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	<title>Epaminondas - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Epaminondas&amp;diff=341153&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: doppelten Link entfernt, ISBN-Format</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Link entfernt, ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem griechischen Staatsmann und Feldherr Epaminondas. Für weitere Personen mit diesem Namen siehe [[Epaminondas (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Thebes, Stater, c.364-362 BC, HGC 1333.jpg|mini|Thebanische Silbermünze ([[Stater]]) mit der abgekürzten Form des Namens Epameinondas auf der Rückseite ([[Revers (Numismatik)|Revers]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Epaminondas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Epameinondas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Ἐπαμεινώνδας|Epameinṓndas}}; * um 418 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in [[Theben (Böotien)|Theben]]; † [[3. Juli]] [[362 v. Chr.]] bei [[Mantineia (Stadt)|Mantineia]]) war ein [[Griechen|griechischer]] [[Staatsmann]] und [[Feldherr]]. Er gilt als größter Staatsmann Thebens und entwickelte die sogenannte [[Schiefe Schlachtordnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Epaminondas war der Sohn des Polymnis und stammte aus einer vornehmen, aber wenig wohlhabenden Familie. Wichtig war in seiner Jugend der [[Pythagoreer]] [[Lysis (Pythagoreer)|Lysis]] aus [[Tarent]], der aus Italien geflohen und von Epaminondas’ Vater gastfreundlich aufgenommen worden war. Lysis wurde [[Hauslehrer]] des jungen Epaminondas und hat ihn möglicherweise im Sinne der pythagoreischen Philosophie beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epaminondas diente 385 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in einem Hilfskorps, das die Thebaner den verbündeten [[Sparta]]nern zur Unterstützung sandten, um gegen Mantineia in [[Arkadien]] zu ziehen. Er rettete seinem Freund [[Pelopidas]] das Leben, obwohl er selbst verwundet war. Nach der Besetzung der thebanischen [[Zitadelle]] [[Kadmeia]] durch die Spartaner im Jahr 382 v.&amp;amp;nbsp;Chr. lebte Epaminondas zurückgezogen und betrieb [[Philosophie|philosophische]] Studien. Im Geheimen forcierte er allerdings mit Gesinnungsgenossen die finale Befreiung Thebens vom Joch Spartas Ende 379 v.&amp;amp;nbsp;Chr., was mit der Hilfe von Pelopidas auch gelang. Bei der Ermordung der [[Oligarchie|oligarchischen]] Regenten verweigerte er seine Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
371 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde er zum [[Boiotarch]]en ernannt und mit anderen thebanischen Abgeordneten zu einem Friedenskongress nach Sparta entsandt. Hier vertrat er die Ansprüche Thebens auf die Herrschaft über die anderen [[Boiotien|boiotischen]] Städte mit unbeugsamer Entschlossenheit. Als daraufhin die Spartaner unter Führung des Königs [[Kleombrotos I.]] mit 10.000 spartanischen [[Hoplit]]en und 300 Berittenen in Boiotien einfielen, kam es am 6. Juli 371 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in der Ebene von [[Schlacht bei Leuktra|Leuktra]] zur Schlacht. Die thebanische Armee, die zuvor von [[Gorgidas]] von Grund auf reformiert worden war, trat den Spartanern unter dem Kommando von Epaminondas entgegen. Die thebanischen Kräfte betrugen 6.000 Hopliten und 1000 Reiter. An dieser Schlacht hatte auch sein Freund Pelopidas mit seiner [[Heilige Schar (Theben)|Heiligen Schar]] großen Anteil. Epaminondas wandte hier als erster die Schiefe Schlachtordnung an, die eine Art kontinuierliche [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]] darstellte. Dadurch gelang es ihm, die Spartaner zu schlagen. Dies war die erste Niederlage für eine [[Spartanisches Heer|spartanische Armee]] in einer Feldschlacht und gleichzeitig der Beginn des Niedergangs der [[Hegemonie]] Spartas. 400 von 700 Vollbürgern Spartas verloren bei dieser Schlacht ihr Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun konnte Epaminondas die Boiotier und Phoker zur Anerkennung der thebanischen Oberherrschaft nötigen, aber auch die [[Ätolien|Ätoler]] und [[Lokris|Lokrer]] verbündeten sich mit ihnen. Durch Neuordnung des Staatswesens und der Armeestrukturen (Bewaffnung mit langen [[Sarissa (Waffe)|Sarissen]], Aufbau von Bürgerwehren und Entwicklung von Stoßtrupps) bot er Theben die Möglichkeit, zur dritten Großmacht in Griechenland aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
370 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde Epaminondas erneut zum Boiotarchen gewählt. Er zog in die [[Peloponnes]] und überzeugte die [[Argos (Stadt)|Argiver]], Arkadier und [[Elis|Eleer]], sich ihm anzuschließen. Im Dezember drang er in [[Lakonien]] selbst ein. Sparta, die von [[Agesilaos II.]] verteidigte Hauptstadt, konnte Epaminondas nicht erobern und nach der erfolglosen Belagerung der spartanischen Hafenstadt [[Gythion]] kehrte das Heer um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Übermacht Spartas zu brechen, bewog Epaminondas die Bewohner des südlichen und westlichen Arkadiens sowie die durch ihn wieder zur Selbständigkeit gelangten [[Messenien|Messenier]], sich zu einem Einheitsstaat zusammenzuschließen. Als Mittelpunkt der politischen Welt hatten die Arkadier bereits vor den Aktivitäten Epaminondas’ [[Megalopoli]]s gegründet. Nun wurde [[Messene]] als Hauptstadt Messeniens gegründet. Nach Theben zurückgekehrt, wurde Epaminondas gleichzeitig mit Pelopidas von deren radikaldemokratischen Gegnern „wegen eigenmächtiger Verlängerung seiner Amtsdauer“ angeklagt und