<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eobasileus</id>
	<title>Eobasileus - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eobasileus"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eobasileus&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T23:35:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eobasileus&amp;diff=1472821&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DagdaMor: korr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eobasileus&amp;diff=1472821&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-10T17:09:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Paläoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Modus             = Paläobox&lt;br /&gt;
| Rangunterdrückung = ja&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName    = Eobasileus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang        = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor       = [[Edward Drinker Cope|Cope]], 1872&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName   = Uintatheriidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName   = Dinocerata&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang       = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName   = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang       = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name       = Höhere Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName   = Eutheria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang       = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name       = Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName   = Mammalia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang       = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild              = Eobasileus cornutus (fossil mammal) (Uinta Formation, Upper Eocene; White River Divide, near Vernal, Utah, USA) (33541826751).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung  = Schädel von &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus cornutus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterVon   = Oberes [[Eozän]] (Unteres und Mittleres [[Uintum]])&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterBis   = &lt;br /&gt;
| MioVon            = {{Erdzeitalter/Beginn|fmt=1|ui1}}&lt;br /&gt;
| MioBis            = {{Erdzeitalter/Ende|fmt=1|ui2}}&lt;br /&gt;
| Fundorte          = &lt;br /&gt;
* [[Nordamerika]]&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Plural    = nein&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Rang      = species&lt;br /&gt;
| Subtaxa           = &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus cornutus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[ausgestorben]]es [[Säugetiere|Säugetier]] aus der Gruppe der [[Dinocerata]] und lebte zur Zeit des ausgehenden Mittleren und des Oberen [[Eozän]]s vor 48 bis 45 Millionen Jahren im heutigen [[Nordamerika]]. Es war nahe verwandt mit &amp;#039;&amp;#039;[[Uintatherium]]&amp;#039;&amp;#039; und gehörte zusammen mit diesem zu den größten landlebenden Säugetieren ihrer Zeit. Insgesamt war &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; durch einen eher [[Nashörner|nashornartigen]] Körper geprägt, auffallendste Merkmale stellten die drei Hornpaare auf dem Schädel und ein säbelartig gestalteter oberer Eckzahn dar. Die hauptsächliche Nahrung der Säugetierform bestand aus weicher Pflanzenkost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eobasileus.jpg|miniatur|links|&amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039;, Zeichnung von [[Charles R. Knight]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; ist der größte bekannte Vertreter der [[Dinocerata]], einer heute ausgestorbenen Gruppe von pflanzenfressenden [[Säugetiere]]n. Berechnungen zufolge betrug das Körpergewicht rund 2.500 kg, womit die Form etwas schwerer als das nahe verwandte &amp;#039;&amp;#039;[[Uintatherium]]&amp;#039;&amp;#039; war. Wie