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	<title>Erda (Wagner) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erda_(Wagner)&amp;diff=800712&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M. Gimmerthal: Die letzte Textänderung von 87.147.72.132 wurde verworfen und die Version 197676032 von 2003:DE:9F06:3CA0:B1B1:59E8:E7D9:DC0 wiederhergestellt. Grund unklar</title>
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		<updated>2022-01-28T01:03:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/87.147.72.132&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/87.147.72.132&quot;&gt;87.147.72.132&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/197676032&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/197676032&quot;&gt;197676032&lt;/a&gt; von 2003:DE:9F06:3CA0:B1B1:59E8:E7D9:DC0 wiederhergestellt. Grund unklar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in [[Richard Wagner]]s Tetralogie [[Der Ring des Nibelungen]] der Name einer Erdgöttin. Sie tritt in zwei Teilen der Tetralogie auf, in &amp;#039;&amp;#039;[[Das Rheingold]]&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;[[Siegfried (Oper)|Siegfried]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Wagner schuf mit seiner Opernfigur „Erda“ eine Kunstfigur eigener Art. Als Quellen für sein Werk nannte er auf Befragung in einem Brief (1856):&lt;br /&gt;
* Nordische Götter- und Heldensagen&lt;br /&gt;
* [[Jacob Grimm]]s „Deutsche Mythologie“ (1835)&lt;br /&gt;
* Die nordische Liedersammlung [[Edda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen „Erda“ entnahm er dem Kapitel „Göttinnen“ in Grimms „Deutscher Mythologie“. „Erda“ ist das althochdeutsche Wort für „Erde“. In der [[Nordische Mythologie|nordischen Mythologie]] lautet der Name der Erdgöttin [[Jörd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur näheren Ausgestaltung seiner Erdgöttin im „Ring“ stellte er eine enge Verbindung zu den [[Nornen]] und [[Walküre]]n aus den nordischen Götter- und Heldensagen her. Er machte seine Erda zur Mutter der drei Nornen und der [[Brünnhilde]]. Vater dieser Walküre ist für Wagner der nordische Hauptgott [[Odin]] („[[Wotan]]“). Die für Wagner wichtigen Details seiner Erda-Konzeption fand er in zwei Liedern der „Edda“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Balders Träume ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem Gedicht entnahm Wagner die Gestalt und den Namen einer Seherin, und das altnordische Wort [[Völva]] veränderte er lautlich zu „Wala“, dem zweiten Namen seiner Erdgöttin. Er bedeutet „Seherin“, „Allwissende“. Zugleich fand er hier auch neben anderen Details das Motiv der „Erweckung“ der Seherin. In der „Edda“ jedoch ist es die Erweckung einer toten Seherin, im „Ring“ wird es zur Erweckung der in Erdestiefen schlafenden Erdgöttin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Seherin Gesicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch dieses zweite Gedicht wird für Wagner das Motiv der „Allwissenheit“ im Sinne von Voraus-Wissen besonders betont. Das zeigt die Übernahme der grundlegenden Aspekte von „Götterdämmerung“, „Weltende“ und „Zukunftshoffnung“ in der Gesamtkonzeption des „Ring des Nibelungen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung der Kunstfigur „Erda“ ist – zusammengefasst gesagt – eine schöpferische Leistung Wagners, die man als geradezu „mythenbildend“ bezeichnen kann, weil es Wagner gelungen ist, aus mehreren unterschiedlichen Quellen eine unverwechselbare, einzigartige Gestalt zu schaffen, von der man annehmen könnte, sie fände sich so und nicht anders in der nordischen Mythologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Pseudogottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernfigur von Richard Wagner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Gottheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M. Gimmerthal</name></author>
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