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	<title>Epfach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T13:46:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Epfach&amp;diff=429432&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Purzelbier: /* Ab der Gemeindebildung 1818 */ 1996 war Epfach längst keine Gemeinde mehr</title>
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		<updated>2026-01-16T17:28:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ab der Gemeindebildung 1818: &lt;/span&gt; 1996 war Epfach längst keine Gemeinde mehr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Epfach&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Denklingen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Epfach (Denklingen) COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung=&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47.910805&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.910668 &lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 650&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 434&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1987-05-25&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 86920&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08869&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Epfach.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Epfach und den Lech &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Epfach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, lateinisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abodiacum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, am linken Ufer des [[Lech]] gelegen, ist ein [[Pfarrdorf]] und [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Denklingen]] im oberbayerischen [[Landkreis Landsberg am Lech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Römerzeit ===&lt;br /&gt;
In der Nähe des heutigen Ortes gab es seit etwa 14 v. Chr. auf dem später Lorenzberg genannten Hügel unmittelbar am Lech eine [[Römisches Reich|römische]] Straßenstation mit etwa 80 Soldaten und Reitern. Diese hatten die Aufgabe, die Kreuzung der [[Via Claudia]] mit der alten [[Salzstraße]] zu sichern, die von [[Salzburg]] kommend hier den Fluss überquerte und dann nach [[Kempten]] führte. Es war der bedeutendste Straßenknotenpunkt im südlichen Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 50 n. Chr. wurde der unnötig gewordene [[Römische Militärlager|Militärstützpunkt]] aufgegeben. Das Umland war inzwischen sicher genug. Nun entstand auf der Lechterrasse eine Siedlung, in der sich Handwerker und Händler niederließen. Sie erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Abodiacum]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 233 zerstörten die [[Alamannen]] die Siedlung und hinterließen ein Trümmerfeld. Doch schon zwischen 260 und 270 wurde der Lorenzberg wieder besiedelt, aber diesmal aus Angst vor [[Germanen|germanischen]] Überfällen mit einer ringförmigen Umfassungsmauer versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 355 wurde die Siedlung erneut von den Alamannen zerstört, jedoch bald wieder von den Römern besiedelt und aufgebaut. Bis 388 waren römische Truppen auf dem Lorenzberg stationiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Denklingen - Epfach - Gedenkstein Abodiacum v NO.JPG|mini|hochkant|Gedenkstein für die Ortsgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 370/380 wurde auf der höchsten Kuppe des Lorenzberges ein rechteckiger [[Saalkirche|Saalbau]] mit dreigeteiltem [[Chor (Architektur)|Chorabschluss]] errichtet, der als christlicher „Gemeindebau“ interpretiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfang des 19. Jahrhunderts gefundene Statue „Venus von Epfach“ wurde Auslöser für die Suche nach römischen Schätzen. Lorenz Boxler (†&amp;amp;nbsp;24.&amp;amp;nbsp;September 1844), der Landrichter von [[Schongau]], veranlasste 1830 die ersten gründlichen Grabungen am Lorenzberg. Ein berühmter Sohn des Ortes war [[Claudius Paternus Clementianus]], dessen Laufbahn ihn vom Norden [[Gallien]]s in das ferne [[Judäa]] führte, wo er als Finanz[[prokurator]] an gleicher Stelle wirkte wie etwa 80&amp;amp;nbsp;Jahre vor ihm [[Pontius Pilatus]]. Anschließend kaiserlicher Statthalter in der Provinz [[Noricum]], dem heutigen [[Österreich]], kehrte er als Pensionist nach Epfach/Abodiacum zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alpenrand-in-roemerhand.de/epfach.html Zu Venus, Grabungen und Claudius berichtet &amp;#039;&amp;#039;Alpenrand in Römerhand&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 13. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Römische Funde und Befunde&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Venus von Epfach, Museum Abodiacum.JPG|Venus von Epfach&lt;br /&gt;
Hirte mit Schafen - römische Plastik in Abodiacum (Epfach), 2020.jpg|Hirte mit Schafen – römische Plastik&lt;br /&gt;
Römisches Brunnenhaus in Abodiacum (Epfach), 2020.jpg|Römisches Brunnenhaus im &amp;#039;&amp;#039;[[Vicus]]&amp;#039;&amp;#039;, Zustand 2020&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und frühe Neuzeit  ===&lt;br /&gt;
