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	<title>Epfendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T06:36:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Epfendorf&amp;diff=1942497&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gudrun Meyer: /* Geschichte */ historische Korr. Rudolf I. (HRR) war kein Kaiser, sondern gewählter römisch-deutscher König</title>
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		<updated>2026-03-18T22:41:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; historische Korr. &lt;a href=&quot;/index.php/Rudolf_I._(HRR)&quot; title=&quot;Rudolf I. (HRR)&quot;&gt;Rudolf I. (HRR)&lt;/a&gt; war kein Kaiser, sondern gewählter &lt;a href=&quot;/index.php/R%C3%B6misch-deutscher_K%C3%B6nig&quot; title=&quot;Römisch-deutscher König&quot;&gt;römisch-deutscher König&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Epfendorf COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/14/58/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 08/35/54/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Epfendorf in RW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis = Rottweil&lt;br /&gt;
|Höhe = 572&lt;br /&gt;
|PLZ = 78736&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07404&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08325015&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BEP&lt;br /&gt;
|Straße = Adenauerstraße 14&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.epfendorf.de/ www.epfendorf.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Mark Prielipp&lt;br /&gt;
|Partei = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Epfendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Rottweil]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Epfendorf liegt im Oberen [[Neckar]]tal zwischen [[Oberndorf am Neckar]] und [[Rottweil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Oberndorf, im Osten an die Stadt [[Rosenfeld]] im [[Zollernalbkreis]], im Süden an [[Dietingen]] und [[Villingendorf]] und im Westen an [[Bösingen (bei Rottweil)|Bösingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Harthausen.jpg|mini|Der Teilort Harthausen]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort Epfendorf sowie den drei Ortsteilen Harthausen, Talhausen und Trichtingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Epfendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich von Epfendorf liegt das Natur- und Vogelschutzgebiet [[Schlichemtal]]. Das FFH-Gebiet [[Neckartal zwischen Rottweil und Sulz]] und das Landschaftsschutzgebiet [[Neckartal mit Seitentälern von Rottweil bis Aistaig]] umfassen den Neckar und dessen Talhänge und ziehen sich entsprechend von Süden nach Norden durch das Gemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/kZQK2 &amp;#039;&amp;#039;Karte:Schutzgebiete.&amp;#039;&amp;#039;] Daten- und Kartendienst der LUBW, abgerufen am 26. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten Siedlungsspuren auf Epfendorfer Gemarkung stammen aus der [[Jungsteinzeit]]. Früh- und mittelbronzezeitliche Spuren wurden am Hang der Flur „Mittlere Ösch“ gefunden. Im „Harzwald“ befinden sich zwei Grabhügel aus der [[Hallstattzeit]]. Im Ortsteil Trichtingen wurde 1928 ein prachtvoller [[Silberring von Trichtingen|keltischer Silberring]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bodenfunde deuten auf römische [[Villa rustica|Gutshöfe]] im Bereich „Käppeleshalde“/„Hirschsteig“ und „Harrenberg“ hin. Eine [[Römerstraße]] führte zum römischen Kastell in [[Kastell Waldmössingen|Waldmössingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.epfendorf.de/ Website der Gemeinde Epfendorf.] Abgerufen am 26. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Keramik- und Baufragmente lassen in Epfendorf einen Hafen oder eine zivile Siedlung mit eigener Töpfereiwerkstatt vermuten. Den Funden nach dürfte diese Siedlung ab Ende des ersten bis mindestens Mitte des zweiten Jahrhunderts bestanden haben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Epfendorf - Holzbrücke über den Neckar.JPG|mini|Epfendorf – Holzbrücke über den Neckar]]&lt;br /&gt;
