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	<title>Epikie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:04:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Epikie&amp;diff=116424&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hurlesch: Sprachlich gestrafft und präzisiert.</title>
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		<updated>2026-04-05T10:56:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprachlich gestrafft und präzisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Epikie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] ἐπιείκεια &amp;#039;&amp;#039;epieíkeia&amp;#039;&amp;#039; ‚[[Billigkeit]], [[Nachsicht]]‘, zu Homers ἐπιεικής &amp;#039;&amp;#039;epieikḗs&amp;#039;&amp;#039; ‚schicklich, gebührend, geziemend, angemessen, von milder Gesinnung, geeignet, rechtlich, anständig, wohlwollend‘) ist eine [[Tugend]], die nach [[Aristoteles]] ([[Nikomachische Ethik|EN]]&amp;amp;nbsp;V, 1137&amp;amp;nbsp;a&amp;amp;nbsp;31–1138&amp;amp;nbsp;a&amp;amp;nbsp;3) dem Menschen hilft, sich in schwierigen Lebenssituationen ethisch gut zu verhalten, auch wenn er übergeordnete Normen nicht einhalten kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Günther Bien, Art. &amp;quot;Billigkeit&amp;quot;, in: Historisches Wörterbuch der Philosophie, hg. v. Joachim Ritter, Bd. l, 1971, Sp. 939 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Epikie geht es um sittliches Verhalten in Fällen, für die keine expliziten [[Gesetz]]e existieren oder die der Gesetzgeber in ihrer konkreten Ausprägung nicht vorhersehen konnte. So ist es in Grenzfällen möglich, dass das bestehende Gesetz zwar generell eine strafbare Handlung beschreibt, der Handelnde jedoch einen eminent wichtigen Aspekt vortragen kann, der in der gesetzlichen Regelung nicht berücksichtigt ist. Gegebenenfalls kann der Einwand, dass der Gesetzgeber ebendiesen einmaligen Aspekt damals bei der Formulierung des Gesetzes nicht kennen konnte, zu einem Freispruch respektive zu einer Strafmilderung führen. Der Rechtsstandpunkt der Epikie widerspricht daher nicht den Gesetzen als solchen, korrigiert aber deren Anwendung im Einzelfall im Sinne der [[Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epikie ist Teil einer Individualethik und für die [[katholische Soziallehre]] eine Tugend.&amp;lt;ref&amp;gt;Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Auflage, Freiburg 1959: Herder, Band 3, Spalte 934f, mit Hinweis auf Thomas von Aquin, Summa theologiae 2 II q. 120 a. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe der Theologiegeschichte wurde die Epikie in einem weitherzigen Sinn verteidigt, z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Thomas von Aquin]] (†&amp;amp;nbsp;1274)&amp;amp;nbsp;– als &amp;#039;&amp;#039;aequitas&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;–, [[Philipp Melanchthon]] (1497–1560) und [[Alfonso Maria de Liguori]] (1696–1787).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anil-Martin Sinha, Franz Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der Epikie bei Aristoteles für das ärztliche Handeln.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 22, 2003, S. 105–112.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epikie&amp;#039;&amp;#039; im Morallexikon auf [https://www.stjosef.at/morallexikon/epikie.htm stjosef.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moraltheologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aristoteles]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hurlesch</name></author>
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