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	<title>Erich Domaschk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T06:12:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Domaschk&amp;diff=2824070&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ typo</title>
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		<updated>2025-10-05T15:14:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Domaschk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Mai]] [[1908]] in [[Luckau]]; † [[14. Februar]] [[1974]] in [[Bochum]]) war ein deutscher [[Offizier]] der [[Wehrmacht]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] im [[Nationalkomitee Freies Deutschland]] (NKFD) und Mitbegründer des [[Bund Deutscher Offiziere|Bundes Deutscher Offiziere]] (BDO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Domaschk wurde 1908 in Luckau in der [[Niederlausitz]] als Sohn eines Postassistenten geboren. Er trat mit 18 Jahren in die [[Reichswehr]] ein, unterbrach seine Dienstzeit nach zwei Jahren, um ein Studium der Naturwissenschaften an der [[Albertus-Universität Königsberg|Albertus-Universität]] im ostpreußischen [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] zu beginnen. Dort wurde Domaschk im Sommersemester 1928 Mitglied der [[Burschenschaft Germania Königsberg|Burschenschaft Germania]].&amp;lt;ref name = &amp;quot;125, S. 144&amp;quot;&amp;gt;Burschenschaft Germania Königsberg zu Hamburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Alte Königsberger Burschenschaft Germania: 1843–1968.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1968. S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Offizier der Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
1937 wurde Domaschk in die Wehrmacht übernommen und zum [[Oberleutnant]] befördert. Er war 1939 mit der 3. (Kradschützen) Kompanie/Aufklärungsabteilung 1 am [[Überfall auf Polen|Polenfeldzug]] beteiligt, wo er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse ausgezeichnet wurde, sowie 1940 am [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]]. Am 1. Dezember wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert und wurde Bataillonskommandeur im Panzergrenadierregiment 103. Als solcher wurde er im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Feldzug gegen die Sowjetunion]] 1941 mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stalingrad Traktorenwerk 4.-15.09.1942.jpg|miniatur|Schlacht um das Traktorenwerk im Oktober 1942]]&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht von Stalingrad]] war Domaschk Kommandeur des III. [[Bataillon]]s des Panzergrenadier-Regiments 103. Er war mit seinem Bataillon unter anderem an der [[14. Panzer-Division (Wehrmacht)#Traktorenwerk|Eroberung des Traktorenwerks]] im Oktober 1942 beteiligt, wobei er mit seinen Soldaten bis an die [[Wolga]] gelangte, was in Berichten des OKW bereits als durchschlagender Erfolg in der Schlacht um Stalingrad gewertet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[David M. Glantz]]: &amp;#039;&amp;#039;Armageddon in Stalingrad: September–November 1942 (The Stalingrad Trilogy, Volume 2).&amp;#039;&amp;#039; University of Kansas Press, Lawrence 2009. S. 393–395.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name = &amp;quot;Glantz, S. 491&amp;quot;&amp;gt;David M. Glantz: &amp;#039;&amp;#039;Armageddon in Stalingrad: September–November 1942 (The Stalingrad Trilogy, Volume 2).&amp;#039;&amp;#039; University of Kansas Press, Lawrence 2009. S. 491&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch an den anschließenden [[14. Panzer-Division (Wehrmacht)#Brotfabrik|Kämpfen um die Brotfabrik]] war er beteiligt; in einer dramatischen Operation erreichte sein Bataillon nach Überwindung der ersten sowjetischen Verteidigungslinie fast erneut das Wolgaufer.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Glantz, S. 491&amp;quot;/&amp;gt; Am 3. November 1942 wurde Domaschk mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 22. November waren die deutschen Truppen in Stalingrad völlig von sowjetischen Truppen [[Kesselschlacht|eingekesselt]]. Im Januar 1943 wurde Domaschk Kommandant der Einsatzgruppe des II. Panzergrenadier-Regiments 103 und war mit der Organisation des Widerstandes auf dem Flugplatz [[Pitomnik]] beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsgefangenschaft und NKFD ===&lt;br /&gt;
1943 geriet er bei Stalingrad in sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]], wurde zunächst im [[Liste sowjetischer Kriegsgefangenenlager des Zweiten Weltkriegs|Kriegsgefangenenlager]] 97 in [[Jelabuga]] interniert und dann nach [[Krasnogorsk]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Petrick: &amp;#039;&amp;#039;“Freies Deutschland”, die Zeitung des Nationalkomitees “Freies Deutschland” (1943–1945)&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1979. S. 303.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort bekannte er sich zum Manifest des NKFD.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Fischer (Historiker)|Alexander Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Militärische Widerstand gegen Hitler und das NS-Regime 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;, [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn|Mittler]], 1984, S. 191 [https://books.google.de/books?id=xTBoAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22erich+domaschk%22&amp;amp;dq=%22erich+domaschk%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=LDmqUejEKMiq4ATZi4H4Dg Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1943 war er Mitbegründer des Bundes Deutscher Offiziere, nachdem er bereits sehr aktiv in dessen 14 Mitglieder zählenden Initiativgruppe gewesen war,&amp;lt;ref&amp;gt;Leonid Rešin: &amp;#039;&amp;#039;General zwischen den Fronten: Walter von Seydlitz in sowjetischer Kriegsgefangenschaft und Haft 1943–1955&amp;#039;&amp;#039;. Edition q, 1995. S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Mitunterzeichner des „Aufrufs an die deutschen Generale und Offiziere! An Volk und Wehrmacht!“ vom 12. September 1943.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gottfried Hamacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung »Freies Deutschland«: Kurzbiografien&amp;#039;&amp;#039;. Karl Dietz, Berlin 2005. S. 47. ([https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf pdf])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Verfügung des [[Oberkommando des Heeres|OKH]] vom 23. Dezember 1944 wurde Domaschk zusammen mit 19 weiteren in sowjetischer Kriegsgefangenschaft befindlichen Offizieren zur Durchführung eines Verfahrens vor dem [[Volksgerichtshof]] „vorläufig“ aus dem aktiven Wehrdienst entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Absolon: &amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmacht im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Band VI: &amp;#039;&amp;#039;19. Dezember 1941 bis 9. Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; Harald Boldt, Boppard 1995, ISBN 3-7646-1940-6. S. 547.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft nach Deutschland 1951 war Erich Domaschk als Abteilungsleiter in einer Bochumer Fahrzeugfabrik tätig. 1974 starb er in Bochum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: Politiker, Teilband 7: Supplement A–K, Winter, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8253-6050-4. S. 251–252.&lt;br /&gt;
* [[Egbert von Frankenberg und Proschlitz (Politiker)|Egbert von Frankenberg und Proschlitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Meine Entscheidung: Erinnerungen aus dem Zweiten Weltkrieg und dem antifaschistischen Widerstandskampf.&amp;#039;&amp;#039; [[Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik|Deutscher Militärverlag]], Ost-Berlin 1963.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Hamacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler. Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung »Freies Deutschland«: Kurzbiografien.&amp;#039;&amp;#039; Karl Dietz, Berlin 2005, ISBN 3-320-02941-X. S. 47.&lt;br /&gt;
* Hans Wijers: &amp;#039;&amp;#039;Eastern Front Combat: The German Soldier in Battle from Stalingrad to Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Stackpole, 2008, ISBN 978-0-8117-3442-4.&lt;br /&gt;
* Hans Wijers: &amp;#039;&amp;#039;Winter Storm: The Battle for Stalingrad and the Operation to Rescue 6th Army.&amp;#039;&amp;#039; Stackpole, 2012, ISBN 978-0-8117-1089-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Domaschk, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Domaschk, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Mai 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Luckau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Februar 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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