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	<title>Entscheidungsverfahren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:20:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Entscheidungsverfahren&amp;diff=314654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roland Kutzki: Änderungen von 2A02:560:5679:1400:9D60:306B:77BC:C732 (Diskussion) auf die letzte Version von Knowledge2need zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-03-24T19:01:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A02:560:5679:1400:9D60:306B:77BC:C732&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2A02:560:5679:1400:9D60:306B:77BC:C732&quot;&gt;2A02:560:5679:1400:9D60:306B:77BC:C732&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2A02:560:5679:1400:9D60:306B:77BC:C732&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2A02:560:5679:1400:9D60:306B:77BC:C732 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Knowledge2need&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Knowledge2need (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Knowledge2need&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entscheidungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entscheidungsansatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Entscheidungstheorie]] ein [[Methode (Erkenntnistheorie)|Verfahren]] der [[Kognition|Informationsgewinnung]] und [[Datenverarbeitung|Informationsverarbeitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das Entscheidungsverfahren ist ein System von Regeln zur Informationsbeschaffung und -verarbeitung,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=eWbpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA370&amp;amp;dq=Entscheidungsverfahren+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwj2pfT065DtAhUI_KQKHWwbDSYQuwUwAHoECAYQBg#v=onepage&amp;amp;q=Entscheidungsverfahren%20lexikon&amp;amp;f=false Siegfried G. Häberle, &amp;#039;&amp;#039;Das neue Lexikon der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 369 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; das der [[Entscheidungsvorbereitung]] dient. Diese wiederum bildet die Vorstufe für die von [[Entscheidungsträger]]n im Rahmen des [[Entscheidungsprozess]]es zu treffenden [[Entscheidung]]en. Ein Entscheidungsverfahren bestimmt die Entscheidbarkeit eines [[Problem]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=A8DJBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA240&amp;amp;dq=Entscheidungsverfahren+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwj2pfT065DtAhUI_KQKHWwbDSYQuwUwAXoECAIQBg#v=onepage&amp;amp;q=Entscheidungsverfahren%20lexikon&amp;amp;f=false Eberhard Stickel/Hans-Dieter Groffmann/Karl-Heinz Rau (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Wirtschafts-Informatik-Lexikon A-K&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 240]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Unterschieden wird dabei zwischen &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;quantitativen (mathematischen)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;empirischen Verfahren&amp;#039;&amp;#039; sowie&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;unipersonalen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;multipersonalen Entscheidungen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Bei den ersteren stehen [[Daten]], bei letzteren Entscheidungsträger im Vordergrund. Speziell in der [[Ökonomie]] lassen sich nach Herkunft, Zielsetzung, Gestalt und Eignung zwei Konzepte der Entscheidungstheorie unterscheiden, nämlich wiederum das &amp;#039;&amp;#039;quantitative&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;mathematische&amp;#039;&amp;#039;) sowie das &amp;#039;&amp;#039;[[Empirie|empirische]]&amp;#039;&amp;#039; Entscheidungsverfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quantitatives (mathematisches) Verfahren ===&lt;br /&gt;
Im Kern des quantitativen (mathematischen) Verfahrens geht es darum, organisationale Gestaltungsentscheidungen zu systematisieren und unter Anwendung mathematischer Modelle zu einer richtigen oder falschen Lösung zu führen. Die quantitative Entscheidungstheorie geht von „gut strukturierten“ Entscheidungsproblemen und dem [[Axiom]] der [[Rationalität]] aus und entwickelt für typische Problemsituationen Lösungsmethoden. Es gilt also unter einer Menge möglicher Handlungen diejenige herauszufiltern, die für das vorgegebene Ziel am besten geeignet ist. Dabei wird aber nicht hinterfragt, ob die beteiligten Personen tatsächlich rational handeln oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte dominieren in der quantitativen Entscheidungstheorie:&lt;br /&gt;
;[[Kalkül]] (steht für [[Modelltheorie|Modell]] und [[Klassische Logik|Logik]])&lt;br /&gt;
:Es sollen Fragen in Bezug auf Abbildung und Überführbarkeit realer [[Sachverhalt]]e in eine formalisierte Sprache sowie deren Schlüssigkeit geklärt werden.&lt;br /&gt;
;Optimierung (steht für relative Maximierung)&lt;br /&gt;
:Hier gilt es Fragen nach der Art, der Gestaltung und dem Zusammenhang von Ziel-Parametern und begrenzten Nebenbedingungen inklusive deren funktionaler Verknüpfung und Darstellung zu beantworten.&lt;br /&gt;
;Wahrscheinlichkeit (steht für [[Stochastik]])&lt;br /&gt;
:Es gilt, Fragen in Bezug auf Abschätzbarkeit und quantitativer Darstellung von Chancen oder Risiken geplanter Handlungen zu klären. Aspekte wie Problem, Person und Prozess, die in der empirischen Entscheidungstheorie zentral sind, werden nicht beachtet. In der Realität sind die angebotenen Modelle, Verfahren und Lösungen, die die quantitative Entscheidungstheorie zur Verfügung stellt, vielfach zu unrealistisch (zu leicht) oder zu kompliziert.&lt;br /&gt;
