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	<title>Erica Küppers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:01:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erica_K%C3%BCppers&amp;diff=2579285&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:E4:D72A:D234:904B:FB7B:E45D:CFA5: /* Ehrung */</title>
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		<updated>2024-07-10T16:09:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erica Küppers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Dezember]] [[1891]] in [[Essen]]; † [[16. September]] [[1968]] in [[Bad Vilbel]]) war eine [[deutsche]] [[evangelisch]]e [[Pfarrer]]in. Sie war Mitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] (BK) und erste [[ordiniert]]e Pfarrerin der [[Evangelische Kirche in Hessen und Nassau|Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Küppers studierte nach Erlangung ihrer [[Hochschulreife]] 1911 [[Evangelische Theologie]], [[Philosophie]] und [[Germanistik]] in [[Göttingen]], [[Zürich]], [[Leipzig]] und [[Heidelberg]]. Küppers gehörte seit ihrer Göttinger Studienzeit zum Freundeskreis um [[Karl Barth]] und später um [[Charlotte von Kirschbaum]]. Sie legte das [[Prüfung|Examen]] zum [[Lehramt]] ab. Danach wurde sie [[Lehrer]]in an der privaten [[Odenwaldschule]] von [[Ober-Hambach]], in der  reformorientiert unterrichtet wurde. Danach ist sie in den Schuldienst von [[Niedersachsen]] übernommen worden. 1926 wurde sie zur Studienrätin an der [[Droyßig|Erziehungs- und Bildungsanstalt für Mädchen in Droyßig]] bei [[Zeitz]] ernannt. Von dort aus ging sie mit einem [[Stipendium]] nach [[Bonn]] und [[Kirchliche Hochschule Bethel|Bethel]], wo sie ihr Theologiestudium bis zum Ersten theologischen Examen weiter betrieb. Es gelang ihr jedoch nicht zu [[promovieren]], weil sie in ernste Auseinandersetzungen mit dem 1933 eingesetzten Direktor in Droyssig geriet. Im Dezember 1933 wurde sie nach [[Magdeburg]] versetzt. Frühzeitig schloss sie sich der Bekennenden Kirche an, zu deren [[Kirchliches Notrecht von Dahlem|dahlemitischem Flügel]] sie gehörte. Ihren Widerspruch gegen [[Rassismus]] und [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] machte sie öffentlich. Weil sie den [[Führereid|Eid auf Adolf Hitler]] verweigerte, wurde sie im August 1935 vom Dienst beurlaubt und am 24. Oktober gleichen Jahres zwangsweise in den [[Ruhestand]] versetzt. Weil sie dennoch mehrere Vorträge gegen die Ausgrenzung und Diskriminierung von [[Jude]]n hielt, erhielt sie 1936 [[Redeverbot]] für den [[Regierungsbezirk Magdeburg]]. Am 1. Dezember 1936 trat sie in den Dienst des Stadtverbandes der [[Evangelische Frauenhilfe in Deutschland|Evangelischen Frauenhilfe]] von [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] wirkte sie im Auftrag des evangelischen [[Reichsbruderrat|Bruderrat]]s der BK beim Wiederaufbau des kirchlichen Lebens mit. Im Januar 1950 übernahm sie die Schriftleitung der neu gegründeten Zeitung „Bekennende Kirche auf dem Weg“, dem Nachrichtenblatt des [[Bruderrat der EKD|Bruderrates der Evangelischen Kirche in Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Bekennende Kirche auf dem Weg. Informations- und Nachrichtenblatt des Bruderrates der Evangelischen Kirche Deutschlands |Hrsg=Herbert Mochalski; August Wilhelm Fresenius |Sammelwerk= |Band=1 |Nummer=1 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1950-01-15|ISBN= |Seiten=23f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1950 konnte sie sogar ihre Zweite Theologische Prüfung ablegen und in das [[Vikariat (evangelisch)|Vikariat]] eintreten. Am 1. Advent 1950 wurde sie von Kirchenpräsident [[Martin Niemöller]], einem langjährigen guten Freund, [[Ordination|ordiniert]]. Küppers durfte nun offiziell den Titel [[Vikariat (evangelisch)|Vikarin]] tragen, aber Pfarrerin durfte sie sich trotzdem nicht nennen. Im Dezember 1950 trat sie eine Stelle an als [[Gefängnisseelsorge]]rin im [[Justizvollzugsanstalt Frankfurt am Main III|Frauengefängnis Preungesheim]]. Die [[Synode (evangelische Kirchen)|Synode]] der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der Küppers ab 1951 selbst angehörte, verabschiedete erst 1959 ein &amp;#039;&amp;#039;Pfarrerinnengesetz&amp;#039;&amp;#039;, mit dem ihr und damit weiteren Frauen der Titel einer Pfarrerin zu tragen erlaubt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit anderen Freunden aus der Bekennenden Kirche gehörte sie seit 1949 für ein Jahrzehnt zu den Herausgebern der BK-Zeitschrift [[Die Stimme der Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
*Nach ihrem Tod wurde in Erinnerung an sie ein kirchliches Gemeindehaus in [[Weiterstadt]] in &amp;#039;&amp;#039;Erica-Küppers-Haus&amp;#039;&amp;#039; benannt. Es steht am &amp;#039;&amp;#039;Herrngartenweg 5&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.darmstadt-land-evangelisch.de/index.php?id=46 Abgerufen am 14. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Gottes Volk&amp;#039;&amp;#039;. Stimme Verl.,  Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1962.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Stimme des Christen im deutschen Gedicht 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Bechauf, Bielefeld 1948.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Arbeitshilfe zur Behandlung der [[Judenfrage]] in Gemeindeabenden, im Unterricht und in [[Katechetisch]]en Kursen&amp;#039;&amp;#039;. Lembeck, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1950.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Bekennende Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Chr. Kaiser, München 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Marlies Flesch-Thebesius]]: &amp;#039;&amp;#039;Unsere theologischen Mütter: Zum Beispiel [[Carola Barth]] und Erica Küppers aus Frankfurt&amp;#039;&amp;#039;. In: Joachim Proescholdt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Persönlichkeiten in Frankfurt am Main. Vorträge zur 1200-Jahrfeier der Stadt Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-922179-27-4.&lt;br /&gt;
*Marlies Flesch-Thebesius: &amp;#039;&amp;#039;Blume der Steppe. Das Leben der Pfarrerin Erica Küppers 1891–1968&amp;#039;&amp;#039;. In: Schriftenreihe des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt am Main, 1. Aufl. 1994, ISBN 978-3-922179-23-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119397560|VIAF=30345744}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kuppers, Erica}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Küppers, Erica&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=evangelische Pfarrerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. September 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Vilbel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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