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	<title>Erdnetz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:02:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erdnetz&amp;diff=132797&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: zus. Links, Ausdruck</title>
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		<updated>2024-03-21T17:33:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zus. Links, Ausdruck&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erdnetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Erdungssystem aus vielen im Boden verlegten Metallbändern, das zur nieder[[ohm]]igen [[Erdung]] einer [[Vertikalstrahler|vertikalen Sendeantenne]] dient. Das ist insbesondere bei [[T-Antenne]]n und [[Selbststrahlender Sendemast|selbststrahlenden Sendemasten]] im [[Längstwelle|Längst-]], [[Langwelle|Lang-]] und [[Mittelwelle]]nbereich notwendig, bei denen so die erforderliche zweite [[Dipolantenne|Dipolhälfte]] ersetzt wird. Ausschlaggebend ist ein möglichst geringer [[Erdungswiderstand]] von wenigen Ohm, der die Fußpunkt[[impedanz]] eines [[Viertelwellenstrahler]]s von nur&amp;amp;nbsp;36&amp;amp;nbsp;Ω deutlich unterschreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dipole T Antenna.svg|mini|Das Erdnetz muss den Strom aufnehmen können, der eigentlich in die untere (vergrabene) Dipolhälfte fließen würde.]]&lt;br /&gt;
Der vom [[Sendeanlage|Sender]] gelieferte [[Elektrischer Strom|Antennenstrom]]&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039; pendelt im Rhythmus der [[Sendefrequenz]] zwischen Erdungsnetz und Antenne, weshalb das Erdnetz auch als „[[Gegengewicht (Funktechnik)|Gegengewicht]]“ bezeichnet wird. Der gesamte [[Belastungswiderstand]] des Senders ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R_\text{Last} = R_\text{Erdnetz} + R_\text{Antenne}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jeweiligen [[Elektrische Leistung|Leistungen]] errechnen sich zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;P_\text{Antenne} = I^2 \cdot R_\text{Antenne}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;P_\text{Erdnetz} = I^2 \cdot R_\text{Erdnetz}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man also möglichst viel Leistung abstrahlen und das Erdreich nur wenig erwärmen, so muss der Erdungswiderstand&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;Erdnetz&amp;lt;/sub&amp;gt; so gering wie möglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Erdnetz besteht aus mehreren Bändern, deren Längen mindestens der Höhe der Sendeantenne entsprechen, meist aber ein Viertel der [[Wellenlänge]] der abzustrahlenden [[Frequenz]] beträgt. In Arealen mit schlechter Boden[[Elektrische Leitfähigkeit|leitfähigkeit]] wurden auch schon Erdnetze gebaut, deren Länge das&amp;amp;nbsp;1,5fache der abzustrahlenden Wellenlänge übersteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erdbänder aus [[verzinkt]]em Stahl werden in geringer Tiefe (bis zu 50&amp;amp;nbsp;Zentimeter) vergraben. Ist ein Vergraben in felsigem Boden unmöglich, so werden sie ggf. auf kleinen [[Mast (Technik)|Masten]] oberirdisch verlegt. Speziell in diesem Fall spricht man dann auch von „[[Radial (Funktechnik)|Radials]]“. Die Bänder eines Erdnetzes laufen radial ([[Radiärsymmetrie|strahlenförmig]]) auf den Antennenträger zu. Sie sollen einander nicht überqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Sendeanlagen auf Schiffen und im Meer verankerten Plattformen ist eine gute Erdung durch das elektrisch leitfähige [[Meerwasser]] über den [[Schiffsrumpf]] gewährleistet. In diesen Fällen ist kein ausgedehntes Erdnetz vonnöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf Siebel: &amp;#039;&amp;#039;Antennen-Ratgeber für KW-Empfang.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Siebel Verlag GmbH, Meckenheim, 1987, ISBN 3-922221-23-8&lt;br /&gt;
* Herbert Zwaraber: &amp;#039;&amp;#039;Praktischer Aufbau und Prüfung von Antennenanlagen&amp;#039;&amp;#039;. 9. Auflage, Dr. Alfred Hüthig Verlag, Heidelberg, 1989, ISBN 3-7785-1807-0&lt;br /&gt;
* Eberhard Spindlert: &amp;#039;&amp;#039;Das große Antennen-Buch.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage, Franzis-Verlag GmbH, München, 1987, ISBN 3-7723-8761-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antenne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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