Das genaue Alter von Epfendorf ist nicht bekannt. Ein Reihengräberfeld aus dem 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert befindet sich unterhalb der „Käppeleshalde“. Der Ort wurde 994 erstmals urkundlich erwähnt und wechselte seitdem mehrmals den Besitzer. Zu dieser Zeit war das Dorf noch [[Königsgut]] bzw. [[Herzogtum Alemannien|herzöglich-alemannischer]] Besitz. Durch Schenkungen gelangte dieses hauptsächlich an das [[Kloster Petershausen|Kloster]] in [[Petershausen (Konstanz)|Petershausen]]. 1005 erbte der König [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] von der Herzögin Hedwig Güter in Epfendorf, die an das [[Kloster Stein am Rhein]] weiterverschenkte. Zwischen 1222 und 1266 erscheint in den schriftlichen Aufzeichnungen ein Epfendorfer Ortsadel, der im Dienste der [[Grafen von Sulz]], dem [[Pfalzgrafen von Tübingen]] und den [[Hohenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht) |Grafen von Hohenberg]] stand. 1285 verpfändete der [[römisch-deutscher König|römisch-deutsche König]] [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I.]] das restliche Reichsgut an die Grafen von Hohenberg. Die Vogtei und die Gerichtsbarkeit über die beiden genannten Klöster waren um 1388 im Besitz der Grafen von Sulz. 1430 verkauften diese den Ort an die [[Herren von Stein]], die wiederum 1527 ihn für 3716 Gulden an die [[Reichsstadt Rottweil]] veräußerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 fiel Epfendorf an das [[Herzogtum Württemberg]]. Mit der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im 1806 gegründeten [[Königreich Württemberg]] wurden Epfendorf und Harthausen zunächst dem Oberamt Rottweil und 1812 für die folgenden 126 Jahre dem [[Oberamt Oberndorf]] zugeordnet. Trichtingen hingegen wurde dem [[Oberamt Sulz]] unterstellt. Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangten die Gemeinden 1938 zum Landkreis Rottweil. 1945 wurde das Gebiet Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Nachkriegsland [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Harthausen nach Trichtingen eingemeindet. Die Eingemeindung von Trichtingen in die Gemeinde Epfendorf erfolgte am 1. Januar 1975.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=515 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche|evangelische]] Kirchengemeinde Trichtingen (zu der auch der Hauptort Epfendorf zählt) gehört zum [[Kirchenbezirk Sulz am Neckar]] der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirchengemeinde St. Remigius in Epfendorf und die Kirchengemeinde Harthausen gehören seit September 1999 zur „Seelsorgeeinheit Raum Oberndorf“. Es ist beiden Kirchengemeinden wichtig, selbstversorgende Gemeinde zu sein, in der jeden Sonntag ein Gottesdienst gefeiert wird. Die Kirchengemeinde Talhausen ist wiederum eine Filialgemeinde der Kirchengemeinde St. Remigius, Epfendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Es besteht eine [[Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft]] gemeinsam mit [[Fluorn-Winzeln]] und [[Oberndorf a.&amp;amp;nbsp;N.]] mit dem Sitz in Oberndorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
In Epfendorf wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e verändern. Der Gemeinderat besteht aus den 18 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08325015/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=3917&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-12737_id_20707 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung lag bei 62,64 % (2019: 64,3 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]] 50,01 %, 9 Sitze (2019: 43,3 %, 7 Sitze)&lt;br /&gt;
# Freie Bürger 49,99 %, 9 Sitze (2019: 56,7 %, 9 Sitze)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister der Gesamtgemeinde ===&lt;br /&gt;
*1955–1987: Walter Neuburger&lt;br /&gt;
*1987–2003: Ulrich Hargina&lt;br /&gt;
*2003–2011: Karl-Heinz Villinger&lt;br /&gt;
*2011–2017: Peter Boch&lt;br /&gt;
