<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erckmann-Chatrian</id>
	<title>Erckmann-Chatrian - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erckmann-Chatrian"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erckmann-Chatrian&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-29T14:56:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erckmann-Chatrian&amp;diff=202166&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erckmann-Chatrian&amp;diff=202166&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-23T09:48:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erckmann-Chatrian woodburytype.jpg|mini|Émile Erckmann und Alexandre Chatrian]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erckmann Chatrian.jpg|mini|Émile Erckmann und Alexandre Chatrian, Doppelbüste aus Gips von [[Frédéric-Auguste Bartholdi]], Colmar, Musée Bartholdi (Inv. SB 348). Die endgültige Fassung aus Marmor befand sich in der [[Comédie-Française]] und ist heute verschollen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der gemeinsame Künstlername der [[Frankreich|französischen]] Autoren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Émile Erckmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Mai]] [[1822]] in [[Phalsbourg]]; † [[14. März]] [[1899]] in [[Lunéville]]) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexandre Chatrian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Dezember]] [[1826]] in Soldatenthal/Grand Soldat, heute Ortsteil von [[Abreschviller]]; † [[3. September]] [[1890]] in [[Villemomble]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Beide stammten aus [[Phalsbourg]] ([[Département Moselle]]; dt. &amp;#039;&amp;#039;Pfalzburg&amp;#039;&amp;#039;) bzw. dessen näherer Umgebung, also aus der Grenzregion zwischen dem [[Elsass]] und [[Lothringen]]. Der Jurastudent Erckmann und der Buchhalter Chatrian lernten sich 1847 an ihrer ehemaligen Schule, dem [[Collège]] von Phalsbourg, kennen, entdeckten ihre gemeinsamen literarischen und politischen Interessen und unternahmen lange Wanderungen in den [[Nordvogesen]]. Erckmann, der 1848 in [[Paris]] die [[Februarrevolution 1848|Februarrevolution]] teilweise als Augenzeuge und als Sekretär eines republikanischen Studentenclubs miterlebte, begann Erzählungen und Theaterstücke zu verfassen, die teilweise und ohne großen Erfolg in elsässischen Zeitungen erschienen, und wurde im gleichen Jahr in [[Straßburg]] kurzzeitig Redakteur einer [[republik]]anischen Zeitung. Er und Chatrian freundeten sich in dieser Zeit mit den ebenfalls aus dem Elsass stammenden Malern [[Théophile Schuler]] und [[Gustave Doré]] an, die später auch ihre Werke illustrierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Georges Benoit-Guyod: &amp;#039;&amp;#039;La vie et l&amp;#039;œuvre d&amp;#039;Erckmann-Chatrian.&amp;#039;&amp;#039; In: Jean-Jacques Pauvert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian, Contes et romans nationaux et populaires.&amp;#039;&amp;#039; Band XIV. Pauvert &amp;amp; Hachette, Paris 1962, S. 33–68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit der beiden Autoren verlief in der Weise, dass Emile Erckmann praktisch alle Texte eigenständig erstellte und Alexandre Chatrian nach Lektüre Verbesserungsvorschläge machte, aber kaum je selbst zur Feder griff. Die Werke erschienen jedoch unter dem Autorennamen Erckmann-Chatrian. 1850 ließ Chatrian sich in Paris nieder und arbeitete ab 1852 als Angestellter bei der Eisenbahngesellschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Chemin de Fer de l’Est|Compagnie des chemins de fer de l&amp;#039;Est]]&amp;#039;&amp;#039;. Sein Beitrag lag vor allem auf der kommerziellen Seite, denn er kümmerte sich um die Veröffentlichung der Manuskripte in Zeitungen der Hauptstadt, zog die fälligen Honorare ein und verteilte sie. Mit zunehmendem Erfolg gab Erckmann 1856 endgültig sein Studium auf, um nur noch zu schreiben. 1859 erschien &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Illustre Docteur Mathéus&amp;#039;&amp;#039; als erstes eigenständiges Werk in einem Buchverlag. 1860 folgten die Erzählungssammlungen &amp;#039;&amp;#039;Contes de la montagne&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Contes fantastiques&amp;#039;&amp;#039;, 1861 als erster größerer Roman &amp;#039;&amp;#039;Maître Daniel Rock&amp;#039;&amp;#039;. 1864 erschien der Roman &amp;#039;&amp;#039;Histoire d&amp;#039;un conscrit de 1813&amp;#039;&amp;#039;, von dem in wenigen Monaten mehr als 100.000 Exemplare abgesetzt wurden und bis 1885 noch etliche Neuauflagen erlebte. Auch in den folgenden Jahren erlebten weitere Werke Erckmann-Chatrians hohe Auflagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Georges Benoit-Guyod: &amp;#039;&amp;#039;La vie et l&amp;#039;œuvre d&amp;#039;Erckmann-Chatrian.