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	<title>Erich Drach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ⵓ: •1 externer Link geändert• 🌐︎</title>
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		<updated>2026-03-02T21:18:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;•1 externer Link geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Drach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. April]] [[1885]] in [[München]]; † [[15. Juli]] [[1935]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutsche Staatsangehörigkeit|deutscher]] [[Germanist]]. Er begründete die [[Sprecherziehung]] als eigene Disziplin und ist einer der wichtigsten Wegbereiter der heutigen [[Sprechwissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erich Drach war ein Sohn des Schauspielerpaares Anna Maria und [[Emil Drach]]. Nachdem er 1903 am [[Maximiliansgymnasium München|Königlichen Maximiliansgymnasium]] in München die [[Hochschulreife]] erlangt hatte, studierte er [[Deutsche Philologie]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität]] in München. 1908 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er bei [[Franz Muncker]] mit einer [[Dissertation]] über [[Ludwig Tieck]]s Bühnenreform.&amp;lt;ref&amp;gt;Franziska Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=https://docplayer.org/storage/27/9486170/1772489803/YcBciSU6-4pMJTcYqgz54g/9486170.pdf | wayback=20260302211652 | text=Die Entwicklung der Sprechwissenschaft. Drei bedeutende Fachvertreter.}}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;logo report&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 6/1996, S.&amp;amp;nbsp;2–10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr heiratete er in München Maria Streibl. Anschließend besuchte er die [[Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch|Schauspielschule]] [[Max Reinhardt]]s. Bis 1914 spielte er als erster Held an den Theatern Heidelberg, Oldenburg und Lübeck.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|4|94||Drach, Erich|Christian Winkler|119094010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Frontdienst im Ersten Weltkrieg wurde Drach nach kurzer Zeit wegen eines Herzleidens entlassen. Er widmete sich dann  Studien der Anatomie und Physiologie von Stimme und Sprache bei dem HNO-Arzt und Stimmphysiologen [[Theodor Flatau]]. Ab 1915 unterrichtete Drach als Oberlehrer an Gymnasien in Bayern und Preußen sowie als Leiter des Seminars für Berufssprecher am neu eröffneten Berliner [[Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;PabstW93_108&amp;quot;&amp;gt;Marita Pabst-Weinschenk: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstitution der Sprechkunde und Sprecherziehung durch Erich Drach.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1917 wurde seine erste Ehe geschieden und er heiratete in Breslau die Opernsängerin Margareta Valeska Martini. Aus beiden Ehen hatte er jeweils einen Sohn. Drach wurde 1917 als Nachfolger [[Emil Milan]]s [[Lektor (Universität)|Lektor]] für Sprechkunde und Vortragskunst an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;/&amp;gt; Zusammen mit Friedrich Buch (Oberlehrer in Jena), [[Albert Fischer (Intendant)|Albert Fischer]] (Intendant des Stadttheaters Bonn), [[Ewald Geißler (Germanist)|Ewald Geißler]] (Lektor an der Universität Erlangen), [[Martin Seydel]] (Universität Leipzig) und [[Richard Wittsack]] (Universität Halle) gründete Drach 1920 die &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlich gebildeten Fachvertreter der Stimmkunde, Vortragslehre und Sprachkunst&amp;#039;&amp;#039;. Von 1922 bis 1933 war Drach zudem als außerordentlicher Lehrer für Sprechkunde an der [[Königliches Musik-Institut Berlin|Staatlichen Akademie für Kirchen- und Schulmusik]] Berlin tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PabstW93_108&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 veröffentlichte Drach das Buch &amp;#039;&amp;#039;Sprecherziehung&amp;#039;&amp;#039;, das bis 1953 in 12 Auflagen erschien. Sein Ansatz stand unter dem Leitwort „Erziehung zum Sprechen durch das Sprechen“. Drach arbeitete an den &amp;#039;&amp;#039;Richtlinien für die Lehrpläne der höheren Schulen Preußens&amp;#039;&amp;#039; mit, in denen verbindliche Sprecherziehung gefordert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PabstW93_108&amp;quot;/&amp;gt; Aus der Arbeit am Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht zog er sich 1925 zurück, die Leitung der dortigen Sprecherziehung übergab er an seinen Schüler Hans Lebede.&amp;lt;ref&amp;gt;Marita Pabst-Weinschenk: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstitution der Sprechkunde und Sprecherziehung durch Erich Drach.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim &amp;#039;&amp;#039;II. Internationalen Kongresses für [[Logopädie]] und [[Phoniatrie]]&amp;#039;&amp;#039; im Juli 1926 in Wien gehörte Drach dem Präsidium an, danach war er Mitglied der [[Internationale Gesellschaft für Logopädie und Phoniatrie|Internationalen Gesellschaft für Logopädie und Phoniatrie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Marita Pabst-Weinschenk: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstitution der Sprechkunde und Sprecherziehung durch Erich Drach.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1930 von [[Walther Hofstaetter]] und [[Ulrich Peters (Pädagoge)|Ulrich Peters]] herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Sachwörterbuch der [[Deutschkunde]]&amp;#039;&amp;#039; trug Drach mehrere Artikel bei. Er initiierte eine vom Zentralinstitut getragene Tagung zu „Stimme und Sprache“, die im November 1930 in Berlin stattfand. Im Anschluss daran fand die erste Sitzung des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Ausschußes für Sprechkunde und Sprecherziehung&amp;#039;&amp;#039; (DAfSuS) statt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;/&amp;gt; dessen 1. Vorsitzender Drach bis 1933 war. Der Ausschuss bot eine „Prüfung für freiberufliche Sprecherzieher“ an. Er war die Vorläuferorganisation der heutigen [[Deutsche Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung|Deutschen Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung]] (DGSS). Drach wirkte im Beraterausschus für [[Theodor Siebs]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Aussprache (Siebs)|Deutsche Bühnenaussprache]]&amp;#039;&amp;#039; mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drach war von 1923 bis ca. 1931 Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Bei der [[Reichstagswahl Juli 1932|Reichstagswahl im Juli 1932]] wählte er nach eigenen Angaben erstmals die [[NSDAP]].