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	<title>Erhardt Berndt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erhardt_Berndt&amp;diff=2241928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Biographie; Bezeichnung der Universität berichtigt; Rechtschreibung</title>
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		<updated>2024-12-13T15:02:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Biographie; Bezeichnung der Universität berichtigt; Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Ewald Erhardt Berndt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erhard Berndt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1900]] in [[Dresden]]; † nach 1954) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Agrarwissenschaftler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erhardt Berndt war der Sohn eines [[Kaufmann]]s. Er erhielt 1918 das [[Reifezeugnis]] und arbeitete danach kurzzeitig in der Landwirtschaft. Ab Juni 1918 nahm er als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach seiner Rückkehr beendete er die landwirtschaftliche Lehre. Ab 1920 absolvierte er ein landwirtschaftliches Studium an den Universitäten [[Universität Hohenheim|Hohenheim]], [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]]. Von der Universität Leipzig wurde er 1925 mit einer [[Dissertation]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Studien in der Deutschen-Fleischwollschaft-Stammschäferei unter besonderer Berücksichtigung verschiedener Leistungsfaktoren&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor#Unterscheidung nach Fächern|Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion wirkte Berndt als Assistent beim Rasseschafstall an der Universität. Danach ging er in dieser Position an das Institut für Tierzucht. 1929 [[Habilitation|habilitierte]] ihn schließlich die Universität durch seine Schrift &amp;#039;&amp;#039;Chemisch-Physikalische Blutuntersuchungen, ihr Wert für die Beurteilung der Konstitution und Leistungsfähigkeit, und ein Beitrag zur Blutgruppenbestimmung zum Zwecke des Individualitätsnachweises (Nach experimentellen Untersuchungen am Rinde)&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend [[Privatdozent|dozierte]] er an der Universität die Landwirtschaft, ferner wurde er als Geschäftsführer des Milchversorgungsverbandes Leipzig beziehungsweise des Milchwirtschaftsverbandes Sachsen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berndt trat zum 1. Dezember 1930 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 381.638),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/2630154&amp;lt;/ref&amp;gt; auch arbeitete er bei der kulturpolitischen Abteilung der Kreisleitung der NSDAP. Berndt gehörte ab 1933 auch der [[Sturmabteilung|SA]] an. 1933/34 fungierte er ferner als [[Referent (Behörde)|Referent]] für Milchwirtschaft im agrarpolitischen Amt Sachsener [[Gauleitung]], nachdem er ab 1932 auch für Rassefragen zuständig war. Zusammen mit [[Arthur Golf]] überreichte er 1933 die Schrift &amp;#039;&amp;#039;Vorschläge zur Durchführung eines Agrarpolitischen Programms zum Wiederaufbau der Landwirtschaftlichen Veredelungswirtschaft mit dem Ziele der Sicherstellung der Volksernährung aus deutscher Scholle&amp;#039;&amp;#039; an [[Adolf Hitler]]. In diesem Jahr wurde er auch Leiter der Leipziger &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung der Nicht-Ordinarien&amp;#039;&amp;#039;. Im November 1933 unterzeichnete er das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1934 ging Berndt als Gastprofessor an die [[Universität Lettlands]] in [[Riga]]. Im Sommer 1936 wurde er als nichtplanmäßiger außerordentlicher [[Professor]] an die Universität Leipzig berufen. Daneben war er 1936/1937 [[Lehrstuhl]]vertreter für Tierzucht an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]]. Seit 1938 wirkte er auch als ordentlicher Professor an der Universität Riga bis 1939 und ab dem nächsten Jahr an der [[Universität Sofia]]. Dort wirkte er bis 1942, wobei er auch Beirat des deutschen wissenschaftlichen Instituts zur Erforschung der Tierzucht und Milchwirtschaft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1942 war Berndt [[Oberkriegsverwaltungsrat]] beim [[Wirtschaftsorganisation Ost|Wirtschaftsstab Ost]]. Nach 1945 wird er noch als Hallischer [[Privatgelehrter]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemisch-physikalische Blutuntersuchungen, ihr Wert für die Beurteilung der Konstitution und Leistungsfähigkeit, und ein Beitrag zur Blutgruppenbestimmung zum Zwecke des Individualitätsnachweises. Nach experimentellen Untersuchungen am Rinde&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1929)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Milch, ihre Bedeutung, Untersuchung, Behandlung und Verwertung&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1930)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die neuesten Forschungen auf dem Gebiete der Schweinleistungsprüfung, ihre betriebs- und volkswirtschaftliche Bedeutung&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1930)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schweinezucht und Schweinekrankheiten&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1930)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henrik Eberle: &amp;#039;&amp;#039;Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Mdv, Halle 2002, ISBN 3-89812-150-X, S. 404&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPL|Berndt_445}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104771860X|LCCN=n90720055|VIAF=52232285}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berndt, Erhardt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Lettlands)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Sofia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Besetzung Europas 1939–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berndt, Erhardt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berndt, Karl Ewald Erhardt (vollständiger Name); Berndt, Erhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrarwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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