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	<title>Erasmus Kittler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-04-02T16:18:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erasmus Kittler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1852]] in [[Schwabach]] bei Nürnberg; † [[14. März]] [[1929]] in [[Darmstadt]]) war ein deutscher Elektrotechnik-Pionier und [[Physiker]]. Er begründete an der [[TH Darmstadt]] (heute TU Darmstadt) den weltweit ersten Studiengang für Elektrotechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kittler-E--Neg-III-1-57.jpg|mini|Erasmus Kittler]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolivo-Dobrowolsky 4.jpg|mini|Erasmus Kittler (Bildmitte) im Kreise seiner Studenten auf der Technischen Hochschule Darmstadt, um 1886]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kittler war Sohn des Schneiders Philipp Michael Kittler (1807–1861) und seiner Frau Dorothea Buhl (1815–1897). Er besuchte die Volksschule in Schwabach und das Lehrerseminar. Von 1871 bis 1874 arbeitete er als Volksschullehrer in Nürnberg. Nebenbei bereitete er sich auf sein Abitur vor, das er 1875 in Nürnberg bestand. Es folgte 1875/76 das Studium der Mathematik und Physik an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule (TH) München]] und dann an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Universität Würzburg]]. Hier bestand er 1879 das Lehramtsexamen in Mathematik und Physik. Während seines Studiums wurde er Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;[[AGV Würzburg|Akademischen Gesangvereins Würzburg]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Sondershäuser Verband]].&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Grübel, Sondershäuser Verband Deutscher Studenten-Gesangvereine (SV): &amp;#039;&amp;#039;Kartelladreßbuch. Stand vom 1. März 1914.&amp;#039;&amp;#039; München 1914, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1879 war er Assistent am Physikalischen Institut an der TH München bei [[Wilhelm von Beetz]]. 1880 [[Dissertation|promovierte]] er bei [[Friedrich Kohlrausch (Physiker)|Friedrich Wilhelm Georg Kohlrausch]] an der Universität Würzburg. 1881 folgte die [[Habilitation]] an der TH München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1882 richtete die [[Technische Universität Darmstadt|Technische Hochschule Darmstadt]] den weltweit ersten Lehrstuhl für [[Elektrotechnik]] ein und berief im selben Jahr Kittler auf diesen Lehrstuhl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Vermischtes |Jahr=1883 |Heft=9 |Seiten=84 |Kommentar=Wintersemester 1882/83 |zlb=91}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kittler baute an der TH Darmstadt 1883 den ersten Studiengang für Elektrotechnik an einer Hochschule auf und bildete die für die Elektrifizierung des Landes dringend erforderlichen Elektroingenieure aus. Sein Studienplan sah ein vierjähriges Studium der Elektrotechnik mit Abschlussprüfung vor. Die ersten vier Semester beinhalteten neben der allgemeinen Elektrotechnik die Grundlagen der Ingenieurwissenschaften: Mathematik, Physik, Chemie und Maschinentechnik. Im fünften bis achten Semester erfolgten Vertiefungen in den Gebieten der Elektrotechnik: Messtechnik, elektrische Antriebe, Energieübertragung, [[Elektrische Bahnen]], elektrische Beleuchtung und später auch Hochspannungstechnik. Im Jahr 1887 wurde Kittler zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|IDName=erasmus-kittler|Name=Erasmus Kittler|Datum=20. Juli 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Leiter des Baus der „[[Centralstation (Darmstadt)|Centralstation]] für elektrische Beleuchtung“ in Darmstadt war er maßgeblich am Aufbau der öffentlichen Stromversorgung beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDE&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vde.com/de/fg/ETG/Arbeitsgebiete/Geschichte/Aktuelles/Seiten/Geschichte_1.aspx |titel=Erasmus Kittler 1852–1929 – Pionier der modernen Elektrotechnik |hrsg=[[Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik]] |offline=1 |archiv-url=https://archive.today/20130205180636/http://www.vde.com/de/fg/ETG/Arbeitsgebiete/Geschichte/Aktuelles/Seiten/Geschichte_1.aspx |archiv-datum=2013-02-05 |abruf=2011-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Inbetriebnahme 1888 machte das Werk Darmstadt, nach New York und Berlin, zur dritten Stadt weltweit mit einer flächigen Stromversorgung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.centralstation-darmstadt.de/kultur/geschichte.html |titel=Von der Maschinenkultur zur Kulturmaschine. Die Geschichte der Centralstation für elektrische Beleuchtung |hrsg=Centralstation Darmstadt |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120215010424/http://www.centralstation-darmstadt.de/kultur/geschichte.html |archiv-datum=2012-02-15 |abruf=2011-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kittler war aber auch an der Errichtung großer Elektrizitätswerke in [[Bremen]], [[Düsseldorf]], [[Mainz]], [[Budapest]], [[Danzig]] und [[Worms]] maßgeblich beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDE&amp;quot; /&amp;gt; Eines seiner wichtigen Projekte war die Leitung der Errichtung der Electrizitätscentrale in [[Heppenheim]], begonnen 1899.