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	<title>Erhard Ackermann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erhard_Ackermann&amp;diff=1296240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HubertSt: Bild mit Bildunterschrift eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-18T17:14:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild mit Bildunterschrift eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[datei:Erhard-Ackermann-Granit-Bueste-in-Weissenstadt.jpg|mini|Büste Erhard Ackermanns im Kurpark von [[Bad Weißenstadt]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erhard Ackermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1813]]; † [[9. Januar]] [[1880]]) war ein deutscher [[Steinmetz]] und [[Unternehmer]] der [[Steinindustrie]] im [[Fichtelgebirge]]. Er gilt als der Erfinder des maschinellen Schleifens und Polierens von [[Hartgestein]], vor allem von [[Granit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühes Leben ==&lt;br /&gt;
Erhard Ackermann war der dritte Sohn des Maurermeisters John Ackermann und dessen Ehefrau Dorothea, er war das zweitjüngste von insgesamt sechs Kindern. Es wird angenommen, dass er lediglich drei bis vier Jahre zur Schule ging. Bei seinem Vater erlernte er das [[Maurer]]- und das [[Steinmetz]]handwerk. Nach Abschluss der [[Gesellenprüfung (Deutschland)|Gesellenprüfung]] ging er auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]], die ihn nach [[München]] führte. Dort lernte er Anna Margaretha Rieß kennen, die Tochter eines Webmeisters. Er heiratete sie und hatte mit ihr fünf gemeinsame Kinder, einen Sohn und vier Töchter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;acker&amp;quot;&amp;gt;Günther Rasp: {{Webarchiv|url=http://www.historischer-club-mak.de/presse/10_11_2012.pdf |wayback=20160304112014 |text=&amp;#039;&amp;#039;Erhard Ackerman bringt den Granit zum Glänzen&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-12-18 20:34:35 InternetArchiveBot }}. In: historischer-club-mak.de, abgerufen am 14. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; 1839 legte er die [[Meisterprüfung]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Sitzmann: &amp;#039;&amp;#039;Ackermann, Erhard.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Künstler und Kunsthandwerker in Ostfranken.&amp;#039;&amp;#039; Freunde der Plassenburg e. V., Kulmbach 1983, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruf ==&lt;br /&gt;
1840 nahm Ackermann die Geschäfte in seiner Heimat auf. Er gründete ein Granitwerk an der Schönlinder Straße in [[Weißenstadt]] im Fichtelgebirge. Der wirtschaftliche Durchbruch gelang ihm, als er 1844 nach der Fertigstellung der [[Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg]] einen Auftrag für die [[Bahnstrecke Bamberg–Hof]] erhielt, für die er Granit zum Bau von Stütz- und [[Brückenpfeiler]]n sowie [[Säule]]n lieferte. Auch der Absatz der von ihm hergestellten polierten [[Grabstein]]e und Grabeinfassungen stieg an. Zur Produktionssteigerung reichte die vorhandene Energie, die auf [[Wasserkraft]] basierte, nicht mehr aus, um die mechanischen Geräte anzutreiben. Er ließ ein [[Dampfkraftwerk]] auf dem Betriebsgelände bauen und später elektrifizieren.&amp;lt;!--Wie [[elektrifiziert]] man ein Elektrizität erzeugendes Kraftwerk?--&amp;gt; Er entwickelte die Schleiftechnologie von Hartgestein von ebenen und gekrümmten Flächen laufend weiter. Ackermann konnte die steigende Nachfrage an seinem Betriebssitz nicht mehr befriedigen und gab ihn auf. Ackermann verlegte seine Werkstätten an die Bayreuther Straße in Weißenstadt, in den heutigen Kurpark. In diesem Kurpark konnte auch 2015 noch eine Ruine seiner Steinschleiferei mit Schautafeln über die Geschichte der Granitbearbeitung besichtigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;acker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 beschäftigte Ackermanns Unternehmen 173 Mitarbeiter und hatte sich von einem Handwerks- zu einem Industriebetrieb entwickelt, das steinerne Produkte in Serie herstellte. Er lieferte beispielsweise die Säulen für die [[Kolonnade]]n in [[Karlsbad]], für das damalige [[Nationalgalerie (Berlin)|Alte Nationalgalerie]] und das [[Reichspostamt]] in Berlin. 