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	<title>Erdgasfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:23:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erdgasfeld&amp;diff=1810536&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: https und aktueller Pfad mit Vorlage OoeGeschichte; Kleinkram</title>
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		<updated>2023-02-04T19:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https und aktueller Pfad mit Vorlage OoeGeschichte; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erdgasfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine [[Erdgas]]-[[Lagerstätte]] in porösen Sedimentschichten der Erdkruste bezeichnet, die wirtschaftlich nutzbar ist oder aus der bereits Gas gefördert wird. Zum Großteil entstehen sie aus [[Meeresablagerung]]en von Randmeeren, in Mitteleuropa z.&amp;amp;nbsp;B. aus dem sogenannten [[Zechsteinmeer]] oder den Spätphasen des [[Tethysmeer]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Erdöl-Erdgas-Feld Kavala 2.jpg|miniatur|400px|Erdöl- und Erdgasfelder im griechischen Schelf bei Kavala-Thasos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdgasfelder setzen die Existenz genügend poröser [[Sedimente]] voraus, die als [[Speichergestein]] für die Gase und meist auch für andere [[Kohlenwasserstoffe]] wie Erdöl dienen können. Die großteils biogenen Gase sammeln sich in [[Porosität|Poren]] oder [[Klüfte]]n unterhalb einer luftundurchlässigen Schicht. An Lagerungstypen unterscheidet man [[Antiklinale|sattelförmige]] Aufwölbungen unter einer abdichtenden Schicht oder schrägliegende Lagerstätten mit Abdichtung an übergreifenden Schichten, an [[Salzstock]]flanken oder an Abschiebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öl- oder gas[[Höffigkeitsgebiet|höffige Gebiete]] werden zunächst durch geologische und geophysikalische [[Exploration (Geologie)|Exploration]] vorerkundet, später folgen [[Probebohrung]]en und bei deren Erfolg die [[Erdölgewinnung|Förderbohrung]]. Die Förderung an die Erdoberfläche erfolgt durch den Gasdruck oder (seltener) durch Einpressen von Salzwasser&amp;lt;!-- Quelle? --&amp;gt; in den Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung der Lagerstätten ==&lt;br /&gt;
Erdgas entsteht durch ähnliche Vorgänge wie [[Erdöl]], aber häufiger als dieses, und geht auf biogene Ablagerungen warmer [[Erdzeitalter]] zurück. Wenn es mit Erdöl zusammen auftritt, ist es in diesem gelöst oder lagert darüber. Es bildet sich unter hohem Druck und Temperatur aus dem [[Sapropel|Faulschlamm]] abgestorbener [[Mikroorganismen]] der Meere, vor allem aus [[plankton]]ischen [[Alge]]n, sofern sie bei weitgehender Abwesenheit von freiem [[Sauerstoff]] abgelagert und nachfolgend von weiteren Sedimenten überdeckt werden. Infolge tektonischer Vorgänge oder einfacher sedimentärer Auflast sowie ihres Eigenauftriebs können diese Gase in poröse Gesteine [[Migration (Geologie)|migrieren]] und sich unter abdichtenden Schichten sammeln. Größere Erdgasmengen sind auch vor Ort (ohne wesentliche Migration) durch bakterielle Zersetzung organischer Stoffe entstanden, etwa unter dem [[Alpenvorland]] im Jungtertiär (vor ca. 20 Jahrmillionen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdgaslagerstätten sind meist gemischte &amp;#039;&amp;#039;Kohlenwasserstofffelder&amp;#039;&amp;#039;, die biogene Gase in variabler Zusammensetzung und oft auch Erdöl enthalten. Letzteres ist kaum allein zu finden, &amp;#039;&amp;#039;reine&amp;#039;&amp;#039; Erdgasfelder jedoch oft, weil das Gas infolge der geringeren Dichte leichter migrieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Förderquoten erzielen [[USA]], [[Russland]], [[Kanada]], der [[Iran]] und [[Norwegen]]. Auf diese fünf Staaten entfielen 2008 rund 52 % der Weltförderung von 3.065 Mrd. Kubikmeter. [[Liste der weltweit größten Gasfelder|Große Lagerstätten]] sind auch in einigen [[GUS-Staaten]] Zentralasiens (vor allem [[Turkmenistan]]), in nördlichen Regionen [[Sibirien]]s und an dessen Pazifikküste bei [[Sachalin]], in Ländern des Persischen Golfs wie [[Saudi-Arabien]], [[Katar]] und Iran, in [[Algerien]] sowie in Südamerika. Die größten europäischen Vorkommen lagern unter der [[Nordsee]]: das norwegische [[Sea Troll|Troll-Feld]], das niederländische [[Uithuizen]] und einige Felder in Richtung England. Neuere Funde wurden u.&amp;amp;nbsp;a. aus Bolivien und der Zentral[[ukraine]] bekannt, während z.&amp;amp;nbsp;B. jene in [[Niedersachsen]] dem Ende entgegengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Postrojenje na eksploatacijskom polju Vučkovec.JPG|miniatur|hochkant=1.4|Förderanlage im Erdgasfeld [[Vučkovec]] in Nord[[kroatien]]]]&lt;br /&gt;
