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	<title>Erbswurst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erbswurst&amp;diff=86576&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;IsUpper: Tempus</title>
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		<updated>2026-05-01T10:07:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tempus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erbswurst-1.jpg|mini|Gelbe Erbswurst von [[Knorr (Lebensmittelhersteller)|Knorr]] und ein Portionsstück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erbswurst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eines der ältesten [[Lebensmittelindustrie|industriell]] hergestellten [[Fertiggericht]]e. Es handelte sich dabei um keine [[Wurst]], sondern um Portionstabletten, die in eine wurstförmige, mit [[Aluminium]] beschichtete Papierrolle verpackt wurden. Daraus konnte in kurzer Zeit eine sämige [[Erbsensuppe]] hergestellt werden, indem man die Portionsstücke zerdrückte, in kaltem Wasser auflöste und einige Minuten kochte. Die Produktion wurde 2018 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulk Figuren.jpg|mini|Die Figur der „Paula Erbswurst“ in der Satirezeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Ulk]]&amp;#039;&amp;#039; (1896)]]&lt;br /&gt;
Entwickelt wurde die Erbswurst 1867 von dem Koch und Konservenfabrikanten [[Johann Heinrich Grüneberg]] aus [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Brockhaus-1911 |Lemma=Erbswurst |Band=1 |Seite=525 |zenoID=2000108433X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verkaufte seine Erfindung bald für 35.000 [[Vereinstaler]] an die [[preußische Armee]], gefördert durch [[Wilhelm Engelhardt (Jurist)|Wilhelm Engelhardt]], Leiter der Verpflegungsabteilung im [[Preußisches Kriegsministerium|preußischen Kriegsministerium]], das sie ab 1870 im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] –&amp;amp;nbsp;zuerst als „[[eiserne Ration]]“&amp;amp;nbsp;– verteilen ließ. Vorangegangen waren Versuche des Kriegsministeriums, in denen Soldaten bei normalem Dienst über sechs Wochen ausschließlich mit Erbswurst und [[Kommissbrot]] verpflegt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Beata Gontarczyk-Krampe |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-wirtschaft/die-erfindung-der-erbswurst-wie-ein-berliner-koch-ganze-armeen-satt-bekam-9587840.html |titel=Die Erfindung der Erbswurst 1876 – Wie ein Berliner Koch ganze Armeen satt bekam |werk=[[Tagesspiegel]] Online |datum=2023-04-01 |abruf=2023-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Ausbruch des Krieges 1870 wurde mit der Königlich Preußischen Fabrik für Armeepräserven in Berlin eine erste Produktionsstätte auf Staatskosten errichtet, in der 1700 Arbeiter zuerst täglich sieben Tonnen Erbswurst produzierten; später waren es täglich bis zu 65 Tonnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;1905MEYERS&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Erbswurst |Band=5 |Seite=899 |zenoID=20006562744}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und insgesamt 4000 bis 5000 Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1889 an übernahmen die Brüder [[Knorr (Lebensmittelhersteller)|Knorr]] in [[Heilbronn]], die in ihrer Fabrik bereits &amp;#039;&amp;#039;Knorr Haferschleim&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Patentsparsuppe Victoria&amp;#039;&amp;#039; herstellten, die Produktion der Fertigsuppe. In einer Werbeanzeige wurde seinerzeit ausgelobt: „Knorr’s Erbswurst ohne Speck – mit Speck – mit Schinken – mit Schweinsohren liefert vorzügliche Suppen nach Hausmacherart.“ Als billiges, nahrhaftes, nahezu unbegrenzt haltbares und einfach zuzubereitendes Gericht wurde sie allgemein beliebt und gehörte auch bald zur Grundausstattung von Wanderern, Bergsteigern und Expeditionen. Erbswurst wurde bis 2018 als &amp;#039;&amp;#039;Knorr Erbswurst&amp;#039;&amp;#039; mit Speck in den Varianten „gelb“ und „grün“ angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.knorr.de/produkt/kategorie/259770/knorr-erbswurst |titel=Unsere Produkte. Knorr Erbswurst „gelb“ mit Speck. Knorr Erbswurst „grün“ mit Räucherspeck |werk=knorr.de |hrsg=Unilever Deutschland |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180223071517/http://www.knorr.de/produkt/kategorie/259770/knorr-erbswurst |archiv-datum=2018-02-23 |abruf=2023-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Produktion wurde zum 31. Dezember 2018 wegen zu geringer Nachfrage eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Georg Frank |url=https://www.swp.de/wirtschaft/news/das-ende-einer-legende-28717186.html |titel=Das Ende einer Legende: Knorr stellt Erbswurst ein |werk=swp.de |hrsg=NPG digital |datum=2018-12-16 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181218193259/https://www.swp.de/wirtschaft/news/das-ende-einer-legende-28717186.html |archiv-datum=2018-12-18 |abruf=2023-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Portionstabletten bestanden ursprünglich nur aus Erbsenmehl, Rinderfett, entfettetem Speck, Speisesalz, Zwiebeln und Gewürzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;1905MEYERS&amp;quot; /&amp;gt; Später wurde die Zusammensetzung der Zutaten deutlich verändert – neben Erbsenmehl, geräuchertem [[Speck]], [[Palmöl]], Speisesalz sowie geräucherter [[Backhefe|Hefe]], [[Raucharoma]] und anderen [[Aromen]] kamen vor allem [[Geschmacksverstärker]] zum Einsatz: [[Mononatriumglutamat]], [[Dinatriuminosinat]], [[Dinatriumguanylat]] und [[Hefeextrakt]]. Die gelbe Erbswurst enthielt darüber hinaus zur Farbgebung [[Curcuma]], die grüne hingegen Gemüsesaftkonzentrat und Spinatpulver.