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	<title>Environment - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-15T07:09:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Environment&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;environment&amp;#039;&amp;#039; = das Umfeld, die Umgebung) ist ein in den späten [[1950er]] Jahren aus dem amerikanischen Englisch entlehnter Begriff für künstlerische Arbeiten, die sich mit der Beziehung zwischen Objekt und Umgebung auseinandersetzen. Dabei kann die Umgebung Teil des Kunstwerkes werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die gedanklichen Grundlagen zu einer von Künstlern im 20. Jahrhundert immer wieder angestrebten Überwindung der Trennung zwischen Kunst und Leben sind schon im [[Dadaismus]] und [[Surrealismus]] gelegt. In seinem [[Dadaistisches Manifest (Huelsenbeck)|Dadaistischen Manifest]] formulierte [[Richard Huelsenbeck]] 1918: „Das Leben erscheint als ein simultanes Gewirr von Geräuschen, Farben und geistigen Rhythmen, das […] in seiner gesamten brutalen Realität übernommen wird.“ Parallel stellte [[Marcel Duchamp]] 1917 in [[New York City|New York]] ein Pissoir als Kunstwerk aus, die &amp;#039;&amp;#039;[[Fountain (Duchamp)|Fontäne]]&amp;#039;&amp;#039;. Ein industriell gefertigter Gegenstand, das [[Objet trouvé|Ready-made]], wurde zum Kunstwerk deklariert, siehe auch [[Objektkunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Environment taucht in den USA Ende der 1950er Jahre im Umfeld der Künstler der [[Pop-Art]] und des [[Happening]]s auf. [[George Segal (Künstler)|George Segal]] nennt seine weißen Gipsfiguren in einer angedeuteten Umgebung „environmental sculptures“. [[Claes Oldenburg]] wird bekannt mit seinen überdimensionierten Nachbildungen von Esswaren aus „the store“. [[Edward Kienholz]] und [[Duane Hanson]] provozieren durch einen [[Hyperrealismus]] ihrer Figuren, wobei Kienholz als Environment isolierte begehbare Szenerien schafft, Hanson hingegen menschliche Figuren (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Frau mit Einkaufswagen,&amp;#039;&amp;#039; 1970) isoliert aus dem ursprünglichen Environment unvermittelt in die Raumsituation eines Museums oder einer Galerie stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweiter Weg des Entstehens von Environments wird von den parallel arbeitenden Künstlern des Happenings geschaffen. [[Allan Kaprow]], der 1959 den Begriff des Happenings prägte, war vermutlich der erste Künstler, der einen Prozess statt eines Objektes in den Vordergrund stellte. Die Übrigbleibsel der Happening-Aktionen wurden dann zu einem Environment gruppiert und traditionell ausgestellt. 1962 entstand dann in Europa die [[Fluxus]]-Bewegung, die ihre Environments etwas planvoller, da ohne Publikumsbeteiligung, schaffen und mit Musik und Darbietungen anreichern wollte (s.&amp;amp;nbsp;a. [[George Maciunas]], [[Wolf Vostell]] und [[Nam June Paik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er und 1980er Jahren bildete sich schließlich vor allem in Europa der Begriff der [[Installation (Kunst)|Installation]] für ebenfalls raumgreifende Arbeiten heraus. Die Künstler, wie [[Joseph Beuys]], deren Arbeiten mit diesem Begriff bezeichnet werden, arbeiteten von einem von den Environment-Künstlern unterschiedenen künstlerischen Ansatz aus. Während bei den Environments die Auseinandersetzung mit der Alltags- und Warenwelt eine zentrale Rolle spielte, bildeten für die Installations-Künstler gedankliche und spirituelle Bezüge hinter den dinglichen Elementen ihrer Installationen den Ausgangspunkt der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Environments als Resultat eines Happenings (alle 1969) ===&lt;br /&gt;
*[[Jannis Kounellis]] brachte zwölf Pferde in eine römische Galerie in der Via del Paradiso. Eine mögliche Interpretation wäre, dass damit eine provokante Assoziation (Kunstgalerie = Stall) suggeriert werden soll. In diesem Fall ist der Raum ein integraler Bestandteil des Kunstwerks.&lt;br /&gt;
* Ulrich Herzog und [[Günter Sarée]] luden an einem Sonntagmorgen fünf Tonnen Altpapier in der Münchner Schackstraße ab. Der Ort (am [[Siegestor]]) ist nicht beliebig, sondern soll einen Teil der Aussage transportieren.&lt;br /&gt;
*[[Wolf Vostell]] verschalte vor einer Kölner Galerie in der Domstraße seinen [[Opel Kapitän]] und goss die Verschalung mit Beton aus, sodass das Fahrzeug im Beton verblieb, ohne von außen sichtbar zu sein. Er nannte die Aktion „Situation Ruhender Verkehr“ ([[Ruhender Verkehr (Plastik)|Ruhender Verkehr]]). Ohne den Standort im vielbefahrenen Verkehrsraum der Innenstadt würde allein die Betonskulptur nicht dieselbe Botschaft vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Ohff: &amp;#039;&amp;#039;Galerie der Neuen Künste, Revolution ohne Programm&amp;#039;&amp;#039;. Bertelsmann-Kunstverlag, 1971.&lt;br /&gt;
* [[Peter Sager (Journalist)|Peter Sager]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Formen des Realismus&amp;#039;&amp;#039;. Verlag DuMont Schauberg, Köln 1973.&lt;br /&gt;
* Otto Kammerlohr: &amp;#039;&amp;#039;Epochen der Kunst Bd. 4&amp;#039;&amp;#039;. R. Oldenbourg Verlag, München 1989.&lt;br /&gt;
* Thomas Dreher: &amp;#039;&amp;#039;Performance Art nach 1945. Aktionstheater und Intermedia&amp;#039;&amp;#039;. München 2001, Kap. 2.4.1 Happening: Environment und „compartmented structure“, S.&amp;amp;nbsp;85–117, Kap. 2.4.1.1 Medienerweiterung des Environments, S.&amp;amp;nbsp;85–91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.beyars.com/kunstlexikon „Das große Kunstlexikon“ von P. W. Hartmann, Österreich]&lt;br /&gt;
* [https://www.artchive.com/artchive/K/kienholz.html Abbildungen von Edward Kienholz’schen Environments bei Artchive]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Environment| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gattung der bildenden Kunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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