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	<title>Erich Damerow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:28:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Damerow&amp;diff=2538084&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-05-29T09:45:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erich Damerow Grab auf dem Friedhof Ruhleben in Berlin-Charlottenburg.jpg|mini|281x281px|Grab auf dem Friedhof Ruhleben in Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich August Ferdinand Damerow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juli]] [[1886]] in [[Glinki (Bydogoszcz)|Glienke]] bei [[Bydgoszcz|Bromberg]]; † [[14. Februar]] [[1972]] in [[Berlin-Köpenick|Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Standesamt Berlin-Köpenick, Nr. 320/1972&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]/[[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]]). Er war stellvertretender [[Ministerpräsident]] von [[Sachsen-Anhalt]] und [[Minister]] für [[Landwirtschaftsminister|Land- und Forstwirtschaft]], [[Handelsministerium|Handel und Versorgung]] bzw. für [[Justizminister|Justiz]] des Landes Sachsen-Anhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Damerow besuchte das [[Realgymnasium]] und legte 1906 das [[Abitur]] ab. Anschließend studierte [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] an den Universitäten in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]]. 1911 promovierte er in [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Erlangen]] zum [[Dr. jur.]] und legte die 1. sowie 2. juristische Staatsprüfung ab. 1914/1915 leistete er [[Kriegsdienst]]. Danach war er bis 1918 Hilfsrichter bei verschiedenen Amtsgerichten der [[Provinz Posen]] und bis 1920 Magistratsassessor in [[Bydgoszcz|Bromberg]] und [[Cottbus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 trat Damerow der DDP bei. Von 1920 bis 1922 war er Stadtrat in [[Zerbst]] und 1922/1923 wirkte er dort als Bürgermeister. 1924 wurde er zum [[Oberbürgermeister]] von [[Köthen]] gewählt. 1933 wurde er vom NS-Regime abgesetzt und kurzzeitig in „[[Schutzhaft]]“ genommen, ihm folgte im Amt [[Richard Hengst]] nach. Anschließend arbeitete er bis 1945 als Vertreter, kaufmännischer Angestellter und [[Syndikus]], zuletzt ab 1942 in der Wirtschaftskammer [[Chemnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende gehörte er im Juni 1945 zu den Mitbegründern der Demokratischen Volkspartei in [[Halle (Saale)]], die im August 1945 in der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands (LDP) aufging. Bis März 1950 war er Mitglied des Landesvorstandes der LDP. Damerow war von 1946 bis 1950 Landesvorsitzender der LDP in Sachsen-Anhalt und gehörte von 1947 bis 1972 dem LDP- bzw. LDPD-Zentralvorstand an, von Juli 1947 bis Februar 1949 als stellvertretender Vorsitzender des Zentralvorstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1946 wurde er Vizepräsident der [[Provinz Sachsen]]. Nach den [[Landtagswahlen in der SBZ 1946|Landtagswahlen im Dezember 1946]] war er [[Liste der Mitglieder des Landtages Sachsen-Anhalt (1946–1952, 1. Wahlperiode)|Mitglied des Landtags]] und wirkte als stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Land- und Forstwirtschaft, Handel und Versorgung. Er galt – neben dem stellvertretenden Ministerpräsidenten [[Robert Siewert]] (SED) –, als einer der namhaften Belieferten aus der Provinzialregierung und den Parteien [[SED]] sowie [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDP]], die „Schwarzlieferungen“ von Lebensmitteln vom &amp;gt;&amp;gt;Leiter des Hilfswerks der Provinz Sachsen&amp;lt;&amp;lt;, Schwabe, bekommen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel 7/1947; [https://www.spiegel.de/politik/die-moerder-sind-ueber-uns-a-277d4af4-0002-0001-0000-000041121099 SPIEGEL-Bericht vom 14. Februar 1947.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Liste der früheren Angestellten des Schiebers Hans-Otto Schwabe, Helene Mader, „in der alle Schwarzlieferungen“ detailliert &amp;#039;&amp;#039;verzeichnet&amp;#039;&amp;#039; waren, hatte der provinzsächsische Generalstaatsanwalt [[Werner Fischl]] im Zusammenhang mit einem anderen Kriminalfall dem Polizeidirektor König&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;König, Georg&amp;#039;&amp;#039; laut &amp;quot;Adressbuch Halle/Saale 1946/47, I. Teil, S. 213 [Dort als &amp;quot;Präsidialdirektor&amp;quot; bezeichnet.]