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	<title>Erfolg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erfolg&amp;diff=49859&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erfolg&amp;diff=49859&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-03T23:39:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erfolg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gelegentlich auch als &amp;#039;&amp;#039;Durchbruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Duden: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Durchbruch Durchbruch].&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet) handelt es sich, wenn [[Person|jemand]] oder [[Personenvereinigung|mehrere gemeinsam]] die gesetzten [[Ziel]]e erreichen. Gegensatz ist der [[Scheitern (Misserfolg)|Misserfolg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Als Ziele kommen bei Personen [[Persönliches Ziel|persönliche Ziele]] und bei Personenvereinigungen beispielsweise [[Unternehmensziel]]e in Frage. Persönliche Ziele können &amp;#039;&amp;#039;materielle Ziele&amp;#039;&amp;#039; sein wie zum Beispiel [[Einkommen]] oder [[Karriere]] und &amp;#039;&amp;#039;emotionale&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Ziele&amp;#039;&amp;#039; wie etwa [[Anerkennung#Psychologie|Anerkennung]] oder [[Glück]]. Unternehmensziele wie [[Gewinnmaximierung]] oder [[Kostendeckung]] müssen der Förderung des [[Betriebszweck]]s dienen oder diesen ermöglichen. Werden diese Ziele erreicht, tritt Erfolg ein, der sich in einem [[Mastery-and-Pleasure-Technik|Erfolgserlebnis]] niederschlägt. Zur Umsetzung von Zielen in Ergebnisse bedarf es der [[Umsetzungskompetenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg ist umso größer, je höher der [[Zielerreichungsgrad]] ist. Dieser wird durch die [[Effektivität]] (Wirksamkeit, Qualität der Zielerreichung) gemessen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=3a22Cf8LJDIC&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;dq=Erfolg+zielerreichungsgrad&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjUreyksYXnAhVPLewKHZIZDT4Q6AEITTAE#v=onepage&amp;amp;q=Erfolg%20zielerreichungsgrad&amp;amp;f=false Jürgen Schwarz, &amp;#039;&amp;#039;Messung und Steuerung der Kommunikations-Effizienz&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 16]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Effektivität} = \frac{\text{erreichtes Ergebnis}}{\text{angestrebtes Ziel}}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Erfolg wird zuweilen im Hinblick auf den Zielansatz als Zielerreichungsgrad verstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Dieter Fessmann, &amp;#039;&amp;#039;Organisatorische Effizienz in Unternehmungen und Unternehmungsteilbereichen&amp;#039;&amp;#039;, 1980, S. 213 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;totale Erfolg&amp;#039;&amp;#039; weist eine Zielerreichung von 100 % auf, der &amp;#039;&amp;#039;völlige Misserfolg&amp;#039;&amp;#039; ist durch keine Zielerreichung (0 %) gekennzeichnet. Erreicht etwa ein [[Akkordarbeit]]er die [[Zielvereinbarung]] von 30 Stück [[Arbeitsleistung|Bearbeitung]] pro Minute, so arbeitet er erfolgreich, liegt er darunter, nähert er sich dem völligen Misserfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Das Substantiv Erfolg stammt nach [[Johann Christoph Adelung]] vom Verb „erfolgen“ ab, das die Folge, Konsequenz oder den Effekt des [[Handeln]]s beschreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=sp8bAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA1889&amp;amp;dq=Erfolg+Erfolgen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiiyfvEnO3mAhWM-KQKHcueAKMQ6AEITzAF#v=onepage&amp;amp;q=Erfolg%20Erfolgen&amp;amp;f=false Johann Christoph Adelung, &amp;#039;&amp;#039;Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart&amp;#039;&amp;#039;, 1793, Sp. 1889 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das althochdeutsche „erfolgen“ bedeutete so viel wie „erreichen, sich erfüllen und zuteilwerden“. Erfolg ist deshalb die Wirkung, Handeln seine Ursache. Durch Handeln stellt sich mithin Erfolg oder Misserfolg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand der Wissenschaft ==&lt;br /&gt;
