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	<title>Erblande - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-43087&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-43087&quot;&gt;~2026-43087&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-43087&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-43087 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:At40mha&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:At40mha (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;At40mha&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erblande&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden seit dem [[Mittelalter]] die erblichen Territorial- und Herrschaftsgebiete von Fürstenhäusern bezeichnet, die aufgrund [[erbrecht]]licher Nachfolge dauerhaft in [[Dynastie|dynastischem]] Besitz waren und sich rechtlich von der Wahlfolge unterschieden. Die Entwicklung der Erblichkeit von [[Lehnswesen|Lehen]] und [[Territorium|Territorien]], zunächst durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Constitutio de feudis]]&amp;#039;&amp;#039; von 1037 festgehalten und später durch die [[Goldene Bulle]] von 1356 für die [[Kurfürst]]entümer bestätigt, bildete die rechtliche Grundlage für die Entstehung territorial verdichteter [[Territorialisierung|Landesherrschaft]]en im [[Spätmittelalter|späten Mittelalter]]. Das [[Habsburgermonarchie|habsburgische Erblandesystem]], das sich vom [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau|Aargau]] über die alpinen Stammlande bis zur [[Länder der Böhmischen Krone|Böhmischen]] und [[Länder der ungarischen Krone|ungarischen Krone]] ausdehnte, verkörperte exemplarisch die Verfestigung dynastischer [[Hausmacht]] und ermöglichte durch die [[Pragmatische Sanktion]] von 1713 die vertragliche Garantie einer unteilbaren [[Erbmonarchie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte und rechtliche Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „Erblande“ bezeichnete seit dem [[Mittelalter]] jene [[Territorium|Territorien]], in denen das [[Herrscher]]haus den [[Landesherr|Landesfürsten]] aufgrund [[erbrecht]]licher Nachfolge stellte und die bereits über längere Zeit im Besitz der [[Dynastie]] waren. Die [[Deutsche Sprache|deutsche]] Bezeichnung „Erblande“ entspricht dem [[latein]]ischen [[Terminus]] „patrimonium hereditarium“, der das erbliche [[Hausgut]] einer herrschenden Familie beschreibt. Im &amp;#039;&amp;#039;[[Duden]]&amp;#039;&amp;#039; wird der Begriff als „Stammlande einer Dynastie“ definiert, wobei er ausschließlich im [[Plural]] verwendet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dulmen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;duden&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechtliche Abgrenzung zwischen Erblanden und anderen [[Herrschaft]]sformen war von fundamentaler Bedeutung für die [[Verfassung]]sstruktur des mittelalterlichen und [[Frühe Neuzeit|frühneuzeitlichen]] [[Europa]]s. Während in [[Erbmonarchie]]n die [[Thronfolge]] erbrechtlich geregelt war, beruhte die [[Wahlmonarchie]] auf einer [[Designation]] durch ein Wahlgremium. Diese Unterscheidung wurde im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] besonders virulent, wo die [[König]]swürde seit dem [[Spätmittelalter]] durch die [[Kurfürst]]en gewählt wurde, während die einzelnen Territorialfürsten ihre Herrschaftsgebiete erblich besaßen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuhaus&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bulle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erblichkeit von [[Lehnswesen|Lehen]] und [[Fürstentum|Fürstentümern]] entwickelte sich erst allmählich. Ursprünglich waren Lehen nicht automatisch vererbbar und fielen beim Tod des [[Vasall]]en an den Lehnsherrn zurück. Erst durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Constitutio de feudis]]&amp;#039;&amp;#039; von 1037 erließ [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] [[Konrad II. (HRR)|Konrad II.]] eine [[gesetz]]liche Regelung, die Afterlehen für erblich erklärte. Im Verlauf des [[Hochmittelalter]]s wurden zunehmend auch die großen [[Reichslehen]] erblich, wobei die [[Goldene Bulle]] von 1356 die Unteilbarkeit und Erblichkeit der weltlichen Kurfürstentümer festschrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bulle&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;erkens&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;damals-5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung im Heiligen Römischen Reich ==&lt;br /&gt;
=== Reichsgut und Hausgut ===&lt;br /&gt;