*seit 2017: Mark Prielipp&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.staatsanzeiger.de/staatsanzeiger/wahlen/buergermeisterwahlen/epfendorf/?sword_list &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeisterwahl Epfendorf.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;staatsanzeiger.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 26. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen Epfendorf&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Rot eine blau gefütterte [[Tingierung#Metalle|goldene]] Herzogskrone mit Hermelin[[stulpe]]&lt;br /&gt;
|Quelle          =&lt;br /&gt;
|Begründung      =&lt;br /&gt;
|Zusatz          =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen der Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;65&amp;quot; heights=&amp;quot;75&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wappen Harthausen (Epfendorf).png|Harthausen&lt;br /&gt;
Wappen Trichtingen.png|Trichtingen&lt;br /&gt;
Führt kein Wappen.svg|Talhausen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Wander- und Radwege ===&lt;br /&gt;
Epfendorf liegt am [[Neckartal-Radweg]] und verfügt über ein ausgedehntes [[Wanderweg]]enetz. Der [[Schlichemwanderweg]] endet in Epfendorf. Weniger geübte Wanderer können den Weg im Sommer mit dem Rad-Wander-Shuttle vom Startpunkt [[Tieringen]] aus in Etappen einteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-premiere-am-1-mai.e0606f47-0fde-4e32-8f72-01c7c02d26b8.html &amp;#039;&amp;#039;Balingen. Premiere am 1. Mai.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwälder Bote]].&amp;#039;&amp;#039; 28. April 2015, abgerufen am 26. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Epfendorf ist Ausgangspunkt der Radroute „Vom Neckar ins Albvorland“ (Nr. 10).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=RAD+WANDERPARADIES Schwarzwald und Alb |Titel=RAD+WANDERPARADIES Schwarzwald und Alb. Rad-Tourenbuch |Band=3 |Auflage=3 |Datum=2019 |Seiten=21 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2020 wurde – initiiert durch die katholische Kirchengemeinde Epfendorf – ein Besinnungsweg mit zehn Stationen eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tatsiana Zelenjuk |Hrsg=Schwarzwälder Mediengesellschaft mbH |Titel=Besinnungsweg lädt zur Entdeckungsreise ein. Einweihung {{!}} Zehn Stationen bieten naturelle, kulturelle und spirituelle Impulse {{!}} Bürger bringen sich ein/Weg für alle offen |Sammelwerk=[[Schwarzwälder Bote]] |Nummer=171 |Datum=2020-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Unweit des Teilortes Harthausen befindet sich im Wald das [[Schloss Lichtenegg (Epfendorf)|Schloss Lichtenegg]]. Es ist in Privatbesitz und nicht zu besichtigen. Bei Epfendorf befindet sich auch der Rest der [[Burgruine Schenkenberg (Württemberg)|Burg Schenkenberg]] aus dem 14. Jahrhundert sowie die Anna-Kapelle, die im Jahr 1657 eingeweiht worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Epfendorf befindet sich die katholische St.-Remigius-Kirche,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://se-oberndorf.drs.de/kirchengemeinden/epfendorf.html &amp;#039;&amp;#039;Katholische Seelsorgeeinheit. Raum Oberndorf. Epfendorf. St. Remigius.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;se-oberndorf.drs.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 26. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Ortsteil Trichtingen die evangelische Cyriakuskirche (Cyriakus-Patrozinium 1525 genannt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=12303|Titel=Trichtingen+-+Altgemeinde%7ETeilort|Anzeigetitel=Trichtingen – Altgemeinde~Teilort.}} In: &amp;#039;&amp;#039;leo-bw.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 26. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;, im Ortsteil Talhausen die katholische Kirche Mariä Heimsuchung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://se-oberndorf.drs.de/kirchengemeinden/talhausen.html &amp;#039;&amp;#039;Katholische Seelsorgeeinheit. Raum Oberndorf. Talhausen. Mariä Heimsuchung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;se-oberndorf.drs.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 26. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Ortsteil Harthausen die katholische Kirche St. Michael (1911)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harthausen&amp;quot;&amp;gt;[https://se-oberndorf.drs.de/kirchengemeinden/harthausen.html &amp;#039;&amp;#039;Katholische Seelsorgeeinheit. Raum Oberndorf. Harthausen. St. Michael.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;se-oberndorf.drs.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 26. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die katholische Antoniuskapelle (nach 1836)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harthausen&amp;quot; /&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.epfendorf.de/de/Hoameliges-Epfendorf/Kirchen &amp;#039;&amp;#039;Kirchen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;epfendorf.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 26. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St.-Anna-Kapelle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Epfendorf - St. Anna-Kapelle Anna Selbdritt.jpg|mini|links|Epfendorf – St. Anna-Kapelle – barocke Darstellung der Anna Selbdritt]]&lt;br /&gt;
Die St.-Anna-Kapelle liegt an der Römersteige im Hauptort Epfendorf. Die Kapelle und ihr Altar zur seligen Jungfrau Maria wurden 1657 geweiht. Bei der Renovation 1962 wurden durch den Grazer Professor Johannes Wohlfahrt Glasfenster entworfen. Kostbar sind die [[barock]]en Kleinbildwerke der Mutter Anna Selbdritt und des Heiligen [[Wendelin|Wendel]] sowie die in herber Form dargestellte Pietà aus dem 15. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Gemeinde Epfendorf |Titel=Heimatbuch Epfendorf 994-1994 |Ort=Epfendorf |Datum=1994 |Seiten=197f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kapelle steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.epfendorf-annakapelle-laedt-zu-einem-besuch-ein.11311715-e33e-457d-967f-c161bfe5e04a.html |titel=Epfendorf. Anna-Kapelle lädt zu einem Besuch ein |werk=[[Schwarzwälder Bote]] |hrsg=Schwarzwälder Mediengesellschaft mbH |datum=2016-09-01 |abruf=2020-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologische Fundstücke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesmuseum Stuttgart - Silberring von Trichtlingen.JPG|mini|Silberring von Trichtingen (Landesmuseum Württemberg)]]&lt;br /&gt;
Trichtingen wurde in der Archäologie 1928 weit über die Landesgrenzen durch den Fund des [[Silberring von Trichtingen|Silberrings von Trichtingen]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Fischer, Bernhard Rüth |Titel=Der Silberring (weiterer Titel: Precaria Perahtoldi. Zur Ersterwähnung Trichtinges (793)) |Ort=Epfendorf |Datum=1993 |DNB=931262704}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er steckte in der Wand eines [[Entwässerung|Drainage]]-Grabens, ungefähr 60&amp;amp;nbsp;cm unter der Oberfläche und wog 6,7&amp;amp;nbsp;kg. Seine Datierung ist umstritten, er wurde in die [[Latènezeit|Spätlatènezeit]] (1. Jahrhundert v. Chr.) eingeordnet. Man vermutet, dass er im Rahmen einer [[Opfer (Religion)|Opferkulthandlung]] deponiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. Rademacher |Hrsg=Landesarchivdirektion Baden-Württemberg |Titel=Erste Siedlungsspuren und Altsiedelräume |Sammelwerk=Der Landkreis Rottweil |Band=1 |Auflage=2 |Verlag=Thorbecke |Ort=Ostfildern |Datum=2004 |ISBN=3-7995-1365-5 |Seiten=102}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während die Gestaltung des Ringes auf Einflüsse aus dem [[Donauländer|Donauraum]], nach [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]] oder gar [[Perserreich|Persien]] weisen, deuten Vergleichsfunde auf eine Herstellung in [[Gallien]]. Der Ring ist heute im [[Landesmuseum Württemberg]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