&amp;#039;&amp;#039; In: Jean-Jacques Pauvert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian, Contes et romans nationaux et populaires.&amp;#039;&amp;#039; Band XIV. Pauvert &amp;amp; Hachette, Paris 1962, S. 69–104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erckmann flüchtete nach Ausbruch des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] im August 1870 vor den heranrückenden deutschen Truppen aus Phalsbourg nach Paris, wo er erfolglos versuchte, Unterstützung für einen [[Volksaufstand]] und einen [[Guerilla]]-Krieg in den Vogesen zu finden. Nach Kriegsende ließ sich Erckmann schließlich für einige Jahre in [[St. Dié]], [[Département Vosges]] nieder. Seit diesem Jahr erschien der gemeinsame Autorennamen auf getrennt verfassten Werken: während Erckmann weiter die Prosaarbeiten verfasste, übernahm Chatrian die Theaterwerke. 1882 kehrte Erckmann mit Erlaubnis der Behörden des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] nach Phalsbourg zurück, wo er jedoch unter Polizeiaufsicht stand.&amp;lt;ref&amp;gt;Georges Benoit-Guyod: &amp;#039;&amp;#039;La vie et l&amp;#039;œuvre d&amp;#039;Erckmann-Chatrian.&amp;#039;&amp;#039; In: Jean-Jacques Pauvert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian, Contes et romans nationaux et populaires.&amp;#039;&amp;#039; Band XIV. Pauvert &amp;amp; Hachette, Paris 1962, S. 147–191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1885 entzweiten sich die beiden zunehmend wegen Urheberrechts- und Honorar-Angelegenheiten. Im Verlauf der Streitigkeiten wurde Erckmann wegen seiner Rückkehr nach Phalsbourg in &amp;#039;&amp;#039;[[Le Figaro]]&amp;#039;&amp;#039; als Vaterlandsverräter beschimpft. Die Auseinandersetzungen mündeten schließlich in einen Zivilprozess, der wegen Chatrians Tod aber letztlich nicht mehr entschieden wurde. Nach dem Entzug der Aufenthaltsgenehmigung durch die deutschen Behörden ließ sich Erckmann bis zu seinem Tod in [[Lunéville]], [[Département Meurthe-et-Moselle]] nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Georges Benoit-Guyod: &amp;#039;&amp;#039;La vie et l&amp;#039;œuvre d&amp;#039;Erckmann-Chatrian.&amp;#039;&amp;#039; In: Jean-Jacques Pauvert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian. Contes et romans nationaux et populaires.&amp;#039;&amp;#039; Band XIV. Pauvert &amp;amp; Hachette, Paris 1962, S. 211–260.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Werk ==&lt;br /&gt;
=== Die &amp;#039;&amp;#039;histoires et contes fantastiques&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Erste Erfolge erzielten Erckmann-Chatrian zwischen 1856 und Anfang der 1860er Jahre mit [[Fantasy#Entwicklung der Phantastik im 19. Jahrhundert|fantastischen Erzählungen]], die in verschiedenen Pariser Zeitungen (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;La [[Revue des Deux Mondes]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Le Constitutionel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Le Figaro]]&amp;#039;&amp;#039;) erschienen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Le bourgmestre en bouteille&amp;#039;&amp;#039; (1856), &amp;#039;&amp;#039;Requiem du corbeau&amp;#039;&amp;#039; (1856), &amp;#039;&amp;#039;L’Oeil invisible&amp;#039;&amp;#039; (1857), &amp;#039;&amp;#039;Le Cabaliste Hans Weinland&amp;#039;&amp;#039; (1860) und der fantastische Kurzroman &amp;#039;&amp;#039;Hugues-le-Loup&amp;#039;&amp;#039; (1860). Dieser Roman schilderte eine Wolfsverwandlung in der unmittelbaren Vergangenheit und geht gleichzeitig der Geschichte der [[Lykanthropie]] bis ins Mittelalter nach. Auf Grund von Äußerungen Chatrians, der den Absatz der frühen Geschichten mit entsprechenden Äußerungen zu fördern suchte, wurden Erckmann-Chatrian lange als französische [[Epigonen]] von [[E.T.A. Hoffmann]] angesehen, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Frankreich [[E. T. A. Hoffmann#Rezeption|hohes literarisches Ansehen]] genoss. Die jüngere französische [[Literaturwissenschaft]] bezweifelt dies jedoch und vermutet vielmehr Einflüsse von [[Edgar Allan Poe]], der in Frankreich nach 1850 durch die Übersetzungen von [[Charles Baudelaire]] bekannt wurde. Erckmann-Chatrians phantastische Geschichten lassen häufig etwas in der Realität [[Das Unbewusste|latent]] Vorhandenes kurzzeitig auftauchen und entlarven so die heile Welt des Alltags. Das Unheimliche, das genauso so schnell auftaucht, wie es wieder verschwindet, ist oft das Tier im Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helga Abret]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Tier im Menschen. Bemerkungen zu den phantastischen Erzählungen Erckmann-Chatrians.