In der wissenschaftlichen Diskussion gibt es zahlreiche Versuche, den Begriff des (subjektiv empfundenen) Glücks oder Erfolgserlebnisses zu operationalisieren und messbar zu machen. Ein Beispiel ist das [[Flow (Psychologie)|Flow-Konzept]] von [[Csíkszentmihályi]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mihaly Csikszentmihalyi, &amp;#039;&amp;#039;Flow im Beruf. Das Geheimnis des Glücks am Arbeitsplatz&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Stuttgart 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach stellt sich eine Art Glücksgefühl ein, wenn die [[Fähigkeit (Psychologie)|Fähigkeiten]] des Menschen in gleichem Maße wachsen wie die Herausforderungen. Steigen diese Anforderungen aber schneller als die Fähigkeiten, kommt es zu [[Stress]] oder sogar zum [[Burnout-Syndrom]]. Umgekehrt, wenn also Herausforderungen wesentlich niedriger sind als die Fähigkeiten, kommt es zur [[Langeweile]]. Fehlt es sowohl an Herausforderungen als auch an Kompetenzen, stellt sich ein Gefühl der [[Apathie]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Konzept ist die Basis für zahlreiche weitere Theorien des Erfolges, deren gemeinsamer Nenner es ist, Erfolg als die Fähigkeit zu interpretieren, gesetzte Ziele zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens-Uwe Martens/Julius Kuhl, &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Selbstmotivierung&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Stuttgart 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Operationalisierung dient das Konzept der Umsetzungskompetenz, mit dem man die Ausprägung der Fähigkeit messen kann, Absichten, Ziele und Kenntnisse in Ergebnisse umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Forschung zur Erklärung des Phänomens Erfolg liegt der Schwerpunkt auf Fähigkeiten (Kompetenzen) und nicht auf Persönlichkeitsmerkmalen, Motiven oder verschiedenen Theorien der [[Intelligenz]]. Beispielsweise ist [[Empathie]] in Berufen wie [[Psychiater]] oder [[Verkäufer]] extrem wichtig, während ein [[Chirurg]] eher handwerkliche und ein [[Unternehmer]] analytische Fähigkeiten benötigt, um erfolgreich zu sein. In manchen Berufen ist das [[Prozedurales Wissen|prozedurale Wissen]] von entscheidender Bedeutung. Mit anderen Worten: Von Fähigkeiten sollte man sinnvollerweise nur in Bezug auf bestimmte Aufgaben oder Ziele in einem konkreten Umfeld sprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lyle M. Spencer, &amp;#039;&amp;#039;Competence at work: models for superior performance&amp;#039;&amp;#039;, John Wiley &amp;amp; Sons, 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es geht also um die valide Diagnose und Entwicklung operationalisierter und somit messbarer Kompetenzen, die notwendig sind, um klar formulierte Ziele erreichen zu können. Beispiele sind [[Führungskompetenz]]en für Menschen mit Führungsverantwortung, [[Managementkompetenz]]en für Personen mit funktionsübergreifender [[Verantwortung (Organisation)|Verantwortung]] oder [[Vertriebskompetenz]]en für [[Mitarbeiter]] im [[Marketing]] und [[Vertrieb]]. Als situationsunabhängig bzw. übergreifend gilt die Umsetzungskompetenz oder Willenskraft, fachlich auch [[Volition (Management)|Volition]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Wissenschaftler weisen auch auf die Möglichkeit hin, etwas Erreichtes als Erfolg zu betrachten, selbst wenn man es niemals zum Ziel hatte. Von [[Werner Kirsch (Betriebswirt)|Werner Kirsch]] stammt in dieser Hinsicht das Beispiel, dass er einen [[Nobelpreis]] als Erfolg ansehen würde, selbst wenn er diesen aus realistischen Gründen niemals in sein persönliches Zielsystem aufnehmen würde. Vor diesem Hintergrund werde klar, dass Aussagen über Erfolg grundsätzlich vom [[Wertvorstellung|Wertesystem]] des Beurteilenden abhängen. Erfolg wäre also ein Resultat eigenen Handelns, das auf Basis der eigenen Werte als positiv beurteilt wird. Somit lässt sich „Erfolg als das Erreichen selbst definierbarer Ziele“&amp;lt;ref&amp;gt;Cyrille H. Timwo Monthe, &amp;#039;&amp;#039;Success Value Management. Irrlehre verstehen und kluges Management umsetzen.