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	<title>Eresburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T09:18:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eresburg&amp;diff=264781&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18527-72: /* Eresburg als Standort der Irminsul */ Grammatik</title>
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		<updated>2026-03-25T00:55:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Eresburg als Standort der Irminsul: &lt;/span&gt; Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg &lt;br /&gt;
|Name = Eresburg&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Monumenta Paderbornensia-Marsberg.jpeg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Eresburg und Marsberg um 1670&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 772&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wallreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Obermarsberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/27/1/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/51/10/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 390&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eresburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (heute im Gebiet von [[Obermarsberg]], Stadtteil von [[Marsberg]] im [[Hochsauerlandkreis]]) ist die größte bekannte [[Sachsen (Volk)|(alt)sächsische]] [[Volksburg]]. Die [[Höhenburg]] lag bei {{Höhe|390|DE-NN|link=true}} auf einem [[Tafelberg]], dem Eresberg, zwischen 130 und 150&amp;amp;nbsp;m über der [[Diemel]], einem Zufluss zur [[Weser]], im äußersten Süden des sächsischen [[Gau]]es [[Angrivarier|Engern]] an der Grenze zum [[Herzogtum Franken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Obermarsberg (Stattbergen) nach Merian 1646.jpg|miniatur|1646, Skizze der Beschießung der Festung]]&lt;br /&gt;
Auf dem Berg fanden sich Spuren, die darauf hindeuten, dass sich hier schon zu vorgeschichtlicher Zeit Menschen aufgehalten haben, so zum Beispiel Keramikreste aus der [[Michelsberger Kultur]]. Ausgrabungen in der Nähe der heutigen [[Kloster Obermarsberg|Stiftskirche]] ergaben auch Hinweise auf Gräben, Wälle und Pfosten. Die [[Radiokohlenstoffdatierung]] deutet auf deren Ursprung in der vorrömischen Eisenzeit hin: Danach stammt das Holz der Pfosten von Bäumen, die zwischen 420 und 370 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zu datieren sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://sauerlaender-heimatbund.de/index.php/component/edocman/heft-2-2010/viewdocument.html?Itemid=|hrsg=sauerlaender-heimatbund.de|titel=SAUERLAND Heft 2 / Juni 2010, Zur Geschichte Marsbergs, Seite 60|datum=|zugriff=2023-05-10|format=PDF| sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gefao.de/bilder/publikation/aio06-PDF/AiO6_S28-32.pdf |wayback=20131029201525 |text=Daniel Bérenger: Die eisenzeitliche Höhenbefestigung von Obermarsberg }} (PDF; 552&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältere Forschung hat die Eresburg als Grenzburg der [[Cherusker]] und Festung des [[Segestes]] betrachtet, wo dieser seine Tochter [[Thusnelda]] gefangen gehalten haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Suibert Seibertz: Landes- und Rechtsgeschichte des Herzogtums Westfalen. Bd. 1 Arnsberg, 1860 S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Belege dazu gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berg war bedingt durch seine günstige Grenzlage immer wieder hart umkämpft und wurde im Zuge der [[Sachsenkriege Karls des Großen|Sachsenkriege]] im Jahre 772 von dem [[Liste der fränkischen Herrscher|Frankenkönig]] [[Karl der Große|Karl dem Großen]] erobert. Karl der Große ließ die hier oder in der Nähe befindliche [[Irminsul]] zerstören, beauftragte den [[Fulda]]er [[Abt]] [[Sturmius]] 779 mit der [[Mission (Christentum)|Missionstätigkeit]] in diesem Raum und wies ihm diesen Ort zu. Bereits 784/785 überwinterte Karl der Große auf der Eresburg und ließ (eventuell an der Stelle des ehemaligen sächsischen Heiligtums) eine Kirche errichten. [[Papst]] [[Leo III. (Papst)|Leo III.]] soll im Jahre 799 auf seinem Weg nach [[Paderborn]] auf der Eresburg gewesen sein. Bei der Eresburg fand 915 eine blutige Fehde zwischen dem [[Stammesherzogtum Sachsen|sächsischen]] Herzog [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrich]] und dem [[Ostfrankenreich|ostfränkischen]] König [[Konrad I. (Ostfrankenreich)|Konrad]] statt. An der Schlacht soll auch der Paderborner Bischof [[Theoderich I. (Paderborn)|Theoderich]] kämpfend beteiligt gewesen sein.&lt;br /&gt;