;Beispiel&lt;br /&gt;
:[[Analytic Hierarchy Process]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empirische Entscheidungsverfahren ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;empirische Entscheidungsverfahren&amp;#039;&amp;#039; orientiert sich an der Sichtweise des menschlichen Verhaltens und greift auf inhaltliche und methodische Erkenntnisse der [[Psychologie]] zurück. Im Vordergrund stehen Aspekte wie Probleme, Personen und Prozesse, sowie deren Bezüge untereinander (zum Beispiel Interessen oder Engagement). Sie möchte beschreiben und erklären, wie Entscheidungen in der Realität getroffen werden, berücksichtigt aber auch wie sich während des Entscheidungsvorganges Ziele bilden und verändern. Auch die empirische Entscheidungstheorie will sich auf die wesentlichsten und aussagefähigsten Merkmale beschränken, daher ist auch hier eine Art von Modellbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die empirische Entscheidungstheorie sieht ihre Aufgabe darin, empirisch gehaltvolle Hypothesen über das menschliche Entscheidungs- und Problemlösungsverhalten zu finden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Sieben/Thomas Schildbach, &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie&amp;#039;&amp;#039;, 1990, S.&amp;amp;nbsp;3&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie setzt sich vor allem mit Forschungs- und Begründungs-Interessen wie Untersuchungsobjekten, Fragestellungen und Effizienzbedingungen auseinander. Mit Forschungsmethoden wie [[Beobachtung]]en, [[Befragung]]en und [[Experiment]]en werden die benötigten Erkenntnisse des tatsächlichen Entscheidungsverhaltens gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personale Entscheidungen ===&lt;br /&gt;
Personale Entscheidungen werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unipersonal&amp;#039;&amp;#039; getroffene Entscheidungen, bei denen eine Person isoliert die Aktivitäten der Entscheidungsfindung durchführt – auch wenn Handlungen anderer Personen einbezogen werden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;multipersonale Entscheidungen&amp;#039;&amp;#039;, bei denen mehr als eine Person an einem einzigen Entscheidungsprozess beteiligt sind. Sie werden auch &amp;#039;&amp;#039;Gruppenentscheidungen&amp;#039;&amp;#039; genannt und in der [[Sozialwahltheorie]] dargestellt.&lt;br /&gt;
Uni- und multipersonale Entscheidungssituationen müssen nicht immer konstant bleiben. Entschließen sich einzelne Entscheidungsträger unipersonaler Entscheidungsprozesse, ein Problem gemeinsam (multipersonal) zu lösen, wird der Prozess multipersonal. Personengruppen, die an einem multipersonalen Entscheidungsprozess beteiligt sind, werden auch [[Soziale Gruppe|Gruppe]], [[Team]] oder [[Kollektiv]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Arten ===&lt;br /&gt;
Es können zudem folgende Entscheidungsverfahren unterschieden werden:&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried G. Häberle, &amp;#039;&amp;#039;Das neue Lexikon der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 370&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Inhaltlich&amp;#039;&amp;#039; gibt es allgemeine und spezielle Entscheidungsverfahren. Zu letzteren gehören etwa der [[Marketing-Mix]] einer Produktgruppe oder die Bestimmung der [[optimale Bestellmenge|optimalen Bestellmenge]] eines Artikels. Allgemeine Entscheidungsverfahren betreffen generelle [[Problemlösung]]en wie etwa die Organisation der [[Schwachstellenanalyse]].&lt;br /&gt;
* Bei der &amp;#039;&amp;#039;Lösungsqualität&amp;#039;&amp;#039; kennt man analytische und heuristische Entscheidungsverfahren. Analytische erfordern ein gut strukturiertes Entscheidungsproblem, heuristische weisen wenig oder keine Anwendungsbedingungen auf und können auf alle Probleme angesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Entscheidungsvorlage]]&lt;br /&gt;
* [[Personalauswahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Schreyögg: &amp;#039;&amp;#039;Organisation.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Gabler, Wiesbaden 2003, ISBN 3-409-47729-2.&lt;br /&gt;
* Günter Sieben, Thomas Schildbach: &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Werner, Düsseldorf 1990, ISBN 3-8041-3151-4.&lt;br /&gt;
* Rolf Bronner: &amp;#039;&amp;#039;Planung und Entscheidung.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Oldenbourg, München / Wien 1999, ISBN 3-486-24628-3.&lt;br /&gt;
* Egbert Kahle: &amp;#039;&amp;#039;Betriebliche Entscheidungen.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Oldenbourg, München / Wien 1997, ISBN 3-486-23493-5.&lt;br /&gt;
* Rudolf Grünig, Richard Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Entscheidungsverfahren für komplexe Probleme.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Springer, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 3-540-29582-8.&lt;br /&gt;
* Günther Bamberg, Adolf Gerhard Coenenberg, Michael Krapp: &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre.&amp;#039;&amp;#039; 16. Auflage. Franz Vahlen, München 2019, ISBN 978-3-8006-5884-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Decision making|Entscheidungsverfahren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4637781-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entscheidungstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland Kutzki</name></author>
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