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	<title>Erich Duensing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-12-27T06:09:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erich Duensing (cropped).jpg|mini|Erich Duensing (1953)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Duensing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Dezember]] [[1905]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[9. Mai]] [[1982]] in [[Ottersweier]]) war von 1962 bis 1967 in [[West-Berlin]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Der Polizeipräsident in Berlin|Polizeipräsident in Berlin]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch einer höheren Schule meldete sich Duensing zur [[Freistaat Preußen|preußischen]] [[Schutzpolizei]] und absolvierte die Polizeischule in [[Hann. Münden|Hannoversch-Münden]], die ihn zum gehobenen Polizeidienst befähigte. Ab 1925 diente er in der preußischen Polizei als Offizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kabinett Hitler|Regierung Hitler]] bildete im Frühjahr 1933 im Zuge der geplanten Wiederaufrüstung aus geschlossenen Polizeieinheiten in Preußen eine „Landespolizei“, die sie im April 1935 bei der „[[Wehrhoheit#Nationalsozialismus|Wiedererlangung der Wehrhoheit]]“ in die [[Wehrmacht]] überführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Schmidt: &amp;#039;&amp;#039; Keine Kommissare. Preußische Polizeioffiziere zwischen soldatischem Selbstverständnis und polizeilicher Professionalität 1919 bis 1935&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Militärgeschichtliche Zeitschrift]], Band 69, Heft 1., S.&amp;amp;nbsp;37–58, hier S.&amp;amp;nbsp;53 f, {{DOI|10.1524/mgzs.2010.0003}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diese Weise gelangte Duensing 1936 mit dem Dienstgrad [[Oberleutnant]] ins Heer. Dort war Duensing zunächst als Bataillonsadjutant, [[Kompaniechef|Kompanieführer]] und Regimentsadjutant tätig. Von 1938 bis 1940 folgte eine [[Generalstab]]sausbildung. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Duensing [[Erster Generalstabsoffizier]] im Stab verschiedener Großverbände, unter anderem in der [[Heeresgruppe Süd]] an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]], und wurde mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Heidberger: &amp;#039;&amp;#039;Wohin geht unsere offene Gesellschaft? 1968 – Sein Erbe und seine Feinde.&amp;#039;&amp;#039; Logos, Berlin 2018, ISBN 978-3-8325-4919-0, [https://books.google.de/books?id=M2GwDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA14 S. 14.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der [[Kriegsgefangenschaft]] im Jahr 1948 trat Duensing der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei und wurde &amp;#039;&amp;#039;[[Beamter (Deutschland)|Oberbeamter]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Hessen|hessischen]] [[Polizeipräsidium Südhessen#Die Nachkriegsgeschichte der Darmstädter Polizei, die Jahre 1945 bis 1974|Landesgendarmerie]]. Später war Duensing in der Abteilung für öffentliche Sicherheit des hessischen Innenministeriums beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 wechselte Duensing von Hessen nach West-Berlin und wurde dort [[Kommandeur]] der [[Schutzpolizei]]. Zur Regierungszeit von [[Willy Brandt]] (SPD) als [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierender Bürgermeister]] trat Duensing 1962 die Nachfolge von [[Johannes Stumm]] als [[Polizeipräsident]] an. Duensing war Präsident des Berliner [[Polizeisportverein]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Demonstration am 2. Juni 1967 in West-Berlin]] ging die Berliner Polizei gemäß der von Duensing erdachten „Leberwursttaktik“ gegen Demonstranten vor. Dabei erschoss der Kriminalobermeister [[Karl-Heinz Kurras]] den Studenten [[Benno Ohnesorg]]. Die Öffentlichkeit wertete nicht nur Duensings Taktik, sondern auch die ebenso von ihm zu verantwortende Militarisierung der West-Berliner Polizei, verbunden mit ihrer Erziehung zum [[Antikommunismus#Bundesrepublik Deutschland|Antikommunismus]], als mitverursachend für den tödlichen Vorfall.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46409207|Titel=Nicht zu fett|Autor=|Jahr=1967|Nr=30|Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolge seiner Einstellungspolitik war die Polizeiführung mit ehemaligen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] und Wehrmachtsoffizieren durchsetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilfried Rott]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Insel: Eine Geschichte West-Berlins 1948-1990.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59133-4, [https://books.google.de/books?id=DcslpLc5xd0C&amp;amp;pg=PA238 S. 238].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein  Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses empfahl Duensings Ablösung. Im September 1967 traten gemeinsam der Regierende Bürgermeister [[Heinrich Albertz]] und der Innensenator [[Wolfgang Büsch]] als politisch Verantwortliche für die Fehlentwicklung der Berliner Sicherheitspolitik zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Munzinger|00000009920}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Duensing ersuchte um seine vorzeitige Versetzung in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde im Dezember 1967 [[Georg Moch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45465282|Titel=Letzte Wahl|Autor=|Jahr=1968|Nr=4|Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Polizeipräsidenten von Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1242675698|VIAF=3580163411734800360005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duensing, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant im Generalstab (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Duensing, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Polizist, Polizeipräsident von West-Berlin (SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Mai 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ottersweier]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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