<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erdinger_Moos</id>
	<title>Erdinger Moos - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erdinger_Moos"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erdinger_Moos&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T08:27:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erdinger_Moos&amp;diff=203275&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anefre: FFH Gebiet hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erdinger_Moos&amp;diff=203275&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-05-07T11:49:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FFH Gebiet hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NSG Viehlaßmoos 22 (HS).jpg|mini|Viehlaßmoos]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bayern-Erding-Oberding Eittinger Weiher Bird Sanctuary from south IMG 9024.JPG|mini|Vogelfreistätte Eittinger Weiher]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erdinger Moos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Moor]]gebiet zwischen [[Erding]] und [[Freising]], welches sich, abgesehen von kleinen Teilen im [[Landkreis Freising]], größtenteils im [[Landkreis Erding]] befindet. Zum Erdinger Moos gehören die Gemeinde [[Oberding]], kleinere Teile der Großen Kreisstadt Freising, die Gemeinde [[Hallbergmoos]], der südliche Teil der Gemeinde [[Marzling]], ferner die Gemeinden [[Eitting]], [[Berglern]] und [[Moosinning]] sowie Teile der Stadt Erding und [[Fraunberg]]. Im Bereich des Erdinger Mooses befindet sich heute, zu etwa gleichen Teilen in beiden Landkreisen, der [[Flughafen München|Flughafen München Franz Josef Strauß]]. Es ist Teil des [[Münchner Grüngürtel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch ist das Moos die Fortsetzung der [[Münchner Schotterebene]] und befindet sich rechts der Isar. Links der Isar schließen sich das [[Freisinger Moos]] und das [[Dachauer Moos]] an. Der Wasserhaushalt im Moos wurde im Wesentlichen durch die [[Isar]] bestimmt. Der [[Mittlere-Isar-Kanal]] durchquert das Erdinger Moos von Süden nach Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Naturschutzgebiet Viehlaßmoos]] (NSG-00175.01, [[Niedermoor]], 244,33 ha) befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinden [[Eitting]] und [[Berglern]]. Das [[Naturschutzgebiet Zengermoos]] (NSG-00491.01, Birkenwaldökosystem, 252,6 ha) befindet sich südöstlich von Hallbergmoos, auf dem Gebiet der Gemeinde Moosinning. Ebenfalls in der Gemeinde Moosinning gibt es das [[Naturschutzgebiet Gfällach]] (NSG-00379.01), mit einer Größe von 6,7 ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile vom Erdinger Moos gehören zum am 8. Juli 2008 ausgewiesenen [[Vogelschutzrichtlinie|Europäischen Vogelschutzgebiet]] „Nördliches Erdinger Moos“ mit 4.525 Hektar Flächengröße. Dazu gehören um die beiden Start- und Landebahnen liegenden Flughafenwiesen sowie im Wesentlichen die nördlich und östlich an das Flughafengelände angrenzenden Bereiche des nördlichen Erdinger Mooses.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gutfuerbayern.de/de/wissenswertes/themen/t_alle_voeglein_06042016/index.jsp |titel=Wissenswertes – Vogelwelt und Flugbetrieb 2016 |titelerg=Das Vogelschutzgebiet &amp;quot;Nördliches Erdinger Moos&amp;quot; füllt sich wieder |werk=gutfuerbayern.de |hrsg=Flughafen München GmbH |datum=2016-04-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170906181544/https://www.gutfuerbayern.de/de/wissenswertes/themen/t_alle_voeglein_06042016/index.jsp |archiv-datum=2017-09-06 |abruf=2024-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den 4525 Hektar Fläche des Vogelschutzgebietes liegen etwa 666 Hektar auf dem Flughafengelände. Erst seit 2019 arbeitet die [[Regierung von Oberbayern]] an dem Managementplan für das Schutzgebiet, obwohl dieser seit der Ausweisung 2008 erstellt werden musste. Auch Anfang 2024 war die Fertigstellung nicht absehbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-naturschutz-vogelschutzgebiet-flughafen-muenchen-1.6348581 |titel=Wissenswertes – Vogelwelt und Flugbetrieb 2016 |titelerg=Wie die Behörden den Vogelschutz verschleppen |hrsg=SZ |datum=2017-09-06 |abruf=2024-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdinger Moos liegt auch das [[FFH-Gebiet]] „Gräben und Niedermoorreste im Erdinger Moos“ (7736-371, 110,91 ha).