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	<title>Er Grah - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:39:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Er_Grah&amp;diff=2509306&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2024-05-23T04:26:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Locmariaquer 2008 PD 53.JPG|mini|Er Grah]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Locmariaquer 2008 PD 20.JPG|mini|Er Grah]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Locmariaquer 2008 PD 50.JPG|mini|Vom [[Tumulus]] Er Grah sind nur die stufenförmig angelegten Grundmauern aus kleinen Bruchsteinen erhalten. Der große Stein am rechten Bildrand ist der Deckstein des Dolmens; die Megalithen im mittleren Hintergrund gehören zum [[Grand Menhir-Brisé]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bretagne Morbihan Locmariaquer 14017.jpg|mini|Er Grah – vorne der Grand Menhir]]-Brisé]]&lt;br /&gt;
Dolmen und Tumulus von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Er Grah&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Er Groh&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Er Vinglé&amp;#039;&amp;#039; genannt) gehören zu den bedeutenden [[Megalith]]bauten im Bereich der archäologischen Zone des [[Golf von Morbihan|Golfs von Morbihan]] in der [[Bretagne]]. Das nur in Teilen erhaltene Bauwerk wurde im Jahr 1935 zum &amp;#039;&amp;#039;[[Monument historique]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00091391|&amp;#039;&amp;#039;Tumulus et Dolmen &amp;#039;Er Grah&amp;#039;, Locmariaquer&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Bauwerk liegt innerhalb der archäologischen Stätten von [[Locmariaquer]] in unmittelbarer Nachbarschaft zur [[Table des Marchand]] und zum [[Grand Menhir]]-Brisé.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Ausgrabungen in den 1980er Jahren haben ergeben, dass es um 4500&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. an dieser Stelle mehrere kleinere Grab- und Opferstätten in Form von Gruben gab, die von kleinen Stein- und Erdhügeln bedeckt waren; auch Feuerstellen wurden gefunden. Um das Jahr 4200&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. oder wenig später wurde der heute sichtbare [[Dolmen]] errichtet, dessen Deckstein aus dem Teilstück eines wahrscheinlich kurz vorher gewaltsam umgestürzten [[Menhir]]s besteht – größere Teilstücke desselben Steins finden sich als Decksteine der etwa zeitgleich errichteten Bauten der [[Table des Marchand]] und des Dolmens von [[Gavrinis]]. Der Dolmen von Er Grah war von einem runden Steinhügel ([[Cairn (Steinhügel)|Cairn]]) ummantelt, dessen ehemalige Höhe unbekannt ist. In den nachfolgenden Jahrhunderten wurde der gesamte Komplex nach Norden und Süden erweitert und von einem langen, aber wohl nicht sehr hohen [[Tumulus]] überdeckt, der nur in seinen unteren Teilen aus kleinen Bruchsteinen bestand; der eigentliche Baukörper wurde aus Erde aufgeschüttet (vgl. [[Mané Lud]]), hier aber wohl zusätzlich mit Bruchsteinen abgedeckt. In mittelalterlicher Zeit – vielleicht auch schon früher – wurden dem Tumulus Bruchsteine entnommen, daher die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Er Vinglé&amp;#039;&amp;#039; (= der Steinbruch). Möglicherweise wurde auch Erde abgetragen – das nördliche Ende des Tumulus ist jedenfalls verkürzt; die Erde zwischen den Bruchsteinmauern fehlt völlig. Im Zuge der Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten erhielten Dolmen und Tumulus ihre heute sichtbare Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
=== Dolmen ===&lt;br /&gt;
Der Dolmen von Er Grah gehört zu den wenigen bekannten geschlossenen Einzelgrabbauten aus der Zeit der Megalithkultur. Es wurden keine Steine gefunden, die auf einen von Megalithen gefassten und bedeckten Zugang hindeuten. In seinem Innern befanden sich möglicherweise Skelettreste und Grabbeigaben, die allerdings Grabräubern früherer Zeiten zum Opfer fielen. Die Größe der Deckenplatte beträgt etwa 3,85&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;3,15&amp;amp;nbsp;m bei einer Dicke von etwa 70&amp;amp;nbsp;cm; die Ausmaße der Grabkammer sind entsprechend kleiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tumulus ===&lt;br /&gt;