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Baar 2017, S. 93, ISBN 978-3-033-06442-3&amp;lt;/ref&amp;gt; neu definieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die in der westlichen Gesellschaft verbreitete Verbindung von Erfolg und dem Erreichen von propagierten [[Ideal (Philosophie)|Idealen]] besitzt einen Zusammenhang. So wird als erfolgreicher nicht der Wohlhabende angesehen, der aufgrund äußerer Umstände (Erbschaft, Lottogewinn) Luxusautos, Villen oder gesellschaftliches Ansehen erkaufen kann. „Erfolgreich ist, wer Erfolg hat“&amp;lt;ref&amp;gt;Napoleon Hill, &amp;#039;&amp;#039;Denke nach und werde reich&amp;#039;&amp;#039;, 1966, S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt; in Geschäft, Politik oder privaten Beziehungen. Prinzipiell kann Erfolg als ein Beitrag zur Steigerung der Überlebensfähigkeit eines natürlichen, sozialen oder künstlichen Systems angenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten des Erfolgs ==&lt;br /&gt;
Als Arten des Erfolgs sind zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Zielrichtung ===&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Teilerfolg,&amp;#039;&amp;#039; der jedoch das Ziel nicht vollständig, sondern nur teilweise erreicht.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Achtungserfolg}} Der &amp;#039;&amp;#039;Achtungserfolg,&amp;#039;&amp;#039; welcher relativ zum Primärziel hinter diesem zurückbleibt, aber dennoch aufgrund seiner absoluten Leistungshöhe von einer bezüglichen Betrachtergruppe als überdurchschnittlich („[[Respekt|achtbar]]“) empfunden wird. Die Betrachtergruppe ist meistens eine Teilmenge der Bevölkerung, die unmittelbaren Bezug zum Ereignis hat, z.&amp;amp;nbsp;B. Sportinteressierte. Wenn etwa ein [[Kandidat]] zwar eine Wahl verliert, aber – gemessen an seinen Wahlchancen – ein relativ gutes Ergebnis erzielt oder wenn eine Mannschaft einen Rang im Turnier erreicht, der über den von ihr erwarteten (z.&amp;amp;nbsp;B. aufgrund einer Rangliste) hinausgeht.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Heilerfolg&amp;#039;&amp;#039; als das gewollte Ergebnis einer medizinischen Therapie.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Scheinerfolg&amp;#039;&amp;#039; als ein Ergebnis, das zunächst als Erfolg wahrgenommen wird, sich jedoch im Nachhinein als Misserfolg erweist. Siehe auch [[Pyrrhussieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Bezug zu Menschen ===&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;persönliche Erfolg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Vera F. Birkenbihl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der persönliche Erfolg.&amp;#039;&amp;#039; mvg Verlag.&amp;lt;/ref&amp;gt; als positives Resultat der Aktivitäten des Menschen hinsichtlich der Erfüllung seiner persönlichen [[Ziel]]e.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;[[Führungserfolg]]&amp;#039;&amp;#039; als persönlicher Erfolg der Führungskraft. Dieser schlägt sich im Führungszeugnis des Vorgesetzten und in seinem Karriereerfolg nieder.&lt;br /&gt;
* Die Realisierung von Zielen im Rahmen von [[Zielvereinbarung]]en zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern nach dem Vorschlag von [[Peter Drucker]] aus dem Jahr 1954.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Drucker: &amp;#039;&amp;#039;The Practice of Management.&amp;#039;&amp;#039; Harper Business, New York 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebswirtschaftslehre ==&lt;br /&gt;
