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	<title>Epikleros - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:07:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Epikleros&amp;diff=615945&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von Retsiemkcakolk (Diskussion) auf die letzte Version von Kristbaum zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-22T14:11:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Retsiemkcakolk&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Retsiemkcakolk&quot;&gt;Retsiemkcakolk&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Retsiemkcakolk&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Retsiemkcakolk (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Kristbaum&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Kristbaum (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kristbaum&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gortys_law_inscription.jpg|mini|alternativtext=Foto einer Steintafel|Inschrifttafel mit dem Stadtrecht von Gortys (Kreta), 5. Jh. v. Chr.]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Epikleros&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] {{lang|grc|ἐπίκληρος}} &amp;#039;&amp;#039;epíklēros&amp;#039;&amp;#039; ‚Erbtochter‘; [[Plural]] {{lang|grc|ἐπίκληροι}} &amp;#039;&amp;#039;epíklēroi&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;GEMOLL&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Wilhelm Gemoll]] | Titel=Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch | Auflage= | Verlag=G. Freytag Verlag/Hölder-Pichler-Tempsky | Ort=München/Wien | Jahr=1965 | ISBN= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die Tochter eines Manns, der ohne männlichen Erben starb; sie wurde nicht Erbin, aber der Nachlass ging mit ihr auf ihren Ehegatten über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epikleros im antiken griechischen Recht ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Epiklerat&amp;#039;&amp;#039; war eine Institution im Rechtssystem der [[Antikes Griechenland|griechischen Antike]]. Nachgewiesen ist es für [[Athen]] und [[Stadtrecht von Gortys|Gortyn]] auf [[Kreta]], in ähnlicher Form bestand es wohl auch für [[Sparta]]&amp;lt;ref&amp;gt; vgl.: [[Gerhard Thür]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Einheit des „Griechischen Rechts“. Gedanken zum Prozessrecht in den griechischen Poleis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Etica &amp;amp; Politica.&amp;#039;&amp;#039; 9, 1, 2007, {{ISSN|1825-5167}}, S. 25–54, hier S. 30,  [https://www2.units.it/etica/2007_1/THUR.pdf online (PDF; 217 kB)].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen griechischen Städten (&amp;#039;&amp;#039;[[Polis|poleis]]&amp;#039;&amp;#039;) hatten Frauen kein echtes Erbrecht. Bei Rechtsgeschäften musste eine Frau durch einen männlichen Verwandten, ihren &amp;#039;&amp;#039;[[Kyrios (Recht)|Kyrios]]&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|κύριος}}) vertreten werden: im Falle eines unverheirateten Mädchens oder einer Witwe, die ins Haus ihrer Familie zurückgekehrt war, war dies üblicherweise ihr Vater oder ersatzweise ihr Bruder oder Onkel väterlicherseits; es konnte aber auch ihr Sohn sein. Eine verheiratete Frau wurde durch ihren Mann vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Vater einer unverheirateten Frau starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, konnte die Tochter nicht frei über dieses Erbe verfügen. Denn da sie nicht &amp;#039;&amp;#039;[[Kyrios (Recht)|Kyrios]]&amp;#039;&amp;#039; („Verfüger“ oder auch Haushaltsvorstand) ihrer selbst war, konnte sie auch keine Verfügungsgewalt über andere oder über Vermögen ausüben. Sie wurde zur &amp;#039;&amp;#039;epikleros&amp;#039;&amp;#039;, zur Erbtochter. Sie war nun zwar de jure im Besitz des Erbes ({{lang|grc|οἶκος}}, &amp;#039;&amp;#039;oikos&amp;#039;&amp;#039;, wörtlich „Haus“, d.&amp;amp;nbsp;h. Haushalt bzw. Hausstand) ihres Vaters, brauchte aber einen neuen &amp;#039;&amp;#039;kyrios&amp;#039;&amp;#039;. Um den Bestand des &amp;#039;&amp;#039;oikos&amp;#039;&amp;#039; zu sichern, entwickelten sich umfassende rechtliche Regelungen zu diesem Gegenstand. Demnach war der nächste Angehörige ihres Vaters, oft dessen Bruder, verpflichtet, die Erbtochter zu heiraten. Wenn er bereits verheiratet war, konnte er entweder die Scheidung von seiner Ehefrau erreichen, um die Erbtochter heiraten zu können, oder die &amp;#039;&amp;#039;epikleros&amp;#039;&amp;#039; dem nächstnäheren Verwandten überlassen. Die Pflicht des nächsten Verwandten des Vaters zur Heirat oder zur Überlassung an den nächstnäheren bestand auch dann, wenn die Frau wenig oder gar kein Vermögen hatte. War kein Verwandter hierzu bereit, musste der [[Archon (Amt)|Archon]] den nächsten Verwandten zwingen, sie mit einer Aussteuer auszustatten und zu verheiraten.&lt;br /&gt;
Zahlreiche Einzelheiten bezüglich der &amp;#039;&amp;#039;epikleroi&amp;#039;&amp;#039; und des rechtlichen Status der Frau im antiken Griechenland, vor allem ihre Möglichkeit Besitz zu erlangen, sind allerdings nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Erbtochter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter K. Lacey: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie im antiken Griechenland&amp;#039;&amp;#039;. Zabern, Mainz 1983, ISBN 3-8053-0543-5 (Standardwerk, auch wenn einige von Laceys Thesen revisionsbedürftig sind).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Konstantinos Kapparis: Women and Family in Athenian Law, in: Demos: Classical Athenian Democracy (engl. Aufsatz zum attischen Familienrecht, [https://www.stoa.org/demos/women_and_family.pdf PDF])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (griechische Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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