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Rottensteiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die dunkle Seite der Wirklichkeit. Aufsätze zur Phantastik&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1987, S. 177.; Helga Abret: &amp;#039;&amp;#039;Erckmann et Chatrian, disciples fidèles d&amp;#039;Hoffmann?&amp;#039;&amp;#039; In: Ellen Constans; François Marotin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian. Entre imagination, fantaisie et réalisme. Du conte au conte de l&amp;#039;histoire&amp;#039;&amp;#039;. Éditions du musée de Phalsbourg, Phalsbourg 1999, S. 219–230; Ferdinand Stoll: &amp;#039;&amp;#039;Les Contes des bords du Rhin: carrefour du fantastique.&amp;#039;&amp;#039; In: Eric Lysøe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian au carrefour du fantastique&amp;#039;&amp;#039;. Presses Universitaire de Strasbourg, Strasbourg 2004, S. 211–213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg von &amp;#039;&amp;#039;Hugues-le-Loup&amp;#039;&amp;#039; erschienen die Werke Erckmann-Chatrians auch in Buchform, vor allem im Verlag von [[Pierre-Jules Hetzel]], der auch die Werke von [[Honoré de Balzac]], Schriften von [[Victor Hugo]] und seit 1856 mit großem Erfolg die Werke von [[Jules Verne]] herausgab. Hetzel bot alle Werke Erckmann-Chatrians in günstigen Volksausgaben an, was zu ihrem großen Erfolg beitrug.&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Abret: &amp;#039;&amp;#039;Das Tier im Menschen. Bemerkungen zu den phantastischen Erzählungen Erckmann-Chatrians.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Rottensteiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die dunkle Seite der Wirklichkeit. Aufsätze zur Phantastik&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-518-37944-5, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die &amp;#039;&amp;#039;romans populaires&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Erckmann-Chatrian hatten neben den fantastischen Erzählungen noch eine zweite Werklinie, die sie als &amp;#039;&amp;#039;romans populaires&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten. Dafür schöpften sie aus zeitgenössischen [[Almanach]]en, volkstümlichen Erzählungen oder [[Volkssage]]n. Das Geschehen dieser romantischen, oft wie dokumentiert erscheinenden [[Roman]]e und [[Kurzgeschichte]]n ist in die Zeit zwischen 1800 und 1846 datiert. Die Ereignisse spielen unter anderem in [[Mainz]], [[Heidelberg]], [[Tübingen]], [[Pirmasens]] oder [[Nürnberg]], aber auch in romantischen Waldgegenden wie dem [[Hunsrück]] oder dem [[Schwarzwald]]. Unter den &amp;#039;&amp;#039;romans populaires&amp;#039;&amp;#039; ist insbesondere [[L’ami Fritz]] aus dem Jahr 1864 hervorzuheben – dieser (in der [[Südpfalz]] spielende) Roman ist auch heute noch im Elsass in vielen Buchhandlungen in neuerer Auflage erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Autoren machten kein Hehl aus ihrem Wohlwollen gegenüber Deutschland, das vor allem Emile Erckmann gut kannte und hoch schätzte. Diese Haltung änderte sich jedoch nach dem Deutsch-Französischen Krieg. In den &amp;#039;&amp;#039;Contes vosgiens&amp;#039;&amp;#039; (1877) erscheinen die Deutschen (wobei hier vor allem die Preußen gemeint sind), als Spione, rohe Schurken und grausame Unmenschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Leiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutschlandbild in der französischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1989, ISBN 3-534-08793-3, S. 325.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in anderen Werken der Folgezeit finden sich [[Chauvinismus|chauvinistische]] Ausfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die &amp;#039;&amp;#039;romans nationaux&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Zu den &amp;#039;&amp;#039;romans nationaux&amp;#039;&amp;#039; gehören u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;invasion ou Le fou Yégof&amp;#039;&amp;#039; (1862), &amp;#039;&amp;#039;[[Madame Thérèse]]&amp;#039;&amp;#039; (1863), &amp;#039;&amp;#039;[[Histoire d’un conscrit de 1813]]&amp;#039;&amp;#039; (1864), &amp;#039;&amp;#039;Waterloo&amp;#039;&amp;#039; (1865), &amp;#039;&amp;#039;Le Blocus, épisode de la fin de l&amp;#039;Empire&amp;#039;&amp;#039; (1866) und &amp;#039;&amp;#039;Histoire d&amp;#039;un paysan&amp;#039;&amp;#039; (1869/70). Mit diesen Werken dokumentierten die Autoren ein Jahrhundert französischer Geschichte von 1775 bis 1875. Beide kannten aus ihren Familien und deren Bekanntenkreisen zahlreiche [[Veteran]]en der [[Koalitionskriege]]. Aus den Erinnerungen und Erzählungen dieser Bauern und Handwerker schöpften die beiden Autoren die Stoffe für ihre historischen Erzählungen und Romane. Gegen den zeitgenössischen französischen [[Unterhaltungsliteratur|Feuilletonroman]], in dem Geschichte nur als Quelle für spannende Anekdoten und interessante Persönlichkeiten