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	<title>Erfelden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erfelden&amp;diff=231650&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ref. fix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erfelden&amp;diff=231650&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-22T20:36:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ref. fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Erfelden&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Riedstadt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Erfelden.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/50/8/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/28/5/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 87 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 24.76&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 4634&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.riedstadt.de/stadt/daten.html |titel=Daten / Statistiken |hrsg=Stadt Riedstadt |abruf=2026-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-06-30&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 64560&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06158&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Erfelden altes Rathaus 20110512.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Das alte Rathaus, seit 1953 genutzt als Heimatmuseum&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erfelden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im lokalen Dialekt &amp;#039;&amp;#039;Erwelle&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil von [[Riedstadt]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Kreis Groß-Gerau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuehkopf Rheinauen 1738.jpg|mini|Erfelden auf einer Karte von 1738]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden grenzt Erfelden an [[Leeheim]], im Osten an [[Goddelau]] (beides Stadtteile von [[Riedstadt]]), im Süden an die Gemeinde [[Stockstadt am Rhein]] ([[Kreis Groß-Gerau]]) und im Westen an das Naturschutzgebiet [[Kühkopf-Knoblochsaue|Kühkopf]], dem größten hessischen [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] und [[Europareservat]]. Erfelden gilt wegen der Brücke (Martin-Roth-Brücke) über den [[Stockstadt-Erfelder Altrhein]] als „Tor zum Kühkopf“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von Erfelden lagen die [[Wüstung]]en &amp;#039;&amp;#039;Elmersbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Popfenheim&amp;#039;&amp;#039;, die schon im Mittelalter verschwanden und wahrscheinlich [[Rhein]]hochwassern zum Opfer fielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528080|Seite=67}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Im 11. Jahrhundert gehörte Erfelden den Herren von [[Wolfskehlen]], später sowohl den [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]] als auch den Herren von Wolfskehlen. 1441 verkauften die Herren von Wolfskehlen ihren Anteil an den Grafen [[Johann IV. (Katzenelnbogen)|Johann IV.]] von Katzenelnbogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt; In der Verwaltungsstruktur der Grafschaft Katzenelnbogen gehörte Erfelden zum [[Amt Dornberg (Hessen)|Amt Dornberg]]. 1479 starb das Grafenhaus von Katzenelnbogen im Mannesstamm aus, und Katzenelnbogen fiel an die [[Landgrafschaft Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Teilung der Landgrafschaft Hessen unter den Erben [[Philipp I. (Hessen)|Philipp des Großmütigen]] 1567 gelangte Erfelden an die [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]]. Noch deren erster Regent, [[Georg I. (Hessen-Darmstadt)|Georg I.]], veranlasste, dass die von seinem Kanzler, [[Johann Kleinschmidt (Kanzler)|Johann Kleinschmidt]], zusammengestellte Sammlung &amp;#039;&amp;#039;[[Landrecht der Obergrafschaft Katzenelnbogen]]&amp;#039;&amp;#039; dort rechtsverbindlich wurde. Sie galt in Erfelden als [[Partikularrecht]], [[Subsidiarität|subsidiär]] ergänzt durch das [[Gemeines Recht|Gemeine Recht]], bis ans Ende des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arthur Benno Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 108f. und beiliegende Karte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst das [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerliche Gesetzbuch]], das einheitlich im ganzen [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] galt, setzte zum 1. Januar 1900 das alte Partikularrecht außer Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Erfelden:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Erfelden (L. Bez. Dornberg) luth. Filialdorf; liegt am Rhein {{Bruch|1|1|2}} St. von [[Dornberg (Hessen)|Dornberg]], und hat 81 Häuser und 673 Einw., die bis auf 13 Kath., 2 Reform. und 25 Juden lutherisch sind. In der Nähe stehet die Schwedensäule. (S. d. Art.) Der Ort hieß früher &amp;#039;&amp;#039;Erifeld&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Erifeldum&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte eine eigene Kapelle, die nach Aufhebung der Pfarrei [[Philippshospital Riedstadt#Geschichte|Hofheim]] dem Pfarrer in Goddlau überwiesen wurde. Nicht weit von Erfelden lagen die Orte Elmersbach und Popfenheim. Der erstere Ort ist schon in den ältesten Zeiten, der andere erst im 15. Jahrhundert vom Rhein verschlungen worden. Die Einwohner des letzteren zogen nach Erfelden. Hier besaß Ulrich von Bickenbach Güterstücke, die derselbe 1317 dem Ritter Wiegand von Dienheim verkaufte. Auch die Erbacher hatten hier eine [[Hufe|Hube]], womit 1400 Henne von Zwingenberg [[Lehnswesen|belehnt]] war. Im Jahr 1401 belehnte Graf Diether VI. von Katzenellenbogen den Johann von Wolfskehlen mit diesem Dorfe, und 1441 verkauften die Herrn von Wolfskehlen ihre zwei Theile von diesem Dorfe an den Grafen Johann III. von Katzenellenbogen. In Erfelden war der schwedische König Gustav Adolph 1631 eingekehrt, als er über den Rhein ging. Im Jahr 1689 wurde das Dorf von den Franzosen angesteckt und zum Theil in Asche gelegt.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung und Gerichte ===&lt;br /&gt;
==== Amts-System vor 1821 ====&lt;br /&gt;
In der frühen Neuzeit waren auf unterster Ebene die Funktionen von Verwaltung und Rechtsprechung im „[[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]]“ vereinigt, so auch im Amt Dornberg, das bis 1821 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 wurde die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt von [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] zum [[Großherzogtum Hessen]] erhoben. Erfelden lag in der [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]]. Im Zuge der Verwaltungsreform von 1821 wurden die alten Ämter aufgelöst, für die Verwaltungsaufgaben auf der unteren Ebene wurden Landratsbezirke und für die erstinstanzliche Rechtsprechung Landgerichte eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verwaltung nach 1821 ====&lt;br /&gt;
Für die übergeordnete Verwaltung in Erfelden war nun der [[Landratsbezirk Dornberg]] zuständig. 1832 wurden die Verwaltungseinheiten im Großherzogtum weiter vergrößert und [[Kreis (Hessen-Darmstadt)|Kreise]] geschaffen. Dadurch gelangte Erfelden in den Kreis Groß-Gerau. Die Provinzen, die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums wurden am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch Regierungsbezirke ersetzt, was jedoch bereits am 12. Mai 1852 wieder rückgängig gemacht wurde. Dadurch gehörte Erfelden von 1848 bis 1852 zum [[Regierungsbezirk Darmstadt (Starkenburg)|Regierungsbezirk Darmstadt]], bevor wieder der Kreis Groß-Gerau für die übergeordnete Verwaltung zuständig war. Dort verblieb der Ort durch alle weiteren Verwaltungsreformen bis heute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] erfolgte am 1. Januar 1977 kraft [[Landesgesetz]] der [[Gemeindefusion|Zusammenschluss]] mit den Nachbargemeinden [[Crumstadt]], [[Goddelau-Wolfskehlen]] und [[Leeheim]] zur neuen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Riedstadt&amp;#039;&amp;#039;. Seitdem ist Goddelau größter Ortsteil und Sitz der Verwaltung von Riedstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Groß-Gerau (GVBl. II 314–32) |nr=22| jahr=1974 |datum=1974-07-26 |seite=6 |seiten=314 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;7 |kbytes=1430}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=366}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ortsbezirk]]e nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] wurden nicht errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerichtsreformen ====&lt;br /&gt;
In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen der beiden oberen Instanzen neu organisiert. Die Ämter blieben die erste Instanz der Rechtsprechung in [[Zivilrecht|Zivilsachen]]. Für das [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]] wurde das „Hofgericht Darmstadt“ als Gericht der zweiten Instanz für Zivilsachen eingerichtet. Zuständig war es erstinstanzlich auch für [[standesherr]]liche Familienrechtssachen und [[Strafrecht|Strafsachen]]. Ihm übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verwaltungsreform von 1821 wurden im Großherzogtum Hessen auch auf unterster Ebene Gerichte geschaffen, die von der Verwaltung unabhängig waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; Für Erfelden war nun das [[Landgericht Großgerau]] örtlich zuständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Es wurde mit der [[Reichsjustizgesetze|Reichsjustizreform]] und Wirkung vom 1. Oktober 1879 vom [[Amtsgericht Groß-Gerau]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Erfelden angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik |Titel=Beiträge zur Statistik des Grossherzogthums Hessen |Band=1 |Ort=Darmstadt |Datum=1866 |Seiten=43ff |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=0qhUAAAAYAAJ|Seite=43}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11. Jahrhundert: [[Heiliges Römisches Reich]], Herren von Wolfskehlen&lt;br /&gt;
