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	<title>Erich Brill - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:27:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Brill&amp;diff=2387365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-11T17:00:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erich Brill-030.jpg|mini|Fälle des [[Rio Tietê]] (Brasilien, 1935)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Brahmsallee 47 (Erich Brill) in Hamburg-Harvestehude.jpg|mini|Stolperstein in der Brahmsallee 41 in Hamburg-Harvestehude]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Arnold Brill&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[20. September]] [[1895]] in [[Lübeck]]; ermordet [[26. März]] [[1942]] im [[Gut Jungfernhof (Lager)|Lager Jungfernhof]] bei [[Riga]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Malerei|Maler]] und Opfer des [[Holocaust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erich Brill wurde am 20. September 1895 als drittes Kind in die jüdische Familie von Sophie und Wolf Brill hineingeboren. Als er zwei Jahre alt war, zogen er und seine Familie von Lübeck nach Hamburg. Später machte er dort eine Lehre im väterlichen Holzgroßhandel „Gebr. Brill“, den er eigentlich übernehmen sollte. Doch stattdessen studierte er [[Philosophie]] und [[Staatswissenschaft]]en in Hamburg. Neben seiner Promotion in Frankfurt/Main besuchte er Kunstgewerbeschulen in Frankfurt und Hamburg. 1920 begann er mit seiner Tätigkeit als freischaffender Künstler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maike Bruhns |Titel=Geflohen aus Deutschland. Hamburger Künstler im Exil 1933–1945 |Hrsg=Maike Bruhns |Sammelwerk=Kunst in der Krise. Künstlerlexikon |Band=2 |Nummer= |Auflage=1 |Verlag=Edition Temmen |Ort=Bremen |Datum=2007 |ISBN=3861088908 |Seiten=87-90}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studium der Nationalökonomie schloss Brill mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ab. Anschließend studierte er an den [[Kunstgewerbeschule]]n in [[Hochschule für bildende Künste Hamburg|Hamburg]] und [[Frankfurt am Main]]. Im Jahr 1920 heiratete er die Jüdin [[Marte Brill|Martha Leiser]], und sie bekamen die Tochter [[Alice Brill|Alice]] (1920–2013)&amp;lt;ref&amp;gt;Grace Fan: {{Webarchiv|url=http://www.timeout.com.br/sao-paulo/en/art/features/10/alice-brill |wayback=20190128082852 |text=&amp;#039;&amp;#039;Alice Brill: a life in paint and photographs&amp;#039;&amp;#039; }}, bei &amp;#039;&amp;#039;Time out Brazil&amp;#039;&amp;#039;, São Paulo, 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bereits 1921 wurde die Ehe geschieden und Erich Brill war wieder frei für ein Leben als ungebundener Künstler. Er hielt sich in Italien, Palästina, der Schweiz und Frankreich auf. Anfangs noch expressionistisch, wurden seine Bilder im Laufe der 1920er Jahre zunehmend impressionistisch. Bis 1933 hatte er 25 Ausstellungen. Sein erster Förderer, [[Alfred Lichtwark]], kaufte ihm für die [[Kunsthalle Hamburg]] drei Bilder ab, [[Emil Ludwig]] ließ sich von ihm porträtieren. Brill war Mitglied im [[Hamburger Künstlerverein von 1832]] und seit 1920 Mitglied der [[Hamburgische Künstlerschaft|Hamburgischen Künstlerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] musste er, weil er jüdischer Herkunft war, in die [[Niederlande]] fliehen. Außerdem wurde seine Kunst von den Nationalsozialisten als [[Entartete Kunst|entartet]] betrachtet und teilweise zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine nun ebenfalls emigrierte Exfrau versuchte 1934 in [[Brasilien]] Fuß zu fassen und ließ die Tochter vorerst bei ihm in [[Amsterdam]], die beiden konnten 1935 nach [[São Paulo]] folgen. Brill kehrte aber 1936 allein nach Deutschland zurück, wobei er sich Illusionen über den deutschen [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] machte. In Deutschland wurde er, weil er als Jude eine [[Nürnberger Gesetze|arische]] Freundin hatte, 1937 denunziert und verhaftet, 1938 wegen [[Rassenschande]] zu vier Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt und in [[Gröpelingen#Oslebshausen|Bremen-Oslebshausen]] inhaftiert. Am 6. Dezember 1941 