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	<title>Erhard Milch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erhard_Milch&amp;diff=119971&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22818-03: /* Jüdische Abstammung. Fakten und Legenden */</title>
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		<updated>2026-04-16T13:04:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Jüdische Abstammung. Fakten und Legenden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erhard Milch.jpg|mini|Erhard Milch (1942)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erhard Milch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. März]] [[1892]] in [[Wilhelmshaven]]; † [[25. Januar]] [[1972]] in [[Wuppertal]]) war ein deutscher Heeres- und Luftwaffenoffizier (ab 1940 [[Generalfeldmarschall]]). In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war er von 1933 bis 1945 [[Staatssekretär]] des [[Reichsluftfahrtministerium]]s (RLM), zugleich [[Generalinspektion|Generalinspekteur]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] und nach [[Ernst Udet]]s Suizid im November 1941 bis Juli 1944 [[Generalluftzeugmeister]]. Im Nürnberger [[Milch-Prozess]] vom 2. Januar bis 17. April 1947 vor dem amerikanischen [[Militärgericht]]shof wurde Milch als [[Kriegsverbrechen|Kriegsverbrecher]] zu lebenslanger Haft verurteilt. 1954 wurde er vorzeitig aus der Haft entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Milch war Sohn des vom jüdischen Glauben konvertierten Marinebeamten und [[Oberstabsapotheker]]s Anton Milch.&amp;lt;ref&amp;gt;Anita Bunyan: [https://www.timeshighereducation.com/books/half-shadows-of-the-reich/175487.article &amp;#039;&amp;#039;Half-shadows of the Reich&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Times Higher Education]], 21. März 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter war dessen Ehefrau Clara Wilhelmine Milch, geborene Vetter. Eine Änderung dieser amtlichen Eintragung ist auch unter dem Eindruck der [[Nürnberger Gesetze#Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre|NS-Rassegesetzgebung]] nicht erfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiben des Stadtarchivars im Stadtarchiv Wilhelmshaven, Heinz-Dieter Ströhla vom 13. August 1992. In: Volker Koop: &amp;#039;&amp;#039;Wer Jude ist, bestimme ich&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Köln 2014, S. 76 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhard trat im Februar 1910 nach bestandenem Abitur als [[Fahnenjunker]] in das „[[Fußartillerie]]regiment von Linger (Ostpreußisches) Nr.&amp;amp;nbsp;1“ ein und wurde 1911 [[Leutnant]]. Er entwickelte schon früh ein Interesse für die Fliegerei, jedoch blieb ihm eine Versetzung zunächst verwehrt, und so zog er im September 1914 als [[Adjutant]] im II.&amp;amp;nbsp;[[Reserve (Militärwesen)|Reserve]]-[[Bataillon]] des [[Fußartillerie-Regiment „von Dieskau“ (Schlesisches) Nr. 6|Fußartillerie-Regiments „von Dieskau“ (Schlesisches) Nr.&amp;amp;nbsp;6]] in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Juli 1915 wurde er als Flugzeugbeobachter ausgebildet und eingesetzt. Hierbei wurde ihm auch das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] I.&amp;amp;nbsp;Klasse verliehen. Im Spätherbst 1916 war Milch [[Oberleutnant]] und [[Adjutant]] des Schulkommandeurs der Fliegerschule [[Auce|Alt-Autz]] in [[Kurland]] (und direkter Vorgesetzter [[Kurt Tucholsky]]s). Kurz vor Ende des Ersten Weltkriegs erhielt der inzwischen zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] beförderte Milch noch das Kommando über die „Jagdgruppe&amp;amp;nbsp;6“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Die deutschen Luftstreitkräfte waren seit dem November 1918 durch den [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand von Compiègne]] stillgelegt, doch verfügte der bei Kriegsende aufgestellte [[Grenzschutz Ost]] über eine „Freiwillige Fliegerabteilung 412“ unter dem Kommando Milchs, der danach bis zum 31. Januar 1920 Führer der „Polizeifliegerstaffel [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]“ war. Der [[Versailler Vertrag]] vom 28. Juni 1919 hatte Deutschland sämtliche Luftstreitkräfte verboten und daher ordnete die Ende 1919 gebildete [[Interalliierte Militär-Kontrollkommission]] auch die