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	<title>Erhardt Gißke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:06:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-12-11T20:54:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bildlink  = https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/ZPM54F7KT2CBA2ZJ2HBLMWUQBMWYBKAD?isThumbnailFiltered=true&amp;amp;query=Prof.+Dr.+Ehrhardt+Gi%C3%9Fke&amp;amp;rows=20&amp;amp;offset=0&amp;amp;viewType=list&amp;amp;hitNumber=1&lt;br /&gt;
| hochkant  = &lt;br /&gt;
| titel     = Prof. Dr. Ehrhardt Gißke&lt;br /&gt;
| künstler  = &lt;br /&gt;
| jahr      = 1958&lt;br /&gt;
| technik   = Passfoto monochrom&lt;br /&gt;
| höhe      = 4&lt;br /&gt;
| breite    = 3&lt;br /&gt;
| museum    = Deutsche Digitale Bibliothek&lt;br /&gt;
| ort       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erhardt Gißke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Ehrhardt Gisske&amp;#039;&amp;#039;; * [[2. März]] [[1924]] in [[Schönstedt]]; † [[19. Juli]] [[1993]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Architekt]] und Generalbaudirektor der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Unter seiner Leitung entstanden einige der bedeutendsten Bauten der DDR in [[Ost-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Charité (Berlin).jpg|mini|hochkant=1.2| [[Bettenhaus der Charité]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Zeiss Planetarium.JPG|mini|Zeiss-Großplanetarium Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Volksschule absolvierte Gißke zunächst eine [[Maurer]]lehre, danach studierte er an der &amp;#039;&amp;#039;[[Baugewerkschule#Land Thüringen|Staatsbauschule (Baugewerkschule) Gotha]]&amp;#039;&amp;#039; [[Architektur]] (1941–1943). Am 12. Januar 1942 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zu 1. September desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.225.457).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/11031461&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg wurde er Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und 1946 mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000017188|Erhardt Gißke}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreichem Studiumabschluss arbeitete Gißke in der Planungsabteilung eines [[Volkseigener Betrieb|volkseigenen Baubetriebes]] in [[Bad Langensalza]].&amp;lt;br /&amp;gt;Als der Ort [[Bruchstedt]] am 23. Mai 1950 durch eine [[Hochwasser]][[katastrophe]] zu rund 80 Prozent zerstört worden war, berief der Erste Sekretär der SED-Landesleitung Thüringen [[Erich Mückenberger]] Erhardt Gißke zum Chef des Bauwesens, um einen schnellen Wiederaufbau zu organisieren, was ihm innerhalb von nur 50 Tagen gelang. In [[Thüringen]] arbeitete Gißke danach in Architekten[[kollektiv]]en mit, die mit der Erstellung des Wintersportzentrums Oberhof ([[Rennrodelbahn Oberhof]], [[Schanzenanlage im Kanzlersgrund]] und andere) im Thüringer Wald und dem Bau von Sportstätten in Leipzig beauftragt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ost-Berlin]] erfolgte in den 1950er Jahren die Konzentration der DDR-Bautätigkeit auf die [[Karl-Marx-Allee|Stalinallee]], bei welcher das [[Nationales Aufbauwerk|NAW]] eine größere Rolle spielte. So beauftragte der Berliner Magistrat Erhardt Gißke mit der technischen Leitung, anfänglich für die Organisation der [[Trümmerbahn]], mit deren Einsatz die kriegszerstörten Ruinen in diesem Gebiet beseitigt wurden; die Trümmerbahn stellte 1955 hier ihren Betrieb ein. Im Jahr 1956 erhielt Gißke die Berufung zum Stellvertreter des Chefarchitekten von Berlin, [[Hermann Henselmann]], womit er für die bauliche Umsetzung der [[städtebau]]lichen Pläne und architektonischen Projekte Henselmanns zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1958 ernannte der [[Magistrat von Berlin#Der Magistrat in Ost-Berlin 1948–1990|Berliner Magistrat]] Erhardt Gißke zum Baudirektor. 1964 wurde er Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Instituts für Industriebau&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bauakademie der DDR]], wo er 1969 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] und 1973 zum [[Professor]] berufen wurde. Im Jahr 1973 wurde Gißke Generaldirektor der &amp;#039;&amp;#039;Aufbauleitung Sondervorhaben der Hauptstadt Berlin&amp;#039;&amp;#039;, dann &amp;#039;&amp;#039;Generaldirektor der Baudirektion Berlin&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Funktion unterstanden ihm insbesondere die Planungskollektive und er war für die Materialbeschaffung und den Einsatz von Bauhilfskräften zuständig, wobei auch [[Bausoldat]]en der [[Nationale Volksarmee|NVA]] für die Erstellung der Bauten zum Einsatz kamen.&amp;lt;br /&amp;gt;Erhardt Gißke war maßgeblich an der Realisierung folgender repräsentativer Bauvorhaben der Ära [[Erich Honecker]]s in [[Ost-Berlin]] beteiligt:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Palast der Republik]] (1973–1976, abgerissen ab 2006)&lt;br /&gt;