[[Erwin Geldmacher]] definierte 1929 den betriebswirtschaftlichen Erfolg als Unterschied zwischen [[Ertrag]] und [[Verbrauch]], deshalb ist der Unternehmenserfolg der Unterschied zwischen Ertrag und [[Aufwand]], [[Betriebserfolg]] der Unterschied zwischen [[Zweckertrag]] und [[Kosten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Geldmacher, &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriffe und systematischer Grundriss des betrieblichen Rechnungswesens&amp;#039;&amp;#039;, in: [[ZfhF]], 1929, S. 6 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Betriebswirtschaftlicher Erfolg ist das Ergebnis der Tätigkeit eines Unternehmens, das durch [[Bilanz]] und [[Gewinn- und Verlustrechnung]] festgestellt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=zfPQBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=Erfolg+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjTxdiy1enmAhVQzqQKHQHeDtYQ6AEITTAF#v=onepage&amp;amp;q=Erfolg%20lexikon&amp;amp;f=false Rüdiger Pieper (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Management&amp;#039;&amp;#039;, 1992, S. 105]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Bilanz zeigt sich der Erfolg durch Vergleich des [[Eigenkapital]]s zu Anfang und am Ende des [[Geschäftsjahr]]es, korrigiert um [[Entnahme]]n/[[Kapitalherabsetzung]] und [[Einlage (Bilanzrecht)|Einlagen]]/[[Kapitalerhöhung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Pieper (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Management&amp;#039;&amp;#039;, 1992, S. 105&amp;lt;/ref&amp;gt; Erfolg ist im [[Externes Rechnungswesen|externen Rechnungswesen]] der [[Saldo]] von Aufwand und Ertrag, im [[Internes Rechnungswesen|internen Rechnungswesen]] der Saldo aus Kosten und [[Umsatzerlös]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=wE0lBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=erfolg+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwill6ne6d3mAhULaFAKHcm7AqQQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=erfolg%20lexikon&amp;amp;f=false Wolfgang Becker/Stefan Lutz, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Modernes Rechnungswesen&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 67]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Salden können positiv oder negativ ausfallen. Erfolg ist damit betriebswirtschaftlich ein neutraler Begriff wie „Ergebnis“ – anders als das umgangssprachliche Wort. So werden die Begriffe Betriebserfolg oder [[Betriebsergebnis]] etwa gleich häufig verwendet. Verbucht wird der Erfolg auf [[Erfolgskonto|Erfolgskonten]], die als [[Aufwandskonten|Aufwands-]] oder [[Ertragskonten]] in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden. Diese stellt eine [[Erfolgsrechnung]] dar, die den Unternehmenserfolg erfasst. Sie nimmt eine [[Erfolgsspaltung]] vor, um die Erfolgsquellen untersuchen zu können. Die Erfolgsabweichung ist die Differenz zwischen dem geplanten und dem tatsächlichen Erfolg, die sich aus der [[Erfolgsanalyse]] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmerischer Erfolg ist das Ziel zur Sicherung der langfristigen [[Ertragskraft]], wobei als Erfolgsmaßstab der [[Ertragswert|Ertrags-]] oder [[Kapitalwert]] des [[Unternehmen]]s dient.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Dieter Kleinhückelskoten/Günter Schnetkamp, &amp;#039;&amp;#039;Erfolgsfaktoren für Marketingstrategien&amp;#039;&amp;#039;, in: Manfred Bruhn (Hrsg.), Handbuch des Marketing, 1989, S. 258 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob und inwieweit dieser Erfolg erreicht werden kann, hängt von den vorhandenen [[Erfolgsfaktor]]en ab. Das sind Einflussgrößen, die den Erfolg eines Unternehmens bestimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ottmar Schneck]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Betriebswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 215 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Erfolgsmaßstäbe:&lt;br /&gt;
* Der Erfolg als positive Ausprägung einer oder mehrerer [[betriebswirtschaftliche Kennzahlen|betriebswirtschaftlicher Kennzahl]], die über das [[Wirtschaften]] in einer bestimmten Periode Auskunft geben. Typische Kennzahlen sind hier [[Gewinn]], [[Return on Investment]] oder [[Shareholder Value]]. Diese Erfolgsbestimmung bezieht sich auf das Ergebnis einer vergangenen [[Rechnungsperiode]] und kann damit für die Zukunft nur kurzfristige Aussagen liefern.&lt;br /&gt;