benutzt wurde, und gegen den Anspruch des [[Zweites Kaiserreich|Zweiten Kaiserreichs]] unter [[Napoleon III.]], das Zeitalter der Revolutionen beendet zu haben, wollten Erckmann-Chatrian die anhaltende Bedeutung der Ereignisse zu Beginn des 19. Jahrhunderts verdeutlichen. Ihre immer wiederkehrenden Themen waren [[Demokratie]], [[Menschenrechte]], [[Glaubensfreiheit]], [[Gleichheit|Standesgleichheit]], die [[Armut|Behebung der Armut]] und die [[Volksschule|Volksbildung]]. In bewusst einfach gehaltener Sprache wandten sie sich gegen alle Formen von Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Für die Autoren war die Revolution von 1789 als gemeinsame Aktion von Volk (&amp;#039;&amp;#039;peuple&amp;#039;&amp;#039;) und Bürgertum das bleibende große Vorbild für politisches Handeln. Einige Werke haben auch die späteren gesellschaftlichen Umbrüche des 19. Jahrhunderts zum Thema (&amp;#039;&amp;#039;Histoire d&amp;#039;un homme du peuple&amp;#039;&amp;#039;, 1865 und &amp;#039;&amp;#039;Maître Gaspard Fix, histoire d’un conservateur&amp;#039;&amp;#039;, 1875), ohne dabei das Auseinanderbrechen der Allianz von Volk und Bürgertum zu erkennen oder gar zu thematisieren. Bei der Darstellung der revolutionären Ereignisse von 1848 in der &amp;#039;&amp;#039;Histoire d&amp;#039;un homme du peuple&amp;#039;&amp;#039; wurde lediglich die [[Februarrevolution 1848|bürgerlich-demokratische Februarrevolution]] geschildert, jedoch nicht der [[Februarrevolution 1848#Juniaufstand und Konterrevolution|Juniaufstand]] der Pariser Arbeiterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erckmann-Chatrian sahen das Volk selbst als handelndes Subjekt der Geschichte, weswegen sie in den meisten Romanen einfache Menschen (Bauern, Handwerker) den Verlauf historischer Ereignisse aus ihrer Sicht erzählen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinrich Biermann: &amp;#039;&amp;#039;Vom Ende der großen Revolution zur Kommune: Romantik und Realismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Französische Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. J. B. Metzler, Stuttgart 1991, ISBN 3-476-00766-9, S. 271–272.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Phalsbourg IMG 3549.JPG|mini|Erckmann-Chatrian-Denkmal in Phalsbourg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erckmann-Chatrian haben mit ihrem großen zeitgenössischen Erfolg viel dazu beigetragen, dass politische Inhalte in der französischen Literatur der 1860er Jahre wieder an Bedeutung gewannen. Dieser Erfolg war zeitweilig so groß, dass das Innenministerium Napoléons III. sich veranlasst sah, zu [[Unterdrückung|repressiven Maßnahmen]] zu greifen. Bereits &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;histoire d&amp;#039;un homme du peuple&amp;#039;&amp;#039; wurde vom [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensor]] mit der Begründung beanstandet, es sei darin von nichts anderem die Rede als von der [[Freiheit]]. Als die Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;La Presse&amp;#039;&amp;#039; im Oktober 1867 begann, &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;histoire d&amp;#039;un paysan&amp;#039;&amp;#039; zu veröffentlichen, kam es zu offenen Auseinandersetzungen mit der Zensurbehörde, so dass die Veröffentlichung schließlich abgebrochen wurde. Bei Ausbruch des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] standen Erckmann-Chatrian vor dem totalen Publikationsverbot.&amp;lt;ref&amp;gt;Nelda Michel im Nachwort zu Erckmann-Chatrian: &amp;#039;&amp;#039;Madame Thérèse&amp;#039;&amp;#039;. Manesse, Zürich 1969, S. 349–350; Karlheinrich Biermann: &amp;#039;&amp;#039;Vom Ende der großen Revolution zur Kommune: Romantik und Realismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Französische Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. J. B. Metzler, Stuttgart 1991, ISBN 3-476-00766-9, S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1860 und 1880 waren Erckmann-Chatrian neben [[Émile Zola]] die meistgelesenen Autoren in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bücher des Autoren-Duos werden bis heute in ihrem Heimatland wiederaufgelegt und gelesen, denn sie haben das Geschehen aus den Zeiten der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] und der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] (1789–1815) mit seltener Genauigkeit in der Form von Augenzeugenromanen beschrieben. Dennoch ist ihr literarischer Wert in Frankreich nicht unumstritten: für manche Leser sind sie zu „deutsch“, andere stören sich an ihrer optimistischen Grundhaltung, die gelegentlich naiv oder gar kitschig wirkt. Dagegen steht allerdings der [[Realismus (Literatur)|Realismus]] ihrer Erzählungen, der die [[Romantik]] oft überwiegt. Lange wurden die Werke des Autorenduos auch als [[Regionalismus|regionalistische]] elsässische Literatur und auch als reine [[Jugendliteratur]] unterschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Noëlle Benhamou: &amp;#039;&amp;#039;Lisez Erckmann-Chatrian!