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Kittlers bekanntesten Schülern gehörten [[Michail Ossipowitsch Doliwo-Dobrowolski|Michail von Dolivo-Dobrowolsky]], [[Carl Hering (Ingenieur)|Carl Hering]], [[Clarence Feldmann]], [[Waldemar Petersen]], [[Leo Pungs]] und [[Erasmus Caemmerer]]. Kittler schrieb auch eines der ersten deutschen Standardwerke über die Elektrotechnik, das &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Elektrotechnik&amp;#039;&amp;#039; (zwei Bände, Stuttgart 1886/1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erasmus Kittler schied 1915 aus dem aktiven Dienst der TH Darmstadt aus. Anlässlich seines Übertritts in den Ruhestand verlieh ihm die Technische Hochschule Darmstadt &amp;#039;&amp;#039;nach langjähriger erfolgreicher Lehrtätigkeit in dankbarer Würdigung seiner Verdienste um die Entwicklung der Hochschule&amp;#039;&amp;#039; die [[Ehrendoktor]]würde (als Dr.-Ing. E.&amp;amp;nbsp;h.).&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Vermischtes |Jahr=1915 |Heft=89 |Seiten=592 |zlb=609}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 wurde er von Großherzog Ernst Ludwig als lebenslanges Mitglied der ersten Kammer der [[Landstände des Großherzogtums Hessen]] berufen, der er bis zur [[Novemberrevolution]] 1918 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erasmus Kittler verstarb am 14. März 1929 in Darmstadt.&lt;br /&gt;
Er wurde auf dem [[Waldfriedhof Darmstadt]] (Grabstelle: L 6a 15, [[Grabmal Erasmus Kittler]]) bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel am Haupteingang des Waldfriedhofs Darmstadt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kittler war seit 1882 mit Karoline Hüttlinger (1860–1940) verheiratet. Aus der Ehe sind zwei Töchter und ein Sohn hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Die TU Darmstadt verleiht seit 1977 eine nach Erasmus Kittler benannte [[Erasmus-Kittler-Medaille|Medaille]] als Auszeichnung. Im Jahr 2002 wurde das TU-Hörsaalgebäude der Elektrotechnik nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Darmstadt tragen die [[Erasmus-Kittler-Schule]] und die Kittlerstraße (seit 1919) im [[Darmstadt-Martinsviertel|Martinsviertel]] seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marianne Viefhaus, Andreas Göller |url=https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/k/kittler-erasmus.html |titel=Kittler, Erasmus |werk=Stadtlexikon Darmstadt |hrsg= |abruf=2021-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach ihm benannte „Erasmus Kittler Preis“ wird alle zwei Jahre von der [[Entega]]-Stiftung verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt-ort28564/impuls-preise-verliehen-11878056.html Impuls-Preise in Darmstadt verliehen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Clarence Feldmann: &amp;#039;&amp;#039;Aus Kittlers erster Zeit&amp;#039;&amp;#039;, in: Elektrotechnische Zeitschrift 1928 (20), S. 753–755.&lt;br /&gt;
* Werner Hübschmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung von Prof. Kittler und seiner Schüler für die Entwicklung der Elektrotechnik.&amp;#039;&amp;#039; In: Horst Wessel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Elektrotechnik im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Berlin / Offenbach 1986, S. 37–48.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang König (Historiker)|Wolfgang König]]: &amp;#039;&amp;#039;Technikwissenschaften. Die Entstehung der Elektrotechnik aus Industrie und Wissenschaft zwischen 1880 und 1914.&amp;#039;&amp;#039; G + B Verlag Fakultas, Chur 1995, ISBN 3-7186-5755-4.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039;. Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 213 (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen&amp;#039;&amp;#039;, Band 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen&amp;#039;&amp;#039;, Band 48, 7).&lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933&amp;#039;&amp;#039;. Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, Nr. 440 (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen&amp;#039;&amp;#039;, Band 19 = &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission&amp;#039;&amp;#039;, NF, Band 29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Erasmus Kittler}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116194456}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116194456|titel=Kittler, Erasmus|datum=2019-05-02}}&lt;br /&gt;
* {{MathGenealogyProject|id=208536}}&lt;br /&gt;
* [https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=b13869 Nachlass Erasmus Kittler.] arcinsys.hessen.de&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=116194456 |Name=Kittler, Erasmus |Abruf=2024-11-10 |NDB-online=1 |Datum=2022-10-01 |Autor=[[Wolfgang König (Historiker)|Wolfgang König]]}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=116194456|Titel=Erasmus Kittler|Datum=2025-06-25|Abruf=2026-04-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116194456|LCCN=no2010063638|VIAF=64751883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kittler, Erasmus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im SV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwabach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kittler, Erasmus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Elektrotechnik-Pionier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwabach]] bei Nürnberg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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