* Der Erfolg im Sinne des langfristigen Überlebens eines Unternehmens. Diese aus der [[Systemtheorie]] stammende Auffassung sieht Erfolg in der Erreichung des grundlegendsten Ziels eines Betriebes, dem Überleben. Um dies zu gewährleisten, wird in Anlehnung an [[Aloys Gälweiler]] eine Betrachtung und Entwicklung der [[Erfolgspotenzial]]e oder [[Ertragskraft]] eines Unternehmens gefordert.&amp;lt;ref&amp;gt;Aloys Gälweiler, &amp;#039;&amp;#039;Strategische Unternehmensführung&amp;#039;&amp;#039;, 1990, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Erfolg lässt sich in der [[Betriebswirtschaftslehre]] unterschiedlich ermitteln:&lt;br /&gt;
** Nach [[Handelsrecht (Deutschland)|Handelsrecht]] ([[Handelsgesetzbuch|HGB]]) kann der Erfolg ein [[Gewinn]] (Ertrag &amp;gt; Aufwand) oder [[Fehlbetrag|Verlust]] (Ertrag &amp;lt; Aufwand) sein.&lt;br /&gt;
** In der [[Kostenrechnung]] ist der Erfolg der Betriebsgewinn (Leistungen &amp;gt; Kosten).&lt;br /&gt;
** Beim [[steuerpflicht]]igen Erfolg ([[Einkommensteuergesetz (Deutschland)|EStG]], [[Abgabenordnung|AO]]) sind erfolgswirksame [[Betriebseinnahme]]n größer als die abzugsfähigen [[Betriebsausgabe]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Autoren wie [[Robert S. Kaplan|Kaplan]] und [[David P. Norton|Norton]]&amp;lt;ref&amp;gt;Robert S. Kaplan/David P. Norton. &amp;#039;&amp;#039;The Balanced Scorecard&amp;#039;&amp;#039;, Boston 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; schlagen vor, den Erfolg des Unternehmens mit [[Kennzahlensystem]]en, wie zum Beispiel der [[Balanced Scorecard]], zu messen. Diese Kennzahlen sind in der Regel aus den Interessen und Erwartungen der [[Stakeholder]] abgeleitet und betrachten das Unternehmen aus der Kunden-, Mitarbeiter-, Prozess- und Finanzperspektive. Dabei misst man [[Indikator (Wirtschaft)|Frühindikatoren]] des wirtschaftlichen Erfolges bzw. „weichen Faktoren“, wie zum Beispiel der [[Mitarbeiterzufriedenheit|Mitarbeiter-]] und [[Kundenzufriedenheit]], eine größere Bedeutung als früher zu.&amp;lt;ref&amp;gt;John H. Fleming et al.: &amp;#039;&amp;#039;Manage Your Human Sigma.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Harvard Business Review]], Juli-August 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Management ==&lt;br /&gt;
Der [[Führungserfolg]] bezeichnet im [[Management]] die Verwirklichung von [[Führungsziel]]en über die direkte oder indirekte [[Verhalten (Psychologie)|Verhaltensbeeinflussung]] von [[Mitarbeiter]]n durch [[Führungskraft (Person)|Führungskräfte]] mittels Einsatz ihrer [[Führungskompetenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychologie ==&lt;br /&gt;
Erfolg liegt in der [[Psychologie]] vor, wenn die subjektiven [[Bedürfnis]]se, [[Erwartung (Psychologie)|Erwartungen]] oder [[Wunsch|Wünsche]] eines Individuums mit den objektiven Situationen und Umständen in Einklang gebracht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Wirkus, &amp;#039;&amp;#039;Erfolg/Misserfolg&amp;#039;&amp;#039;, in: Ommo Grupe/Dietmar Mieth (Hrsg.), Lexikon der Ethik im Sport, 2001, S. 123&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Psychologie beschäftigt sich [[Empirie|empirisch]] mit Ursachen (fachsprachlich [[Determinanten]]) des Erfolgs. Wenn es um Erfolg in Schule und Bildung geht, ist die [[pädagogische Psychologie]] die zentrale [[Einzelwissenschaft|Disziplin]]. Unternehmen messen dagegen nur ihre materiellen Erfolge. Das sich entwickelnde [[Soziales Kapital|soziale Kapital]] aus Vertrauen, persönlichem Netzwerk sowie Werten und Normen der Mitarbeiter bleibt in Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung unberücksichtigt. Wesentliche Faktoren für nachhaltige Erfolge sind [[Selbstbild]], [[Sozialverhalten]], [[Intelligenz]], [[Wissen]], [[Kultur]] und [[Motivation]], gleichgültig, ob für persönliche Ziele, Unternehmensziele oder gesellschaftliche Ziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Im [[Sport]] kann die Zielerreichung genau gemessen werden. Erfolg liegt hier vor, wenn [[Sportler]] im [[Wettkampf]] [[Sieg]]er werden, etwa beim [[Laufsport]] die [[Ziellinie#Sport|Ziellinie]] als Erster durchlaufen, beim [[Weitsprung]] die größte [[Länge (Mathematik)|Weite]] erzielen oder beim [[Fußball]] mehr [[Tor (Fußball)|Tore]] schießen als der Gegner. Der Erfolg wird hier gemessen durch [[Zeitmessung]] oder [[Maßeinheit]]en wie [[Länge (Mathematik)|Länge]] oder [[Anzahl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Recht ==&lt;br /&gt;
