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	<title>Epprechtstein-Granit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:35:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Epprechtstein-Granit&amp;diff=1716588&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T17:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Epprechtstein-Granit.jpg|thumb|Epprechtstein-Granit, polierte Oberfläche, Muster mit Kantenlänge ca. 12 cm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Granit-Steinbruch Forstwiesen.jpg|thumb|Aufgelassener renaturierter Epprecht-Steinbruch Forstwiesen]][[Datei:Aktiver Steinbruch Epprechtstein.jpg|mini|Der Schlossbrunnenbruch]][[Datei:Epprechtstein.jpg|thumb|Die Ruine der Burg Epprechtstein aus Epprechtstein-Granit]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Epprechtstein-Granit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis vor 1914 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herkules-Granit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1988017123717 |text=Friedrich Müller nach baufachinformationen.de |archivebot=2018-04-08 13:04:47 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 26. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt) ist ein gelber bis blassgelber mittelkörniger [[Granit]], der am 798 Meter hohen [[Epprechtstein]] im nördlichen [[Fichtelgebirge]], zwei Kilometer westlich von [[Kirchenlamitz]] im [[Landkreis Wunsiedel]] gebrochen wird. Der Biotit-Muskovit-Granit ist ein Zwei[[glimmer]]-Granit aus dem [[Oberkarbon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
Epprechtstein-Granit enthält 33 Prozent [[Quarz]], 37 Prozent [[Alkalifeldspat]], 20 Prozent [[Plagioklas]], 6 Prozent [[Biotit]], 2 Prozent [[Muskovit]] und [[Chloritgruppe|Chlorit]] sowie 2 Prozent [[Akzessorien]] wie [[Hornblende]], [[Zirkon]], [[Apatit]], [[Turmalin]] und opaktes Erz. Die hellgraue Farbe des Granits kommt vom Quarz, die weiße bis blassrosaweiße von den Feldspaten und die schwarze vom Biotit. Die Mineralkörner sind 1,5 bis 1,6 mm groß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm&amp;quot;&amp;gt;Wolf-Dieter Grimm, &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Gesteins Nr. 006, Lipp-Verlag. München 1990. ISBN 3-87490-535-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Steinbrüche ==&lt;br /&gt;
Die [[Steinbruch|Steinbrüche]] liegen am Epprechtstein im nördlichen Fichtelgebirge, westlich von Kirchenlamitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgefundene Blöcke dieses Granits wurden bereits für die im 12. Jahrhundert erbaute Burg Epprechtstein verwendet, ohne das ein systematischer Steinbruchsbetrieb entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. August 1724 erhielt erstmals ein Kirchenlamitzer Steinmetzmeister einen [[Fürstentum Bayreuth|markgräflichen]] [[Lehen|Lehensbrief]]; das &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Berggesetz&amp;#039;&amp;#039; von 1869 erlaubte nur den geplanten und genehmigten Steinbruchbetrieb.&amp;lt;ref name=Kirch /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem beginnenden Eisenbahnbau in Deutschland entwickelte sich die Granitindustrie im Fichtelgebirge. Für den Bau von Brücken und Mauern wurden [[Werkstein]]e gebraucht, für den Gleisbau benötigte man [[Schotter]]; so entstanden zahlreiche Steinbrüche am Epprechtstein. Bereits 1897 beschäftigten fünf Kirchenlamitzer [[Steinmetz]]betriebe rund 450 Arbeiter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Rundwanderweg können sechs Steinbrüche (Lenks-Bruch, Alberts-Bruch, Schoberts-Bruch, Geyers-Bruch, Blauer Bruch und Schloßbrunnen-Bruch) besichtigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirch&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bayern-fichtelgebirge.de/heimatkunde/101.htm Das Fichtelgebirg: Von der Kirchenlamitzer Granitindustrie]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2009 waren noch drei Steinbrüche im Betrieb, die aufgelassenen sind größtenteils renaturiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Epprechtstein-Granit ist gut [[verwitterung]]sbeständig, polierfähig und gegen chemische Aggressorien beständig. Verwendet wurde dieser Granit vor allem als Massivbausteine für Brücken und [[Mauerwerk]]e, Gebäudesockel, Fassadenverkleidungen, Boden- und Treppenbeläge, für die Gartengestaltung, für Brunnen und Skulpturen, Tür- und Fenstergewände, Grabmale, Kilometersteine, als Pflaster, für Torbögen und als Bordsteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Vorkommen lassen sich große Rohblöcke gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epprechtsteingranit wurde verbaut am [[Reichstagsgebäude]], an der [[Staatsbibliothek Berlin|Staatsbibliothek]] und der [[Nationalgalerie Berlin|Nationalgalerie]] in Berlin; am Hauptpostamt in Köln, am [[Schloss Nymphenburg]] und an der Hypo-Passage in München.&amp;lt;ref&amp;gt;Dienemann/Burre: Gesteine Deutschlands, S. 20, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Grimm /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste von Granitsorten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.kirchenlamitz.de/touristik/kirchenlamitz_umgebung_steinbruchweg.htm Steinbruchweg und Geschichte der Granitgewinnung am Epprechtstein]&lt;br /&gt;
*[http://www.oppenrieder-granit.de/Tierpark.html Verwendung von Epprechtstein-Granit im Tierpark Hellabrunn in München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Dienemann und O. Burre: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine Deutschlands und ihre Lagerstätten mit Ausnahme der Kohlen, Erze und Salze,&amp;#039;&amp;#039; Enke-Verlag, Stuttgart 1929, S. 23 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.146024|EW=11.922913|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Deutschlands]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Granitsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kirchenlamitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plutonischer Naturwerkstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Karbon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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