&amp;lt;ref&amp;gt;Inhaltsangaben auf den jeweiligen Produktverpackungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hatten auch noch andere Nahrungsmittelhersteller die Erbswurst in ihrem Sortiment, so zum Beispiel [[Maggi]], die Berliner Produzenten Jacobi-Scherbening &amp;amp; Wiedemann, Alexander Schörke &amp;amp; Co. in Görlitz, die Wilhelm Pramann GmbH in Dresden, das Unternehmen von [[Rudolf Scheller]] in Hildburghausen, die Hohenlohesche Nährmittelfabrik AG aus Gerabronn sowie die Nahrungsmittelfabrikanten [[Otto &amp;amp; Kaiser]], die wie Knorr in Heilbronn ansässig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und Rezeption ===&lt;br /&gt;
Dass auf Erbsen basierende Mahlzeiten als Grundlage für die Ernährung von Armeeteilen geeignet sein könnten, war bereits Anfang des 19. Jahrhunderts bekannt. Der deutsche Dichter [[Georg Büchner]] hinterließ bei seinem frühen Tod 1837 das Dramenfragment [[Woyzeck]], das in einem seiner Handlungsstränge auf diesen persönlichen Experimenten der damaligen Zeit aufbaut (bekannt wurde der stereotype Ausruf des Doktors: „Hat Er seine Erbsen schon gegessen?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Fr. Enk von dem Käselitz&lt;br /&gt;
   |Titel=Bei Erbswurst u. Feldzwieback. Kriegsgeschichten nach dem Tagebuche eines ehemaligen „Feldzüglers“, sowie nach „Feldpostbriefen“ von 1870/71&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hermann Risel &amp;amp; Co.&lt;br /&gt;
   |Ort=Hagen&lt;br /&gt;
   |Datum=1886&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=nm5CebKdfXMC |Linktext=Volltext}}&lt;br /&gt;
   |Abruf=2023-05-20}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=August Kutschke&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Lied von der Erbswurst frei nach Schiller. Z. Erinnerg an d. Einzug d. siegr. Truppen in Berlin am 16. Juni 1871&lt;br /&gt;
   |Datum=1871&lt;br /&gt;
   |Umfang=2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Herbert Küster&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Lied von der Erbswurst. Gedicht des Kladderadatsch&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wilhelm Müller&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1870&lt;br /&gt;
   |OCLC=165285456&lt;br /&gt;
   |URN=nbn:de:bvb:12-bsb11133014-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Emil Maximilian Dingler&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Erbswurst-Fabrik in Berlin&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Polytechnisches Journal&lt;br /&gt;
   |Band=&lt;br /&gt;
   |Datum=1870&lt;br /&gt;
   |Seiten=181–182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Erbswurst}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Marianne Bitsch&lt;br /&gt;
   |url=http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/2002/08/kb20020821.html&lt;br /&gt;
   |titel=21.08.1870: Erbswurst für Soldaten&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[Bayerischer Rundfunk]]&lt;br /&gt;
   |datum=2002-08-21&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20060209052312/http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/2002/08/kb20020821.html&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2006-02-09&lt;br /&gt;
   |abruf=2023-05-20&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.preussenchronik.de/episode_jsp/key=chronologie_007330.html&lt;br /&gt;
   |titel=August 1870: Erbswurst in Massenproduktion&lt;br /&gt;
   |werk=Preußen – Chronik eines deutschen Staates&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[Rundfunk Berlin-Brandenburg]]&lt;br /&gt;
   |datum=2008-05-21&lt;br /&gt;
   |abruf=2023-05-20&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Christine Baumbarthuber&lt;br /&gt;
   |url=https://theausteritykitchen.com/2009/04/05/tasty-prussian-rations-erbswurst/&lt;br /&gt;
   |titel=Tasty Prussian Rations: Erbswurst&lt;br /&gt;
   |werk=The Austerity Kitchen&lt;br /&gt;
   |datum=2009-04-05&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |abruf=2023-05-20&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Uwe Spiekermann&lt;br /&gt;
   |url=https://uwe-spiekermann.com/2018/05/19/die-wahre-geschichte-der-erbswurst/&lt;br /&gt;
   |titel=Die wahre Geschichte der Erbswurst&lt;br /&gt;
   |datum=2018-05-09&lt;br /&gt;
   |abruf=2021-01-28&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüseprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verpflegung (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unilever (Lebensmittelmarke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Convenience Food als Thema]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;IsUpper</name></author>
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