mit der [[Todesstrafe]] bedroht. Nepos beschreibt die „Verlängerung“ der Amtsdauer als unumgänglich, da andernfalls das Heer, welches Epaminondas führte, aufgrund der militärischen Unerfahrenheit der neu eingesetzten Feldherren, vernichtet werden würde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Cornelius Nepos|Titel=Sechs Lebensbilder: Themistokles, Alkibiades, Dion, Epaminondas, Hannibal, Atticus / Cornelius Nepos. Mit einer Einl., sprachlichen und sachlichen Erl. und mit einem Verzeichn. der Eigennamen; (phil. Bearb: Ludwig Voit)|Hrsg=Ludwig Voit|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=|Datum=|Seiten=|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch als er die Erfolge seines Feldzugs vor Gericht darlegen konnte, ging selbiges ohne Abstimmung auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man übertrug ihm erneut das Boiotarchiat und noch im Jahr 369 v.&amp;amp;nbsp;Chr. unternahm er einen zweiten Einfall in die Peloponnes. Diesmal wurde er nach einer erneuten Anklage seiner Gegner seines Amtes enthoben. Er diente daraufhin als gemeiner Soldat im thebanischen Heer, das in [[Thessalien]] wirkte. Dieses konnte er durch seine Umsicht vor der vollständigen Vernichtung retten, woraufhin ihm erneut der Oberbefehl übertragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei erfolgreichen Feldzügen in die Peloponnes erreichte er 367 v.&amp;amp;nbsp;Chr., dass Theben als vorherrschende griechische Macht auch von Persien anerkannt wurde. Seit 366 v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Cinzia Bearzot|Titel=Epaminondas|Hrsg=Roger S. Bagnali, Kai Brodersen, Craige B. Champion, Andrew Erskine, Sabine R. Huebner|Sammelwerk=The Encyclopedia of Ancient History|Band=1|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=|Datum=|Seiten=2424-2425|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; versuchte Epaminondas, die Thebaner zur Gründung einer gewaltigen [[Flotte (Marine)|Flotte]] zu veranlassen, was die Kräfte des Landes überbeansprucht hätte. Damit wollte er die Führung der griechischen Staaten gewinnen, diesmal gegen die [[Athen]]er. Mit einer ansehnlichen Flotte konnte er 364 v.&amp;amp;nbsp;Chr. [[Byzantion]], [[Chios]] und [[Rhodos]] zum Abfall von Athen veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Der Abfall der Arkadier von Theben veranlasste einen vierten Feldzug im Sommer 362 v.&amp;amp;nbsp;Chr. auf die Peloponnes, wiederum unter Führung des Epaminondas. Er stieß bis auf die Agora in Sparta vor, wurde aber zurückgeschlagen. Bei [[Zweite Schlacht von Mantineia|Mantinea]] (10&amp;amp;nbsp;km nördlich des heutigen Tripolis) kam es zu einer Schlacht. 33.000 Kämpfer auf der thebanischen und 22.000 Mann auf der gegnerischen Seite (Spartaner, Athener, Arkader und Mantineer) waren beteiligt. Noch bevor der Kampf entschieden war, wurde Epaminondas durch einen [[Speer|Wurfspieß]] von Gryllos, dem Sohn des [[Xenophon]], tödlich verwundet, so dass er hinter die Schlachtlinie getragen wurde. Hier erfuhr er noch, dass der Sieg gesichert sei, und starb nach Entfernung der Speerspitze aus dem Brustkorb am 3. Juli 362 v.&amp;amp;nbsp;Chr. Er wurde auf dem Schlachtfeld begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Epaminondas’ war die Machtstellung Thebens in Griechenland beendet, da man keine dem Epaminondas ebenbürtigen Männer zur Verfügung hatte. [[Cornelius Nepos]] hat eine kurze [[Biografie|Biographie]] des Epaminondas verfasst. Die Doppelbiographie Epaminondas – Scipio, die [[Plutarch]] an den Anfang seiner &amp;#039;&amp;#039;Bioi paralleloi&amp;#039;&amp;#039; gestellt hat, ist verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Simon Hornblower]]: &amp;#039;&amp;#039;The Greek World 479–323 BC.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, London und New York 2002.&lt;br /&gt;
* Salvatore Tufano: &amp;#039;&amp;#039;Epaminonda di Tebe. Vita e sconfitte di un politico di successo&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hellenika. Studi di storia greca&amp;#039;&amp;#039;). LED, Mailand 2023, ISBN 978-88-5513-100-1.&lt;br /&gt;
* Guy Vottero: &amp;#039;&amp;#039;Grandeur et déchéance d’un héros. Épaminondas le Thébain.&amp;#039;&amp;#039; In: J. Dion (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Le Paradoxe du héros ou d’Homère à Malraux.&amp;#039;&amp;#039; ADRA, Nancy/Paris 1999, ISBN 978-2-95097269-9, S. 43–86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Epaminondas}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gottwein.de/Lat/nepos/epam01.php Biographie des Cornelius Nepos (lateinisch und deutsch)]&lt;br /&gt;
* [https://www.gottwein.de/graeca/lex/e_hist01.php Biographische Daten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118685007|LCCN=n85088701|VIAF=21109638}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (antikes Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Theben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 5. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 362 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Epaminondas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Epameinondas; Ἐπαμεινώνδας (griechisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Staatsmann und Feldherr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 418 v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Theben (Böotien)|Theben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juli 362 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Mantineia (Stadt)|Mantineia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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