Im [[Ostfrankenreich|ostfränkischen]] und später [[Heiliges Römisches Reich|römisch-deutschen Reich]] bildete das [[Reichsgut]] die materielle Grundlage königlicher Herrschaft. Als Reichsgut galten jene Güter, [[Immobilie]]n und [[Hoheit (Staatsrecht)|Hoheitsrechte]], die an das Amt des Königs oder Kaisers gebunden waren, nicht an seine Person oder Familie. Mit dem Tod des jeweiligen Königs fielen sie nicht an dessen private Erben, sondern an den Nachfolger im Amt. Das Reichsgut umfasste die [[Königspfalz]]en, [[Reichsburg]]en, [[Krongut|Krondomänen]], [[Reichswald|Reichswälder]] sowie die unmittelbar dem König unterstellten [[Freie und Reichsstädte|Reichsstädte]] und [[Reichsprälat|Reichsabteien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;frenken&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber stand das [[Hausgut]] oder [[Allod|Eigengut]] des Herrschergeschlechts, das der Familie erblich gehörte und nach [[privatrecht]]lichen Regeln vererbt wurde. Die Trennung zwischen Reichsgut und Hausgut wurde spätestens seit dem elften Jahrhundert vollzogen. Bei Dynastiewechseln ergaben sich jedoch Konflikte über die Zuordnung von Besitzungen, da neue Wahlkönige häufig die Hausgüter der ausgestorbenen Dynastie als an das Reich heimgefallenes Lehngut betrachteten und als Reichsgut beanspruchten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;werle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hausmachtpolitik und Territorialisierung ===&lt;br /&gt;
Die Schwäche des [[Monarchie|Königtums]] im Heiligen Römischen Reich, bedingt durch das Wahlprinzip und den Verlust an Reichsgut, führte dazu, dass die [[Römisch-deutscher König|römisch-deutschen Könige]] ihre Herrschaft zunehmend auf ihre [[Hausmacht]] stützten. Der Einfluss eines [[Adel]]sgeschlechts war eng mit der Größe seiner Erblande verknüpft. Besonders für die Wahlkönige war eine starke Hausmacht die wichtigste Grundlage zur Durchsetzung eigener Interessen gegen die mächtigen Territorialfürsten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prietzel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spätmittelalterliche Königtum wird daher als „Hausmachtkönigtum“ bezeichnet, da der König seine Königsherrschaft primär zur Förderung seines eigenen Hauses einsetzte und erst sekundär zum Wohl des Reiches. Diese Politik der bewussten Mehrung der dynastischen Erblande auf Kosten des Reiches wird als „[[Hausmachtpolitik]]“ bezeichnet. Herausragende Beispiele erfolgreicher Hausmachtpolitik waren Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] aus dem [[Haus Luxemburg]], der die [[Oberpfalz (HRR)|Oberpfalz]], [[Schlesien (Tschechien)|Schlesien]], die [[Niederlausitz]] und die [[Mark Brandenburg]] erwarb, sowie Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] aus dem [[Habsburg|Haus Habsburg]], der durch geschickte [[Heiratspolitik]] und Erbverträge die Grundlagen für die spätere habsburgische Weltmacht legte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prietzel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;engel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landesherrschaft und Territorialherrschaft ===&lt;br /&gt;
Parallel zur Hausmachtbildung der Könige vollzog sich im Spätmittelalter die Herausbildung von [[Territorialisierung|Landesherrschaften]] durch weltliche und geistliche [[Reichsfürst]]en. Mit „Landesherrschaft“ wird die Kumulation verschiedener [[Herrschaftsrecht]]e in der Hand eines Territorialfürsten bezeichnet – [[Grundherrschaft]], [[Gerichtsbarkeit]], [[Steuer|Besteuerungsrecht]], [[Regalien]]. Diese territoriale Verdichtung führte zur Entstehung relativ geschlossener Herrschaftsgebiete, die sich zunehmend zu [[Territorialstaat]]en entwickelten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wurgler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Territorialisierung wurde durch die Goldene Bulle von 1356 rechtlich abgesichert, die den Kurfürsten weitreichende Privilegien garantierte und ihre weltlichen Territorien für unteilbar erklärte. Damit waren die Grundlagen für die Erblichkeit und Konsolidierung fürstlicher Hausmacht gelegt. Die Fürsten konnten nun ihre Erblande nach dynastischen Gesichtspunkten mehren und [[Arrondierung|arrondieren]], was zu einer zunehmenden Schwächung der königlichen Zentralgewalt führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weinrich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Habsburgische Erblande ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Habsburgermonarchie}}&lt;br /&gt;
