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	<title>Erich-Klibansky-Platz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T07:18:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich-Klibansky-Platz&amp;diff=1208578&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Århus: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2024-10-17T22:37:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erich-Klibansky-Platz Köln.jpg|mini|Erich-Klibansky-Platz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich-Klibansky-Platz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Köln]]er Stadtteil [[Köln-Altstadt-Nord|Altstadt-Nord]], an der Helenenstraße gelegen, trägt den Namen [[Erich Klibansky]]s, des ehemaligen und zugleich letzten Direktors des jüdischen Reformrealgymnasiums &amp;#039;&amp;#039;([[Jawne (Schule)|Jawne]])&amp;#039;&amp;#039;. Er erhielt seinen Namen im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Bereich der Platzfläche ist gering, sie entstand aufgrund der durch den letzten [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] gegebenen [[städtebau]]lichen Veränderungen. Der Platz liegt, nur Fußgängern vorbehalten, am westlichen Ende der Helenenstraße, zwischen der [[Aper (Bischof)|St.-Apern]]-Straße und der Albertusstraße, gegenüber dem Haupteingang des Tagungshotels &amp;#039;&amp;#039;Pullman&amp;#039;&amp;#039;. Es ist das Areal des früher mit mehreren Schulgebäuden und einer Synagoge bebauten Grundstückes der jüdischen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Adass Jeschurun.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte des Platzes ==&lt;br /&gt;
Die St.-Apern-Straße war schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein „gediegenes“, von wohlhabenden Bürgern geschätztes Wohn- und Geschäftsviertel. Hier dominierten [[Antiquität]]engeschäfte, in denen von meist jüdischen Inhabern Schmuck oder kostbares Mobiliar feilgeboten wurde. Diese Anwohner errichteten 1884 ein Gotteshaus, es entstand die [[Synagoge]] der orthodoxen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Adass Jeschurun&amp;#039;&amp;#039;. Ihr angegliedert errichtete man im gleichen Jahr ein [[Lehrerseminar]]. Zeitgleich mit der jüdischen Volksschule, der &amp;#039;&amp;#039;Morijah&amp;#039;&amp;#039; wurde 1907–1909 auf dem Nachbargrundstück an der St.-Apern-Straße durch [[Carl Moritz (Architekt)|Carl Moritz]] der Sitz des [[Landkreis Köln|Landkreises Köln]] erbaut (heutige Kreishausgalerie).&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Dietmar: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik Kölns&amp;#039;&amp;#039;. S. 265&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1919 errichtete die Gemeinde das ebenfalls private, nur durch die Gemeinde unterhaltene Reform[[realgymnasium]] „Jawne“ in der St.-Apern-Straße. Das Innere der Synagoge wurde im [[Novemberpogrome 1938|November 1938]] zerstört, die Schulgebäude wurden 1942 geschlossen. Alle Gebäude waren am Ende des Krieges vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Löwenbrunnen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Löwenbrunnen-an-der-Kreishausgalerie-PC130038.JPG|mini|hochkant|Löwenbrunnen auf dem Erich-Klibansky-Platz]]&lt;br /&gt;
Ein [[symbol]]haft mit dem [[Löwe Judas|„Löwen von Juda“]], einem &amp;#039;&amp;#039;Gur Aryeh&amp;#039;&amp;#039; ([[Hebräische Sprache|hebräisch]] für &amp;#039;&amp;#039;junger Löwe&amp;#039;&amp;#039;), geschmückter Brunnen auf diesem Platz erinnert an 1100 ermordete jüdische Kölner Kinder, deren Namen auf den das Brunnenbecken einfassenden Bronzeplatten verzeichnet sind. Der 1997 als [[Mahnmal]] aufgestellte Brunnen erinnert aber auch an Erich Klibansky, der 130 der ihm anvertrauten Schüler retten konnte, indem er für sie 1938 die Flucht nach [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] organisierte. Eins dieser damals entkommenen Kinder, Hermann Gurfinkel, schuf den Löwenbrunnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Mast-Kirschning, S. 163 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2020 verunreinigten Aktivisten der „Animal Rebellion Köln“ das Brunnenwasser mit roter Farbe, was wegen des Charakters des Brunnens als Gedenkort zu scharfer Kritik jüdischer Verbände und der Kölner Synagogen-Gemeinde führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.juedische-allgemeine.de/politik/synagogen-gemeinde-entsetzt-uber-blutrot-gefarbten-brunnen/ |titel=Synagogen-Gemeinde entsetzt über blutrot gefärbten Brunnen |werk=Jüdische Allgemeine |datum=2020-07-13 |sprache=de |abruf=2020-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später baten die Aktivisten um Entschuldigung. Man bedaure, dass hier der jüdischen Kultur unbeabsichtigt Unrecht getan worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.deutschlandfunk.de/animal-rebellion-tierschuetzer-faerben-brunnen-blutrot.2849.de.html?drn:news_id=1150892 |titel=„Animal Rebellion“ – Tierschützer färben Brunnen blutrot - jüdische Gemeinde entsetzt |hrsg=[[Deutschlandfunk]] |datum= |sprache=de |abruf=2020-07-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200713235448/https://www.deutschlandfunk.de/animal-rebellion-tierschuetzer-faerben-brunnen-blutrot.2849.de.html?drn:news_id=1150892 |archiv-datum=2020-07-13 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-18 22:57:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselnde Ausstellungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausstellung-E-Klibansky-Platz-041.JPG|mini|hochkant|Eingang zur Ausstellung]]&lt;br /&gt;
Ab den 1980er Jahren wurde in jahrelanger [[Recherche]] durch die Eheleute Dieter und Irene Corbach, die sich für die Auseinandersetzung mit der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Geschichte]] in Köln einsetzten, umfangreiches Material gesichtet und gesichert. Auf der Grundlage dieser Sammlung, die nach dem Tod Dieter Corbachs an das [[NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln]] ging, fand eine erste Ausstellung, &amp;#039;&amp;#039;Die Jawne zu Köln&amp;#039;&amp;#039;, statt. Irene Corbach führte nach dem Tod ihres Mannes als Synodalbeauftragte für das christlich-jüdische Gespräch im rechtsrheinischen Kirchenkreis die Arbeit fort. Auch pflegte sie weiterhin den Kontakt zu Jawne-Schülern in aller Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Ausstellung im Jahr 2007 nahm mit ihrem Motto „Die Kinder auf dem Schulhof nebenan“ Bezug auf die ehemaligen Baulichkeiten der jüdisch-orthodoxen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Adass Jeschurun&amp;#039;&amp;#039; an der St.-Apern-Straße 29–31. Mit Unterstützung des Kölner [[NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln|NS-Dokumentationszentrums]] ([[EL-DE-Haus]]), von dem historische Fotos und Dokumente aus der Sammlung Corbach (ab 2006) zur Verfügung gestellt wurden, hoffte man, dass vor allem jugendlichen Besuchern durch die [[Authentizität|authentischen]] Illustrationen und die zu einem Großteil übersetzten Texte der Alltag an einer jüdischen Schule in den 1920er/1930er Jahren nachvollziehbar werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kirche-koeln.de/aktuell/artikel.php?keyword=&amp;amp;id=1304&amp;amp;archiv |text=Archivikirche-koeln.de |wayback=20071008060623 |archiv-bot=2019-04-09 03:57:59 InternetArchiveBot}} abgerufen am 20. Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur/Quellen ==&lt;br /&gt;
* Kirsten Serup-Bilfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Dom und Davidstern. Jüdisches Leben in Köln von den Anfängen bis heute&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Ulrike Mast-Kirschning und mit einem Vorwort von [[Ralph Giordano]], Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln, o. J. (2001), ISBN 3-462-03508-8&lt;br /&gt;
* Carl Dietmar: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik Kölns&amp;#039;&amp;#039;, Chronik Verlag, Dortmund 1991, ISBN 3-611-00193-7&lt;br /&gt;
* [[Adolf Kober]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Religionsunterricht der Synagogen-Gemeinde Köln&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch der Synagogen-Gemeinde Köln 1934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Erich-Klibansky-Platz (Köln)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jawne.de/content/index_ger.html Lern- und Gedenkort Jawne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50/56/23.549821/N|EW=6/56/41.359338/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:ErichKlibanskyPlatz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt-Nord]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Århus</name></author>
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