=== Zivilrecht ===&lt;br /&gt;
Beim [[Werkvertrag (Deutschland)|Werkvertrag]] schuldet der Werkunternehmer seinem [[Auftraggeber]] nach {{§|631|bgb|juris}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] den Erfolg, also beispielsweise die [[Kfz-Werkstatt]] die erfolgreiche [[Reparatur]] eines [[Kraftfahrzeug]]es oder das [[Bauunternehmen]] die Übereinstimmung des errichteten [[Bauwerk]]s mit dem [[Bauplan]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Eigentum_Delikt_und_Vertrag/O5syepf9-7QC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Werkvertrag+erfolg&amp;amp;pg=PA186&amp;amp;printsec=frontcover Bernhard Nagel/Thomas Eger, &amp;#039;&amp;#039;Eigentum, Delikt und Vertrag&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 186]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Dienstvertrag_und_Werkvertrag/uJ8RAwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Werkvertrag+erfolg&amp;amp;pg=PA18&amp;amp;printsec=frontcover Gustav Rümelin, &amp;#039;&amp;#039;Dienstvertrag und Werkvertrag&amp;#039;&amp;#039;, 1905, S. 18]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafrecht ===&lt;br /&gt;
Im [[Strafrecht (Deutschland)|Strafrecht]] gibt es [[Erfolgsdelikt]]e, deren [[Tatbestand]] ein [[Handeln]] beschreibt, das einen bestimmten Erfolg auslöst, welcher noch nicht in der [[Tathergang|Tathandlung]] selbst eingeschlossen ist. Erfolg kann hier als „nachteilige Veränderung des durch die Norm geschützten Rechtsguts“ definiert werden. Dabei ist zwischen formellem und materiellem [[Taterfolg]] zu unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=BPhwDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA128&amp;amp;dq=erfolg+definition&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjbw4LF9OnmAhUTm1wKHZqCDjMQ6AEIVTAG#v=onepage&amp;amp;q=erfolg%20definition&amp;amp;f=false Uriel Moeller, &amp;#039;&amp;#039;Definition und Grenzen der Vorverlagerung von Strafbarkeit&amp;#039;&amp;#039;, 2018, S. 128]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Regelfall ist mit dem &amp;#039;&amp;#039;formellen Taterfolg&amp;#039;&amp;#039; eine tatsächliche [[Schädigung]] verbunden wie etwa bei der [[Körperverletzung (Deutschland)|Körperverletzung]] gemäß {{§|223|stgb|juris}} Abs. 1 [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]]. Der formelle Erfolgsbegriff ist mit dem [[Tatobjekt]] verknüpft, also dem Objekt, an welchem sich laut Tatbestand die Tathandlung vollziehen muss. Im Regelfall ist hiermit eine tatsächliche Schädigung verbunden. Der &amp;#039;&amp;#039;materielle Erfolgsbegriff&amp;#039;&amp;#039; hängt mit einer Verletzung eines geschützten [[Rechtsgut]]s zusammen. Von einem materiellen Taterfolg ist auszugehen, wenn eine Straftat die Gefährlichkeit im Hinblick auf das geschützte Rechtsgut entfaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Busching, &amp;#039;&amp;#039;Der Begehungsort von Äußerungsdelikten im Internet&amp;#039;&amp;#039;, in: Multimedia und Recht 18 (5), 2015, S. 297&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater, Musik, Buchhandel ==&lt;br /&gt;
Erfolg ist in [[Buchhandel]], [[Musik]] oder [[Theater]] auch dadurch messbar, dass von [[Buch|Büchern]] mehrere Auflagen gedruckt werden und sie in Bestsellerlisten erscheinen, [[Musikstück]]e in [[Hitparade]]n auftauchen (und dort zum [[Nummer-eins-Hit]] werden) oder ausverkaufte [[Aufführung]]en in Oper oder Theater mit heftigem [[Beifall|Applaus]] quittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videospiele ==&lt;br /&gt;