Im Juli 938 belagerte ein Heer [[Otto I. (HRR)|Ottos I.]] die Eresburg (urkundlich Heresburg), weil sich dort der Aufständische [[Thankmar (Liudolfinger)|Thankmar]], der ältere Halbbruder des Königs, verschanzt hatte. Am 28. Juli öffnete die Burgbesatzung aus Furcht vor der Stärke des Gegners freiwillig die Burgtore, ohne allerdings einer anschließenden Plünderung zu entgehen. Thankmar floh in die durch Papst Leo geweihte Peterskirche und ergab sich, indem er sein Schwert auf dem Altar ablegte. Dennoch wurde er angegriffen und hinterrücks von Maincia, einem Dienstmann seines anderen Halbbruders [[Heinrich I. (Bayern)|Heinrich]], erstochen. König Otto bedauerte das Geschehen, ließ es aber ungesühnt. Die Gefolgsleute Thankmars wurden zum Galgen verurteilt. Am Ort des Geschehens – der Stiftskirche des ehemaligen [[Kloster Obermarsberg|Klosters Obermarsberg]] – erinnert noch heute ein gekrönter Kopf an einem Pfeiler an den Vorfall.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/0938-07-28_1_0_2_1_1_172_76c Nach den Regesta Imperii zu 938 = RI II,1 n. 76c, in: Regesta Imperii Online] (Abgerufen am 11. Februar 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eresburg als Standort der Irminsul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Eresburg befand sich möglicherweise die [[Irminsul]], eines der höchsten [[Heiligtum|Heiligtümer]] der Sachsen. Die Formulierungen in den &amp;#039;&amp;#039;[[Annales regni Francorum]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Fränkische Reichsannalen&amp;#039;&amp;#039;) zum Jahr 772 legen nahe, dass sich die Irminsul entweder auf der Eresburg oder in deren Nähe befunden haben könnte. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Annales Petaviani]]&amp;#039;&amp;#039; schreiben: „Er eroberte die Eresburg und gelangte an den Ort, der Ermensul heißt, und setzte diese Orte in Brand.“ Zum einen eroberte Karl also die Eresburg und zum anderen „pervenit ad locum, qui dicitur Ermensul“, d.&amp;amp;nbsp;h., gelangte er an den Ort, der Irminsul genannt wird. Den Ort der Eresburg hat der Verfasser als „Erisburgo“ bezeichnet, also nicht Ermensula. Der dritte Teil des Satzes besagt „et succendit ea loca“, d.&amp;amp;nbsp;h., er setzte „diese Orte“ (Plural) in Brand.&amp;lt;ref&amp;gt;W. E. Giefers: &amp;#039;&amp;#039;Eresburg, Irminsäule, Bullerborn.&amp;#039;&amp;#039; 1878, S. 143f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl zog also von der Eresburg weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen lagerte Karl am Bullerborn&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;u&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;o&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; verschliffen, heute &amp;#039;&amp;#039;Bollerborn&amp;#039;&amp;#039;-Quelle&amp;lt;/ref&amp;gt;, einer intermittierenden Quelle bei [[Altenbeken]], bevor er an den darauffolgenden Tagen das Irminsul-Heiligtum eroberte und zerstörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage nach dem Standort der Irminsul ist aber möglicherweise irreführend, da es mehrere gegeben haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RGA|7|475|482|Eresburg|[[Gerhard Mildenberger]], [[Fred Schwind]], [[Jürgen Udolph]]}} (einführender Fachartikel)&lt;br /&gt;
* Daniel Bérenger: &amp;#039;&amp;#039;Die eisenzeitliche Höhenbefestigung von Obermarsberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Ostwestfalen&amp;#039;&amp;#039; 6. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2002, S. 29–33, ([http://www.gefao.de/bilder/publikation/aio06-PDF/AiO6_S28-32.pdf online (PDF, 552&amp;amp;nbsp;kB)]).&lt;br /&gt;
* Eva Cichy: &amp;#039;&amp;#039;Die Eresburg, Marsberg-Obermarsberg, Hochsauerlandkreis.&amp;#039;&amp;#039; Frühe Burgen in Westfalen 36 (Münster 2013) [https://www.altertumskommission.lwl.org/media/filer_public/72/04/72048442-380c-4794-a46c-6f9f262a689f/fbw_36_2016.pdf Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wallburgen (Latènezeit) in Westfalen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Hochsauerlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Marsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corvey]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Eisenzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Hochsauerlandkreis]]&lt;/div&gt;</summary>
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