<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erich_Ebel</id>
	<title>Erich Ebel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erich_Ebel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Ebel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T04:22:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Ebel&amp;diff=1888255&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Ebel&amp;diff=1888255&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T17:34:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erich Ebel Landrat Iserlohn 1941.jpg|mini|hochkant|Erich Ebel als Kreisführer des Deutschen Roten Kreuzes, 1941]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erich Ebel Erfurt 1925.jpg|mini|hochkant|Erich Ebel als Referendar, Erfurt 1925]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landratsamt und Dienstvilla des Landrats Kreis Iserlohn 1940.png|mini|hochkant|Landratsamt und Dienstvilla des Landrats Iserlohn, 1940]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Iserlohn NS Propagandaveranstaltung 1940.jpg|mini|hochkant|NS-Propagandaveranstaltung auf dem Iserlohner Marktplatz 1940. Ebel Reihe Mitte links in Zivil]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ebel Erich Köln 1960.jpg|mini|hochkant|Erich Ebel als Regierungsdirektor auf einem Empfang der Bezirksregierung Köln 1960]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Ebel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, mit vollem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Ernst Ebel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[6. November]] [[1901]] in [[Königsberg (Preußen)]]; † [[25. Juni]] [[1973]] in [[Wittmund]]) war ein deutscher Beamter (bis 1945 [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], später [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und im [[Nationalsozialismus]] Landrat des [[Kreis Iserlohn|Landkreises Iserlohn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Ebel war der Sohn des Offiziers&amp;lt;ref&amp;gt;Kriegsministerium, Geheime Kriegskanzlei: &amp;quot;Rangliste der königlich preussischen Armee für 1912&amp;quot;. [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]]. Berlin 1912. S. 555.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rudolf Eugen Siegfried Ebel und dessen aus einer Fabrikantenfamilie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.adressbuecher.genealogy.net/addressbook/entry/5474654b1e6272f5d03e874b |date=2023-12 |archivebot=2023-12-18 23:13:47 InternetArchiveBot }} abgerufen am 1. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; stammenden Ehefrau Elisabeth Margarethe Ebel, geb. Grundner aus Königsberg. Von Seiten der Mutter stammte er von [[Salzburger Exulanten]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;https://salzburger.homepage.t-online.de/Fam-name.htm abgerufen am 1. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Schulbesuchen in [[Baltijsk|Pillau]] und [[Stettin]] legte Ebel 1921 das Abitur in [[Erfurt]] ab. Anschließend studierte er an den Universitäten in [[München]] und [[Halle (Saale)]] Rechts-, Staats- und Wirtschaftswissenschaften. Er gehörte der farbentragenden, pflichtschlagenden [[Landsmannschaft Vitebergia Halle]] an. [[1925]] wurde er nach einem mit „Gut“ bestandenem Examen Gerichtsreferendar am [[Oberlandesgericht Naumburg]]. 1930 bestand Ebel nach Stationen in [[Frankfurt (Oder)]] und [[Breslau]] das Assessorexamen. [[1935]] folgte die Ernennung zum preußischen Regierungsrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.familienarchiv-ebel.de/ |date=2023-12 |archivebot=2023-12-18 23:13:47 InternetArchiveBot}} Lebenslauf Erich Ebel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Ebel heiratete am 30. August 1934 Renate Betty Franziska Klietmann, mit der er vier Kinder hatte, darunter den späteren Kreisdirektor des [[Rheinisch-Bergischer Kreis|Rheinisch-Bergischen Kreises]] Knut Georg Ebel (1938–2014)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|url=https://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=132&amp;amp;id=0124&amp;amp;tektId=36 |date=2023-12 |archivebot=2023-12-18 23:13:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Jobst Christian Ebel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Spruck |url=https://www.waz.de/staedte/velbert/an-der-lantert-in-velbert-gehen-die-lichter-aus-id11883555.html |titel=An der Lantert in Velbert gehen die Lichter aus |werk=waz.de |datum=2016-06-04 |abruf=2024-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (1940–2019). Er war unter anderem verwandt mit den Pastoren [[Eduard Ebel]], [[Hans Ebel (Pfarrer)|Hans Ebel]] und [[Johann Wilhelm Ebel]] und über seine Frau Renate mit dem Leiter des Bauausschusses des Olympischen Dorfes von 1936, [[Georg Schulz (Ministerialbeamter)|Georg Schulz]] und dem Phaleristiker [[Kurt-Gerhard Klietmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintritt in die NSDAP und Ernennung zum Landrat ==&lt;br /&gt;