&amp;#039;&amp;#039; In: Noëlle Benhamou (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian&amp;#039;&amp;#039;. Le Rocambole. Bulletin des Amis du Roman Populaire, Heft 47, S. 11–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phalsbourg wurde 1922 zur Erinnerung an Erckmann-Chatrian ein Denkmal des Bildhauers [[Emmanuel Hannaux]] von [[Maurice Barrès]] zum hundertsten Geburtstag Erckmanns feierlich eingeweiht. Die Stadt hat ihre prominenten Bürger außerdem mit einem eigenen Saal im historischen Museum sowie mit der Benennung einer Schule und einer Straße geehrt. Das in Phalsbourg 1980 zu ihrem Gedenken begründete &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian-Festival&amp;#039;&amp;#039; wird inzwischen als allgemeineres &amp;#039;&amp;#039;Festival Théatre&amp;#039;&amp;#039; weitergeführt. Seit 1925 wird jährlich der &amp;#039;&amp;#039;Prix Erckmann-Chatrian&amp;#039;&amp;#039; als regionaler Literaturpreis (der „lothringische [[Prix Goncourt|Goncourt]]“) verliehen für ein Prosa-Werk, das von einem Lothringer geschrieben wurde oder das sich mit Lothringen beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Website des Prix Erckmann-Chatrian, s. u. Weblinks.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.phalsbourg.fr/Temps_forts/ |text=Website der Stadt Phalsbourg |wayback=20110826090805 |archiv-bot=2023-12-18 17:39:45 InternetArchiveBot}} (zuletzt geprüft am 7. August 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erckmann-Chatrians Werke wurden frühzeitig ins Englische übersetzt (ab 1859) und waren sowohl in [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] als auch den [[USA]] erfolgreich. Zwischen 1865 und 1915 erschienen mindestens 50 englischsprachige Ausgaben von Werken des Autorenpaares.&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Abret: &amp;#039;&amp;#039;Das Tier im Menschen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Rottensteiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die dunkle Seite der Wirklichkeit. Aufsätze zur Phantastik&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-518-37944-5, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geschätzt wurden sowohl ihre phantastischen Erzählungen (die [[H. P. Lovecraft]] in [[Supernatural Horror in Literature]] wegen ihrer Atmosphäre und des erzeugten Horrors lobte), die &amp;#039;&amp;#039;romans nationaux&amp;#039;&amp;#039; wegen ihres [[Republikanismus]] und [[Realismus (Literatur)|Realismus]] wie auch ihre Schauspiele, neben &amp;#039;&amp;#039;[[L’ami Fritz]]&amp;#039;&amp;#039; vor allem &amp;#039;&amp;#039;Le juif polonais&amp;#039;&amp;#039;, das 1871 in einer englischen Bearbeitung und mit dem Schauspieler [[Henry Irving]] in der Hauptrolle in London 150 Aufführungen erlebte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen J. Foster: &amp;#039;&amp;#039;Avant-propos.&amp;#039;&amp;#039; In: Stephen J. Foster: &amp;#039;&amp;#039;Des salons victoriens aux cabanes d&amp;#039; émigrants&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, New York 1986, ISBN 0-8204-0281-8, S. VII–XXI; &amp;#039;&amp;#039;Henry Irving.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia Britannica.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage. Volume XIV. University Press, Cambridge 1910, S. 855–856, online auf TheatreHistory.com: [http://www.theatrehistory.com/british/irving001.html Henry Irving] (zuletzt geprüft am 21. August 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Russisches Kaiserreich|zaristischen Russland]] der 1870er Jahre waren Erckmann-Chatrians &amp;#039;&amp;#039;romans nationaux&amp;#039;&amp;#039; sehr populär und erfolgreich und wurden von dem [[Literaturkritik]]er, Sozialkritiker und Philosophen [[Dmitri Iwanowitsch Pissarew]] hoch geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Isabelle Nuk: &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian face à la critique russe: &amp;#039;&amp;#039;Histoire d&amp;#039;un paysan&amp;#039;&amp;#039; vue par Pisarev.