es für Dinocerata typisch war, stellte &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; einen relativ schwer gebauten [[Herbivor]]en mit einem großen Kopf, kräftigem, walzenförmigen Körper und langen Gliedmaßen dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schädel von &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; wurde zwischen 85 und 94 cm lang und war eher flach sowie breit gestaltet. Das [[Hinterhauptbein|Hinterhauptsbein]] zeigte eine deutlich nach hinten ausgezogene Verlängerung, das [[Nasenbein]] war lang und lag oberhalb des [[Mittelkieferknochen]]s. Der zwischen diesen beiden Knochen liegende Naseninnenraum war wenig ausgedehnt und reichte bis zum [[Eckzahn]]. Wie bei &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; auch saßen auf dem Schädel drei Paare von knöchernen [[Horn|Hörnern]]; die Schädel der zwei Gattungen unterschieden sich aber in ihren Proportionen. Das vorderste Hornpaar befand sich wie bei &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; auf der Spitze des Nasenbeins und stellte nur leichte knöcherne Schwellungen dar. Das mittlere Hornpaar erhob sich auf dem [[Oberkiefer]] oberhalb der [[Prämolar]]en und erreichte 18 bis 22 cm Länge. Die Lage dieses Hornpaars war deutlich weiter nach hinten versetzt als bei &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;, welches bei diesem kurz hinter dem Eckzahn saß. Durch die hintere Position des zweiten Hornpaars wirkte das [[Schnauze|Rostrum]] von &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; auch wesentlich ausgedehnter als bei seinem Verwandten. Das hinterste Hornpaar entwuchs den [[Scheitelbein]]en und befand sich sehr dicht am Hinterhauptsbein. Insgesamt saßen das mittlere und hintere Hornpaar bei &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; somit relativ dicht beieinander, im Gegensatz zu &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; mit seinen weit auseinander stehenden hinteren Hornpaaren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterkiefer war sehr robust und zwischen 52 und 65 cm lang, der Unterkieferkörper wurde 9 bis 14 cm hoch. Die [[Symphyse]] erreichte mit teils bis zu 22 cm eine sehr große Ausdehnung. Einige Unterkiefer besaßen am vorderen unteren Rand knöcherne Auswüchse. Das Gebiss wies die charakteristische Struktur der entwickelten Dinocerata auf. [[Schneidezahn|Schneidezähne]] waren nur im Unterkiefer ausgebildet, wiesen hier aber eine deutlich kleine Form auf und besaßen zwei charakteristische kleine Höcker. Markant war der obere Eckzahn, der stark verlängert und deutlich nach hinten und dadurch säbelartig gebogen war, stärker als bei &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde an der Alveolarbasis bis zu 5,7 cm lang und 3 cm breit, die Gesamtlänge von der Kronenbasis bis zur Spitze ohne Krümmung betrug bis zu 18,6 cm. Dadurch ragte er weit über den Unterkiefer und war durch die erwähnten Vorsprünge des Unterkieferknochens geschützt. Der untere Eckzahn war eher klein und ähnelte den Schneidezähnen. Die hintere Bezahnung, die durch ein [[Diastema (Zoologie)|Diastema]] von teils über 13 cm von der vorderen getrennt war, bestand je Kieferbogen aus drei Prämolaren und drei [[Molar (Zahn)|Molaren]]. Die [[Zahnformel]] erwachsener Tiere lautete dadurch folgendermaßen: &amp;lt;math&amp;gt;\frac{0.1.3.3}{3.1.3.3}&amp;lt;/math&amp;gt;. Die Backenzähne besaßen niedrige (&amp;#039;&amp;#039;[[rachyodont]]e&amp;#039;&amp;#039;) Zahnkronen und hatten eine eher kleine Gestalt, die hinteren Zähne zeigten zudem kaum Verlängerungen, der letzte Molar wurde maximal 5 cm lang. Charakteristisch war eine Gestaltung der Kaufläche aus zwei querstehenden [[Zahnschmelz]]leisten (&amp;#039;&amp;#039;lophodont&amp;#039;&amp;#039;), die durch eine markante Einsattelung getrennt wurden. Des Weiteren wiesen die Oberkiefermolaren eine typisch V-förmig gestaltete Schmelzfalte auf. Bemerkenswert ist die Ausdehnung der Zahnreihe