1976 gab die [[Deutsche Bundespost]] eine 50-[[Pfennig]]-Wertmarke mit dem Motiv des Rings heraus. Sie trug die Aufschrift: &amp;#039;&amp;#039;Silberring. [[Torques|Halsring]] von Trichtingen. Abzeichen eines keltischen Fürsten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch [[Briefmarken-Jahrgang 1976 der Deutschen Bundespost]], [[s. v.]], 14. Juli.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 wird er zum Symbol einer Werbekampagne für das „Keltenland Baden-Württemberg“. Mit einem millionenschweren Aufwand will das Wissenschaftsministerium die Fundstätten und Museen für das historische Erbe der Kelten stärker präsentieren und vernetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Fundstätten der Kelten werden vernetzt. Förderung {{!}} Land investiert viele Millionen |Sammelwerk=[[Schwarzwälder Bote]] R 2 |Nummer=158 |Verlag=Druckzentrum Süd-West Villingen-Schwenningen |Datum=2020-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Epfendorf liegt an der Landesstraße 424 und an der [[Bahnstrecke Plochingen–Immendingen]], ist derzeit aber ein reiner [[Betriebsbahnhof]] ohne Personenverkehr, in dem unter anderem die [[Intercity]]s von [[Stuttgart]] nach [[Zürich]] [[Zugkreuzung|kreuzen]]. Neben dem Bahnhof Epfendorf existiert im eingemeindeten Talhausen ebenfalls ein Bahnhof ohne Personenverkehr. Trichtingen besitzt – initiiert durch den Verein Landleben e.&amp;amp;nbsp;V. – seit September 2017 ein [[Mitfahrbank|Mitfahrbänkle]], das durch ein Hinweisschild mit grünem Daumen, Mitfahrgelegenheiten in Richtung [[Oberndorf am Neckar|Oberndorf]] und Bochingen vermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Trichtingen hat nun ein Mitfahrbänkle |Sammelwerk=[[Schwarzwälder Bote]] Ausgabe R 2 183 |Nummer=223 |Datum=2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Epfendorf über den Ortsteil Talhausen mit [[Rottweil]] und in der anderen Richtung über Oberndorf und [[Sulz am Neckar]] mit [[Horb]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Epfendorf verläuft als Landes-[[Radwanderweg|Radfernweg]] auf derselben Strecke der [[Neckartal-Radweg]]. Er führt von [[Villingen-Schwenningen]] nach [[Mannheim]].&lt;br /&gt;
Der [[Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg]] führt von [[Heidelberg]] nach [[Radolfzell]]. Er führt von Horb kommend östlich des Neckartals über Trichtingen und Harthausen nach Rottweil und weiter nach Villingen-Schwenningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule, diese ist auf zwei Standorte verteilt, die im Ortsteil Trichtingen und in Epfendorf stehen. Alle weiterführenden Schulen stehen in den nahe gelegenen Städten Oberndorf und Rottweil zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Bushart]] (1880–1967), württembergischer Oberamtmann und Landrat&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinrich von Neubronner]] (1913–1963), Schriftsteller und Herr auf Schloss Lichtenegg&lt;br /&gt;
* [[Franz Sauter]] (1928–2019), [[Mitglied des Deutschen Bundestages]] und Bundesvorsitzender der [[Katholische Landvolkbewegung|Katholischen Landvolkbewegung]] Deutschlands&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Oberndorf |Titel=Epfendorf |Wikisource=Kapitel B 10 |Seite=222–232}}&lt;br /&gt;
* Gemeinde Epfendorf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Epfendorf 994&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;1994&amp;#039;&amp;#039;. Schwarzwälder Druckhaus, Oberndorf a.&amp;amp;nbsp;N. 1994.&lt;br /&gt;
* Günther Arnold (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Trichtingen 793 - 1993&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Epfendorf 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=12303|Titel=Trichtingen+-+Altgemeinde%7ETeilort|Anzeigetitel=Trichtingen – Altgemeinde~Teilort.}} In: &amp;#039;&amp;#039;leo-bw.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- abgerufen am 26. Mai 2021 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-stuttgart.de/sammlung/sammlung-online/dk-details/?dk_object_id=388 &amp;#039;&amp;#039;Silberring von Trichtingen.&amp;#039;&amp;#039;] [[Landesmuseum Württemberg]]&amp;lt;!-- abgerufen am 26. Mai 2021 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Rottweil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4317535-1|VIAF=240489675}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Gudrun Meyer</name></author>
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