wurde er von Hamburg nach [[Riga]] in das [[Gut Jungfernhof (Lager)|Lager Jungfernhof]] deportiert. Im Lager war er vorerst zu leichten Verwaltungsarbeiten eingeteilt. Am 26. März 1942 wurde Brill bei einer Massenerschießung im Wald von Biķernieki bei Riga ([[Aktion Dünamünde]]) erschossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein letztes Bild ist ein Selbstporträt mit dem Titel „Sylvester 36/37“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem einhundertsten Geburtsjahr 1995 hat seine Tochter Alice Brill Czapski in der [[Pinacoteca do Estado de São Paulo|Staatsgalerie von Sao Paulo]] eine Ausstellung organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Erich Brill erinnern in Hamburg zwei [[Stolpersteine]], einer vor seinem Wohnhaus in [[Hamburg-Harvestehude|Harvestehude]] und einer vor seinem Arbeitsplatz am [[Jungfernstieg]] in der [[Hamburg-Neustadt|Neustadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
* Pinacoteca do Estado de São Paulo: &amp;#039;&amp;#039;Erich Brill : pintor e viajante&amp;#039;&amp;#039;, São Paulo : Pinacoteca do Estado de São Paulo, 1996. (pt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der vom NS-Regime verfolgten Kunstschaffenden der Bildenden Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marlen Eckl: &amp;#039;&amp;#039;Martha Brill – engagierte Publizistin und literarische Chronistin des brasilianischen Exils.&amp;#039;&amp;#039; In: [[John M. Spalek]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige Exilliteratur seit 1933&amp;#039;&amp;#039;, Berlin : de Gruyter, 2010, ISBN 978-3-11-024056-6, Band 3, Supplement 1, S. 352–354.&lt;br /&gt;
* Marlen Eckl: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Schmelztiegel&amp;quot; – die Darstellung Sao Paulos in Malerei, Literatur und Fotografie der Familie Brill.&amp;#039;&amp;#039; In: Martius-Staden-Jahrbuch, Nr. 58, São Paulo 2011, S. 8–35.&lt;br /&gt;
* Katherine Morris: &amp;#039;&amp;#039;German-Jewish Women in Brazil: Autobiography as Cultural History&amp;#039;&amp;#039;. In: Quack, Sibylle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Between Sorrow and Strength. Women Refugees of the Nazi Period.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge, 1995. S. 147–158.&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|1|315||Erich Brill|}}&lt;br /&gt;
* [[Joseph Walk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Leo Baeck Institute, Jerusalem. Saur, München 1988, ISBN 3-598-10477-4.&lt;br /&gt;
* [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933 / International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Vol II, 1 München : Saur 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 156 Eintrag zu Alice Brill.&lt;br /&gt;
* Nachruf in [[Aufbau (jüdische Zeitung)|Aufbau]] 1946, Nr. 12, S. 7.&lt;br /&gt;
* Maike Bruhns: &amp;#039;&amp;#039;Geflohen aus Deutschland. Hamburger Künstler im Exil 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: Maike Bruhns (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst in der Krise. Künstlerlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Band 2, Bremen 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html.de?id=848330&amp;amp;submit=1&amp;amp;page=13&amp;amp;maxview=50&amp;amp;offset=600 &amp;#039;&amp;#039;Brill, Erich&amp;#039;&amp;#039;] beim [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120150743|LCCN=n/95/920596|VIAF=5754749}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brill, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer in einem Konzentrationslager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Hamburg-Mitte ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Eimsbüttel ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brill, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brill, Erich Arnold (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Opfer des Holocaust&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. September 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gut Jungfernhof (Lager)|Gut Jungfernhof]] bei Riga&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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