=== Begriffsinhalt und territoriale Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff „[[Habsburgermonarchie|Habsburgische Erblande]]“ wurden die von den Habsburgern beherrschten Territorien bezeichnet, in denen das [[Habsburg|Haus Österreich]] den erblichen Fürsten stellte und die bereits längere Zeit im dynastischen Besitz waren. Der Inhalt dieses Begriffs wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte erheblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ingrao&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;judson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Habsburgermonarchie|habsburgischen Stammlande]] lagen ursprünglich im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau|Aargau]] und am [[Oberrhein]], wo die Familie um 1030 die [[Habsburg (Burg)|Habichtsburg]] als [[Familiensitz|Stammburg]] errichtete. Nach dem Erwerb der [[Babenberger|babenbergischen]] Länder [[Österreich]] und [[Steiermark]] durch [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I.]] im Jahr 1282 verlagerte sich der Schwerpunkt der Hausmacht in den [[Alpen]]raum. Im 15. Jahrhundert umfassten die habsburgischen Erblande [[Niederösterreich]], [[Innerösterreich]] (Steiermark, [[Kärnten]], [[Krain]]), [[Oberösterreich]] ([[Tirol]] und [[Vorarlberg]]) sowie [[Vorderösterreich]], die verbliebenen Stammlande westlich des [[Arlberg]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;winkelbauer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gruber&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zollner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung der Erblande ===&lt;br /&gt;
Die habsburgischen Erblande waren territorial stark gegliedert und wurden bei Erbteilungen zwischen verschiedenen Linien des Hauses aufgeteilt. Erst unter Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] wurden die Länder wieder vereinigt. Die wichtigsten Gebietskomplexe waren:&amp;lt;ref name=&amp;quot;zollner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorderösterreich oder die Vorlande bezeichneten alle habsburgischen Besitzungen nordwestlich von Tirol. Sie umfassten Alt-Vorderösterreich am Oberrhein und im [[Schwarzwald]], [[Schwäbisch-Österreich]] in [[Oberschwaben]] sowie [[vorarlberg]]ische Herrschaften. Diese Territorien bildeten kein geschlossenes Herrschaftsgebiet, sondern einen Komplex aus Streubesitz. Bei allen habsburgischen Erbteilungen kamen die Vorlande stets an jene Linie, die auch Tirol beherrschte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiersner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;quarthal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Innerösterreich war die zusammenfassende Bezeichnung für die Länder südlich des [[Semmering-Pass|Semmering]], nämlich die [[Herzogtum Steiermark|Herzogtümer Steiermark]], Kärnten, Krain und das [[Österreichisches Küstenland|Küstenland]]. Als politische Einheit existierte Innerösterreich während der habsburgischen Erbteilungen von 1379 bis 1457 und von 1564 bis 1619 mit der Residenz in [[Graz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ingrao&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausweitung auf die Länder der Böhmischen und Ungarischen Krone ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod König [[Ludwig II. (Böhmen und Ungarn)|Ludwigs II.]] in der [[Schlacht bei Mohács (1526)|Schlacht bei Mohács]] 1526 gelangten die [[Länder der Böhmischen Krone]] und der [[Länder der ungarischen Krone|Ungarischen Krone]] durch Wahl bzw. Erbvertrag an die Habsburger. Zunächst handelte es sich bei beiden Königreichen um Wahlmonarchien, in denen die Stände das Recht zur Königswahl besaßen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lms&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;palffy&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Böhmische Krone umfasste [[Böhmen]], [[Mähren]] und [[Schlesien]]. Durch die [[Verneuerte Landesordnung]] vom 10. Mai 1627 erklärte Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] nach der Niederschlagung des böhmischen Ständeaufstandes die böhmischen Länder zu Erbländern des Hauses Habsburg. Damit wurden die böhmischen Länder sowohl von den Habsburgern selbst als auch vom böhmischen Adel zu den habsburgischen Erblanden gezählt, und ein Prozess der Integration mit den österreichischen Erblanden begann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bergerhausen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungarische Krone umfasste das [[Königreich Ungarn]] mit seinen Nebenländern [[Kroatien im Staatsverband mit Ungarn|Kroatien]] und [[Slawonien]]. Nachdem die habsburgischen Truppen 1687 in der Schlacht bei Mohács einen entscheidenden Sieg über das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] errungen hatten, erkannten die ungarischen Stände auf dem [[Bratislava|Pressburger]] Reichstag die Erblichkeit der ungarischen Krone im Haus Habsburg an. Am 9. Dezember 1687 wurde der erst neunjährige Erzherzog [[Joseph I. (HRR)|Joseph]] zum ersten erblichen [[Apostolischer König von Ungarn|König von Ungarn]] gekrönt. Die Ungarn verpflichteten sich, künftig den Thronfolger noch zu Lebzeiten seines Vaters zu krönen, und verzichteten auf ihr Widerstandsrecht gegenüber dem König.&amp;lt;ref name=&amp;quot;palffy&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;damals-8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pragmatische Sanktion ===&lt;br /&gt;