* vor 1441: Heiliges Römisches Reich, anteilig: Herren von Wolfskehlen und [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]]&lt;br /&gt;
* ab 1441: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft Katzenelnbogen, [[Obergrafschaft Katzenelnbogen]], [[Amt Dornberg (Hessen)|Amt Dornberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1479: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen]] (durch Erbfall), Obergrafschaft Katzenelnbogen, Amt Dornberg&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], Obergrafschaft Katzenelnbogen, Amt Dornberg&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], Amt Dornberg&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Starkenburg, Amt Dornberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Dornberg&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Dornberg]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Großgerau]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Groß-Gerau]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt (Starkenburg)|Regierungsbezirk Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Groß-Gerau&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Groß-Gerau&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Starkenburg, Kreis Groß-Gerau&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Groß-Gerau]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Groß-Gerau&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Groß-Gerau&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Groß-Gerau&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Groß-Gerau, Gemeinde Riedstadt&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Januar 1977 als Ortsteil zur neue Gemeinde Riedstadt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Der älteste erhaltene schriftliche Hinweis auf Erfelden stammt von 779 n. Chr. und steht im [[Lorscher Codex]]. Anlass war die Stiftung eines Rutfrid und seiner Gattin Ruotbirn über deren gesamten Besitz in „Erifeldun“ an die [[Kloster Lorsch|Abtei Lorsch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;minst&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1968bd2/0027 |titel=Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 198 – Reg. 1538 und Urkunde 205 – Reg. 1539, 30. Juni 779, |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=25 und 30 |abruf=2016-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Übersicht über die historischen Ortsnamen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|titel=Erfelden, Landkreis Groß-Gerau |DB=OL |ID=13706 |datum=2018-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;778/79&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Herifelder&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;927–956&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Erifeldon&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1313&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Ernelden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;779&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Erifeldon &amp;amp; Erifeldun&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1002&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Herifeldon&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1314&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Erbenelden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;782&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Erifelt&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1184&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Villa Erefeldon&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1330&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Erefelden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;791&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Erifeld&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1252&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Urfelt&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1358&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Ervelden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;801&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Erifelt&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1255&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Erinuelden&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1493&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Erfelden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1563&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Ehrfelden&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1601&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Eruellen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;heute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Erfelden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich wird Erfelden auch als „Erwelle“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