vom vordersten Prämolaren zum hintersten Molaren, die eine Länge von 19,2 cm erreichte und so die aller anderen Dinocerata übertraf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[postcranial]]e Skelett ist weitgehend bekannt, jedoch nicht so umfassend wie beim wesentlich häufigeren &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;. Wie bei allen Uintatherien bestand das [[Kreuzbein]] aus vier Wirbeln. Der [[Oberarmknochen]] wurde bis zu 65 cm lang und übertraf jenen von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; geringfügig. Auch der [[Oberschenkelknochen]] war mit 75 cm Länge etwas länger als bei seinem Verwandten. Charakteristischerweise besaß er keinen dritten [[Oberschenkelknochen#Hals|Trochanter]]. Sowohl die Vorder- als auch die Hinterbeine endeten in fünf Strahlen. Die Vorder- und Hinterfüße waren eher breit und kurz gebaut, ein Merkmal, das an jene der [[Rüsseltiere]] erinnert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossilfunde ==&lt;br /&gt;
Funde von &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; stammen aus [[Nordamerika]], hier überwiegend aus dem nordwestlichen Teil der [[USA]], vor allem den Bundesstaaten [[Wyoming]], [[Utah]] und [[Colorado]]; allgemein gibt es aber deutlich weniger Funde als vergleichsweise von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;. Der Großteil der Fossilien wurde dabei Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckt. Sie sind dem Oberen [[Eozän]] (lokalstratigraphisch [[Uintum]] genannt) zuzuweisen und somit etwas jünger als jene von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gunnell et al. 2009&amp;quot;/&amp;gt; Besonders hervorzuheben ist der Erstfund, der auch den [[Holotyp]] der Gattung darstellt und neben postcranialen Skelettelementen einen nahezu vollständigen Schädel umfasst, der mit fast 95 cm Länge der bisher größte der Gattung ist. Gefunden wurde er im August 1872 von [[Edward Drinker Cope]] und Sam Smith im Washakie-Becken im südwestlichen Wyoming, genauer am Haystack Mountain. Von hier stammen auch ein Schädel und Gliedmaßenreste, die 1876 bei Arbeiten unter Leitung von [[Othniel Charles Marsh]] entdeckt wurden und die Marsh 1885 als &amp;#039;&amp;#039;Tinoceras latum&amp;#039;&amp;#039; beschrieb, ein heute [[Synonym (Taxonomie)|synonymer]] Name für &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039;. Aus Aufschlüssen der [[Uinta-Formation]] am Ufer des [[White River (Utah)|White River]] im [[Uintah County]] Utahs stammt ein weiterer, mit 85 cm Länge recht großer Schädel, der im Jahr 1910 zu Tage befördert worden war. Noch im gleichen Jahr konnte erneut ein Schädel im gleichen County im Coyote-Becken aufgedeckt werden, der aber eher schlecht erhalten war, aufgrund besonderer Abweichungen aber zu einem weiblichen Tier gestellt werden kann. Letztendlich ist ein großer, über 90 cm langer Schädel aus dem Wash Sand Basin im [[Moffat County]] in Colorado beschrieben worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt; Aus der späteren Zeit sind eher wenige Funde berichtet worden, so ein Unterkiefer, der 1942 am Haystack Mountain gefunden wurde und aufgrund der schwach ausgeprägten Symphyse wohl einem weiblichen Individuum angehörte. Dazu gehören weiterhin auch einige isolierte Zähne von der gleichen Lokalität aus dem Jahr 1954.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paläobiologie ==&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; ähnlich wie sein Verwandter &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; einen recht stämmigen Körperbau, der in etwa an jenen von heutigen [[Nashörner]]n erinnert, allerdings nicht ganz so robust war wie bei diesen. Zudem waren die Gliedmaßen im Vergleich zu Nashörnern deutlich länger bei &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039;. Sie ähnelten im Aufbau weitgehend denen der heutigen [[Rüsseltiere]]. Der Gang der Tiere war aufgrund der einfach gebauten Vorder- und Hinterfüße vermutlich [[plantigrad]] (Sohlengang). Der lang ausgezogene hintere Schädel lässt die Rekonstruktion einer massiven Nackenmuskulatur zu, so dass der Kopf eher schräg nach unten gehalten wurde und der hintere Teil des Hinterhauptsknochens eine senkrechte Stellung aufwies. Die lophodonte Bezahnung weist &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; als Pflanzenfresser mit Spezialisierung auf weiche Pflanzenkost aus (&amp;#039;&amp;#039;browsing&amp;#039;&amp;#039;). Da die Schneidezähne im Unterkiefer sehr klein waren und die im Oberkiefer vollständig fehlten, spielte für die Nahrungsaufnahme wahrscheinlich die Zunge eine entscheidende Rolle, möglicherweise in Kombination mit den Eckzähnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osborn 1881&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt; Hervorzuheben sind die durch [[Pachyostose]] verdickten Langknochen. Dies ist bei einigen Landwirbeltieren zu beobachten, die sich sekundär wieder an ein Leben im wässrigen Milieu angepasst haben, wobei die verdickten Knochen den Auftrieb im Wasser ausgleichen. Ob &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; aber semi-aquatisch lebte, ist bisher nicht geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein allerdings schlecht erhaltener Schädel eines ausgewachsenen Tieres besaß nur leicht angedeutete Knochenschwellungen anstatt stark ausgebildeter Hörner, was möglicherweise auf einen [[Geschlechtsdimorphismus]] zwischen männlichen und weiblichen Tieren schließen lässt. Ein weiterer Hinweis auf abweichende anatomische Merkmale zwischen den Geschlechtern ist ein grazilerer Unterkiefer mit weniger stark ausgebildeter Symphyse. Solche geschlechtsspezifischen Ausprägungen sind auch bei &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen, hier aufgrund des umfangreicheren Fossilmaterials jedoch deutlicher herausgearbeitet. Die Funktion der Hörner, ebenso die des überdimensionierten Eckzahns, ist unklar, eventuell kamen sie im Dominanz- und Paarungskampf zum Einsatz. Heutige Säugetiere – bis auf männliche [[Muntjaks]] – besitzen eine derartige Kombination aus Kopf- und Gebisswaffen nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den eher seltenen [[Ichnofossil]]ien gehören Funde vom Slide Mountain im nördlichen Teil des US-Bundesstaates [[Washington (Bundesstaat)|Washington]], wo sich in Aufschlüssen der [[Chuckanut-Formation]] aus dem Mittleren und Oberen [[Eozän]] mehr als 200 Trittsiegel großer Säugetiere fanden. Diese waren rundlich von 12 bis 18 cm Durchmesser und etwa 4 bis 6 cm tief in [[Sandstein|Sand-]] und [[Siltstein]]e eingetieft, die einen ehemals wassergesättigten Untergrund anzeigen. In einem Fall konnte die Spur eines einzelnen Individuums über mehrere Meter verfolgt werden, insgesamt zeigen die Spuren die Anwesenheit mehrerer, eventuell in Form einer Herde zusammengehöriger Tiere. Die Form und Größe der Spuren lassen auf Großsäuger mit [[plantigrad]]er Fortbewegung (Sohlengänger) schließen. Eine Zuweisung zu &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; ist durchaus möglich, allerdings lebte zu jener Zeit auch &amp;#039;&amp;#039;[[Coryphodon]]&amp;#039;&amp;#039;, ein zu den [[Pantodonta]] gehörendes großes und zur damaligen Zeit sehr häufiges Tier mit teils semi-aquatischer Lebens- und ebenfalls plantigrader Fortbewegungsweise. Eine mittels [[Fission Track Dating|Fission-track-Datierung]] ermittelte Altersbestimmung aus einer unterlagernden Schicht ergab einen Wert von 49,9 Millionen Jahren und stellt die unterste Altersgrenze dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mustoe 2002&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; stellt eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Uintatheriidae]] dar und wird innerhalb dieser zur Unterfamilie Uintatheriinae verwiesen. Diese Unterfamilie zeichnet sich durch Vertreter mit großem Körperbau und drei Paaren knöcherner Hornbildungen aus. Ihr wird weiterhin auch &amp;#039;&amp;#039;[[Uintatherium]]&amp;#039;&amp;#039; zugewiesen. Das ursprünglich als eigenständig beschriebene&amp;#039;&amp;#039;Tetheopsis&amp;#039;&amp;#039; ist nach einer Revision durch [[William D. Turnbull]] zumindest teilweise identisch mit &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt; Den Uintatheriinae stehen die Gobiatheriinae gegenüber, die durch die Reduktion der oberen Eckzähne und eine im vorderen Teil verknöcherten [[Nasenscheidewand]] charakterisiert sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lucas 2001&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt; Zwar wurde die Stellung der Gobiatheriinae als Unterfamilie in der Teilrevision von 2002 vorerst bestätigt, doch führen einige andere Forscher diese, aufgrund teils abweichender Zahnmerkmale, auch als eigenständige Familie innerhalb der Dinocerata.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thewissen et al. 1987&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uintatheriidae gehören zur [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Dinocerata]]. Diese Säugetiergruppe ist weitgehend aus Nordamerika und Ostasien bekannt und gehörte zu jenen mit den ersten Riesenformen, die nach dem Aussterben der Dinosaurier entstanden. Allen Dinocerata, bis auf den ursprünglichsten Vertretern, ist das Fehlen des vordersten Prämolaren und der oberen Schneidezähne zu eigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garrod 1873&amp;quot;/&amp;gt; Einige Probleme bereiten die näheren verwandtschaftlichen Verhältnisse. Aufgrund gemeinsamer Zahnmerkmale und der im Verhältnis zur Körpergröße extrem kleinen Backenzähne bei den Uintatherien wurde in den frühen 1980er Jahren eine nähere Beziehung zu den [[Anagalidae]] postuliert, einer stammesgeschichtlich urtümlichen und den heutigen [[Nagetiere]]n nahestehenden Gruppe kleiner Säugetiere aus Ostasien. Dies erwies sich jedoch nach skelettanatomischen Untersuchungen als falsch. Heute anerkannt ist eine Zuweisung der Dinocerata als einen sehr ursprünglichen Zweig der heterogenen Gruppe der [[Huftiere]]. Zu den möglicherweise nächsten Verwandten zählen die [[Meridiungulata]], einst südamerikanisch verbreitete Huftiere, von denen die [[Pyrotheria]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prothero et al. 1988&amp;quot;/&amp;gt; oder die [[Xenungulata]] in einer näheren Beziehung stehen könnten. Als nächste heute lebende Verwandte könnten wahrscheinlich die [[Unpaarhufer]] angesehen werden. Gemeinsame Merkmale zwischen den Dinocerata und den Unpaarhufern finden sich in der Ausbildung der Hufe, der &amp;#039;&amp;#039;mesaxonischen&amp;#039;&amp;#039; Fußstellung (Schwerpunkt der Achse des Fußes läuft durch den mittleren (dritten) Strahl) und im Fehlen einer tiefen Furche am [[Sprungbein]] zur Artikulation mit dem Schienbeingelenk, die beispielsweise bei den [[Afrotheria]] häufig auftritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burger 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Edcope.jpg|mini|hochkant|Edward Drinker Cope]]&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; ist monotypisch und umfasst die [[Art (Biologie)|Art]] &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus cornutus&amp;#039;&amp;#039;. Gattung und Art wurden 1872 von [[Edward Drinker Cope]] wissenschaftlich [[Erstbeschreibung|erstmals beschrieben]]. Die Entdeckungsgeschichte von &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; fällt in den Zeitraum der [[Cope-Marsh-Fehde]] der 1870er und 1880er Jahre. Ursprünglich war für eine Reihe von Fossilien, die Cope Mitte August des Jahres 1872 in Wyoming entdeckt hatte und die mindestens fünf Individuen umfassten, der Name &amp;#039;&amp;#039;Loxolophodon&amp;#039;&amp;#039; vorgesehen. Er übermittelte am 17. August 1872 eine [[Telegraphie|telegraphische]] Mitteilung über seine Entdeckungen an die Naturhistorische Akademie von [[Philadelphia]]; durch einen Schreibfehler des Übermittlers wurden diese