Die [[Pragmatische Sanktion]] vom 19. April 1713 war ein von Kaiser [[Karl VI. (HRR)|Karl VI.]] erlassenes [[Hausgesetz]], das die Unteilbarkeit und Untrennbarkeit aller habsburgischen Erbkönigreiche und Länder festlegte und eine einheitliche Erbfolgeordnung vorsah. Im Falle der Söhnelosigkeit Karls sollten seine Töchter, und zwar in der Reihenfolge ihres Alters, thronfolgeberechtigt sein vor den Töchtern seines verstorbenen Bruders Josephs I.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bka&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;verfassungen&amp;quot; /&amp;gt; Dieses Hausgesetz wurde auch als Staatsrecht in den habsburgischen Erblanden in Kraft gesetzt, wobei die einzelnen Landtage der Provinzen das Gesetz zwischen 1720 und 1723 annahmen. Im Königreich Ungarn erfolgte die Anerkennung 1723. Die Pragmatische Sanktion ermöglichte [[Maria Theresia]] nach dem Tod ihres Vaters 1740 die Thronfolge in den habsburgischen Ländern, musste jedoch im Österreichischen Erbfolgekrieg gegen konkurrierende Thronansprüche verteidigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ps&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbmonarchie und Wahlmonarchie ==&lt;br /&gt;
=== Prinzipien der Thronfolge ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung von der Wahlmonarchie zur Erbmonarchie war ein zentraler Prozess der mittelalterlichen Staatsbildung. In den germanischen Königreichen des Frühmittelalters war die Thronfolge zunächst nicht eindeutig geregelt. Das [[Erbmonarchie|Erbkönigtum]] besagte, dass ausschließlich leibliche, männliche Nachkommen des Vaters legitime Nachfolger werden konnten. Dabei war zunächst nicht der älteste Sohn allein erbberechtigt, sondern alle männlichen Nachkommen galten als gleichberechtigt, was häufig zu Reichsteilungen oder gemeinsamer Regierung führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;le&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Hoch- und Spätmittelalters setzte sich zunehmend das Prinzip der [[Primogenitur]] durch, wonach der erstgeborene Sohn als Universalerbe die gesamte Herrschaft übernahm. Die Goldene Bulle von 1356 verfügte staatsrechtlich die Primogenitur für die weltlichen Kurfürstentümer des Heiligen Römischen Reiches und legte fest, dass die Kurfürstenwürde und die damit verbundenen Territorien ungeteilt auf den erstgeborenen ehelichen Sohn übergehen sollten. Bei Fehlen männlicher Erben konnten in manchen Territorien auch weibliche Nachkommen die Herrschaft erben oder zumindest vermitteln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dohmen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;weinrich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übergang von der Wahlmonarchie zur Erbmonarchie vollzog sich in verschiedenen europäischen Reichen zu unterschiedlichen Zeiten. Die [[Königreich Frankreich|französischen]] [[Kapetinger]] etablierten bereits ab dem zehnten Jahrhundert faktisch eine Erbmonarchie, indem sie ihre Söhne noch zu Lebzeiten als [[Mitregent|Mitkönige]] krönen ließen und damit eine sofortige Thronfolge ohne [[Interregnum]] sicherten. In [[Königreich Dänemark|Dänemark]] wurde die Wahlmonarchie erst 1660 durch eine Erbmonarchie ersetzt. Das Heilige Römische Reich und das [[Königreich Polen]] blieben bis zu ihrem Untergang Wahlmonarchien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;le&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbrecht und Lehnswesen ===&lt;br /&gt;
Die Erblichkeit von [[Herrschaftsrecht]]en stand in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des Lehnswesens. Ein Lehen war geliehenes Gut oder ein geliehenes Amt, das der Lehnsherr seinem Vasallen gegen Treue- und Dienstleistungen überließ. Ursprünglich fiel das Lehen beim Tod des Vasallen an den Lehnsherrn zurück. Erst allmählich bildete sich [[gewohnheitsrecht]]lich der Grundsatz der Erblichkeit der Lehen aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiess&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im elften Jahrhundert wurden die Afterlehen gesetzlich für erblich erklärt. Im zwölften Jahrhundert waren bereits alle Herzogtümer und Grafschaften als erbliche Lehen vergeben. Das Lehen wurde damit zur Lebensgrundlage für ganze Generationen einer Familie, und der [[Grundeigentum|Landbesitz]] wurde verstetigt und verrechtlicht. Die [[Fahnlehen]], mit denen weltliche Fürsten vom König in ihr Reichsfürstentum eingesetzt wurden, wurden um die Wende des elften Jahrhunderts erblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiess&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dendorfer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Lehen zu unterscheiden war das Allod, das volle und freie Eigentum ohne lehnsrechtliche Bindungen. Der Begriff „Allod“ bezeichnete im Mittelalter Grundbesitz, über den der Eigentümer uneingeschränkt verfügen konnte, sowohl hinsichtlich der Vererbung als auch der [[Veräußerung]]. Im Gegensatz zum Lehen stand das Allod nicht unter der [[Suzeränität|Oberhoheit]] eines Lehnsherrn und war nicht mit Dienstleistungen, Abgaben oder Pflichtbindungen belastet. Der zeitgenössische Begriff für Allod lautete „Erbe und Eigen“. Die Allodifizierung, also die Umwandlung eines Lehens in freies Eigentum, förderte im Hoch- und Spätmittelalter den Ausbau von Landesherrschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brunner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;walliser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erblande in anderen europäischen Monarchien ==&lt;br /&gt;
