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	<title>Erich Bock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:55:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Bock&amp;diff=2887939&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Minderbinder: /* Marine */ reinwäscherei raus</title>
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		<updated>2025-12-22T14:18:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Marine: &lt;/span&gt; reinwäscherei raus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Sanitätsoffizier Erich Bock. Zum Polizeibeamten siehe [[Erich von Bock und Polach]], zum SS-Mitglied siehe [[Erich Bock (SS-Mitglied)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Bock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1907]] in [[Magdeburg]]; † [[22. Dezember]] [[1994]] in [[Gießen]]) war ein deutscher Sanitätsoffizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in Magdeburg studierte Bock an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]] Medizin. Zu Beginn des Sommersemesters 1926 wurde er im [[Corps Moenania Würzburg]] aktiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KCL&amp;quot;&amp;gt;Kösener Corpslisten 1996, 101/815; 113/527; 98/1278&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. April 1929 trat er als Marineoffizieranwärter in die [[Reichsmarine]] ein. Wie alle [[Offizieranwärter]] der Reichsmarine und der [[Kriegsmarine]] durchlief er die [[Grundausbildung]] auf [[Dänholm]]. Da er an einer deutschen Universität seiner Wahl (weiter) studieren durfte, ging er zum Wintersemester 1929/30 an die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]]; denn er wollte auch im väterlichen [[Corps Palaiomarchia]] aktiv werden. Dort zeichnete er sich als [[Consenior]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KCL&amp;quot;/&amp;gt; An der [[Universität Hamburg]] bestand er 1932 das medizinische Staatsexamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NEB&amp;quot;&amp;gt;Niewerth: &amp;#039;&amp;#039;Erich Bock&amp;#039;&amp;#039;. Corpszeitung der Altmärker-Masuren 93 (1995), S. 293 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsmarine ===&lt;br /&gt;
1934 heiratete er in Hamburg Erika Uhland, mit der er zwei Söhne und drei Töchter hatte. Mit ihr kam er als Arzt zu einer Torpedoboot-Halbflottille in [[Wilhelmshaven]]. Danach war er 2. Schiffsarzt auf dem neuen Panzerschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland (Schiff, 1933)|Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Truppenarzt]] an der [[Marinestützpunkt Bremerhaven (1935–1945)#Marineschule Wesermünde (MSW)|Marineschule Wesermünde]]. Ende 1936 zog die Familie nach Hamburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NEB&amp;quot;/&amp;gt; In die [[Kriegsmarine]] übernommen, kam er im Oktober 1936 an das [[Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin]]. Im Rahmen der tropenmedizinischen Ausbildung wurde er Ende 1938 für einige Monate nach [[Niederländisch-Indien]] kommandiert; er kehrte aber erst im November 1940 über die [[Sowjetunion]] zurück. Von Juni bis September 1940 leitete er die hygienisch-bakteriologische Abteilung der [[Marinestation der Ostsee]]. Seit 1942 [[Fregattenkapitän|Geschwaderarzt]], kam er als [[Hygiene|Hygieniker]] und Tropenmediziner im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieg]] mehrmals nach [[Südrussland]]. In [[Süditalien]] und [[Sofia]] diente er als [[Oberstabsarzt]] und stellvertretender [[Leitender Sanitätsoffizier]] des [[Marinegruppenkommando Süd|Marinegruppenkommandos Süd]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.winklerverlag.com/verlag/V1279X/v1279-00.pdf &amp;#039;&amp;#039;Lazarettschiffe und Verwundetentransporte im Schwarzen Meer&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; In Hamburg wurde er Dr. med. habil. und [[Dozent]] (nicht [[Privatdozent]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NEB&amp;quot;/&amp;gt; Da seine Familie in der [[Operation Gomorrha]] ausgebombt worden war, holte Bock sie nach dem Krieg mit Erlaubnis der [[Control Commission for Germany/British Element]] auf den Gutshof eines Onkels in der Nähe von Magdeburg. Dort mussten sie wiederum weichen, als Teile der [[Provinz Sachsen]] am 1. Juli 1945 von der [[Britische Besatzungszone|Britischen Besatzungszone]] zur [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] geschlagen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NEB&amp;quot;/&amp;gt; Als [[Siegfried Handloser]] als [[Chef des Wehrmachtsanitätswesens]] im [[Nürnberger Ärzteprozess]] wegen Kriegsverbrechen und des Verbrechens gegen die Menschlichkeit angeklagt war, wurde Bock als Zeuge berufen und dabei selbst für längere Zeit inhaftiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NEB&amp;quot;/&amp;gt; Handloser wurde schuldig gesprochen und zu lebenslänglicher Haft verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundeswehr und Grünes Kreuz ===&lt;br /&gt;
Anfang der 1950er Jahre wurde er in das [[Amt Blank]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=zAj25pQttLgC&amp;amp;pg=PA1199&amp;amp;lpg=PA1199&amp;amp;dq=erich+bock+flottenarzt&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=VlV0AOe2aY&amp;amp;sig=RQpqe7oFzuRlQ2rWzq-XeWyMS2s&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=LXUeUeuWLobtsgaa4IAQ&amp;amp;ved=0CC4Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=erich%20bock%20flottenarzt&amp;amp;f=false Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik 1945–1956&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3. Oldenbourg, München 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1953 Chef der Abteilung Gesundheitswesen und war später beim Chef des Sanitätswesens der Bundeswehr. Im November 1957 wurde er zum [[Flottenarzt]] befördert und mit der Leitung des Bundeswehrlazaretts in Gießen beauftragt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=_WFlxxBx7QoC&amp;amp;pg=PA304&amp;amp;lpg=PA304&amp;amp;dq=erich+bock+flottenarzt&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=hX4ezhRDPC&amp;amp;sig=XfTY94x_Ky2ZlPbMNPtW3r6z6mw&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=LXUeUeuWLobtsgaa4IAQ&amp;amp;ved=0CDEQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=erich%20bock%20flottenarzt&amp;amp;f=false H. R. Hammerich, R. J. Schlaffer: Militärische Aufbaugeneration der Bundeswehr 1955–1970. Oldenbourg, München 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://edoc.ub.uni-muenchen.de/12270/1/Werk_Christian.pdf Christian Werk: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Bundeswehrkrankenhäuser Koblenz, Hamm, Detmold, Gießen und Osnabrück 1957 bis 2007&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, München 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er am 31. März 1968 pensioniert worden war, leitete er zehn Jahre lang die medizinisch-wissenschaftliche Abteilung des [[Deutsches Grünes Kreuz|Deutschen Grünen Kreuzes]] in Marburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NEB&amp;quot;/&amp;gt; Seit dem Herbst 1994 ein [[Pflegefall]], wurde er von den Kindern in Obhut des Johanniterstifts Gießen gegeben. Er starb mit 87 Jahren. Beigesetzt wurde er auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] neben seiner Frau, die er 1977 verloren hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NEB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* mit Fritz Pohle und Werner Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Über die akute Nephritis. Zum heutigen Stand der Kenntnisse über Lungenentzündung, unter Berücksichtigung der in der Kriegsmarine von 1921 bis 1934 aufgetretenen Erkrankungsfälle&amp;#039;&amp;#039;. Mittler, Herford 1940. [http://books.google.de/books/about/%C3%9Cber_die_akute_Nephritis.html?id=XABeHAAACAAJ&amp;amp;redir_esc=y Google Books]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055932216|VIAF=309724132}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bock, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hygieniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tropenmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flottenarzt (Marine der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstabsarzt (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bock, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sanitätsoffizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minderbinder</name></author>
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