&gt;
* Wismar 45 × 15 cm?&lt;br /&gt;
* Wollin 50 × 17 cm?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragwürdige Ehrung ==&lt;br /&gt;
In seiner Geburtsstadt Rees wurde 2001 eine Straße nach Feyerabend benannt. Sie wurde wegen seiner Nazi-Vergangenheit am 2.&amp;amp;nbsp;November 2020 in &amp;#039;&amp;#039;[[Anne Frank|Anne-Frank]]-Straße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.stadt-rees.de/rathaus/veroeffentlichungen/amtsblatt-der-stadt-rees/amtsblaetter-jahresuebersicht-2020/abl-2020-22.pdf|titel=Reeser Amtsblatt. Amtliches Bekanntmachungsblatt der Stadt Rees, Ausgabe 22, Jahrgang 2020, S. 1.|abruf=2021-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Erich Feyerabend }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116485523|VIAF=15521059}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feyerabend, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Direktor einer Hochschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feyerabend, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Grafiker, Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rees]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Friedrichshall]]-Jagstfeld&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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