=== Französisches Königreich ===&lt;br /&gt;
Im französischen Königreich bezeichnete die „[[Domaine royal]]“ die Gesamtheit jener Länder, Güter und Rechte, die direkt der Gewalt des Königs unterstanden. Der französische Begriff entspricht weitgehend dem deutschen Konzept der Erblande. Unter den ersten Kapetingern im zehnten und elften Jahrhundert war die Domaine royal noch sehr begrenzt und konzentrierte sich auf die [[Île-de-France]] um [[Paris]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;paris&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;medieval&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch systematische Erwerbspolitik, vor allem unter [[Philipp II. (Frankreich)|Philipp II. August]], gelang eine erhebliche territoriale Expansion. Die Siege über [[Königreich England|England]], insbesondere bei [[Schlacht bei Bouvines|Bouvines]] 1214, führten zur Eingliederung der [[Normandie]], von [[Anjou]] und weiterer Territorien in den königlichen Machtbereich. Der Ausbau der Domaine royal war eng verbunden mit der Entwicklung einer zentralisierten Verwaltung, die von Paris und der königlichen Residenz auf der [[Île de la Cité]] ausging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;paris&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;medieval&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Versorgung nachgeborener Königssöhne entwickelte sich das System der [[Apanage]]n. Eine Apanage war eine [[Konzession]] eines Lehens oder Herzogtums an einen jüngeren Sohn, der durch die Primogenitur von der Thronfolge ausgeschlossen war. Die apanagierten Territorien sollten bei Erlöschen der männlichen Linie des Apanagisten automatisch an die Krone zurückfallen. Dieses System ermöglichte eine gewisse [[Autonomie]] der apanagierten Fürstentümer bei gleichzeitiger langfristiger Sicherung ihrer Zugehörigkeit zur Domaine royal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deroche&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlesische Erbfürstentümer ===&lt;br /&gt;
Von den schlesischen Herzogtümern wurden jene Fürstentümer als Erbfürstentümer bezeichnet, die durch [[testament]]arische Verfügung des jeweiligen letzten regierenden Herzogs oder durch Heimfall des Lehens an die Krone Böhmen fielen. Als erstes fiel 1335 das [[Herzogtum Breslau]] als Erbfürstentum an Böhmen, dann 1392 das [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer]] und als letzte 1675 die [[Herzogtum Liegnitz|Herzogtümer Liegnitz]], [[Herzogtum Brieg|Brieg]] und [[Herzogtum Wohlau|Wohlau]]. Diese schlesischen Erbfürstentümer unterschieden sich von jenen Herzogtümern, in denen die [[Piasten|piastischen]] Herzogsdynastien weiterhin regierten und die nur unter böhmischer Lehnshoheit standen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kobler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Fortwirkung ==&lt;br /&gt;
Die Erblande bildeten das Kernstück dynastischer Hausmacht und waren die entscheidende Grundlage fürstlicher und königlicher Herrschaft im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa. Während das Wahlkönigtum im Heiligen Römischen Reich zu einer strukturellen Schwäche der Zentralgewalt führte, ermöglichten die erblichen Territorien den Aufbau stabiler Landesherrschaften. Die Größe und Geschlossenheit der Erblande bestimmten wesentlich die Macht und das politische Gewicht eines Fürstenhauses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mutschlechner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;marth&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoensch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die habsburgischen Erblande bildeten das Fundament für den Aufstieg des Hauses Habsburg zur europäischen Großmacht. Durch geschickte Heiratspolitik, Erbverträge und militärische Erfolge gelang es den Habsburgern, ihre ursprünglich begrenzten alpinen Stammlande zu einem ausgedehnten Herrschaftskomplex auszubauen, der im 18. Jahrhundert von den [[Niederlande]]n bis nach Ungarn und von Böhmen bis [[Oberitalien]] reichte. Die Pragmatische Sanktion von 1713 schuf die rechtliche Grundlage für den Zusammenhalt dieses heterogenen Länderkonglomerats als unteilbare