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	<title>Erich Bombach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Bombach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1908]] in [[Berlin]]; † [[17. Februar]] [[1985]] ebenda) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]) und [[Gewerkschafter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bombach, Sohn eines [[Buchbinder]]s, absolvierte nach der [[Volksschule|Volks-]] und Aufbauschule eine Lehre zum kaufmännischen Angestellten. Anschließend arbeitete er im Beruf. 1925 schloss er sich der Gewerkschaft, dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] (KJVD) und der KPD an. 1928/1929 fungierte er als politischer Leiter des KJVD in [[Berlin-Neukölln]]. 1929/30 war er Gewerkschaftsobmann in der Bezirksleitung Berlin-Brandenburg, 1932 zuständig für die „Gegnerarbeit“ im Zentralkomitee des KJVD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] 1933 setzte er seine politische Tätigkeit „illegal“ fort. Im selben Jahr wurde er verhaftet und wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Ende 1935 wurde er aus der [[Justizvollzugsanstalt Tegel|Haftanstalt Berlin-Tegel]] entlassen. Zwischen 1936 und 1942 arbeitete er als Filmkopierer. 1942 wurde er zur [[Wehrmacht]] ins [[Strafdivision 999|Strafbataillon 999]] eingezogen. Von 1943 bis 1947 war er in amerikanischer und britischer [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1947 kehrte Bombach nach Deutschland zurück und wurde Mitglied der SED, des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]] und der [[Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]]. Er war zunächst Mitarbeiter, dann Abteilungsleiter und zuletzt stellvertretender Hauptabteilungsleiter der Organisationsabteilung des FDGB-Bundesvorstandes. Von Oktober bis Dezember 1949 war er zunächst Zweiter Vorsitzender des FDGB-Landesvorstandes [[Brandenburg]]. Im Dezember 1949 erfolgte seine Wahl zum Ersten Vorsitzenden des FDGB-Landesvorstandes Brandenburg. Diese Funktion hatte er bis zur Auflösung der Länder in der DDR im Juli 1952 inne. Anschließend war er Erster Vorsitzender des FDGB-Bezirksvorstandes [[Bezirk Potsdam|Potsdam]] und von 1953 bis 1957 Erster Vorsitzender des FDGB-Bezirksvorstandes [[Bezirk Cottbus|Cottbus]]. Von 1957 bis 1960 war er stellvertretender Vorsitzender des Zentralvorstandes der IG Metall/Metallurgie.&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1960 war er zudem Mitglied des FDGB-Bundesvorstandes. 1960 wurde er wegen angeblichen „Kapitulantentums“ von seinen Funktionen entbunden und zum Sekretär des FDGB-Kreisvorstandes [[Berlin-Köpenick]] zurückgestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 1950 bis Juli 1952 gehörte er für den FDGB als Vizepräsident dem [[Landtag Brandenburg (1946–1952)|Landtag von Brandenburg]] an und war dort Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr, Wiederaufbau und Arbeit. Anschließend war Bombach Abgeordneter der Bezirkstage von [[Bezirk Potsdam|Potsdam]] und [[Bezirk Cottbus|Cottbus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bombach war zudem bis 1953 Mitglied der SED-Bezirksleitung Potsdam, zeitweise auch Kandidat bzw. Mitglied des Büros der SED-Bezirksleitung Potsdam, anschließend von 1953 bis 1957 Mitglied der SED-Bezirksleitung Cottbus und dort ebenfalls zeitweise Kandidat bzw. Mitglied des Büros.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bombach wurde, wie auch seine Frau [[Käte Bombach]], in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralfriedhof Friedrichsfelde#Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes|Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige der SED-Kreisleitung Berlin-Lichtenberg, &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. März 1985, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]]&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Broszat]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Handbuch. Staatliche Verwaltungen, Parteien, gesellschaftliche Organisationen und ihre Führungskräfte in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Oldenbourg, München 1993, ISBN 3-486-55262-7, S. 874. &lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth–Lyr&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 72. &lt;br /&gt;
* [[Friederike Sattler]]: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsordnung im Übergang. Politik, Organisation und Funktion der KPD/SED im Land Brandenburg bei der Etablierung der zentralen Planwirtschaft in der SBZ/DDR 1945–52.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Münster 2002, ISBN 3-8258-6321-2, (zugleich [[Dissertation]], [[Freie Universität Berlin]] 2001), S. 920.  &lt;br /&gt;
* Michele Barricelli, René Mounajed; Hans-Joachim Fieber et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Berlin gegen das NS-Regime 1933 bis 1945. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band 1 [A–B]. Trafo Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-89626-351-X, S. 202. &lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/biographien/b/Bombach,_Erich.html Bombach, Erich].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Dowe]], Karlheinz Kuba, [[Manfred Wilke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;FDGB-Lexikon. Funktion, Struktur, Kader und Entwicklung einer Massenorganisation der SED (1945–1990).&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2009, ISBN 978-3-86872-240-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==   &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDName=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-07-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Erste Vorsitzende des FDGB-LV Brandenburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Erste Vorsitzende des FDGB-BV Cottbus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bombach, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Brandenburg 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bombach, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SED) und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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