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	<title>Erich Doflein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Doflein&amp;diff=1551054&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DCB: fix</title>
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		<updated>2026-04-05T16:45:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Doflein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. August]] [[1900]] in [[München]]; † [[29. Oktober]] [[1977]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Musikwissenschaftler]] und Musikherausgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erich Doflein erhielt seine instrumentale Musikausbildung durch [[Max Auerbach (Pianist)|Max Auerbach]], [[Heinrich Kaminski]] und [[Ernst Praetorius]] (1880–1946). Musikwissenschaft studierte er bei [[Max Schneider (Musikhistoriker)|Max Schneider]], Kunstgeschichte bei [[Wilhelm Pinder]] und Philosophie bei [[Richard Hönigswald]] in Breslau und München. 1924 wurde er an der Universität Breslau mit der Dissertation „Über Gestalt und Stil in der Musik“ promoviert. Er vervollständigte seine Studien bei [[Wilibald Gurlitt]] und [[Hermann Erpf]] in Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 war Erich Doflein Mitbegründer eines privaten Institutes zur Ausbildung von Musiklehrern in Freiburg. Er lehrte von 1941 bis 1944 an der Musikhochschule Breslau. 1947 wurde er Professor und Gründungsdirektor der [[Hochschule für Musik Freiburg]] im Breisgau, wo er bis 1965 tätig war. Im Jahre 1948 half er bei der Gründung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung in Bayreuth, das später nach Darmstadt übersiedelte und dessen Präsident er von 1956 bis 1960 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Erich Doflein war besonders aktiv im Bereich der Musikpädagogik. Bis zum Erscheinen der ersten Bände des &amp;#039;&amp;#039;Geigen-Schulwerks&amp;#039;&amp;#039; (1932) hatten Violinschulen vor allem aus vom jeweiligen Autor komponierten Etüden bestanden, mit nur wenigen und meist musikalisch unbedeutenden Zugaben an Stücken anderer Komponisten. Einen ersten, allerdings noch vorsichtigen Ansatz für eine Erweiterung des Übematerials hatte die Violinschule von [[Joseph Joachim]] und [[Andreas Moser (Musiker)|Andreas Moser]] (1905) geboten, die großenteils auf das Übematerial älterer Violinschulen zurückgriff. Erich Doflein und seine Frau Elma boten in ihrem auf sechs Bände angelegten &amp;#039;&amp;#039;Geigen-Schulwerk&amp;#039;&amp;#039;, von denen allerdings nur fünf erschienen, erstmals ein Übematerial, das in erster Linie auf tatsächlichen Kompositionen von der Renaissance bis zur Moderne beruhte. Damit wurde das Werk zum Vorbild für alle späteren Violinschulen, die auch oftmals die bewährtesten Stücke aus ihm übernahmen. Doflein regte viele der bedeutendsten Komponisten seiner Zeit zur Komposition von gehaltvoller und für Geigenschüler geeigneter Literatur an, etwa [[Paul Hindemith]] oder [[Béla Bartók]] mit seinen &amp;#039;&amp;#039;[[44 Duos für zwei Violinen]]&amp;#039;&amp;#039; (1931). Viele von diesen Stücken erschienen im &amp;#039;&amp;#039;Geigen-Schulwerk&amp;#039;&amp;#039; oder in damit verbundenen, von Doflein herausgegebenen violinpädagogischen Sammelwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Doflein war der Herausgeber vieler praktisch eingerichteter Notenausgaben für verschiedene Musikverlage. Er konzentrierte sich dabei vor allem auf Erstausgaben oder erstmalige Neuausgaben der Kompositionen von bis dahin weitgehend unerforschten Komponisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Julius Weismann. Gesammelte Beiträge über Persönlichkeit und Werk&amp;#039;&amp;#039;, 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann Pachelbel&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für Hausmusik. Siebenter Jahrgang, Heft 1, Kassel, Bärenreiter 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der junge Beethoven. Im Spätherbst 1792, vor hundertfünfzig Jahren, traf der junge Beethoven in Wien ein&amp;#039;&amp;#039;, [Zeitungsartikel, Wien ?] 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Musik im Unterricht&amp;#039;&amp;#039;, in: Musik im Unterricht (Musikpädagogisches Beiheft des „Musikleben“). Heft 2, April. B. Schott’s Söhne, Mainz 1949.&lt;br /&gt;
* Als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Vorträge und Programm der VIII. Arbeitstagung Lindau 1955 (des Instituts für neue Musik und Musikerziehung e.V. Sitz Darmstadt),&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag des Instituts, Hagnau 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vielfalt und Zwiespalt in unserer Musik&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die vielfältige Musik und die allgemeine Musiklehre&amp;#039;&amp;#039; (= Musikalische Zeitfragen, hrsg. von W. Wiora, 9), Bärenreiter, Kassel 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Doflein: &amp;#039;&amp;#039;Gestalt und Stil in der Musik&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Hariolf Oberer]]. Gudrun Schröder, Bad Honnef 1987 (= Musikästhetische Schriften nach Kant, 3), ISBN 978-3-926196-03-3.&lt;br /&gt;
* [[Lars Ulrich Abraham]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erich Doflein: Festschrift zum 70. Geburtstag (7. August 1970)&amp;#039;&amp;#039;, Schott, Mainz 1972.&lt;br /&gt;
* Erich Doflein: &amp;#039;&amp;#039;Briefe an Béla Bartók 1930-1935. Zur Entstehungsgeschichte von Bartóks 44 Duos für 2 Violinen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. von Ulrich Mahlert, Studio-Verlag, Köln 1995. &lt;br /&gt;
* [[Andreas Jacob (Musikwissenschaftler)|Andreas Jacob]], Georg Olms (Hrsg.): Theodor W. Adorno – Erich Doflein: Briefwechsel. Hildesheim: Olms, 2006, ISBN 978-3-487-13029-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Doflein, Erich&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich|Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945]]&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main : S. Fischer, 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 118.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118680129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118680129|LCCN=n/85/301175|VIAF=93406307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Doflein, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Doflein, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikwissenschaftler, Herausgeber und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. August 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Oktober 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DCB</name></author>
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