782 wird, ebenfalls im Besitz des Klosters Lorsch, in einer Urkunde eine &amp;#039;&amp;#039;villa Bousinesheim&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, der Bensheimer Hof, und 865 eine „[[Kamba (Riedstadt)|villa Camba]]“, der Kammerhof. Hier wurde 1024 der deutsche König [[Konrad II. (HRR)|Konrad II.]] gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot;&amp;gt;Gemeindevorstand / Tischner.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1252 werden der „Hohle Galgen“ oder auch die „Erfelder Cent“ als Gerichts- und Hinrichtungsstätte erstmals erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1408 weist das Dorf Erfelden 28 Steuerzahler auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Mai 1433 wurde mit dem Grafen von Katzenelnbogen ein Abkommen über den Ausbau eines Landdeiches geschlossen. Neben Erfelden und [[Poppenheim]] sind auch weitere Dörfer und Höfe einbezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1461 wurde Erfelden [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Hauptzentort]] und Gerichtssitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WC Buna Principatus &amp;amp; Comitatus superioris Ysenburgensis ac Hanoviensis Crop Kuehkopf.jpg|mini|Erfelden, die [[Schwedensäule (Riedstadt)|Schwedensäule]] und Rheinschleifen auf einer Karte aus dem Jahr 1762]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1553 ist Erfelden [[Luthertum|lutherisch]]. Die [[Reformation]] wurde unter Landgraf [[Philipp I. (Hessen)|Philipp dem Großmütigen]] neun Jahre zuvor eingeleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1578 erließ Landgraf Georg I. (der Fromme) eine neue Dammordnung für Bau, Verbesserung und Unterhaltung der Schutzwerke gegen Hochwasser. 1595 brach der Damm bei Hochwasser aber erneut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618–1648) zogen am 14. September 1620 spanische Truppen unter Führung von [[Ambrosio Spinola]] in [[Oppenheim]] ein. Zwar fiel 1622 [[Peter Ernst II. von Mansfeld|Ernst von Mansfelds]] in der Region ein und richtet im Ried große Schäden an, aber die spanische Besetzung konnte er nicht brechen. 1631 besetzte der schwedische König [[Gustav II. Adolf]] von [[Schweden]] die Rieddörfer, setzte am 8. Dezember 1631 im Hahnensand (Auwald) über den Rhein und besiegte die von Oppenheim herannahende spanische Reiterei vernichtend. Die [[Schwedensäule (Riedstadt)|Schwedensäule]] erinnert an das Ereignis. König Gustav Adolf übernachtete zweimal im Bürgermeisterhaus während seine Truppen hier den [[Rhein]] querten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.riedstadt.de/stadt/stadtteile.html#c1113 Information] auf der Website von Riedstadt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Erfelder Heimatmuseum im alten Rathaus bewahrt eine Reihe von Zeugnissen aus der Zeit, die an Truppendurchzüge und Plünderungen erinnern&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.riedstadt.de/tourismus/museen.html |wayback=20181210015839 |text=&amp;#039;&amp;#039;Museen in Riedstadt. Heimatmuseum Erfelden&amp;#039;&amp;#039;}} In: riedstadt.de, abgerufen im Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch mehrfach litten die Einwohner in der zweiten Hälfte des 17. und im ganzen 18. Jahrhundert unter Kriegen und Truppendurchzügen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;1666–68: lothringische Truppen fallen in der Pfalz ein und dringen bis Erfelden vor. 1671/72: Erfelden wird durch kaiserliche und kurbrandenburgische Truppen verwüstet (Gemeindevorstand / Tischner). 1689 wurde das Dorf im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] von französischem Militär angesteckt und zum Teil zerstört (Georg Wilhelm Justin Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt 1829, S. 67). 1688–1697: „Raubkriege“ Ludwigs XIV. 1707: Im [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] fliehen die Erfelder erneut aus ihrem Dorf. 1733–36: [[Einquartierung]]en und [[Requisition]]en während des [[Polnischer Thronfolgekrieg|Polnischen Thronfolgekrieges]]. 1742–48: Nochmals Einquartierungen und Requisitionen, diesmal wegen des [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichischen Erbfolgekrieges]]. 1756–63 Erfelden erlebt mehrere Truppendurchzüge im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]]. 1792–1815: während der [[Koalitionskriege|napoleonischen Feldzüge]] kämpfen wiederholt fremde Truppen am Ufer des Rheins bei Erfelden (Gemeindevorstand / Tischner).