Auflösung der Polizeifliegerei an. So quittierte Milch den Polizeidienst und wurde [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] der u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Hugo Junkers]] gegründeten [[Danziger Luftpost]] GmbH. Milch wurde ab 1925 von [[Willy Fisch]] in den Prozess zur Gründung der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Lufthansa (Deutsches Reich)|Deutschen Luft Hansa AG]]&amp;#039;&amp;#039; einbezogen und für den Vorsitz in der zukünftigen Geschäftsleitung vorgeschlagen sowie gezielt vorbereitet. Fischs Motiv war, die Rolle des [[Reichsverkehrsministerium]]s an diesem vor allem militärisch gewünschten Entwicklungsschritt zu verschleiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2008-1016-507, Berlin, Europaflug, Erhard Milch, Theo Osterkamp.jpg|mini|Erhard Milch (links) mit [[Theodor Osterkamp]] im Jahre 1934]]&lt;br /&gt;
Milch war anschließend Technischer Direktor und Vorstandsmitglied der 1926 gegründeten Deutschen Luft Hansa, ab 1942 deren Aufsichtsratsvorsitzender und Präsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorkriegszeit ====&lt;br /&gt;
Februar 1933 beantragte Milch die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wies darauf hin, dass er sich bereits 1929 zu einem Beitritt bereiterklärt hatte, aber beschieden wurde, noch zu warten. Er wurde dementsprechend rückwirkend zum 1. April 1929 aufgenommen (Mitgliedsnummer 123.885).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv, R 9361-II/713570.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee412&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2005, S. 412.&amp;lt;/ref&amp;gt; Umgehend nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der Nationalsozialisten wurde Milch von [[Hermann Göring]] angeworben. Er war als Görings Staatssekretär in den 1930er Jahren für den Aufbau der Luftwaffe zuständig, durch gleichzeitige Reaktivierung als Oberst, dann 1934 [[Generalmajor]], 1935 [[Generalleutnant]], 1937 [[General der Flieger]], 1938 [[Generaloberst]] und ab 1. Februar 1939 Generalinspekteur der Luftwaffe&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwb|31|03|1942|3|Generalfeldmarschall Milch 50 Jahre alt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vertreter des Oberbefehlshabers (Göring). Welche genauen Kenntnisse er über zum Vorgehen des NS-Staates gegen Andersdenkende besaß (z.&amp;amp;nbsp;B. aufgrund seines Besuchs im KZ Dachau 1935), wurde in den Nürnberger Prozessen nicht abschließend bewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;Telford Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Die Nürnberger Prozesse&amp;#039;&amp;#039;, Wilhelm Heyne Verlag München 1992, S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Aufbaus der Luftwaffe hielt Milch eine Rede zur Eröffnung des Flughafens Frankfurt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=OTAZdvAhsB0 |titel=So war das alte Frankfurt. Bilder einer verschwundenen Stadt |werk=youtube.com |abruf=2026-03-10 |kommentar=ab 22:12 Minuten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Am 19. Juli 1940 wurde Milch zum [[Generalfeldmarschall]] ernannt, und ab 1941 wurde er als Generalluftzeugmeister der eigentliche Leiter der technischen Entwicklung und der Rüstungsproduktion der Luftwaffe.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Stilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Luftwaffe im Kampf um die Luftherrschaft. Entscheidende Einflussgrößen bei der Niederlage der Luftwaffe im Abwehrkampf im Westen und über Deutschland im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unter besonderer Berücksichtigung der Faktoren „Luftrüstung“, „Forschung und Entwicklung“ und „Human Ressourcen“.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, 2005, S. 118–121: Die Reorganisation der Luftrüstung unter Milch; {{URN|nbn:de:hbz:5-05816}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dieser Funktion war er auch verantwortlich für die [[Unterdruck]]-Versuche der Luftwaffe an Häftlingen des [[KZ Dachau]] ab 1942.