Ebel trat zum 1. April 1933 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 1.733.867)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/7130454.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 30. Juni 1933 in die [[Sturmabteilung|SA]] ein. Am 1. November 1939 wurde er vertretungsweise, am 9. August 1940 endgültig Landrat in [[Kreis Iserlohn|Iserlohn]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://territorial.de/westfal/iserlohn/landkrs.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;, Vorsitzender des Aufsichtsrates der [[Iserlohner Kreisbahn]], Aufsichtsratsmitglied der [[Westfälische Ferngas|Westfälischen Ferngas AG]], Verwaltungsrat der [[RWE|Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG]], Kreisführer des Deutschen Roten Kreuzes und des [[Sauerländischer Gebirgsverein|Sauerländischen Gebirgsvereins]]. Die Tätigkeit war stark durch das Kriegsgeschehen geprägt. 1941 verwaltete Ebel außerdem den [[Kreis Unna (1930–1974)|Kreis Unna]] und 1942 den [[Ennepe-Ruhr-Kreis]] mit. Prägend waren die Folgen der [[Möhnekatastrophe|Zerstörung]] der [[Möhnetalsperre]] nach dem 16. Mai 1943. 1943 soll Ebel nach Aussage des Leiters des Krüppelpflegeheims in Berchum dessen Räumung verhindert haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Kreisarchiv des Märkischen Kreises, Landratsamt Iserlohn Bestand B, Signatur : LA Is B.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1944 lehnte er bei einem Besuch von [[Fritz-Dietlof von der Schulenburg]] in seiner Dienstvilla in Iserlohn eine Beteiligung an jeglicher Opposition ab. Von 1939 bis 1941 und von 1942 bis 1945 war Ebel Vertreter des Kreisamtsleiters für Kommunalpolitik der NSDAP, auch wenn Aussagen im [[Entnazifizierung]]sverfahren betonen, dass es sich bei Ebel nicht um einen fanatischen Nationalsozialisten gehandelt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-12 |url=http://www.familienarchiv-ebel.de/ |text= |archivebot=2023-12-18 23:13:47 InternetArchiveBot}} Akten zum Entnazifizierungsverfahren 1947.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsende und Internierung ==&lt;br /&gt;
1945 wurde Iserlohn Zentrum des östlichen Teiles des [[Ruhrkessel]]s. Nach Ebels eigener Aussage und der von Beteiligten wandte er sich dabei beim Standortkommandanten und schriftlich beim Reichsverteidigungskommissar gegen die Zerstörungen von Brücken und Verkehrswegen und ordnete eigenmächtig die Verteilung der Lebensmittel an die Bevölkerung an. Er wurde am 18. April 1945 zusammen mit dem damaligen Regierungspräsidenten von Arnsberg, [[Lotar Eickhoff]] und anderen in seiner Dienstvilla verhaftet und im Lager Recklinghausen interniert. Am 15. August 1945 wurde er aus dem Beamtenverhältnis entlassen. Im Entnazifizierungsverfahren wurde Ebel am 6. März 1948 in die Kategorie „IVb/Mitläufer“ eingestuft, nach Betreiben eines Wiederaufnahmeverfahrens von der Spruchkammer Hagen vom 18. Dezember 1949 in die Kategorie „V/Unbelastet“. Seine Entlassung aus dem Internierungslager erfolgte nach der Verurteilung zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Reichsmark am 8. Januar 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Tod ==&lt;br /&gt;
Nach Tätigkeiten als Fahrer und Schreibkraft für die britische Armee wurde Ebel 1949 Landesgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes Westfalen-Lippe in [[Münster]]. In dieser Zeit trat er der SPD bei. 1957 folgte seine Wiederaufnahme in das Beamtenverhältnis, nach einer Stelle als Regierungsdirektor bei der [[Regierungsbezirk Düsseldorf|Bezirksregierung Düsseldorf]] wurde Ebel 1966 als Leitender Regierungsdirektor pensioniert. Am 25. Juni 1973 verunglückte er bei einem Autounfall in Wittmund tödlich. Er ist auf dem [[Städtischer Friedhof Iserlohn|Städtischen Friedhof Iserlohn]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.familienarchiv-ebel.de/ |date=2023-12 |archivebot=2023-12-18 23:13:47 InternetArchiveBot }} Akten Wiederernennung zum Beamten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ebel (Familienname)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1047898543|VIAF=306367874}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ebel, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Iserlohn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ebel, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ebel, Erich Ernst (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Beamter (NSDAP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wittmund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>