Neufunde am 19. August 1872 als &amp;#039;&amp;#039;Lefalophodon&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Palaeontological Bulletin&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht. Einen Tag später, am 20. August 1872 verwies Cope einen Teil der Funde von &amp;#039;&amp;#039;Loxolophodon&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lefalophodon&amp;#039;&amp;#039;) zur neuen Gattung &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039;, Grund dafür waren mehrere im Vergleich zu &amp;#039;&amp;#039;Loxolophodon&amp;#039;&amp;#039; sehr kurze Halswirbel. Jedoch änderte Cope am 22. August 1872 diesen wieder zu &amp;#039;&amp;#039;Loxolophodon&amp;#039;&amp;#039;, womit er zugleich die falsche Schreibweise korrigierte. Allgemein wird &amp;#039;&amp;#039;Loxolophodon&amp;#039;&amp;#039; heute als [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] für &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; angesehen, welches [[Joseph Leidy]] ebenfalls 1872 beschrieben hatte. Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; war einige Zeit lang nicht als eigenständig anerkannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osborn 1881&amp;quot;/&amp;gt; der Name setzte sich aber Anfang des 20. Jahrhunderts durch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osborn 1909&amp;quot;/&amp;gt; Ursprünglich waren von Cope mit &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus pressicornis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus discornatus&amp;#039;&amp;#039; zwei weitere Arten herausgearbeitet worden, eine 1961 veröffentlichte umfangreiche Revision der Uintatherien ergab mit &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus cornutus&amp;#039;&amp;#039; lediglich eine valide Art. Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von den [[Griechische Sprache|griechischen]] Wörtern &amp;#039;&amp;#039;ἠώς&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;ēṓs&amp;#039;&amp;#039; „Morgenröte“) und &amp;#039;&amp;#039;βασιλεύς&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;basileús&amp;#039;&amp;#039; „König“) ab. Der Artname &amp;#039;&amp;#039;cornutus&amp;#039;&amp;#039; ist [[latein]]ischen Ursprungs und stammt von &amp;#039;&amp;#039;cornus&amp;#039;&amp;#039; („Horn“), insgesamt bedeutet der Name also „Gehörnter König der Morgenröte“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Giessen&amp;quot;/&amp;gt; Der [[Holotyp]] (Exemplarnummer [[American Museum of Natural History|AMNH]] 5040) umfasst einen nahezu vollständigen Schädel, mehrere Wirbel, ein Schulterblatt, das Becken und einen rechten Oberschenkelknochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Douglas Palmer: &amp;#039;&amp;#039;Dinosaurier &amp;amp; Prähistorische Tiere. Eine illustrierte Enzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Könemann, Köln 2000, ISBN 3-8290-6113-7.&lt;br /&gt;
* William D. Turnbull: &amp;#039;&amp;#039;The Mammalian Faunas of the Washakie Formation, Eocene Age, of Southern Wyoming. Part IV. The Uintatheres.&amp;#039;&amp;#039; Fieldiana 47, 2002, S. 1–189&lt;br /&gt;
* David Rains Wallace: &amp;#039;&amp;#039;Beasts of Eden. Walking Whales, Dawn Horses, and Other Enigmas of Mammal Evolution.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, Berkeley CA u. a. 2005, ISBN 0-520-24684-5.&lt;br /&gt;
* Walter H. Wheeler: &amp;#039;&amp;#039;Revision of the Uintatheres.&amp;#039;&amp;#039; Bulletin of the Peabody Museum of Natural History Yale University 14, 1961, S. 1–93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;&amp;gt;William D. Turnbull: &amp;#039;&amp;#039;The Mammalian Faunas of the Washakie Formation, Eocene Age, of Southern Wyoming. Part IV. The Uintatheres.&amp;#039;&amp;#039; Fieldiana 47, 2002, S. 1–189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Giessen&amp;quot;&amp;gt;Anonym: &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus cornutus.