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee412&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Suizid von [[Ernst Udet]], der das Amt des Generalluftzeugmeisters vor Milch innehatte, hatte er die Versäumnisse seines Vorgängers aufzuarbeiten. Udet hatte die technische Entwicklung der Luftwaffe vernachlässigt und die Produktionszyklen neuer Typen verkürzt, indem er sie vor der Serienreife zur Fertigung freigab. Beispiele hierfür sind die Projekte [[Heinkel He&amp;amp;nbsp;177]], [[Messerschmitt Me&amp;amp;nbsp;210]] und auch die [[Junkers Ju&amp;amp;nbsp;188]]. Neben [[Albert Speer]] war Milch der zentrale Akteur der deutschen Rüstungsproduktion, insbesondere der Luftrüstung, die er bis August 1944 als Generalluftzeugmeister leitete. In dieser Position hatte er befohlen sowjetische Offiziere nach einem Fluchtversuch zu erschießen. Anschließend sollten sie nach seinen Empfehlungen in der Fabrikhalle aufgehängt werden, „damit die anderen es sehen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Telford Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Die Nürnberger Prozesse&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Heyne Verlag, München 1993, S. 381.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942 erhielt er von [[Adolf Hitler]] eine [[Dotation]] über 250.000 Reichsmark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee412&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd R. Ueberschär]], [[Winfried Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Dienen und Verdienen. Hitlers Geschenke an seine Eliten&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt 1999, ISBN 3-10-086002-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1943 übertrug Hitler Milch, dessen Organisationstalent jener schätzte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helfer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Adler, Bettina Dreier, Guido Knopp, Klaus Sondermann |Titel=Hitlers Helfer |Verlag=Goldmann |Ort=München |Datum=1998 |ISBN=3-442-12762-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, per [[Führerbefehl]] die Versorgung der eingeschlossenen Verbände der [[6. Armee (Wehrmacht)|6.&amp;amp;nbsp;Armee]] in der [[Schlacht von Stalingrad]] durch die Luft zu gewährleisten, was zuvor Görings Aufgabe gewesen war. Hierzu reiste Milch mit engen Mitarbeitern aus dem [[Reichsluftfahrtministerium]] (RLM) an die Front. Die Aufgabe erwies sich jedoch als unerfüllbar:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helfer&amp;quot; /&amp;gt; Es gab zu wenig fliegendes Personal, zu wenig Kraftstoff und insbesondere keine geeigneten Flug- und Landeplätze in Reichweite Stalingrads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milch hatte zu dieser Zeit den Zenit seiner Karriere überschritten. Die stärker werdenden [[Liste von Luftangriffen der Alliierten auf das Deutsche Reich (1939–1945)|Luftangriffe der Alliierten]] ab Sommer 1943 auf das Reichsgebiet und der damit einhergehende Verlust der [[Lufthoheit]] führten letztendlich zu einem Vertrauensverlust bei Göring und auch Hitler. Dieser Machtverlust verstärkte sich, als Milch die Jägerproduktion, also den Großteil der deutschen Luftrüstung, Anfang 1944 nach verheerenden Angriffen der Alliierten ([[Big Week]]) auf deutsche Städte und Rüstungsziele an den so genannten [[Jägerstab]] –&amp;amp;nbsp;sprich das Rüstungsministerium&amp;amp;nbsp;– abgeben musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Stilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Luftwaffe im Kampf um die Luftherrschaft. Entscheidende Einflussgrößen bei der Niederlage der Luftwaffe im Abwehrkampf im Westen und über Deutschland im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unter besonderer Berücksichtigung der Faktoren „Luftrüstung“, „Forschung und Entwicklung“ und „Human Ressourcen“.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, 2005, Kapitel III 3, S. 222 ff.: Der Teufelskreis der Luftwaffe – Ursache und Wirkung; {{URN|nbn:de:hbz:5-05816}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli/August 1944 wurde er schließlich entmachtet, als das Reichsluftfahrtministerium umstrukturiert und die Luftrüstung vom Rüstungsministerium übernommen wurde. Milch selbst wurde zwar noch zu einem Stellvertreter Speers ernannt, trat aber bis Kriegsende nicht mehr in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jüdische Abstammung. Fakten und Legenden ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2008-0414-500, Berlin, Fest der Flieger, Ehrungen.jpg|mini|Erhard Milch (3.&amp;amp;nbsp;von rechts) im Jahr 1934]]&lt;br /&gt;