Vom trapezförmigen etwa 140&amp;amp;nbsp;m langen und zwischen 16&amp;amp;nbsp;m und 26&amp;amp;nbsp;m breiten Tumulus sind nur Teile der stufenförmig angelegten &amp;#039;Grundmauern&amp;#039; aus Bruchsteinen erhalten. Man nimmt an, dass der Tumulus nicht sehr hoch war, so dass möglicherweise die Deckplatte des Dolmens sichtbar blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steine ===&lt;br /&gt;
Die meisten der verwendeten Steine bestehen aus örtlich vorkommendem [[Granit]]; der Deckstein des Dolmens ist hingegen so genannter [[Orthogneis]], der hauptsächlich bereits bei den älteren – später jedoch meist zerstörten und als Teilstücke wiederverwendeten – Großmenhiren in der Umgebung von Locmariaquer Verwendung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ornamentik ==&lt;br /&gt;
Die Steine des Dolmens von Er Grah sind nicht ornamentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Tumulus von Er Grah war einer der größten in der Bretagne (vgl. [[Mané Lud]], [[Mané-er-Hroek]], [[Cairn von Barnenez]] und [[Tumulus St.&amp;amp;nbsp;Michel]] bei [[Carnac]]). Der Dolmen war sicherlich einer hochgestellten Persönlichkeit vorhalten, war jedoch deutlich kleiner als die benachbarte Table des Marchand beziehungsweise der Dolmen von Gavrinis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zerstörung von Großmenhiren und die anschließende Wiederverwendung der Bruchstücke als Decksteine von Grab- bzw. Kult- oder Versammlungsbauten lassen auf einen tiefgreifenden kulturell-religiösen Wandel in der Zeit um 4200&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Megalithanlagen der Bretagne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Damien Bonniol, Serge Cassen: &amp;#039;&amp;#039;Corpus descriptif des stèles ou fragments de stèle en orthogneiss.&amp;#039;&amp;#039; In: Serge Cassen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Autour de la Table. Explorations archéologiques et discours savants sur des architectures néolithiques à Locmariaquer, Morbihan.&amp;#039;&amp;#039; Laboratoire de recherches archéologiques (LARA) – Universität Nantes, Nantes 2009, ISBN 978-2-86939-228-1, [http://lara-polen.univ-nantes.fr/IMG/pdf/23BonniolCassen2.pdf S. 702–734,] hier S. 707.&lt;br /&gt;
* Charles-Tanguy Le Roux: &amp;#039;&amp;#039;Gavrinis et les îles du Morbihan. Les mégalithes du golfe.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Guides archéologiques de la France.&amp;#039;&amp;#039; 6). Ministère de la culture – Direction du patrimoine – Sous-direction de l’archéologie, Paris 1985, ISBN 2-11-080856-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://tw.strahlen.org/praehistorie/bretagne/locmariaquerergrah.html &amp;#039;&amp;#039;Er Grah – Text + Fotos&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.megalithic.co.uk/article.php?sid=9310 &amp;#039;&amp;#039;Er Grah – Luftbild + Fotos&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://grosssteingraeber.de/seiten/frankreich/bretagne/site-des-megalithes/tumulus-er-grah.php &amp;#039;&amp;#039;Er Grah – Fotos + Text&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.culture.gouv.fr/culture/arcnat/megalithes/en/mega/megalocgra_en.htm &amp;#039;&amp;#039;Er Grah&amp;#039;&amp;#039;] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47/34/2/N|EW=2/57/0/W|type=landmark|dim=25|region=FR-56}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Megalithanlage im Département Morbihan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique in Locmariaquer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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