Erbmonarchie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bka&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;winkelbauer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prietzel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verfassungsrechtliche Unterscheidung zwischen Erblanden und Wahlmonarchie prägte die politische Entwicklung des Heiligen Römischen Reiches bis zu dessen Ende 1806. Während die Reichsverfassung an der Wahlmonarchie festhielt, entwickelten sich die Territorien der einzelnen Fürsten zu erblichen Staaten mit zunehmender [[Souveränität]]. Diese Entwicklung führte letztlich zur Auflösung des Reichsverbandes und zur Entstehung des modernen Staatensystems in [[Mitteleuropa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;weinlein&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;burgdorf&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;weinrich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch die Erblande begründete dynastische Kontinuität ermöglichte eine längerfristige Planbarkeit von Herrschaft und Verwaltung. Die Erbmonarchie reduzierte die Gefahr von Thronfolgekriegen und Interregna, die in Wahlmonarchien regelmäßig auftraten. Zugleich band die Erblichkeit der Herrschaft dynastische Interessen und staatliche Entwicklung eng aneinander und machte die Geschicke ganzer Länder vom biologischen Zufall der Thronfolge abhängig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kokkonen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bergerhausen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Hans-Wolfgang Bergerhausen]]|Titel=Die „Verneuerte Landesordnung“ in Böhmen 1627: ein Grunddokument des habsburgischen Absolutismus|Sammelwerk=Historische Zeitschrift|Band=272|Nummer=1|Ort=Berlin|Datum=2001|Seiten=327–351|DOI=10.1524/hzhz.2001.272.jg.327}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bka&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bundeskanzleramt.gv.at/bundeskanzleramt/besuchen-sie-uns/gang-der-geschichte/1713.html|titel=Jahr 1713|hrsg=Bundeskanzleramt Österreich|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;brunner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Otto Brunner (Historiker)|Otto Brunner]]|Titel=Land und Herrschaft: Grundfragen der territorialen Verfassungsgeschichte Österreichs im Mittelalter|Auflage=5|Ort=Darmstadt|Datum=1965}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bulle&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stadtgeschichte-ffm.de/de/stadtgeschichte/digitales/die-goldene-bulle|titel=Die Goldene Bulle|hrsg=Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;burgdorf&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=[[Wolfgang Burgdorf]]|Titel=Die Wahlkapitulationen der römisch-deutschen Könige und Kaiser 1519–1792|Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht|Ort=Göttingen|Datum=2015|ISBN=978-3-666-36082-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;damals-5&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.wissenschaft.de/zeitpunkte/konrad-ii-schafft-erbliche-lehen/|titel=Konrad II. schafft erbliche Lehen|hrsg=damals.de, Konradin Medien|datum=2017-05-02|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;damals-8&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.wissenschaft.de/zeitpunkte/schlacht-von-mohacs/|titel=Schlacht von Mohács|hrsg=damals.de, Konradin Medien|datum=2017-08-04|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dendorfer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=[[Jürgen Dendorfer]], [[Roman Deutinger]]|Titel=Das Lehnswesen im Hochmittelalter: Forschungskonstrukte – Quellenbefunde – Deutungsrelevanz|Verlag=Thorbecke|Ort=Ostfildern|Datum=2010|ISBN=978-3-7995-4286-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;deroche&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Alexandre Deroche|Titel=L’apanage royal en France à l’époque moderne|Verlag=Panthéon-Assas|Ort=Paris|Datum=2013|ISBN=979-1-09042922-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dohmen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-123779|autor=Linda Dohmen, Hendrik Hess|titel=Die mittelalterliche Thronfolge im europäischen Vergleich|hrsg=H-Soz-Kult|datum=2013-12-21|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;duden&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Erblande|titel=Erblande, die|hrsg=Duden, Cornelsen Verlag|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dulmen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Richard van Dülmen]]|Titel=Entstehung des frühneuzeitlichen Europa 1550–1648|Band=24|Verlag=Fischer Taschenbuch|Ort=Frankfurt am Main|Datum=1982|ISBN=3-596-60024-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;engel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Evamaria Engel|Titel=Karl IV.: Politik und Ideologie im 