In [[Computerspiel|Videospielen]] wird unter dem Begriff des Erfolges das Verleihen einer Auszeichnung verstanden, die sich nicht zwingend aus dem Erreichen des eigenen Spielziels ergibt. Die Auszeichnung wird zumeist im Profil des Spielers festgehalten und kann so – im Rahmen des Konzepts des [[social gaming]] – anderen Spielern zusammen mit allen anderen bisher erspielten Erfolgen präsentiert werden. Beispiele hierfür sind das Sammeln sämtlicher Reittiere oder die Erkundung eines kompletten Abschnittes der virtuellen Welt in [[Massively Multiplayer Online Role-Playing Game|Onlinerollenspielen]], eine bestimmte Anzahl von Siegen in einem [[Actionspiel]] oder der Sieg mit einer Partei in einem [[Computer-Strategiespiel|Strategiespiel]]. Der Zweck von Erfolgen liegt in der Motivation des Spielers und im Vergleich der eigenen Leistung mit Anderen. Neben Bezeichnungen wie „Trophäen“ und „Errungenschaften“ hat sich im deutschen Sprachraum die englische Bezeichnung [[Achievement (Computerspiele)|Achievement]] weit verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Vorderer]]/Jennings Bryant, &amp;#039;&amp;#039;Playing Video Games. Motives, Responses and Consequences&amp;#039;&amp;#039;, Lawrence Erlbaum Association. New Jersey. 2006, S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlicher Erfolg und positive Verstärkung ==&lt;br /&gt;
Der durch ein bestimmtes Verhalten hervorgerufene Erfolg kann durch das subjektive Erfolgserlebnis und ggf. durch eine Belohnung zur positiven [[Verstärkung (Psychologie)|Verstärkung]] der Motivation – dieses Verhalten zu wiederholen – führen, die Belohnung kann allerdings auch den sogenannten [[Korrumpierungseffekt]] haben. Umgekehrt können Misserfolge tendenziell zu einer Demotivation (negative Verstärkung) führen, so dass diese zu diesem Misserfolg geführten Verhalten künftig gemieden werden, oder es kommt im schlimmsten Falle zu einer [[Resignation]], wie es oft bei Drogenabhängigen oder (psychisch) labilen Menschen der Fall ist, was eine Änderung des zukünftigen Verhaltens (z.&amp;amp;nbsp;B. bewusstes Hilfesuchen um [[Verhaltenstherapie|Verhaltensänderungen]] zu erreichen etc.) meist nicht zur Folge hat, was letztendlich auf eine vollständige Handlungsunfähigkeit zurückzuführen ist. Auf der anderen Seite existiert bei Drogenabhängigen ein &amp;#039;&amp;#039;erlernter Erfolg&amp;#039;&amp;#039; in dem (unbewussten) Erleben der [[Sedierung|sedierenden]] Wirkung von Medikamenten, die als positiv (positive Verstärkung) empfunden wird.&amp;lt;ref&amp;gt;uni-hamburg.de: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Psychologie-Fachgebärdenlexikon: Verstärkung&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/projekte/plex/PLex/Lemmata/V-Lemma/Verstaer.htm |wayback=20080528184321 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;medfindex.de: {{Webarchiv|url=http://www.medfindex.de/index.html?Seite=Schlagwortdetails&amp;amp;Schlagwort=Psychische%20Drogenabhaengigkeit |wayback=20240701090056 |text=&amp;#039;&amp;#039;Psychische Drogenabhängigkeit&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliche Erfolge und positive Verstärkung können ganz unterschiedlich sein, beispielsweise findet man sie im privaten sozialen Bereich eines Menschen (Erfolg durch Anerkennung in Beziehungen, Partnerschaft etc.) oder im (sozialen) Bereich wie Beruf (eindrucksvolle Schulnoten oder wissenschaftliche Publikationen, Gewinn etc.). Allgemein lässt sich jedenfalls sagen, dass Erfolg mit gleichzeitiger [[Anerkennung]] zur Prägung des [[Selbstbewusstsein]]s führt (siehe [[Selbstwirksamkeitserwartung]]). Parallel dazu ist außerdem festzustellen, dass mit Erfolg auch [[Verantwortung]] wachsen kann, da es zum Beispiel bei Erfolg zum Wachsen der Erwartungshaltung der Umwelt kommen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolgsmethoden – Erfolgsreligionen ==&lt;br /&gt;