* [[Berliner Dom]] (vereinfachte Wiederherstellung, 1975–1981)&lt;br /&gt;
* [[Internationales Handelszentrum]] (1976–1978)&lt;br /&gt;
* [[Wuhlheide#Freizeit- und Erholungszentrum|Pionierpalast Ernst Thälmann]] (1976–1979)&lt;br /&gt;
* [[Konzerthaus Berlin]] (Wiederaufbau, 1976–1984)&lt;br /&gt;
* [[Centrum-Warenhaus]] am Ostbahnhof (größtes Kaufhaus der DDR, 1977–1979)&lt;br /&gt;
* [[Palasthotel (Berlin)]] (1977–1979, abgerissen 2001)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Bettenhaus der Charité|Charité]] (Neubau eines Bettenhauses, 1977–1982)&lt;br /&gt;
* [[Sport- und Erholungszentrum|SEZ (Sport- und Erholungszentrum)]] in Friedrichshain (1978–1981)&lt;br /&gt;
* [[Nikolaiviertel]] (1980–1987)&lt;br /&gt;
* [[Friedrichstadt-Palast#Neuer Friedrichstadt-Palast|Friedrichstadtpalast]] (1981–1984)&lt;br /&gt;
* [[Haus der Russischen Wissenschaften und Kultur]] in Mitte (1982–1984)&lt;br /&gt;
* [[Ernst-Thälmann-Park]] (Wohnkomplex, 1984–1986)&lt;br /&gt;
* [[Interhotel Grand Hotel Berlin]] (1985–1987)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Bundesarchiv Bild 183-1985-0415-029, Berlin, Palasthotel, Schubschiff auf Spree.jpg|Palasthotel vom Palast der Republik aus aufgenommen, 1985&lt;br /&gt;
   Bundesarchiv Bild 183-1988-0830-019, Berlin, internationales Handelszentrum.jpg|Internationales Handelszentrum&lt;br /&gt;
   Westin Grand Berlin Friedrichstraße.jpg|Grandhotel Berlin&lt;br /&gt;
   Berlin - Friedrichstadt Palast2.jpg|(Neuer) Friedrichstadtpalast&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henselmann widmete ihm am 24. Juli 1993 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ein Macher von leidenschaftlichem Tatendrang&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; einen Nachruf.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Henselmann: &amp;#039;&amp;#039;Ein Macher von leidenschaftlichem Tatendrang&amp;#039;&amp;#039;. Zum Tode von Erhardt Gißke. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. Juli 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Gißke war Träger des [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstordens]] in Gold (1979) und des [[Karl-Marx-Orden]]s (1984). Mit dem [[Nationalpreis der DDR]] wurde er dreimal ausgezeichnet: 1969 erhielt er ihn III.&amp;amp;nbsp;Klasse für Wissenschaft und Technik,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Oktober 1969, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1976 in I.&amp;amp;nbsp;Klasse für Wissenschaft und Technik&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. April 1976, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1986 in II.&amp;amp;nbsp;Klasse für Kunst und Literatur.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Oktober 1986, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauen – mein Leben&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 1988, ISBN 3-320-01410-2 (Autor).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nikolaiviertel und Friedrichswerdersche Kirche. Aufbau und Rekonstruktion&amp;#039;&amp;#039;. Bauakademie der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1988 (Mitw.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauen in Berlin. 1973–1987&amp;#039;&amp;#039;. Koehler u. Amelang, Leipzig 1987, ISBN 3-7338-0040-0 (Hrsg.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bruno Flierl]]: &amp;#039;&amp;#039;Gebaute DDR – Über Stadtplaner, Architekten und die Macht&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Bauwesen Berlin, Berlin 1998, ISBN 3-345-00655-3.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=ehrhardt-gisske|lemma=Gißke, Ehrhardt|autor=Simone Hain, [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|11855|Erhardt Gisske}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11883228X|NAME=Ehrhardt Gisske}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mdr.de/damals/archiv/gisske_erhardt100.html &amp;#039;&amp;#039;Erhardt Gißke erinnert sich&amp;#039;&amp;#039;], Sendung des [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]] vom 21. Juni 2010 (Historische Film- und Tonaufnahmen zum Wiederaufbau von Bruchstedt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11883228X|LCCN=n85293715|VIAF=37713266}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gisske, Erhardt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gißke, Erhardt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gisske, Ehrhardt&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juli 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schönstedt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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