&amp;#039;&amp;#039; In: Noëlle Benhamou (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian&amp;#039;&amp;#039;. Le Rocambole. Bulletin des Amis du Roman Populaire, Heft 47, S. 47–73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl [[Ludwig Pfau]] bereits 1882 mehrere Bände &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Werke&amp;#039;&amp;#039; in deutscher Sprache herausgab, sind Erckmann-Chatrian in Deutschland nur noch wenig bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;auch in ausführlicheren deutschen Veröffentlichungen zur Geschichte der französischen Literatur werden Erckmann-Chatrian oft gar nicht erwähnt, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Josef Theisen]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der französischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 1974 oder Klaus Engelhardt, Volker Roloff: &amp;#039;&amp;#039;Daten der französischen Literatur. Bd. 2., Von 1800 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. dtv, München 1982, ISBN 3-423-03193-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuelle Sekundärliteratur zu den Autoren gibt es überwiegend nur in französischer oder auch in englischer Sprache. Für deutsche Leser sind ihre Werke aber nicht zuletzt wegen der genauen und lebendigen Beschreibungen deutscher Landschaften, Städte und Personen des 19. Jahrhunderts immer noch interessant (z.&amp;amp;nbsp;B. ihre Beschreibung [[Leipzig]]s im &amp;#039;&amp;#039;Conscrit de 1813&amp;#039;&amp;#039;). Etliche ihrer fantastischen Geschichten sind auch in neueren deutschen [[Anthologie]]n phantastischer Literatur zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;insbesondere in der [[Phantastische Bibliothek (Suhrkamp)|Phantastischen Bibliothek]] des [[Suhrkamp Verlag|Suhrkamp Verlags]], z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Das unsichtbare Auge oder die Herberge der Gehenkten.&amp;#039;&amp;#039; In: Kalju Kirde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das unsichtbare Auge. Eine Sammlung von Phantomen und anderen unheimlichen Erscheinungen.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-518-36977-6 (Phantastische Bibliothek, Bd. 22); Kalju Kirde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Eulenohr und andere phantastische Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-518-37489-3 (Phantastische Bibliothek, Bd. 120); &amp;#039;&amp;#039;Meister Tempus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Phaïcon]] 2. Almanach der phantastischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Insel-Verlag, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-458-31854-2; &amp;#039;&amp;#039;Die schwarze Flechte.&amp;#039;&amp;#039; In: Helga Abret, Louis Vax (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der König mit der Goldmaske und andere phantastische Erzählungen aus Frankreich.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-518-37624-1 (Phantastische Bibliothek, Bd. 145)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der ehemaligen DDR erschienen „Ein Soldat von 1813“ und „Waterloo“ als bb-Taschenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[L’ami Fritz]]&amp;#039;&amp;#039; diente als Vorlage für die Oper [[L’amico Fritz]] von [[Pietro Mascagni]] (1891) und wurde in Frankreich je zweimal für die Kinoleinwand (1920 bzw. 1933) und das Fernsehen (1967 bzw. 2001) verfilmt. &amp;#039;&amp;#039;Le juif polonais&amp;#039;&amp;#039; war die [[Libretto]]-Vorlage sowohl für die 1900 in Paris uraufgeführte gleichnamige Oper von [[Camille Erlanger]] als auch für die 1901 in deutscher Sprache in [[Prag]] uraufgeführte [[Volksoper]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der polnische Jude]]&amp;#039;&amp;#039; des tschechischen Komponisten [[Karel Weis]]. &amp;#039;&amp;#039;Hugues-le-Loup&amp;#039;&amp;#039; wurde 1975 für das französische Fernsehen verfilmt und erschien 1999 in einer Comic-Version.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ausführliche Auflistung der Bearbeitungen von Werken Erckmann-Chatrians für andere Medien zwischen 1869 und 2009 bietet Noëlle Benhamou: &amp;#039;&amp;#039;Adaptations des oeuvres d&amp;#039; Erckmann-Chatrin.&amp;#039;&amp;#039; In: Noëlle Benhamou (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian&amp;#039;&amp;#039;. Le Rocambole. Bulletin des Amis du Roman Populaire, Heft 47, S. 145–158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Französische Originalausgaben (online abrufbar über [[Gallica]]; zuletzt geprüft am 13. August 2011)&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k64716g &amp;#039;&amp;#039;Histoire d&amp;#039;un conscrit de 1813&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1864&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k64151b &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;ami Fritz&amp;#039;&amp;#039;]. Hachette, Paris 1864&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k964440 &amp;#039;&amp;#039;Histoire d&amp;#039;un homme du peuple&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1865&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k67670q &amp;#039;&amp;#039;Histoire d&amp;#039;un paysan&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1869&lt;br /&gt;