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1744 kam es bei Erfelden zu einem Gefecht zwischen Franzosen und Reichstruppen, wobei der Husarengeneral [[Johann Daniel von Menzel]] fiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ständige Gefahr drohte durch den über seine Ufer tretenden Rhein. Zwar schlug der Hessen-Darmstädtische Ingenieur Karge bereits im Frühjahr 1741 nach verheerenden Hochwassern vor, den Rhein an der damaligen Insel Geyer mit einem Durchstich zu begradigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://landesarchiv.hessen.de/videos/1817-visionäre-hochwasserbekämpfung |titel=1817 - Visionäre Hochwasserbekämpfung |hrsg=[[Hessisches Landesarchiv]] |abruf=2019-10-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191025073355/https://landesarchiv.hessen.de/videos/1817-vision%2525C3%2525A4re-hochwasserbek%2525C3%2525A4mpfung |archiv-datum=2019-10-25 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Überschwemmungsgefahr Herr wurde aber erst 1828/1829 die Begradigung unter Leitung von [[Claus Kröncke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://schatzinsel-kuehkopf.hessen.de/schutzgebiet/weiterf%C3%BChrende-informationen/der-rheinausbau |titel=Wie der Kühkopf zur Insel wurde – Der Rheinausbau |hrsg=[[Hessisches Landesarchiv]] |abruf=2019-10-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210802145216/https://schatzinsel-kuehkopf.hessen.de/schutzgebiet/weiterf%C3%BChrende-informationen/der-rheinausbau |archiv-datum=2021-08-02 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1797 wurde der Erfelder [[Pegel (Wasserstandsmessung)|Pegel]] errichtet. Die täglichen Aufzeichnungen reichen bis zum 1. Juli 1797 zurück. Dieser „Urpegel“ ist der älteste zwischen [[Mannheim]] und [[Bingen am Rhein|Bingen]] und diente als Vorbild für weitere Pegel.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Gernsheim]] und [[Lampertheim]] (beide 1803), [[Ginsheim]] (1808), [[Oppenheim]] und [[Pegel Mainz|Mainz]] (1818), [[Worms]] (1819) und [[Bingen am Rhein|Bingen]] (1829).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 wurde die Erfelder Kirche um eine [[Sakristei]] erweitert und erneuert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772–80 leisten die Bauern Erfeldens und der Umgebung Widerstand gegen die „Fürstliche Landkommission“, die die Stallfütterung einführen wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Erfelden evangelische Kirche 20110309.jpg|mini|hochkant|[[Evangelische Kirche (Erfelden)|Evangelische Kirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1828 begannen die Arbeiten zum Rheindurchstich am „Geyer“ unter Leitung von Claus Kröncke, am 28. Februar 1829 wurde der Neurhein bei Erfelden eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 1834 wurde die neue Kirche von Erfelden, 1839 dort die aus der [[Kloster Amorbach|Abtei Amorbach]] stammende, renovierte Chororgel von 1705/6 eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.erfelden.de/Orgel/orgel.html &amp;quot;ev. Kirchengem. Erfelden&amp;quot;] Webseite&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 1850 begann die Auswanderung vieler Menschen nach Nordamerika. Teilweise wurde die Überfahrt von der Gemeinde finanziert, um die Armen loszuwerden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Jahreswende 1882/83 entstand das heute als Badestelle genutzte „Neujahrsloch“ durch einen Dammbruch, der zu einer Überflutung des Hinterlandes führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://schatzinsel-kuehkopf.hessen.de/schutzgebiet/das-naturschutzgebiet-k%C3%BChkopf-knoblochsaue |wayback=20191025152939 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gehörte Erfelden 1918–1933 zum französisch besetzten Gebiet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] die Grenze zwischen der [[Französische Besatzungszone|französischen]] (später: [[Rheinland-Pfalz]]) und der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Besatzungszone]] (später: [[Hessen]]) gezogen wurde, wurde die Fahrrinne des [[Rhein]]s als Grenzverlauf gewählt. Dadurch konnte die [[Kühkopf (Rhein)|Kühkopf-Insel]] nicht mehr von den [[linksrheinisch]]en Gemeinden [[Guntersblum]] und [[Gimbsheim]] in der französischen Besatzungszone verwaltet werden. In der Folge wurde der Kühkopf zum kleinen Teil in die [[Gemarkung]] Erfelden eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verlor Erfelden seinen bäuerlichen Charakter und entwickelte sich zu einem vorwiegend durch [[Pendler]] ins Rhein-Main-Gebiet bewohnten Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schultheißen und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--! width=&amp;quot;30%&amp;quot; | Name || width=&amp;quot;20%&amp;quot; | Amtszeit || width=&amp;quot;40%&amp;quot; | Anmerkung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Name || Amtszeit || Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Scultetus Cunradus Hirzenbudel || style=&amp;quot;width:30%&amp;quot; | ca. 1255&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Scultetus Jakobus || ca. 1314&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heyl Rode || ca. 1394&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bechtolf von Erfelden || 