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	<title>Epichorie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:53:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Epichorie&amp;diff=788305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: typos, Stil</title>
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		<updated>2023-11-22T08:38:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typos, Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Epichorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Epizoochorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Anhafter&amp;#039;&amp;#039; versteht man die an [[Tier]]e angepasste Ausbreitung von [[Same (Pflanze)|Samen]] oder [[Früchte]]n einer [[Pflanzen|Pflanze]] durch Anhaftung an die Körperoberfläche eines Tieres. Die Epichorie ist eine spezielle Form der [[Zoochorie]]. Die Samen oder Früchte der Pflanzen müssen in diesem Fall geeignete [[Merkmal]]e in Bau und Funktion aufweisen, um diese Art der Ausbreitung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Methoden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burdock in Scanning Electron Microscope, magnification 40x.GIF|mini|250px|Frucht des Kletten-Labkrauts im [[Rasterelektronenmikroskop|REM]], Vergrößerung 40fach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burdock in Scanning Electron Microscope, magnification 100x.GIF|mini|250px|Frucht des Kletten-Labkrauts im REM, Vergrößerung 100fach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uncarina ankaranensis MHNT.jpg|mini|250px|Frucht von &amp;#039;&amp;#039;[[Uncarina|Uncarina ankaranensis]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Die erste Methode ist die Anhaftung der Früchte oder Fruchtstände an das Fell, die Haare eines Tieres, auch Insekts (Eriochorie).&amp;lt;ref&amp;gt;Ignazio Li Vigni, Maria Rita Melati: &amp;#039;&amp;#039;Examples of seed dispersal by entomochory.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Botanica Gallica.&amp;#039;&amp;#039; 146(2), 1999, S.&amp;amp;nbsp;145–156, {{doi|10.1080/12538078.1999.10515813}}, (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Weitere Möglichkeiten sind die Anhaftung an die [[Hufe]] oder in die Haut von Tieren. Das Anhaften an Hufen wird z.&amp;amp;nbsp;B. von den [[Trampelklette]]n genutzt, die in Trocken-, [[Steppe]]n- oder [[Wüste]]ngebieten vorkommen. Hier halten Samen und deren Schale dem beim Auftreten der Tiere entstehenden hohen Druck stand. Zudem sind die Klettvorrichtungen so hart und spitz, dass sie sich an den Füßen der Tiere oder in deren Hufen festsetzen können. &lt;br /&gt;
* Eine unspezialisierte Methode weisen einige Sumpf- und [[Wasserpflanze]]n auf, deren [[Diasporen]] auf der Wasseroberfläche treiben (Nautohydrochorie) und durch [[Wasservögel]] transportiert werden. Die Diasporen sind so leicht, dass sie auf der Wasseroberfläche treiben können und an den Füßen der Tiere haften bleiben.&lt;br /&gt;
* Manche Pflanzensamen haften an feuchten Oberflächen. Pflanzen mit dieser Ausbreitungsmethode ([[Hydroepizoochorie]]) werden &amp;#039;&amp;#039;Wasser- oder Adhäsionshafter&amp;#039;&amp;#039; genannt. Bei den [[Wasserlinsengewächse]]n wird die gesamte Pflanze aufgrund ihrer geringen Größe von 0,5 bis 1,5&amp;amp;nbsp;mm mit transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Samenschale|Samen-]] oder [[Fruchtschale]]n sind speziell morphologisch angepasst, um das Anhaften zu gewährleisten: &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klebhafter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Klebfrüchte&amp;#039;&amp;#039; ((K)Collepizoochorie) nennt man Samen und Früchte von Pflanzen, die bei Feuchtigkeit klebrige Sekrete um die Schale herum absondern und sich an den Tieren festkleben, etwa [[Ufer-Wolfstrapp]], manche [[Gartenkürbis]]se.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kletthafter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Klettfrüchte&amp;#039;&amp;#039; (Euepizoochorie) sind spezielle Samen/Früchte, bei denen sich die Samen/Fruchtkapsel an Tieren verhakt und damit verteilt wird, wie [[Kletten]], [[Kletten-Labkraut]], [[Nelkenwurzen]], [[Stechapfel]], [[Bilsenkraut]]. &lt;br /&gt;
** Eine Unterform bilden zugespitzte &amp;#039;&amp;#039;Bohr- oder Keilfrüchte&amp;#039;&amp;#039; (Bohrkletten), sie bohren sich normalerweise in den Boden (Trypanokarpie),&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Frey, Rainer Lösch: &amp;#039;&amp;#039;Geobotanik.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Springer, 2010, 2014, ISBN 978-3-662-45280-6, S.&amp;amp;nbsp;339.&amp;lt;/ref&amp;gt; können sich aber auch in das Fell oder direkt in die Haut von vorbeistreifenden Tieren einbohren, wie beim [[Reiherschnabel]] oder &amp;#039;&amp;#039;[[Heteropogon contortus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oskar Eberhard Ulbrich|E. Ulbrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Biologie der Früchte und Samen ‹Karpobiologie›.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 1928, ISBN 978-3-642-51789-1 (Reprint), S.&amp;amp;nbsp;117–133 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile und Nachteile von Epizoochorie ==&lt;br /&gt;
Epizoochorie ist eine effektive Möglichkeit der Verbreitung von [[Same (Pflanze)|Samen]], bei der die Pflanze im Gegensatz zur [[Endozoochorie]] keine „Belohnung“ in Form von [[Kohlenhydrate]]n, [[Protein]]en, [[Fette]]n etc. anbieten muss und sich somit sehr „[[Wirtschaftlichkeit|ökonomisch]]“ verbreiten kann. Ein weiterer enormer Vorteil dieser Art der Verbreitung sind die vergleichsweise langen Distanzen, die die Samen passiv zurücklegen können und die damit zusammenhängende Erschließung neuer [[Habitat]]e. Ein extremes Beispiel hierfür ist die [[Macquarieinsel|Macquarie-Insel]], die sich 950&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Neuseeland]] befindet. Auf dieser Insel sind alle 35 vorkommenden Arten durch Epizoochorie eingeführt worden, wahrscheinlich im [[Gefieder]] von Vögeln. Ein anderer Grund für die großen Distanzen ist die Tatsache, dass die durch Epizoochorie verbreiteten Pflanzen auch von den großen Raubtieren unter den [[Säuger]]n transportiert werden, die viel größere Gebiete durchstreifen als die [[Pflanzenfresser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile sind in manchen Fällen die Witterungsabhängigkeit, nämlich wenn die Samen keine expliziten Haftvorrichtungen haben und auf die Adhäsionskräfte angewiesen sind, die sie über feuchte Erde oder Schlamm an die Tiere binden. Des Weiteren sind die Pflanzen exklusiv auf die umherstreifenden Tiere angewiesen. Dies kann zur Folge haben, dass vergleichsweise schlechte Voraussetzungen für die jeweilige Pflanze gegeben sind, wenn sie sich an einem Standort befindet, der selten von Tieren frequentiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Verbreitungstyp nach [[Ruprecht Düll|Düll]] und [[Herfried Kutzelnigg|Kutzelnigg]] 1986, und Paul Müller-Schneider 1983, In: Veröffentlichungen des Geobotanischen Institutes der Eidg. Tech. Hochschule, Stiftung Rübel, Zürich 125 (1995), [https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=gbi-002:1995:125::22 online] (PDF; 13,2 MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenausbreitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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