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/Graeben-und-Niedermoorreste-im-Erdinger-Moos |titel=7736-371 Gräben und Niedermoorreste im Erdinger Moos |werk=Natura 2000 Gebiete in Deutschland |hrsg=[[Bundesamt für Naturschutz]] |abruf=2024-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es umfasst zwei Teilflächen: das Oberföhringer Moos mit einem umliegenden ausgedehnten Fließgewässernetz im [[Landkreis München]] und das Naturschutzgebiet Gfällach im Landkreis Erding. Das oft von Gehölzen gesäumte Gewässersystem beginnt an der Ausleitung des [[Ismaninger Speichersee]]s und besteht unter anderem aus dem [[Schörgenbach]] und dem Oberlauf der [[Goldach (Isar)|Goldach]] mit zahlreichen angeschlossenen Kanälen. Dieses Gewässernetz ist eines der bayerischen Verbreitungsgebiete der [[Helm-Azurjungfer]], einer in Bayern vom Aussterben bedrohten Kleinlibelle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lfu.bayern.de/natur/natura2000_managementplaene/7028_7942/doc/7736_371/texte/de7736371_t_mt_nfin_ffin.pdf |titel=Managementplan für das FFH-Gebiet 7736-371 Gräben und Niedermoorreste im Erdinger Moos |werk=Natura 2000 in Bayern - Managementpläne |hrsg=[[Regierung von Oberbayern]] |abruf=2024-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ab dem 8. Jahrhundert setzte die landwirtschaftliche Nutzung mit Streugewinnung und Weidebetrieb ein; es diente auch als Jagdgebiet. Bis zur [[Säkularisation]] 1802/1803 gehörte der westliche Teil – ein Streifen entlang der Isar – zum [[Hochstift Freising]], das Gebiet östlich davon zum Herzogtum/Kurfürstentum Bayern. Ursprünglicher Name dieses Niedermoorgebietes war „Isarmoos“, „Freisinger Moos“ und „Erding-Freisinger-Moos“; der heutige Name „Erdinger Moos“ ist erst seit dem 19. Jahrhundert in Gebrauch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Trockenlegung_des_Erdinger_Mooses |titel=Trockenlegung des Erdinger Mooses – Historisches Lexikon Bayerns |abruf=2023-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Charakter des Mooses blieb bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts weitgehend erhalten. Erst Entwässerungsmaßnahmen und Torfabbau führten gegen Ende des 19. Jahrhunderts zur [[Urbarmachung]] des Gebiets. Um 1930 waren nur noch 23 Quadratkilometer, also etwa zehn Prozent der ursprünglichen Fläche des Erdinger Mooses, nicht kultiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Erdinger Moos vor dem Bau des Flughafens dünn besiedelt war, wurden durch die Verlegung des Flughafens der umgebende, dicht besiedelte Münchner Norden, mit der Entwicklungsachse München-[[Freising]]-[[Moosburg an der Isar|Moosburg]]-[[Landshut]] entlang der [[Isar]], durch Fluglärm, Infrastrukturmaßnahmen und Siedlungsdruck belastet. Abgesehen davon mussten insbesondere für den Bau der Start- und Landebahnen die Bewohner von [[Franzheim]] und teilweise auch von Schwaigermoos umgesiedelt werden. Durch die Baumaßnahmen zur Eröffnung des neuen Flughafens München II bis 1992 kam es dann zu einer spürbaren Absenkung des Grundwasserspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vogelschutzgebiet Nördliches Erdinger Moos|3=S}}&lt;br /&gt;
* Florian Sepp / [[Claudius Stein]], Trockenlegung des Erdinger Mooses, in: [http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44866 Historisches Lexikon Bayerns]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Erding)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Isar|FErdinger Moos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Freising)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/20/55/N |EW=11/50/52/E |type=landmark |region=DE-BY|dim=15000}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anefre</name></author>
	</entry>
</feed>