Als Milch 1933 von Göring zum Staatssekretär im Luftfahrtministerium ernannt wurde, war bereits bekannt, dass Milchs Mutter mit einem konvertierten Juden verheiratet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsurkunde des Standesamtes von Wilhelmshaven, Eintrag unter der laufenden Nr. 101. In: Volker Koop: &amp;#039;&amp;#039;Wer Jude ist bestimme ich.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2014, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater war der kaiserliche Marine-Apotheker Anton Georg Hugo Milch. Dieser hatte jüdische Eltern und war später konvertiert. Anton Milch war persönlich am 21. März 1892 auf dem Standesamt in Wilhelmshaven erschienen und hatte dort die Geburt seines Sohnes angezeigt. Neun Tage später wurde er dort erneut vorstellig und zeigte dem Standesbeamten an, dass sein Sohn die Vornamen &amp;#039;&amp;#039;Erhard Alfred Richard Oskar&amp;#039;&amp;#039; erhalten soll. Erhard Milch bestritt später, aus dieser Verbindung zu stammen; Göring produzierte oder übernahm diese Version und wies an, die Urkunden im Standesamt entsprechend zu fälschen. Milch wurde anschließend offiziell als „[[Arier|Vollarier]]“ beglaubigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedhelm Kröll: &amp;#039;&amp;#039;Der Prozess gegen Erhard Milch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd R. Ueberschär]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Nationalsozialismus vor Gericht …&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-596-13589-3, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Friedhelm Kröll: &amp;#039;&amp;#039;Der Prozess gegen Erhard Milch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd R. Ueberschär]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Nationalsozialismus vor Gericht …&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-596-13589-3, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg erklärte Milch, der von Görings Verteidiger [[Otto Stahmer]] als Entlastungszeuge im [[Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher]] benannt worden war, im Kreuzverhör 1946, dass er außerehelich gezeugt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HauptkriegsverbrecherIGH1947 |Titel=78. Tag, 11. März 1946. |Band=9 |Seiten=108–109 |zenoID=20002759802}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Monat vor Erlass der [[Nürnberger Gesetze|Nürnberger Rassegesetze]] 1935 hatte Hermann Göring mit Datum des 7. Augustes 1935 ein Schreiben an die [[Reichsstelle für Sippenforschung]] gerichtet, um das Standesamt in Wilhelmshaven anzuweisen, das örtliche Geburtenregister zu fälschen. Mit Eilbedürftigkeit verlangte er für „Erhard Milch, geboren am 30.12.1892“, als Vater den verstorbenen Carl Bräuer eintragen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiben des Preußischen Ministerpräsidenten an die Reichsstelle für Sippenforschung vom 7. August 1935, unterschrieben von Hermann Göring. Bundesarchiv, Akten Nr. R 1509/90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Falls das Schreiben dort tatsächlich eingegangen ist, umging das Standesamt diese Anweisung zur Fälschung und beließ es bei dem 1892 beurkundeten Zustand der Geburtsurkunde. Auf diese Beibehaltung konnten sich die Beamten dadurch zurückziehen, weil unter dem falschen Geburtstermin 30. Dezember 1892 keine Person mit Namen &amp;#039;&amp;#039;Milch&amp;#039;&amp;#039; angezeigt war. Die gesetzliche Vaterschaft von Anton Milch blieb damit bestehen. Wer auch immer der biologische Vater von Erhard Milch gewesen oder nicht gewesen sein mag, nach [[Halacha|halachischer]] Auffassung ist Milch nicht jüdisch, da hier auf die biologische Mutterschaft abzustellen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-H12262, Nürnberg, Reichsparteitag, Tag der Wehrmacht.jpg|mini|General der Flieger Milch, General der Artillerie [[Wilhelm Keitel|Keitel]], Generaloberst [[Walther von Brauchitsch|von Brauchitsch]], Generaladmiral [[Erich Raeder|Raeder]] und Kommandierender General des XIII. Armeekorps [[Maximilian von Weichs|Freiherr von Weichs]] während des „Tags der Wehrmacht“ auf dem [[Reichsparteitag]], September 1938]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1997-0923-500, Albert Speer und Erhard Milch.jpg|mini|Erhard Milch zusammen mit [[Albert Speer]] (am Steuer), Mai 1944]]&lt;br /&gt;