&amp;#039;&amp;#039; Urzeit in Giessen entdecken, Ausstellung ([https://web.archive.org/web/20160304082312/http://www.urzeit-entdecken.de/inc/download/factsheets/Eobasileus_cornutus.pdf]; PDF; 154&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;&amp;gt;Walter H. Wheeler: &amp;#039;&amp;#039;Revision of the Uintatheres.&amp;#039;&amp;#039; Bulletin of the Peabody Museum of Natural History Yale University 14, 1961, S. 1–93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lucas 2001&amp;quot;&amp;gt;Spencer George Lucas: &amp;#039;&amp;#039;Gobiatherium (Mammalia: Dinocerata) from the Middle Eocene of Asia: Taxonomy and biochronological Significance.&amp;#039;&amp;#039; Paläontologische Zeitschrift 74 (4), 2001, S. 591–600&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thewissen et al. 1987&amp;quot;&amp;gt;J. G. M. Thewissen und P. D. Gingerich: &amp;#039;&amp;#039;Systematics and evolution of Probathyopsis (Mammalia, Dinocerata) from the Late Paleocene and Early Eocene of Western North America.&amp;#039;&amp;#039; Contributions from the Museum of Paleontology The University of Michigan 8, 1987, S. 195–219&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garrod 1873&amp;quot;&amp;gt;A. H. Garrod: &amp;#039;&amp;#039;On the Order Dinocerata.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Anatomy and Physiology 7 (2), 1873, S. 267–270&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prothero et al. 1988&amp;quot;&amp;gt;Donald R. Prothero, Earl M. Manning und Martin Fischer: &amp;#039;&amp;#039;The phylogeny of the ungulates.&amp;#039;&amp;#039; In: M. J. Benton (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; The phylogeny and classification of Tetrapods, Volume 2: Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Systematics Association, Special Volume 35B, Oxford, 1988, S. 201–234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mustoe 2002&amp;quot;&amp;gt;George E. Mustoe: &amp;#039;&amp;#039;Eocene Bird, Reptile, and Mammal Tracks from the Chuckanut Formation, Northwest Washington.&amp;#039;&amp;#039; Palaios 17 (4), 2002, S. 403–413&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osborn 1881&amp;quot;&amp;gt;Henry Fairfield Osborn: &amp;#039;&amp;#039;A memoir upon Loxolophodon and Uintatherium, two genera of the sub-order Dinocerata.&amp;#039;&amp;#039; Contributions from the E. M. Museum of Geology and Archeology of the College of new Jersey 1 (1), Princeton, 1881, S. 1–54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osborn 1909&amp;quot;&amp;gt;Henry Fairfield Osborn: &amp;#039;&amp;#039;Cenozoic mammal horizons of Western North America.&amp;#039;&amp;#039; United States Geological Survey Bulletin 361, 1909, S. 1–138&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gunnell et al. 2009&amp;quot;&amp;gt;Gregg F. Gunnell, Paul C. Murphey, Richard K. Stucky, K. E. Beth Townsend, Peter Robinson, John-Paul Zonneveld und William S. Bartels: &amp;#039;&amp;#039;Biostratigraphy and biochronology of the Latest Wasatchian, Bridgerian, and Uintan North American mammal &amp;quot;ages&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; In: L. B. Albright III (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Papers on Geology, Vertebrate Paleontology, and Biostratigraphy in Honor of Michael O. Woodburne.&amp;#039;&amp;#039; Museum of Northern Arizona Bulletin 65, 2009, S. 279–330&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burger 2015&amp;quot;&amp;gt;Benjamin J. Burger: &amp;#039;&amp;#039;The systematic position of the sabre-toothed and horned giants of the Eocene: The uintatheres (Order Dinocerata).&amp;#039;&amp;#039; Journal of Vertebrate Paleontology 35 (suppl.), 2015, S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eobasileus|&amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dinocerata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dinoceraten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DagdaMor</name></author>
	</entry>
</feed>