&amp;lt;/ref&amp;gt; überlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dietrich Wilde|Wilde, Dietrich]] (Verfasser); Sternal, Bernd (Herausgeber); Wilde, Götz (Herausgeber); Herrmann, Ulrich (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;In jenen Jahren - Band 2. Aufzeichnungen eines befreiten Deutschen&amp;#039;&amp;#039;. Norderstedt 2011, S. 105; ISBN 978-3-8423-5364-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1948 wurde Damerow Minister der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt als Nachfolger von [[Erhard Hübener]], der bis dahin dieses Amt als Ministerpräsident zusätzlich ausübte. Im November 1949 hatte Justizminister Damerow gegenüber einem [[Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst|ADN]]-Vertreter für die Öffentlichkeit zu erklären, dass der Generalstaatsanwalt von Sachsen-Anhalt, [[Werner Fischl|Fischl]], „angewiesen worden“ sei, „Voruntersuchungen“ in der &amp;#039;&amp;#039;Affäre Conti&amp;#039;&amp;#039; „mit größter Intensität und Beschleunigung zu führen“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. November 1949, S. 1 Sp. 6 f. [„Strenge Bestrafung gefordert / Selbstkritik in Sachsen-Anhalt“]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die staatsanwaltlichen Ermittlungen mündeten in den gerichtlichen &amp;#039;&amp;#039;[[Affäre Conti|Schauprozess]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Dessau]] 1950 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948/1949 war Damerow Mitglied des Verfassungsausschusses sowie Mitglied des [[Liste der Mitglieder des 1. Volksrates der SBZ|Volksrates]] bzw. der [[Liste der Mitglieder der Provisorischen Volkskammer|Provisorischen Volkskammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1951 war er Abteilungsleiter bzw. [[Justitiar]] im [[Finanzministerium]] der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 heiratete er in Bromberg Margarete Korth (1887 Bromberg – 1975 Berlin-Wilmersdorf).&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Standesamt Wilmersdorf Nr. 2749/1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das furtum possessionis im römischen und heutigen Recht&amp;#039;&amp;#039;. Krahl, Bromberg 1912 ([[Dissertation]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Coethen in Anhalt&amp;#039;&amp;#039;. H. Burkhard, Berlin 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rechtsquellen für das Versicherungswesen der Deutschen Demokratischen Republik und des Demokratischen Sektors von Groß-Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Zentralverlag, Berlin 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Versicherungsrechts der Deutschen Demokratischen Republik unter Ausschluss der Sozialversicherung&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Zentralverlag, Berlin 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1966 erhielt Damerow den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Juli 1966, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Auszeichnung wurde ihm im Amtssitz des Staatsrats vom Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates [[Gerald Götting]] überreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Juli 1966, S. 2, Spalte 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Broszat]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Handbuch: Staatliche Verwaltungen, Parteien, gesellschaftliche Organisationen und ihre Führungskräfte in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1993, ISBN 3-486-55262-7, S. 885.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 110f.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=erich-damerow|lemma=Damerow, Erich|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=528}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000018905}}&lt;br /&gt;
* [http://archiv2.fes.de/objekt_start.fau?prj=fes&amp;amp;dm=Fotos&amp;amp;ref=165657#1 Aufnahme mit Erich Damerow] im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Justizminister von Sachsen-Anhalt|Navigationsleiste Landesvorsitzende der LDPD Sachsen-Anhalt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1145949185|VIAF=12760729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Damerow, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Anhalt 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Zerbst/Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Damerow, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Damerow, Erich August Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker und Funktionär (DDP, LDPD), MdV und Minister in Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juli 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Glinki (Bydogoszcz)|Glienke]] bei [[Bydgoszcz|Bromberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Februar 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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