Ob Erhard Milch wirklich Anton Milch zum Vater hatte und damit gemäß Rassegesetzgebung als „[[jüdischer Mischling]] 1. Grades“ zu gelten hatte, war längere Zeit umstritten. Erhard Milch selbst verbreitete diese Behauptung in seinem Umgangskreis ab 1935. Möglicherweise erfolgte das nach Abstimmung mit Göring. 1967 habe Milch außerdem [[David Irving]] erzählt, seine Mutter Clara habe eine inzestuöse Beziehung zu ihrem Onkel Karl Brauer unterhalten, welcher der tatsächliche Vater ihrer Kinder gewesen sei. Seine Mutter und Anton Milch hätten ihm, Erhard Milch, diesen Sachverhalt 1933 bestätigt. Obwohl er dafür keine Beweise vorlegen konnte, übernahm Irving diese Geschichte in seine 1970 erschienene Biographie Milchs, &amp;#039;&amp;#039;Die Tragödie der Deutschen Luftwaffe&amp;#039;&amp;#039;. Der Historiker [[Horst Boog]] wiederum folgte dieser Darstellung 1994 in seinem Artikel zu Milch in der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Deutsche Biographie|Neuen Deutschen Biographie]]&amp;#039;&amp;#039;. Angesichts neuerer Forschungsergebnisse rückte Boog allerdings wenig später davon ab und bezeichnete Erhard Milch als „leiblichen Sohn von Anton Milch und Clara Milch geb. Vetter, die zusammen sechs Kinder, drei Söhne und drei Töchter hatten“, und die von Milch und Irving verbreitete Herkunftsversion als „reine Schutzbehauptung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Boog: &amp;#039;&amp;#039;Erhard Milch – Der Architekt der Luftwaffe&amp;#039;&amp;#039;. In: Ronald Smelser, Enrico Syring (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Militärelite des Dritten Reiches&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Ullstein, Berlin 1998, S.&amp;amp;nbsp;366, 350–352, zit.&amp;amp;nbsp;352.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der US-amerikanische Historiker [[Bryan Mark Rigg]] pointierte, dass Erhard Milch der ranghöchste unter einer Vielzahl von Wehrmachtssoldaten gewesen sei, welche im Sinne der NS-Rassenideologie als „jüdische Mischlinge“ gegolten hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bryan M. Rigg: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers jüdische Soldaten.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 2003, ISBN 3-506-70115-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundlagen seiner Thesen sind unter anderem verschiedene in den 1990er Jahren geführte Interviews und auch Material des [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchivs]]. Eine kritische Sichtung der Literatur findet sich bei [[Erich Kuß]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Kuß: &amp;#039;&amp;#039;Die Breslauer Familie Milch und ihre jüdischen oder deutschen Nachkommen.&amp;#039;&amp;#039; [[Shaker Verlag]], Aachen 2016, ISBN 978-3-8440-4727-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verurteilung in den Nürnberger Prozessen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Erhard-Milch-(left) retouched.jpg|mini|Erhard Milch (links) mit seinem Bruder [[Werner Milch (Jurist)|Werner Milch]], der für die Verteidigung im Nürnberger Prozess arbeitete.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Milch-Prozess}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milch war ein glühender Verfechter des [[Nationalsozialismus]]. Im Hauptkriegsverbrecherprozess in Nürnberg wurde Milch 1946 als Zeuge im Verfahren gegen Hermann Göring befragt. Hier sagte er aus, dass die deutsche Luftwaffe in erster Linie zur Verteidigung eingerichtet worden wäre. Auch sei sein früherer Vorgesetzter gegen den Krieg gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Telford Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Die Nürnberger Prozesse&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Heyne Verlag, München 1993, S. 379 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Frage, ob er von [[Menschenversuche in nationalsozialistischen Konzentrationslagern|Menschenversuchen]] im [[KZ Dachau]] gewusst hatte, konnte während der [[Nürnberger Prozesse]], auch im sogenannten [[Milch-Prozess]] nicht geklärt werden, so dass er in diesem Punkt freigesprochen wurde. Milch war aber für die Deportation und den Einsatz von [[NS-Zwangsarbeit|Zwangs- und Fremdarbeitern]] in der [[Kriegswirtschaft Deutschland (1939-1945)|Rüstungswirtschaft]] des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] mitverantwortlich sowie für den Einsatz von Kriegsgefangenen bei Militäroperationen entgegen Artikel 31 Genfer Konvention.