Die weltweit bekannten Erdgasreserven betrugen 2007 laut [[Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe|BGR]] etwa 180.000 Milliarden m³, was bei gleichbleibend angenommenen Weltverbrauch noch für etwa 60 Jahre reichen würde. An den Reserven hält Russland 26 Prozent, Iran 15 und Katar 14 Prozent, gefolgt von Zentralasien und den USA. Ein Problem bei der Abschätzung der künftigen Gasförderung ist das – im Gegensatz zu [[Erdölfeld]]ern – plötzliche Nachlassen&amp;lt;!-- Quelle? --&amp;gt; der Ergiebigkeit, was für einzelne Felder ebenso wie für die Statistik der Weltvorräte gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Erdgas}}&lt;br /&gt;
Erdgas ist ein Gasgemisch, dessen Zusammensetzung stark vom Fundort abhängt. den größten Teil macht aber immer [[Methan]] (Sumpfgas, CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;) aus. Der Anteil höherer [[Kohlenwasserstoffe]] wie der Alkane [[Ethan]], [[Propan]], [[Butan]] und von [[Ethen]] schwankt, ebenso wie von [[Wasserdampf]], [[Kohlendioxid]], kleiner Anteile von [[Schwefelwasserstoff]] und reaktionsträger [[Inertgas]]e ([[Helium]], weitere Edelgase und Stickstoff). Erdgas mit einem höheren Anteil an druckverflüssigbaren Gasen wird &amp;#039;&amp;#039;nasses Erdgas&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise besteht [[Nordseegas]] durchschnittlich aus 89 % Methan und 8 % weiteren Alkanen, wogegen [[Sibirien|sibirisches]] Gas 97–99 % Methan enthält. Erdgas vom Typ &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;&amp;#039; wiederum hat einen Gehalt von 11 % Inertgasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wann die erste Entdeckung von Erdgas erfolgte, ist ungewiss, vermutlich aber schon bei [[vulkan]]ischen Ereignissen in der Antike. In Europa und den USA geht die gezielte Förderung auf das 19. Jahrhundert zurück. Der erste Fund in Europa erfolgte 1844 in [[Wien]] auf dem Areal des Ostbahnhofs. Von größerem Umfang war das 1892 bei [[Wels (Stadt)|Wels]] (Oberösterreich) bei Brunnenbohrungen gefundene Vorkommen, wo bald aus 150 Bohrlöchern gefördert wurde und bis heute wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Förderungsgebiete des frühen 20. Jahrhunderts waren das [[Wiener Becken]], die Gaslagerstätten in Niedersachsen und die großen Felder in Nordamerika (USA und Mexiko), welche die Ausbeute in anderen Regionen bald weit überflügelte. 1938 wurden in Nordamerika ca. 35 Mrd. [[Normkubikmeter]] (Nm³) gefördert, in Europa maximal ein Zehntel davon. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Förderung in [[Russland]] stark gesteigert und betrug 1956 10–11 Mrd. Nm³, jene der USA 260 Milliarden Nm³. Auf Kanada und Italien entfielen 1956 je 4–5, auf Mexiko und Indonesien 3–4 Mrd. Nm³, auf Österreich und Brunei je etwa 1 Mrd. Nm³.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] (vor allem [[Niedersachsen]] und Oberbayern) war die Förderung zwischen 1975 und 1980 mit bis zu 20 Mrd. Nm³ (1979 20,3) am höchsten, geht aber seither zurück. Die mit heutiger Fördertechnologie gewinnbaren deutschen Erdgasreserven werden auf 218 Milliarden m³ geschätzt, die wirtschaftlich/technisch derzeit &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; förderbaren Ressourcen auf ~200 Milliarden m³. In Österreich liegen sie bei etwa 1 Viertel dieser Werte, in der [[Schweiz]] deutlich darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der weltweit größten Gasfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Erdgas/Tabellen und Grafiken]]&lt;br /&gt;
* [[Gasfeld Urengoi]], [[Nord-Feld (Katar)]]&lt;br /&gt;
* [[Erdöl#Gewinnung|Erdölgewinnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[ÖMV]]-AG: &amp;#039;&amp;#039;Erdöl und Erdgas in Österreich&amp;#039;&amp;#039;, Verlag des Naturhistorischen Museums, Wien 1980.&lt;br /&gt;
* Stefan Ueberhorst 1994: &amp;#039;&amp;#039;Energieträger Erdgas&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Moderne Industrie, 72 Seiten.&lt;br /&gt;
* [http://www.dew21-netz.de/default.aspx/g/621/l/1031/r/-1/t/101638/lz/ethan/on/559044/a/13/z/Erdgaslagerst%C3%A4tte/id/559044/z2/ Energie- und Wasserlexikon: Erdgaslagerstätten]&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte |pfad=archiv/themen/wirtschaft-und-industrie/geschichte-der-gaswirtschaft-in-ooe/regionale-gasversorgung/erdgasfunde-in-ooe |titel=Erdgas: Vom Zufallsfund zur systematischen Bohrtätigkeit |abruf=2023-02-03 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://www.welt.de/welt_print/article3705923/Erdgasfelder-werden-alt-Norden-foerdert-geringere-Mengen.html |titel=Erdgasfelder werden alt: Norden fördert geringere Mengen |werk=welt.de |datum=2009-05-09 |abruf=2023-02-04 |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasfeld| Erdgasfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Montangeologie]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdgaswirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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