* Le Juif polonais. Hetzel, Paris 1869&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k1666598?rk=42918;4 |titel=Le Juif polonais |werk=Gallica |datum=2025 |sprache=fr |abruf=2025-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k281864 &amp;#039;&amp;#039;Histoire du plébiscite racontée par un des 7 500 000 oui&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1872&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k102300n &amp;#039;&amp;#039;Contes de la montagne&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1873&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k641500 &amp;#039;&amp;#039;Le brigadier Frédéric. Histoire d&amp;#039;un français chassé par les allemands&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1874&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k96355c &amp;#039;&amp;#039;Maître Gaspard Fix&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;éducation d&amp;#039;un féodal&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1876&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54999b &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;invasion&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1881&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k550006 &amp;#039;&amp;#039;Le blocus; Le capitaine Rochard&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1881&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k64611g &amp;#039;&amp;#039;Confidences d&amp;#039;un joueur de clarinette&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;La taverne du Jambon de Mayence&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Les amoureux de Catherine&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1880&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k55001j &amp;#039;&amp;#039;Le banni&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Dis-moi! quel est ton pays. Chant alsacien&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1882&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k647034 &amp;#039;&amp;#039;Contes populaires&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1884&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k689040 &amp;#039;&amp;#039;Pour les enfants&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1888&lt;br /&gt;
* Émile Erckmann: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k102270r &amp;#039;&amp;#039;Alsaciens et vosgiens d&amp;#039;autrefois&amp;#039;&amp;#039;]. Hetzel, Paris 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Comic:&lt;br /&gt;
* Antoine Séguin/Loac: &amp;#039;&amp;#039;Hugues-le-Loup&amp;#039;&amp;#039;. Editions sur La Place, 1999, ISBN 2-913162-03-7 (Comic in elsässischem Dialekt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deutscher Übersetzung:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Eulenohr und andere phantastische Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-518-37489-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es lebe der Kaiser. Geschichte eines Rekruten aus den Napoleonischen Kriegen&amp;#039;&amp;#039;. Diogenes, Zürich 1991, ISBN 3-257-21199-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Madame Therese. Roman&amp;#039;&amp;#039;. Manesse, Zürich 1997, ISBN 3-7175-1119-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das unsichtbare Auge oder Die Herberge der drei Gehenkten&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Französischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Ulrich Klappstein. Hannover: jmb-Verlag 2012, ISBN 978-3-940970-47-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweisprachige Ausgaben:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Fernrohr des Apothekers / La lunette de Hans Schnaps. Erzählung&amp;#039;&amp;#039;. Zweisprachige Ausgabe: Deutsch/Französisch. Calambac Verlag, Saarbrücken 2018, ISBN 978-3-943117-99-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die drei Seelen / Les trois âmes (gefolgt von Der Bürgermeister in der Flasche / Le bourgmestre en bouteille). Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;. Zweisprachige Ausgabe: Deutsch/Französisch. Calambac Verlag, Saarbrücken 2018, ISBN 978-3-943117-00-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweise über das Gesamtwerk von Erckmann-Chatrian finden sich in:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;National Union Catalog&amp;#039;&amp;#039; (Pre-1956 Imprints, Vol. 161, S. 222 ff.)&amp;amp;nbsp;Mansell, Chicago 1971.&lt;br /&gt;
* Schmuck/Gorzny/Popst/Schöller: &amp;#039;&amp;#039;Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums&amp;#039;&amp;#039; (GV; 1700–1910, Band 34, S. 36 ff.)&amp;amp;nbsp;K.B. Saur-Verlag, München-New York-London-Paris 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georges Benoit-Guyod: &amp;#039;&amp;#039;La vie et l&amp;#039;œuvre d&amp;#039;Erckmann-Chatrian&amp;#039;&amp;#039;, in Jean-Jacques Pauvert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian, Contes et romans nationaux et populaires.&amp;#039;&amp;#039; Band XIV. Pauvert &amp;amp; Hachette, Paris 1962 (Neuausgabe bei Éditions Serpenoise 1987, ISBN 2-87697-001-5)&lt;br /&gt;
