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	<title>Entsteinung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T12:20:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Entsteinung&amp;diff=1735387&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, deutsch</title>
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		<updated>2021-06-13T18:16:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rhönhof 033.JPG|mini|Steinwall aus der Melioration im Rahmen des [[Dr.-Hellmuth-Plan]]s]]&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entsteinung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man die Entfernung von [[Lesestein (Geomorphologie)|Lesesteinen]] aus dem [[Ackerboden]], die sonst die Bodenbearbeitung und maschinelle Ernte stören würden. Die Entsteinung zählt zu den Maßnahmen der [[Melioration]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher (teilweise noch in der Gegenwart) erfolgte die Entsteinung von Hand, die aufgelesenen Steine wurden am Feldrand abgelegt und bilden ökologisch wichtige [[Lesesteinhaufen]], die unter [[Naturschutz]] stehen. Ein Teil der Steine wurde für den Straßenbau und den Bau von Gebäuden verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[DDR]] wurde am &amp;#039;&amp;#039;Institut für Acker und Pflanzenbau&amp;#039;&amp;#039; (jetzt: [[ZALF]]) in [[Müncheberg]] schwere Technik zur maschinellen Entsteinung entwickelt und auch in der Praxis eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verfahren war die &amp;#039;&amp;#039;Oberflächenentsteinung&amp;#039;&amp;#039;. Diese wurde mit einem traktorgezogenen Gabelsteinsammler durchgeführt. Aufwändiger, weil mit einem Raupenschlepper betrieben, war die &amp;#039;&amp;#039;Ackerkrumen-Entsteinung&amp;#039;&amp;#039;, bei der die [[Ackerkrume]] auf 45&amp;amp;nbsp;cm Tiefe von Steinen über 5&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser abgesiebt wurde. Diese Methode wurde allerdings auf Grund hoher Energiekosten nicht flächendeckend durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein drittes maschinelles Verfahren war die &amp;#039;&amp;#039;Tiefenentsteinung&amp;#039;&amp;#039;, bei der der Boden mit 85 cm langen Schwertern durchpflügt wurde, die tiefliegende [[Findling]]e aufspürten und an die Oberfläche beförderten. Das Verfahren diente zugleich der Lockerung tiefgründig verfestigter Böden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannten Entsteinungsverfahren waren für tiefgründige Böden, besonders im Norden, im Bereich der [[Quartär (Geologie)|quartären]] [[Kaltzeit|eiszeitlichen]] Ablagerungen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Süddeutschland versuchte man die störenden Steine ([[Sedimentgesteine]]: [[Kalkstein|Kalk]], [[Sandstein]], verwitterte [[Gneis]]e, [[Schiefer]] etc.) auf der Ackerfläche mit schnell rotierenden Schlagwerkzeugen zu zertrümmern und so zu zerkleinern, dass sie den mechanisierten Ackerbau weniger behinderten. Auch diese Verfahren sind selten über ein Versuchsstadium hinausgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: Taschenbuch der Melioration – Band Flurmelioration – Deutscher Landwirtschaftsverlag, 1979&lt;br /&gt;
* [[Harro Hess]]: Des Teufels Steine, Westkreuz, 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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