1413–1436&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hensen Henn || ca. 1447&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Arnold Bechtolf || 1489–1509&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dreutel Kunz (Dreudeln Cüntz) || 1509–1523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kunzemann (Cuntzmann) || 1526–1529&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Contz Manns Velten || ca. 1535&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Dreudell || 1545–1546&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dithrich Weytlingk || 1549–1553&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Gundelsbach || ca. 1563&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kilian Schmid (Chilian Schmidt) || 1578–1600&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kilian Schmidt d.Jung. || 1609–1617&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Michel Schmidt || 1617–1629&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hanns Kiech || 1639–1642&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vältin Rauch || ca. 1656&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenig Hammann || ca. 1682&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Johann Staden Hilderich || 1693&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christian Möller || 1695–1713&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Nold || 1713–1728&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Johannes Müller || 1728–1756&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Johann Wendel Müller || 1756–1767&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hermann Dieter Pflüger || 1767–1777&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Johannes Heinrich Rupp || 1777–1795&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Johannes Schaad || 1795–1801&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Philipp Jakob Schaad || 1801–1821&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Philipp Reinhardt || 1821–1825&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Johann Jakob Nold || 1825–1848&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Martin Müller || 1848–1856&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadian Jakob Nold || 1856–1865&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Johannes Schäfer II. || 1866–1898&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Schrimpf || 1898–1925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Philipp Schäfer II. || 1925–1934&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Johann Ludwig Nold || 1934–1945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ludwig Sahler || 23. März 1945–11. April 1945 || kommissarisch von der amerikanischen&amp;lt;br /&amp;gt; Besatzungsmacht eingesetzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Müller || 12. April 1945–31. Juli 1945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Eberling || 1. August 1945–11. Februar 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Philipp Graulich || 12. Februar 1946–1948&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heinrich Reichard || 1948–1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Martin Roth || 1960–1976 || letzter amtierender Bürgermeister Erfeldens&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Erfelden 3861 Einwohner. Darunter waren 252 (6,5 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 753 Einwohner unter 18 Jahren, 1710 zwischen 18 und 49, 822 zwischen 50 und 64 und 572 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 1545 Haushalten. Davon waren 381 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 495 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 522 Paare mit Kindern, sowie 117 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 33 [[Wohngemeinschaft]]en. In 243 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 1140 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1629: || 53 [[Hausgesess]]e&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 544 Einwohner, 76 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot;&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|ID=v3787892 |linktext=Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)|linkerg= HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4 |hrsg=default |datum=1806-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 673 Einwohner, 81 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 843 Einwohner, 123 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm | Name=Erfelden |width=450|float=none|maxEinwohner=4400&lt;br /&gt;
|707 |717 |854 |943 |1028 |845 |863 |833 |833 |931 |1087 |1165 |1235 |1295 |1833 |1933 |1997 |2172 |2383&lt;br /&gt;
