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	<title>Erbzins - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erbzins&amp;diff=1123279&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Weners: Erg.</title>
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		<updated>2024-12-08T15:53:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erbzins&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Erbleihe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Erbpacht&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete im [[Mittelalter]] ein gegen regelmäßige Zahlung oder Naturalabgaben verliehenes Grundstück, für dessen Nutzung neben dem jährlichen Zins auch Leistungen ([[Frondienst]]e) zu erbringen waren.&amp;lt;ref&amp;gt; Peter C. A. Schels: [https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Erbleihe &amp;#039;&amp;#039;Erbleihe&amp;#039;&amp;#039;] Kleine Enzyklopädie des deutschen Mittelalters, abgerufen am 28. März 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rechtslexikon.net/d/erbzins/erbzins.htm &amp;#039;&amp;#039;Erbzins&amp;#039;&amp;#039;] Rechtslexikon.net, abgerufen am 4. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Horst Förster: [https://www.gemeinde-langenorla.de/heimathefte/3-2000/index.htm &amp;#039;&amp;#039;Rittergut und Schloss Langenorla&amp;#039;&amp;#039;] Heimatgeschichten aus dem Orlatal, Sonderheft 3/2000, S. 4 ff.: &amp;#039;&amp;#039;Das Erb- und Zinsregister von 1658&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbzins stellte eine [[Reallast]] dar. Er war entweder auf ein mit Eigentumsrecht übertragenes Grundstück gelegt oder gegen Überlassung von Kapital für unbegrenzte Zeit und damit [[Ablösung (Recht)|unablösbar]] als Reallast mit einem Grundstück verbunden und wurde vom jeweiligen Besitzer bezahlt. Güter die mit einem Erbzins belastet waren, nannte man Erbzinsgüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbzins wurde vor allem Neusiedlern der [[Deutsche Ostsiedlung|deutschen Ostkolonisation]] angeboten, war aber auch in Preußen zu Zeiten [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] gebräuchlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Kornelia Bannik: {{Webarchiv|url=http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/salzwedel/1477194_hohengrieben-feiert-der-alte-fritz-wacht-uebers-dorf.html |wayback=20161205144606 |text=&amp;#039;&amp;#039;Offizielle Einweihung der Statue an der alten Schulscheune: Hohengrieben feiert: Der Alte Fritz wacht ...&amp;#039;&amp;#039;  }} [[Volksstimme]], 16. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Steinke: {{Webarchiv|url=http://brandenburg.rz.htw-berlin.de/landsberger_kreis.html |wayback=20161205144612 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Neumark - Der Landsbergische Kreis (nach F.W.A. Bratring - Beschreibung der Mark Brandenburg - 1809)&amp;#039;&amp;#039; }} Der Brandenburger Landstreicher, 1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] kennt diese Einrichtung nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Deutsches Recht (Rechtstradition)|deutschrechtlichen]] [[Erbpacht]] und der [[Römisches Recht|römischen]] [[Emphyteuse]] bezeichnete der Erbzins die feste, jährliche Abgabe des Pächters an den Grundherrn (Erbzinsherr). Allerdings unterschieden sie sich stark in der Art der Verleihung und den darüber vorhandenen Verträgen und Urkunden oder dem [[Gewohnheitsrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den deutschen Erbpachtgütern hatte der Erbmann das volle [[Nutzungsrecht]] und die freie [[Veräußerung]]sbefugnis ohne [[Vorkaufsrecht]] des Erbherrn. Wegen unterlassener Zinszahlung hat der Letztere noch kein Recht, das Gut einzuziehen, wegen Ausfalls in der Nutzung des Ersteren kein Recht auf Erlass des Zinses. In der Regel aber durfte das Erbgut nicht ohne Einwilligung des Erbherrn verpfändet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Adalbert I. von Saarbrücken|Adalbert I.]] (1109/1111–1137) löste bereits die Dienstbarkeit der Inhaber erzbischöflichen  Eigentums wie Gebäude und Äcker durch einen Erbzins ab, der in gängiger Münze zu bezahlen war. Die erhebliche Verschlechterung der silbernen Pfennigmünze war der Grund dafür, eigens zur Entrichtung einer Abgabe einen sogenannten [[Freipfennig]] aus feinem Silber auszubringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Kahnt: &amp;#039;&amp;#039;Das große Münzlexikon von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; (2005): Freipfennig&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kolonat (Recht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Bertram Strecker: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.yumpu.com/de/document/read/32685031/leseprobe-mecke-druck-und-verlag 1848/49: Das Imperium schlägt zurück.]&amp;#039;&amp;#039;  Eichsfelder Heimatzeitschrift, Heft 3, März 2013, S. 89–92, abgerufen am 25. Dezember 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feudalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehnswesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Weners</name></author>
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