27 Säulen in der [[Walhalla]] und der Sockel des an [[Wilhelmine von Baden|Großherzogin Wilhelmine von Hessen und bei Rhein]] erinnernde, 1866 errichtete [[Klosterruine Heiligenberg|„Goldene Kreuz“]] stammen aus Ackermanns Betrieb. Aufträge erhielt er nicht nur im Inland, seine polierten Werksteine wurden auch beim Bau der [[Votivkirche (Wien)|Votivkirche]] in Wien und des [[Königliches Schloss auf dem Dedinje|Königlichen Palais]] in [[Belgrad]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;acker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 übernahm die neu gegründete &amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Fichtelgebirgs-Granit-, Syentit- und Marmorwerke AG&amp;#039;&amp;#039; – die spätere [[Grasyma]] – Ackermanns Betriebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;acker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schleiftechnologie für Hartgestein ==&lt;br /&gt;
Der Durchbruch zur modernen Schleiftechnologie von Hartgestein wurde erst möglich, als die Schleifmittel in runden [[Schleifkörper]]n gebunden werden konnten. Die Hartgestein-Schleiftechnologie benötigt eine Wasserzufuhr, die als Kühlmittel und zum Abtransport des Schleifschlamms dient. Heute wird vor allem [[Diamant]] als Schleifmittel verwendet. Einer der ersten im deutschsprachigen Raum, der Ende der 1820er Jahre große Granitflächen maschinell polierte, war der Berliner Steinmetz [[Christian Gottlieb Cantian]]. Er bearbeitete z. B. die nahezu sieben Meter im Durchmesser messende große [[Granitschale im Lustgarten]] in Berlin mit einer [[Dampfmaschine]]. Er verwendete hierfür vor allem lose [[Schleifmittel]], wie [[Stahlsand|Stahl-]] und [[Quarzsand]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung zur weiteren Verbreitung des Hartgesteinschleifens war die [[Elektrifizierung]] und der Bau der sogenannten [[Gelenkarmschleifmaschine]], die elektrisch angetrieben wurde. Zuvor wurde von Hand bzw. mit durch Wasserkraft oder Dampfmaschinen angetriebenen Schleifmaschinen poliert. Die Steingewinnungsgebiete liegen in Deutschland in aller Regel abseits wirtschaftlicher Ballungsräume, daher erfolgte die Elektrifizierung dort erst zeitlich verzögert. Die Verbreitung der Schleiftechnologie von Ackermann, die bereits früher erfolgte und sich weltweit verbreitete, war allerdings rasant und führte damals zum vermehrten Einbau von Hartgesteinen in Bauten des [[Historismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dieser Zeit war das Schleifen und Polieren von Granit langwierig, mühsam und sehr teuer. Das Schleifen und Polieren mit den Gelenkarmschleifmaschinen wurde dann vor allem von Frauen bewerkstelligt. Heute schleifen vor allem Automaten oder Halbautomaten Hartgesteine. Für die Verwirklichung der Idee Ackermanns bis zur Erfindung war unter anderem bedeutsam, dass es im Fichtelgebirge in jener Zeit zahlreiche Produktionsstätten für Porzellan gab. Diese waren in der Lage, Schleifkörper herzustellen, die das Hartgestein relativ beständig bis zur Politur schleifen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Ackermann wurde mit dem österreichischen [[Franz-Joseph-Orden]] geehrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;acker&amp;quot; /&amp;gt; Für seine fachlichen Leistung erhielt er anlässlich der Weltausstellungen [[Weltausstellung 1867|1867 in Paris]] und [[Weltausstellung 1873|1873 in Wien]] Anerkennung. Weißenstadt widmete Erhard Ackermann 1988 ein städtisches Gedenkjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Steinschleifmaschine]]&lt;br /&gt;
* [[Schleifstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Bearbeitung von Natursteinoberflächen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129872318|VIAF=6023604}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ackermann, Erhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinmetz (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ackermann, Erhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Steinmetz und Unternehmer, Erfinder der Granitschleiftechnologie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1813&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 1880&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HubertSt</name></author>
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