|vor1834=(1791,484)(1800,471)(1806,544)(1829,673)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,2409)(1980,-1)(1990,-1)(2001,3748)(2011,3861)(2015,4199)(2021,4685)(2025,4636)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970: Stadt Riedstadt: (webarchiv)&amp;lt;ref name=&amp;quot;D2001&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.riedstadt.de/stadt/daten.html |titel=Daten / Statistiken |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Riedstadt |abruf=2019-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 633 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutheranische]] (= 94,06 %), 2 [[Reformierte Kirchen|reformierte]] (= 0,30 %), 25 jüdische (= 3,71 %) und 13 katholische (= 1,93 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1605 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]]  (= 73,90 %), 536&amp;amp;nbsp;römisch-katholische (= 24,68 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Erfelden nächstgelegene [[Bahnhof]] ist der [[Bahnhof Riedstadt-Goddelau]] an der [[Bahnstrecke Mannheim–Frankfurt am Main]] („Riedbahn“). Er wird stündlich von Regionalzügen bedient und ist Endpunkt der Linie S7 der [[S-Bahn Rhein-Main]]. Der Bahnhof liegt etwa 500 m östlich des Ortsrandes von Erfelden und in der Mitte zwischen den beiden Riedstädter Ortsteilen Erfelden und [[Riedstadt-Goddelau|Goddelau]]. Bis 2004 trug er die Bezeichnung „Goddelau-Erfelden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswert ==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Gasthäuser und Kneipen in Erfelden, Hauptbetrieb in diesen ist im Frühjahr (durch die einheimischen wie auch auswärtigen Kühkopf-Besucher) und während der Kirchweih/Kerbezeit im Herbst, auch „Erweller Kerb“ genannt. Erfelden wird von vielen Wanderern und Radfahrern (Naturschutzgebiet Kühkopf) und Wassersportlern (Altrhein) besucht. Es gibt mehrere Bootshäuser (Ruder- und Paddelsport), zwei Yachtclubs sowie einen weiteren Yachthafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Mai 2018 war der Richthofenplatz in Erfelden wieder, wie 2014, das Ziel der Fahrradroute der alle zwei Jahre stattfindenden Aktion „[[Der Kreis rollt]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/riedstadt/der-kreis-rollt-riedstadter-vereine-bieten-entlang-der-strecke-in-leeheim-und-erfelden-spiel-spass-und-infos_18791548 |titel=Der Kreis rollt: Riedstadter Vereine bieten entlang der Strecke in Leeheim und Erfelden Spiel, Spass und Infos |werk=www.echo-online.de |hrsg=[[VRM (Medienunternehmen)|VRM]] |datum=2018-05-25 |abruf=2018-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Wiebeking und Karl Kröncke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine auf Geschichte und Erfahrung gegründete theoretisch-practische Wasserbaukunst&amp;#039;&amp;#039;, 1. Band. Darmstadt 1798.&lt;br /&gt;
* Peter Haas: &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Wasserstandsbeobachtung am Rhein&amp;#039;&amp;#039;. Martin Eckold, 2009.&lt;br /&gt;
* Gemeindevorstand der Gemeinde Riedstadt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erfelden: Geschichte und Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Konzeption und Redaktion: Horst Danker. Riedstadt 1980.&lt;br /&gt;
* [http://www.heinrich-tischner.de/33-ge/lokal/erf-gsch.htm Heinrich Tischner: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte von Erfelden&amp;#039;&amp;#039;]. 1970.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116319100 |GND=4223418-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.riedstadt.de/stadt/stadtteile.html#c1113 &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Erfelden-&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Riedstadt.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=13706|titel=Erfelden, Landkreis Groß-Gerau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL |typ=bsb10510149 |hrsg=Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz. |jahr=1821 |nr-text=33 |datum=1821-07-14 |titel=Die Eintheilung des Landes in Landraths- und Landgerichtsbezirke betreffend |seite=403 |seiten=403 ff. (404)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;D2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.riedstadt.de/daten/riedstadt.php3 |titel=Daten / Statistiken |hrsg=Stadt Riedstadt |archiv-url=https://web.archive.org/web/20020107201734/http://www.riedstadt.de/daten/riedstadt.php3 |abruf=2019-04}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=38 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9.&amp;amp;nbsp;Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |format=PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB |seiten=34 und 72 |abruf=2022-04 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=38 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Riedstadt}}&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=g|GND=4223418-9|LCCN=n/97/51541|VIAF=242616554}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Groß-Gerau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Riedstadt)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 779]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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