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	<title>Entsteinerungsklausel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T01:11:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Entsteinerungsklausel&amp;diff=435169&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-11-25T20:02:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entsteinerungsklausel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um einen [[Rechtswissenschaft|juristisch]]-technischen Begriff aus der deutschen [[Gesetzgebungslehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetze ermächtigen häufig die jeweils zuständigen Minister zum Erlass von [[Verordnung]]en, um Detailfragen (ohne Beteiligung des [[Deutscher Bundestag|Bundestags]]) zu regeln. Wird nun ein solches ermächtigendes Gesetz (durch den Bundestag) geändert, so sind oft Folgeänderungen in den Verordnungen nötig, die dann üblicherweise auch im [[Novelle (Recht)|Änderungsgesetz]] vorgenommen werden. Die so geänderten Teile der Verordnung sollten nach früherer Rechtsauffassung Gesetzesrang haben und daher später nicht mehr durch Verordnung geändert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieser Auffassung Rechnung zu tragen, erlaubten die Änderungsgesetze regelmäßig ausdrücklich die Änderung dieser Teile der Verordnung durch Rechtsverordnung. Eine solche Entsteinerungsklausel steht am Ende des Änderungsgesetzes (vor den Regelungen zum Inkrafttreten), üblicherweise unter der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr zum einheitlichen Verordnungsrang&amp;#039;&amp;#039;, und hat beispielsweise den folgenden Wortlaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die auf Artikel […] beruhenden Teile der […]verordnung können auf Grund der Ermächtigung des […]gesetzes durch Rechtsverordnung geändert werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neueren Entscheidungen des [[Bundesverfassungsgericht]]s ist davon auszugehen, dass aus Gründen der [[Normenklarheit]] auch solche Teile von Rechtsverordnungen Verordnungsrang haben, die durch förmliches Gesetz geändert worden sind. Damit hat die Entsteinerungsklausel nur noch klarstellende Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bverfg.de/entscheidungen/fs20050913_2bvf000203.html Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 13. September 2005 – 2 BvF 2/03] Rn 198 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bverfg.de/entscheidungen/ls20050927_2bvl001102.html Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 27. September 2005 – 2 BvL 11/02]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bundesministerium der Justiz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Rechtsförmlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Bundesanzeiger-Verlag, Köln 1999, Randnummern 704&amp;amp;nbsp;ff. und 840, ISBN 3-88784-895-0. [https://hdr.bmj.de/vorwort.html Online-Ausgabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesetzgebungslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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