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Trials of War Criminals before the Nuernberg Miltitary Tribunals.&amp;#039;&amp;#039; Volume II, S. 779 ff.; [https://www.loc.gov/item/2011525364_NT_war-criminals_Vol-II/ loc.gov]&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Strafprozess vor einem US-amerikanischen [[Militärgericht]] gehörte zu seinen [[Strafverteidiger (Deutschland)|Verteidigern]] auch sein Bruder, der Jurist und ehemalige Offizier der Wehrmacht [[Werner Milch (Jurist)|Werner Milch]]. Am 17.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;1947 wurde Erhard Milch von dem Gericht wegen Förderung der Zwangsarbeit und der Ausbeutung von Zwangsarbeitern in den NS-Flugzeugfabriken zu lebenslanger Haft verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begnadigung und Entlassung aus der Haft ====&lt;br /&gt;
Am 31. Januar&amp;amp;nbsp;1951 gab der amerikanische Hochkommissar [[John Jay McCloy]] einem Gnadengesuch nach Absprache mit einem beratenden Ausschuss statt und setzte die Strafe von lebenslänglich auf 15&amp;amp;nbsp;Jahre Haft herab. Sein Gnadengesuch berief sich auf die Unausgeglichenheit des Temperaments von Erhard Milch, die auf eine verschärfte Überreizung der Nerven durch eine Kopfverletzung zurückzuführen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Juni 1954 wurde Milch vorzeitig aus dem [[Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] entlassen. Er nahm seinen Wohnsitz im [[Ruhrgebiet]] und fand später Arbeit als Industrieberater.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedhelm Kröll: &amp;#039;&amp;#039;Der Prozess gegen Erhard Milch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd R. Ueberschär]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Nationalsozialismus vor Gericht …&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-596-13589-3, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verstarb am 25. Januar 1972 im Alter von 79&amp;amp;nbsp;Jahren und wurde auf eigenen Wunsch in aller Stille auf dem [[Zentralfriedhof Lüneburg]], Feld 18 S (Gräber 10ab) beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Sprang, Matthias Nöllke: &amp;#039;&amp;#039;Aus die Maus. Ungewöhnliche Todesanzeigen.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2009, ISBN 978-3-462-04157-6, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|46689932|Abruf=2025-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Öffentliche Belobigung für Lebensrettungstat am 10. Dezember 1908&amp;lt;ref&amp;gt;Nennung des Unterprimaners Erhard Milch im Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Stralsund&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. Klasse (4. Oktober 1914)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot;&amp;gt;Verleihungsdaten nach {{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/DOO446YKGSSUHXSICG5F4E3QTPT4F2QA |titel=Milch, Erhard (Bestand) |werk=deutsche-digitale-bibliothek.de |abruf=2019-03-16 |kommentar=auf Basis der Informationen des Deutschen Bundesarchivs}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eisernes Kreuz I. Klasse (19. Oktober 1915)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militär-Flugzeugführer-Abzeichen (Preußen)|Preußisches Militär-Flugzeugführer-Abzeichen]]&lt;br /&gt;
* Preußisches Flugzeugbeobachter-Abzeichen am 23. Juni 1916&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Flieger-Erinnerungsabzeichen]] im Jahr 1919&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Orden der Heiligen Mauritius und Lazarus|Ritterorden der hl. Mauritius und Lazarus]], (Großoffizierskreuz) im April 1933&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Zivilverdienstorden (Bulgarien)]], II. Klasse (Großoffizierskreuz mit Stern) am 31. Mai 1933&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Phönix-Orden]] I. Klasse (Großkreuz mit Stern) im Mai 1934&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stern des [[Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes|Ehrenzeichens des Deutschen Roten Kreuzes]] (27. Juli 1934)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ehrenkreuz des Weltkrieges]] (15. Dezember 1934)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen]] der Wehrmacht am 30. März 1935&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militär-Verdienstorden (Bulgarien)]] I. Klasse mit Schwertern am 27. Mai 1935&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Finnischer Orden der Weißen Rose|Orden der Weißen Rose]], II. Klasse am 6. Juni 1935&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[St.