Mit der Industrialisierung Anfang des 20. Jahrhunderts verdrängten wirtschaftliche Eliten die alten Eliten aus Adel und Militär. Im Jahre 1927 erschien die Bibel aller Erfolgsmethoden, das Buch &amp;#039;&amp;#039;Think and grow rich&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;[[Denke nach und werde reich]]&amp;#039;&amp;#039;}}) von [[Napoleon Hill]] sowie das im deutschsprachigen Raum wegweisende Buch &amp;#039;&amp;#039;Sich selbst rationalisieren&amp;#039;&amp;#039; von [[Gustav Großmann (Psychologe)|Gustav Großmann]]. Seitdem sind mit [[Dale Carnegie]], [[Joseph Murphy (Esoteriker)|Joseph Murphy]] und [[Stuart Wilde]] weitere Autoren hinzugekommen. Von einer [[Erfolgsreligion]] kann man sprechen, wenn mit den Erfolgswegen [[Rituale]] und [[Zeremonie]]n verbunden sind, die denen von Religionen ähneln. Allen gemeinsam ist der Glaube an die methodische Machbarkeit und Herstellbarkeit von materiellem Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben international erfolgreichen Unternehmern wie [[George Soros]], [[Jack Welch]], [[Donald Trump]], [[Bill Gates]] und [[Warren Buffett]], die ihre Erfolgsgeschichte als Bücher anbieten, haben sich auch in Deutschland z.&amp;amp;nbsp;B. [[Erich Lejeune]] und [[Jürgen Höller]] mit eigenen Erfolgstrainings profiliert. Auch der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das Geheimnis meines Erfolges]]&amp;#039;&amp;#039; zeigt eine Erfolgsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit sozialer Abstieg und fehlende Erfolgschancen die deutsche Wirklichkeit prägten, wird an der [[Erfolgsideologie]] starke Kritik geäußert, so von den Autoren [[Alexander Dill (Soziologe)|Alexander Dill]], [[Christiane Zschirnt]] und [[Alexander Graf von Schönburg-Glauchau|Alexander von Schönburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Erfolg über andere Aspekte des Lebens gestellt, kann von Erfolgssucht gesprochen werden. Diese führt zur Beeinträchtigung sozialer Beziehungen.&amp;lt;ref&amp;gt;hilferuf.de: {{Webarchiv|url=http://www.hilferuf.de/forum/ich/28646-erfolgssuechtig.html |wayback=20130411032043 |text=&amp;#039;&amp;#039;Thema: Erfolgssüchtig&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Erfolg: durch effizientes Arbeiten, Entscheiden, Vermitteln und Lernen.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Oldenbourg, München 1990.&lt;br /&gt;
* Christian Näther: &amp;#039;&amp;#039;Erfolgsmaßstäbe der strategischen Unternehmensführung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Barbara Kirsch, München 1993.&lt;br /&gt;
* Mihaly Csikszentmihalyi: &amp;#039;&amp;#039;Flow im Beruf, Das Geheimnis des Glücks am Arbeitsplatz.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Stuttgart 2004, ISBN 978-3-608-93532-5.&lt;br /&gt;
* John Fleming: &amp;#039;&amp;#039;Manage Your Human Sigma.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Harvard Business Review.&amp;#039;&amp;#039; Juli–August 2005.&lt;br /&gt;
* Christiane Zschirnt: &amp;#039;&amp;#039;Keine Sorge, wird schon schiefgehen.&amp;#039;&amp;#039; München 2005, ISBN 3-442-30112-2.&lt;br /&gt;
* Alois Kogler: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Höchstleistung. Sportpsychologie, Coaching, Selbstmanagement.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Wien 2006, ISBN 3-211-29129-6.&lt;br /&gt;
* [[Horst-Joachim Rahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Personalführung kompakt.&amp;#039;&amp;#039; München/Wien 2008, ISBN 978-3-486-58506-3.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Georg Huber]]/Hans Metzger: &amp;#039;&amp;#039;Sinnvoll erfolgreich. Sich selbst und andere führen.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-61936-9.&lt;br /&gt;
* Harald Hungenberg/Torsten Wulf: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Unternehmensführung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin at al., ISBN 3-540-20355-9.&lt;br /&gt;
* Cyrille H. Timwo Monthe: &amp;#039;&amp;#039;Success Value Management. Irrlehre verstehen und kluges Management umsetzen.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Baar 2017, ISBN 978-3-033-06442-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4015224-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4015224-8|LCCN=sh85129587|NDL=00570338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertvorstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeine Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechnungswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ergebnis (Sport)|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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