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	<title>Erasmus Seidel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erasmus_Seidel&amp;diff=2904597&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sebastian Wallroth: erweitert</title>
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		<updated>2025-08-29T13:57:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;erweitert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ErasmusSeidel1594bis1655.jpg|mini|Erasmus Seidel nach der Bilder-Sammlung von [[Martin Friedrich Seidel]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erasmus Seidel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1594]] in [[Treuenbrietzen]]; † [[30. März]] [[1655]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Jurist]] und [[Staatsmann]] in [[Kurmark|brandenburgischen]] Diensten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erasmus war der jüngste von sechs Söhnen des Treuenbrietzener Bürgermeisters [[Friedrich von Seidel|Friederich von Seidel]] (1554–1599) und dessen Ehefrau Dorothea Thamm. Als er vier Jahre alt war, starb seinen Vater an der [[Pest]]; bald darauf erlagen auch seine Mutter und eine Schwester der Seuche. Ein Vetter aus [[Zerbst/Anhalt|Zerbst]] nahm ihn auf. Seidel besuchte die Schule in Zerbst und das [[Joachimsthalsches Gymnasium|Joachimsthalsche Gymnasium]] in Berlin und studierte ab 1616 Jura an der [[Leucorea|Universität Wittenberg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1620 Jahre später ging er nach Berlin als juristischer Berater ([[Ratssyndikus]]). Am 19. Dezember 1627 erwählte ihn der Berliner Rat zum [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Oberbürgermeister von Berlin]]; am 2. Januar 1628 übernahm er mit Ablegung seines Bürgermeistereides diese Funktion, die er bis zum Jahr 1629 ausübte. Möglicherweise auf eigenen Wunsch wurde er 1630 von diesem Amt wieder entbunden. 1635 endete seine Arbeit als Ratssyndikus. 1636 bestellte ihn Kurfürst [[Georg Wilhelm (Brandenburg)|Georg Wilhelm]] zum Hof-Kammergerichtsrat und Kriegsrat, 1638 zum Geheimen Staatsrat. Nachdem der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] 1648 mit dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] beendet worden war, begleitete Seidel den Kurfürsten nach [[Prag]], um dort an der [[Ständeversammlung]] am [[Römisch-deutscher Kaiser|kaiserlichen Hof]] teilzunehmen. [[Ferdinand III. (HRR)|Kaiser]] [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] selbst würdigte Erasmus Seidel einiger persönlicher Gespräche und trug ihm die Erhöhung in den Freiherrenstand an. Das wollte Erasmus Seidel aber nicht annehmen – wohl aber die schriftliche Bestätigung seiner adligen Herkunft, die der Kaiser und der [[Kurmainz|Kurfürst von Mainz]] [[Johann Philipp von Schönborn]] mit ihren Unterschriften bezeugten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://berlingeschichte.de/historie/spitze/zukap2/erasmusseidel.htm |titel=An der Spitze Berlins |werk=berlingeschichte.de |hrsg=[[Edition Luisenstadt]] |datum=1998 |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2025-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1655 verfasste er für den Kurfürsten eine grundlegende Schrift zum [[Jülich-Klevischer Erbfolgestreit|Jülicher Erbfolgestreit]]. An diesem langwierigen Thema hatte er bereits 1638 zusammen mit dem späteren Schwiegervater seines Sohnes Martin Friedrich, dem Vizekanzler [[Andreas von Kohl]], gearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Ludwig Joseph Fischbach: &amp;#039;&amp;#039;Historische politisch-geographisch-statistisch und militärische Beyträge&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Berlin 1783, [https://books.google.de/books?id=Xvk_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA517 S. 517.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seidels Bilder-Sammlung S. 183 Abb. 083+ Erasmus Seidel (cropped).jpg|mini|hochkant|[[Sterbebild]] des Erasmus Seidel in [[Martin Friedrich Seidels Bilder-Sammlung]] von 1671]]&lt;br /&gt;
Er wurde in seinem Erbbegräbnis in der [[Nikolaikirche (Berlin)|Berliner Nikolaikirche]] beigesetzt. Zu seinem Gedächtnis wurde dort ein Monument aus rotem Marmor mit Bildnis und Wappen angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erasmus Seidel war verheiratet mit Magdalena Pasche, einer Tochter des Bürgermeisters [[Martin Pasche]], eines Vetters der &amp;#039;&amp;#039;Magdalena von Brandenburg, Gräfin zu Arneburg&amp;#039;&amp;#039; (* 1558). Diese, zuerst mit einem Grafen von Eberstein verlobt, wurde schließlich an den [[Rentamt|Hofrentei]]sekretär Andreas Kohl († 1605) verheiratet und verstarb 1610 kinderlos. In ihrem Testament bedachte Magdalena Kohl, geb. von Brandenburg, vor allem die Familie Pasche, die Familie ihrer Tante mütterlicherseits. Dabei verzichtete sie auf das von ihrem Ehemann hinterlassene Vermögen zugunsten von dessen Familie, der Familie Kohl.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Tacke: &amp;#039;&amp;#039;Wir wollen der Liebe Raum geben&amp;#039;&amp;#039;, 2006, [https://books.google.de/books?id=Mmbad_VP6pYC&amp;amp;pg=PA22 S. 22 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der älteste Sohn [[Martin Friedrich Seidel|Martin Friedrich]] (1621–1693) war einer der frühesten Historiker Brandenburgs und mit einer Tochter des Vizekanzlers [[Andreas von Kohl]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* George Gottfried Küster (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martin Friedrich Seidels Bilder-Sammlung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1751, S. 67–71 ([https://books.google.de/books?id=6w8UAAAAQAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA56-IA3 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{ADB|33|623|623|Seidel|[[Heinrich Pröhle]]|ADB:Seidel, Martin Friedrich|Familienartikel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://berlingeschichte.de/historie/spitze/zukap2/erasmusseidel.htm &amp;#039;&amp;#039;Erasmus Seidel&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website des [[Luisenstädtischer Bildungsverein|Luisenstädtischen Bildungsvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121248267|VIAF=64858396}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seidel, Erasmus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1594]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1655]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seidel, Erasmus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=brandenburgischer Jurist und Staatsmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1594&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Treuenbrietzen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1655&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sebastian Wallroth</name></author>
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