-Sava-Orden]] I. Klasse am 30. Juni 1935&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden]] (Großkreuz mit Schwertern) am 15. August 1935&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ungarischer Verdienstorden]] I. Klasse im Oktober 1935&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Olympia-Ehrenzeichen|Ehrenzeichen für Verdienste um die Olympischen Spiele 1936]], I.&amp;amp;nbsp;Klasse am 16. August 1936&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung (Wehrmacht)]] IV. bis I. Klasse (2. Oktober 1936)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP]] (30. Januar 1937)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus D. Patzwall]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Goldene Parteiabzeichen und seine Verleihungen ehrenhalber 1934–1944, Studien der Geschichte der Auszeichnungen&amp;#039;&amp;#039;. Band 4. Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 2004, ISBN 3-931533-50-6, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Chilenischer Verdienstorden II. Klasse (Komturkreuz) am 3. März 1937&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Französisches Flugzeugführerabzeichen am 29. September 1937&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Orden der Krone von Italien]], (Großkreuz) im September 1937&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Orden des Heiligen Schatzes]], I. Klasse im Dezember 1937&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Orden der Krone von Jugoslawien]], I. Klasse im Januar 1938&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Luftschutz-Ehrenzeichen]] &amp;lt;!--II. und Q ?--&amp;gt;I. Stufe am 20. April 1938&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jadeorden|Orden der Strahlenden Jade]] (China), I. Klasse im Juni 1938&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jugoslawisches Flugzeugführerabzeichen (Juni 1938), siehe [[Kroatische Legion]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonial-Orden vom Stern von Italien]], Großkreuz (20. Februar 1939)&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938]] mit Spange „Prager Burg“&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an die Heimkehr des Memellandes]] am 19. September 1939&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]], Wiederholungsspange II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt; am 24. September 1939 und 30. September 1939&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 4. Mai 1940&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_Bio&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis / Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 545.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen]] in Gold mit Brillanten&lt;br /&gt;
* [[Schwertorden]], Großkreuz (6. August 1940)&lt;br /&gt;
* [[Flieger-Tapferkeits-Orden]], Kommandeurkreuz (6. Juli 1941)&lt;br /&gt;
* [[Finnischer Orden der Weißen Rose]], Großkreuz (30. März 1942)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|499|503|Milch, Erhard|[[Horst Boog]]|118582402}}&lt;br /&gt;
* Horst Boog: &amp;#039;&amp;#039;Erhard Milch – Der Architekt der Luftwaffe.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ronald Smelser]], Enrico Syring (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Militärelite des Dritten Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 1995, S.&amp;amp;nbsp;349–367.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Hümmelchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Generalfeldmarschall Erhard Milch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd R. Ueberschär]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hitlers militärische Elite&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Primus, Darmstadt 1998, ISBN 3-89678-083-2, S. 171–177.