&amp;lt;ref&amp;gt;Marita Pabst-Weinschenk: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstitution der Sprechkunde und Sprecherziehung durch Erich Drach.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 108–109, 339.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten trat er zum 1. Mai 1933 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3.065.569).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/6821191&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marita Pabst-Weinschenk: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstitution der Sprechkunde und Sprecherziehung durch Erich Drach.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1933 wurde er Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsstelle für Deutsche Sprachpflege&amp;#039;&amp;#039; in der Abteilung Kultur des SS-[[Rasse- und Siedlungshauptamt]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Marita Pabst-Weinschenk: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstitution der Sprechkunde und Sprecherziehung durch Erich Drach.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Fachkollege [[Maximilian Weller]], ebenfalls Gründungsmitglied des DAfSuS und bereits seit 1931 NSDAP-Mitglied, wurde in dieser Zeit Reichsobmann für Sprachfragen der Reichsfachschaft Hochschullehrer im [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistischen Lehrerbund]] (NSLB) und ernannte Drach zu seinem Stellvertreter.&amp;lt;ref&amp;gt;Marita Pabst-Weinschenk: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstitution der Sprechkunde und Sprecherziehung durch Erich Drach.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 354.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 1933 übernahm Weller die Führung des DAfSuS und schaltete ihn unter Einführung des Führerprinzips und Ariergrundsatzes gleich. Drach protestierte gegen die Ernennung Wellers und schlug stattdessen eine kollegiale Führung des Ausschusses vor. Weller denunzierte daraufhin Drach bei der Reichsleitung des NSLB als „frankophilen Marxisten“ und „ausgesprochenen Vertreter des liberalistisch-marxistischen Systems“, unter seinem Vorsitz sei der DAfSuS „fortwährend untereinander verzankt und total aktionsunfähig“ gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marita Pabst-Weinschenk: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstitution der Sprechkunde und Sprecherziehung durch Erich Drach.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 167, 328, 339–340, 341–342, 357.&amp;lt;/ref&amp;gt; Drach verlor infolgedessen seine Stelle bei der Akademie für Kirchen- und Schulmusik, auch aus der Tätigkeit für den DAfSuS zog er sich zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen &amp;#039;&amp;#039;Grundgedanken der deutschen Satzlehre&amp;#039;&amp;#039;, die 1937 [[postum]] erschienen, formulierte Drach das [[Feldermodell des deutschen Satzes]]. An Krebs erkrankt starb er am 15. Juli 1935 nach einer Gallenoperation.&amp;lt;ref&amp;gt;Marita Pabst-Weinschenk: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstitution der Sprechkunde und Sprecherziehung durch Erich Drach.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 110, 363.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sprecherziehung&amp;#039;&amp;#039;. Diesterweg, Frankfurt am Main 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die redenden Künste.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der künstlerische Vortrag&amp;#039;&amp;#039;. Quelle und Meyer, Leipzig 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sprecherische Gestaltungslehre.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Lebede: &amp;#039;&amp;#039;Sprecherziehung, Rede, Vortragskunst.&amp;#039;&amp;#039; 1930, S. 24–70.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Aussprachelehre für den Gebrauch im Ausland.&amp;#039;&amp;#039; Diesterweg, Frankfurt am Main 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Redner und Rede.&amp;#039;&amp;#039; Hans Bott, Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundgedanken der deutschen Satzlehre&amp;#039;&amp;#039;. Diesterweg, Frankfurt am Main 1937 (postum erschienen).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schallplatte im deutschkundlichen Unterricht&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main: Diesterweg, 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|94||Drach, Erich|[[Christian Winkler (Germanist)|Christian Winkler]]|119094010}}&lt;br /&gt;
* [[Marita Pabst-Weinschenk]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstitution der Sprechkunde und Sprecherziehung durch Erich Drach. Faktenfachgeschichte von 1900 bis 1935&amp;#039;&amp;#039;. Westarp-Wissenschaften. Magdeburg/Essen 1993, ISBN 3-89432-068-0.&lt;br /&gt;
* Josefine Rittenbach: &amp;#039;&amp;#039;Sprechkunst von Drach bis Ritter. Und die Chance des gestischen Sprechens für ein wirkungsvolles Programm&amp;#039;&amp;#039;. Grin-Verlag, Norderstedt 2006, ISBN 978-3-640-19411-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119094010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119094010|LCCN=n/85/267454|VIAF=15572241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Drach, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprechwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Drach, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gymnasiallehrer, Begründer der [[Sprechwissenschaft]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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