* Themanummer &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian&amp;#039;&amp;#039;. Europe, revue litteraire mensuelle. Heft 449/450 (Januar/Februar 1975). {{ISSN|0014-2751}} (in frz. Sprache)&lt;br /&gt;
* Stephen J. Foster: &amp;#039;&amp;#039;Des salons victoriens aux cabanes d&amp;#039;émigrants. Il y a 100 ans Erckmann-Chatrian&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, New York 1986, ISBN 0-8204-0281-8. (American University Studies II: Romance Languages and Literature, Bd. 38)&lt;br /&gt;
* Helga Abret: &amp;#039;&amp;#039;Das Tier im Menschen. Bemerkungen zu den phantastischen Erzählungen Erckmann-Chatrians.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Rottensteiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die dunkle Seite der Wirklichkeit. Aufsätze zur Phantastik.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-518-37944-5, S. 176–195.&lt;br /&gt;
* Helga Abret: &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian – „die getreuesten Schüler E. T. A. Hoffmanns?“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Quarber Merkur]].&amp;#039;&amp;#039; 34 (1997), Bd. 85, S. 123–131.&lt;br /&gt;
* Ellen Constans; François Marotin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian. Entre imagination, fantaisie et réalisme. Du conte au conte de l&amp;#039;histoire&amp;#039;&amp;#039;. Éditions du musée de Phalsbourg, Phalsbourg 1999, ISBN 2-9513911-0-2. (Dokumentation eines internationalen Kolloquiums in Phalsbourg, 22.–24. Oktober 1996; in frz. Sprache)&lt;br /&gt;
* Eric Lysøe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian au carrefour du fantastique&amp;#039;&amp;#039;. Presses Universitaire de Strasbourg, Strasbourg 2004, ISBN 2-86820-259-4. (Dokumentation eines internationalen Kolloquiums am &amp;#039;&amp;#039;Centre de Recherche sur l&amp;#039;Europe Littéraire&amp;#039;&amp;#039; der [[Universität des Oberelsass|Université de Haute-Alsace]], [[Mülhausen]] am 15.–16. November 2002; in frz. Sprache)&lt;br /&gt;
* Noëlle Benhamou (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erckmann-Chatrian&amp;#039;&amp;#039;. Le Rocambole. Bulletin des Amis du Roman Populaire, Heft 47 (Sommer 2009). {{ISSN|0765-0507}} (in frz. Sprache)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr ausführliche und fortlaufend aktualisierte internationale Bibliographie findet sich auf der Website von Noëlle Benhamou (s.&amp;amp;nbsp;u. Weblinks).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|chatrian|Erckmann-Chatrian}}&lt;br /&gt;
* [http://www.erckmann-chatrian.eu/ Erckmann-Chatrian]. Von Noëlle Benhamou, [[Universität Marne-La-Vallée|Université de Marne-la-Vallée]], IUT de [[Meaux]] (Frankreich) erstellte Webseite über Erckmann-Chatrian und ihre Werke (in Französisch; zuletzt geprüft am 6. August 2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.bnu.fr/de/bestaende/das-schmuckstueck-des-monats/januar-2011-das-erckmann-chatrian-archiv Erckmann-Chatrian-Archiv] der [[Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg]] (zuletzt geprüft am 13. August 2011)&lt;br /&gt;
* {{SUDOC|026782405}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bmlisieux.com/litterature/erckmann/erckmann.htm Sechs Erzählungen im Volltext] (französisch)&lt;br /&gt;
* Michel Subiela (1975): [http://www.ina.fr/fictions-et-animations/adaptations-litteraires/video/CPA75055303/hugues-le-loup.fr.html Hugues-le-Loup]; französischer TV-Film auf der Website des [[Institut national de l&amp;#039;audiovisuel (INA)]] (französisches Rundfunkarchiv; zuletzt geprüft am 24. August 2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.prix-erckmann-chatrian.fr/ Prix Erckmann-Chatrian] (zuletzt geprüft am 7. August 2011)&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118812890|Emile Erckmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Normdaten zu den beiden Personen sind absichtlich nicht hier, sondern bei den Lemmata (Weiterleitungen) unter den einzelnen Namen eingebaut! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026760488|LCCN=n82138049|NDL=001239234|VIAF=106963371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sammelpseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autorenduo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trivialliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Realismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phantastische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erckmann-Chatrian| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
	</entry>
</feed>