&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Kröll]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Prozess gegen Erhard Milch.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerd R. Ueberschär (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Nationalsozialismus vor Gericht. Die alliierten Prozesse gegen Kriegsverbrecher und Soldaten 1943–1952.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt 1999, ISBN 3-596-13589-3.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Budraß]]: &amp;#039;&amp;#039;„Arbeitskräfte können aus der reichlich vorhandenen jüdischen Bevölkerung gewonnen werden.“ Das Heinkel-Werk in Budzyn.&amp;#039;&amp;#039; In: Dieter Ziegler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit im Nationalsozialismus in den besetzten Gebieten&amp;#039;&amp;#039; (= Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 2004/1). Akademie-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-05-004035-1, S. 41–64.&lt;br /&gt;
* Lutz Budraß: &amp;#039;&amp;#039;Juristen sind keine Historiker. Der Prozess gegen Erhard Milch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Kim Christian Priemel|Kim C. Priemel]], Alexa Stiller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;NMT. Die Nürnberger Militärtribunale zwischen Geschichte, Gerechtigkeit und Rechtschöpfung.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, Hamburg 2013, ISBN 978-3-86854-260-8, S. 194–229.&lt;br /&gt;
* [[Adam Tooze]]: &amp;#039;&amp;#039;Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, München 2007. Neuauflage: Pantheon, München 2008, ISBN 3-570-55056-7.&lt;br /&gt;
* Michael Maué: &amp;#039;&amp;#039;Der Nachlass des Generalfeldmarschalls Erhard Milch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Maué, Lüneburg 2012, ISBN 978-3-00-036990-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trials of War Criminals Before the Nuernberg Military Tribunals Under Control Council Law No. 10&amp;#039;&amp;#039;. Volume II. The Milch Case. Prozessdokumentation (englisch); [https://www.loc.gov/rr/frd/Military_Law/pdf/NT_war-criminals_Vol-II.pdf loc.gov] (PDF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Erhard Milch}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118582402}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/012246}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/a65a67be-6d2b-4d6a-9cb1-297f841ed548/ Nachlass N 179.] bundesarchiv.de&lt;br /&gt;
* [https://ns-reichsministerien.de/2018/01/29/erhard-milch/ Kurzbiografie.] ns-reichsministerien.de, Projekt „Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generalfeldmarschälle und Großadmirale der Wehrmacht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118582402|LCCN=no00071172|VIAF=25394778}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Milch, Erhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalfeldmarschall (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lufthansa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Phönix-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Italien (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der hl. Mauritius und Lazarus (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Kolonial-Ordens vom Stern von Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Finnischen Ordens der Weißen Rose (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Heiligen Schatzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schwertordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des bulgarischen Militär-Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens des Deutschen Roten Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Milch, Erhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Milch, Erhard Alfred Richard Oskar (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalfeldmarschall im Dritten Reich&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. März 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wilhelmshaven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Januar 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wuppertal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-22818-03</name></author>
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