14. Jahrhundert|Verlag=Böhlau|Ort=Weimar|Datum=1982}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;erkens&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Franz-Reiner Erkens]]|Titel=Konrad II.: Herrschaft und Reich des ersten Salierkaisers|Verlag=Pustet|Ort=Regensburg|Datum=1998|ISBN=3-7917-1604-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;frenken&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Interregnum|autor=Ansgar Frenken|titel=Interregnum|hrsg=Historisches Lexikon Bayerns, Bayerische Staatsbibliothek|datum=2019-03-01|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gruber&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.habsburger.net/de/kapitel/habsburgs-urspruenge-eine-schweizer-adelsfamilie|autor=Stephan Gruber|titel=Habsburgs Ursprünge: Eine Schweizer Adelsfamilie|hrsg=Die Welt der Habsburger|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://kulturstiftung.org/zeitstrahl/pragmatische-sanktionen-kaiser-karl-vi-legt-die-unteilbarkeit-und-untrennbarkeit-aller-habsburgischen-erbreiche-und-laender-fest|autor=[[Rudolf Grulich]]|titel=Pragmatische Sanktionen: Kaiser Karl VI. legt die Unteilbarkeit und Untrennbarkeit aller Habsburgischen Erbreiche und Länder fest|hrsg=Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für Wissenschaft und Forschung|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoensch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Jörg K. Hoensch]]|Titel=Die Luxemburger: Eine spätmittelalterliche Dynastie gesamteuropäischer Bedeutung 1308–1437|Verlag=Kohlhammer|Ort=Stuttgart|Datum=2000|ISBN=3-17-015159-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ingrao&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Charles W. Ingrao|Titel=The Habsburg Monarchy, 1618–1815|Auflage=2|Ort=Cambridge|Datum=2000|ISBN=0-521-78034-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;judson&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Pieter M. Judson]]|Titel=Habsburg: Geschichte eines Imperiums|Verlag=Beck|Ort=München|Datum=2017|ISBN=978-3-406-70653-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kobler&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Gerhard Köbler|Titel=Historisches Lexikon der deutschen Länder, die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart|Auflage=8|Verlag=Beck|Ort=München|Datum=2019|ISBN=978-3-406-74167-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kokkonen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=Andrej Kokkonen et al.|Titel=The Politics of Succession: Forging Stable Monarchies in Europe, AD 1000–1800|Ort=Oxford|Datum=2022|ISBN=978-0-19289-751-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;le&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://lawexplores.com/from-kings-to-monarchs-the-resurgence-of-public-power-in-late-medieval-europe/|titel=From Kings to Monarchs: The Resurgence of Public Power in Late Medieval Europe|hrsg=Law Explorer, KnowledgeBase|datum=2015-12-16|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lms&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://landsmannschaft-schlesien.de/die-habsburger-zeit-1526-1742/|titel=Die Habsburger Zeit 1526–1742|hrsg=Landsmannschaft Schlesien –Nieder- und Oberschlesien|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;marth&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Haus_Bayern|autor=Katrin Marth|titel=Haus Bayern|hrsg=Historisches Lexikon Bayerns, Bayerische Staatsbibliothek|datum=2019-08-06|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;medieval&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.medievalchronicles.com/medieval-europe/medieval-france/the-capetians-and-the-valois-medieval-france-from-987-1500/|titel=The Capetians and the Valois: Medieval France from 987-1500|hrsg=Medieval|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;merz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Landesherrschaft/Landeshoheit|autor=[[Johannes Merz (Historiker)|Johannes Merz]]|titel=Landesherrschaft/Landeshoheit|hrsg=Historisches Lexikon Bayerns, Bayerische Staatsbibliothek|datum=2011-05-09|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mutschlechner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.habsburger.net/de/kapitel/das-haus-oesterreich-habsburg-und-das-reich|autor=Martin Mutschlechner|titel=Das Haus Österreich – Habsburg und das Reich|hrsg=Die Welt der Habsburger|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuhaus&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Franz-Reiner Erkens]]|Titel=Teilung und Einheit, Wahlkönigtum und Erbmonarchie. Vom Wandel gelebter Normen.|Hrsg=[[Helmut Neuhaus]]|Sammelwerk=Verfassungsänderungen|Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot|Ort=Berlin|Datum=2012|ISBN=978-3-428-13687-2|Seiten=9–34}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;palffy&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Géza Pálffy]]|Titel=Strukturgeschichtliche Merkmale des Königreichs Ungarn. Ein starker Ständestaat in der Habsburgermonarchie, Teil 1: Die Integration Ungarns in die Habsburgermonarchie.