743 fand vermutlich hier die [[Schlacht bei Epfach]] statt. Bischof [[Wikterp]], der erste nachgewiesene [[Liste der Bischöfe von Augsburg|Bischof von Augsburg]], wurde in dieser Kirche nach seinem Tod um 771/72 bestattet. Nach 955 wurde eine größere Kirche (20&amp;amp;nbsp;Meter lang und 13&amp;amp;nbsp;Meter breit), St.&amp;amp;nbsp;Lorenz, erbaut, zum Teil über dem ältesten Gotteshaus aus dem 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Im zwölften Jahrhundert entstand die – wieder wesentlich kleinere – dritte Kirche, die um 1820 durch einen Neubau ersetzt wurde. Die heutige [[St. Lorenz (Epfach)|St. Lorenz]]-Kapelle stammt aus dem Jahr 1751. Von 1286 bis zur [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] gehörte die Kirche zum [[Kloster Steingaden|Prämonstratenserkloster Steingaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;7&amp;quot; caption=&amp;quot;Baudenkmäler&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Epfach LL Lorenzkirche.jpg|St. Lorenz&lt;br /&gt;
Epfach St. Bartholomäus 817.jpg|St. Bartholomäus&lt;br /&gt;
Epfach St. Bartholomäus 820.jpg|Pfarrhaus&lt;br /&gt;
Denklingen - Epfach - VIA CLAUDIA Nr 13 v O.JPG|Hofstelle Via Claudia Nr.&amp;amp;nbsp;13&lt;br /&gt;
Denklingen - Epfach - VIA CLAUDIA Nr 27 v O.JPG|Hofstelle Via Claudia Nr.&amp;amp;nbsp;27&lt;br /&gt;
Denklingen - Epfach - VIA CLAUDIA Nr 31 v O.JPG|Hofstelle Via Claudia Nr.&amp;amp;nbsp;31&lt;br /&gt;
Denklingen - Epfach - Wangergasse Nr 1 v SO.JPG|Hofstelle Wangergasse Nr.&amp;amp;nbsp;1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab der Gemeindebildung 1818 ===&lt;br /&gt;
Die [[Landgemeinde (Kommunalverwaltung)|Landgemeinde]] Epfach mit [[Forchau]], [[Guttenstall]], [[Lechrainer (Denklingen)|Lechrainer]], [[Neuhof (Denklingen)|Neuhof]] und [[Römerau]] wurde durch das [[Gemeindeedikt#Zweites Gemeindeedikt|zweite bayerische Gemeindeedikt]] von 1818 begründet. Vor der Gebietsreform 1972 gehörte Epfach zum ehemaligen [[Landkreis Schongau]]. Am 1. Juli 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde in die Gemeinde Denklingen eingegliedert und gehörte nun zum Landkreis Landsberg am Lech.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=492}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 geriet das Dorf durch ein Sexualverbrechen an einem siebenjährigen Mädchen in die überregionalen Schlagzeilen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-9095363&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=9095363 |Titel=Verbrechen: Schrei der Hilflosigkeit |Autor= |Jahr=1996 |Nr=40 |Datum=1996-09-30 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortswappen ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Ortswappen zeigt eine römische Öllampe gemeinsam mit dem goldenen [[Christogramm]]. Das Wappen geht zurück auf ein Fundstück aus dem späten 4. Jahrhundert, das Zeugnis für christliches Leben in spätrömischer Zeit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Liste der Baudenkmäler in Denklingen#Epfach|Liste der Baudenkmäler in Epfach]] und [[Liste der Bodendenkmäler in Denklingen#Gemarkung Epfach|Liste der Bodendenkmäler in der Gemarkung Epfach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das kleine &amp;#039;&amp;#039;Museum Abodiacum&amp;#039;&amp;#039; im ehemaligen Spritzenhaus der [[Feuerwehr]] mit Fundstücken aus der Römerzeit, zwei Modellen und Wandtafeln mit Beschreibungen der historischen Zeit&lt;br /&gt;
* Kapelle [[St. Lorenz (Epfach)|St. Lorenz]] auf dem gleichnamigen Berg&lt;br /&gt;
* Ein römisches Brunnenhaus [[Nymphäum]] in der Nähe der Schule&lt;br /&gt;
* Eine bronzene Statue des St. Lorenz mit Gedenktafel auf der Lechbrücke&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche [[St. Bartholomäus (Epfach)|St. Bartholomäus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am [[Fernradweg]], der als [[Via Claudia Augusta (Radweg)|Via Claudia Augusta]] entlang der gleichnamigen antiken [[Römerstraße]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Fischer: &amp;#039;&amp;#039;2000 Jahre Epfach.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ortsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Epfach 1986.&lt;br /&gt;
* [[Günter Ulbert]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Lorenzberg bei Epfach. Die frührömische Militärstation.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Münchner Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 9. Beck, München 1965.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Werner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studien zu Abodiacum – Epfach.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Münchner Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 7. Beck, München 1964.&lt;br /&gt;
* Joachim Werner: &amp;#039;&amp;#039;Der Lorenzberg bei Epfach. Die spätrömischen u. frühmittelalterlichen Anlagen&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Münchner Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 8. Beck, München 1969.&lt;br /&gt;
* Anton Huber, Martha Ikier, Bruno Ikier: &amp;#039;&amp;#039;Epfach in alten Photographien.&amp;#039;&amp;#039; EOS-Druckerei, St. Ottilien 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Epfach|val=7665|zugriff=2021-06-26}}&lt;br /&gt;
* [https://www.denklingen.de/kultur-soziales/museum/ &amp;#039;&amp;#039;Museum Abodiacum&amp;#039;&amp;#039; auf der Gemeinde-Website]&lt;br /&gt;
* [https://www.denklingen.de/kultur-soziales/geschichte/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte – wo schon die Römer siedelten&amp;#039;&amp;#039; auf der Gemeinde-Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Denklingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4070880-9|VIAF=240806008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Denklingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Landsberg am Lech]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Landsberg am Lech)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Purzelbier</name></author>
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