|Sammelwerk=Online-Handbuch zur Geschichte Südosteuropas|Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft und Politik in Südosteuropa bis 1800&amp;#039;&amp;#039;|Online=https://hgsoe.ios-regensburg.de/fileadmin/doc/texte/Band1/Geza_Palffy_Ein%20starker%20Staendestaat-Teil%201.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;paris&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.paris-conciergerie.fr/decouvrir/le-palais-de-la-cite-residence-et-centre-du-pouvoir-capetien|titel=Le Palais de la Cité, résidence et centre du pouvoir capétien|hrsg=Centre des monuments nationaux|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;prietzel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Malte Prietzel]]|Titel=Das Heilige Römische Reich im Spätmittelalter|Verlag=Wissenschaftliche Buchgesellschaft|Ort=Darmstadt|Datum=2004|ISBN=3-534-15131-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ps&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.habsburger.net/de/ereignisse/pragmatische-sanktion-1713|titel=Pragmatische Sanktion 1713|hrsg=Die Welt der Habsburger|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;quarthal&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007351/2014-12-27/|autor=[[Franz Quarthal]]|titel=Vorderösterreich|hrsg=Historisches Lexikon der Schweiz (HLS)|datum=2014-12-27|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiersner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Vorder%C3%B6sterreich|autor=[[Dietmar Schiersner]]|titel=Vorderösterreich|hrsg=Historisches Lexikon Bayerns, Bayerische Staatsbibliothek|datum=2018-07-23|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiess&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Karl-Heinz Spieß]]|Titel=Lehn(s)recht, Lehnswesen|Sammelwerk=Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte|Band=2|Ort=Berlin|Datum=1978|Spalten=1725–1741}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;verfassungen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.verfassungen.at/at-18/pragmatischesanktion13.htm|titel=Sanctio Pragmatica: Über die Erbfolge des Durchlauchtigsten Ertz-Hauses Oesterreich|hrsg=verfassungen.at|datum=1713-04-19|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;walliser&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008978/2002-06-04/|autor=Peter Walliser|titel=Allod|hrsg=Historisches Lexikon der Schweiz (HLS)|datum=2002-06-04|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;weinlein&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.das-parlament.de/kultur/geschichte/staatsform-zwischen-absoluter-macht-und-machtlosigkeit|autor=Alexander Weinlein|titel=Staatsform zwischen absoluter Macht und Machtlosigkeit|hrsg=www.das-parlament.de, Deutscher Bundestag|datum=2022-01-03|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;weinrich&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=[[Lorenz Weinrich]]|Titel=Quellen zur Verfassungsgeschichte des Römisch-Deutschen Reiches im Spätmittelalter (1250–1500)|Verlag=WBG|Ort=Darmstadt|Datum=1983|ISBN=3-534-06863-7|Seiten=315–367}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;werle&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Hans Werle|Titel=Das Reichs- und Hausgut der Salier und Staufer in der heutigen Pfalz und im nördlichen Elsaß und seine Bedeutung für die politische Raumerfassung|Hrsg=Franz Josef Arthen|Sammelwerk=Probleme der Geschichte und Landeskunde am linken Oberrhein|Ort=Bonn|Datum=1966|Seiten=65–80}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;winkelbauer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/274247/was-war-oesterreich-vor-1918/|autor=[[Thomas Winkelbauer]]|titel=Was war &amp;quot;Österreich&amp;quot; vor 1918?|hrsg=APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte, Bundeszentrale für politische Bildung|datum=2018-08-17|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wurgler&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009927/2013-12-17/|autor=[[Andreas Würgler]]|titel=Territorialherrschaft|hrsg=Historisches Lexikon der Schweiz (HLS)|datum=2013-12-17|abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;zollner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Erich Zöllner]]|Titel=Geschichte Österreichs: von den Anfängen bis zur Gegenwart|Auflage=8|Verlag=Verlag für Geschichte und Politik|Ort=Wien|Datum=1990|ISBN=3-7028-0304-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (Heiliges Römisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europäische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstentum in Schlesien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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