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	<title>Entrup (Lemgo) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Entrup_(Lemgo)&amp;diff=1953208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: Bild in Box</title>
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		<updated>2026-02-12T19:05:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild in Box&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Entrup&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lemgo&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/3/1.47024/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/52/58.25424/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 118 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.06&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 968&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lemgo.de/statistik |titel=Statistik |hrsg=Stadt Lemgo |abruf=2024-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 32657&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05261&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Ortsteile von Lemgo - Entrup.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Stumpfer Turm.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Stumpfer Turm in Lemgo&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entrup&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Lemgo]] im [[Kreis Lippe]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Geologisch gehört der Ort den Ausläufern des lippischen Flachhügellandes und der Bachlauf der [[Ilse (Bega)|Ilse]] entspricht der Grenze zwischen dem Flachhügelland und dem [[Lippisches Bergland|Lippischen Bergland]]. In einem Talkessel beiderseits der zumeist in südlicher Richtung fließenden Ilse errichteten die ersten Bewohner Entrups ihre Anwesen. Im Ort befinden sich mehrere gut erhaltene Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimatland lippe1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Mühlmeier |Titel=Entrup, ein mittelalterliches lippisches Dorf |Sammelwerk=Heimatland Lippe |Nummer=Heft 6 |Datum=1982}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Entrup wurde erstmals im Jahr 1151 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Eginthorpe&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde des Bischofs [[Bernhard I. von Oesede|Bernhard I.]] von [[Liste der Bischöfe und Erzbischöfe von Paderborn|Paderborn]] erwähnt.&amp;lt;br /&amp;gt;Folgende Schreibweisen sind ebenfalls belegt: &amp;#039;&amp;#039;Egincthorp&amp;#039;&amp;#039; (Ende des 12.&amp;amp;nbsp;Jh.), &amp;#039;&amp;#039;Einctorp&amp;#039;&amp;#039; (1305), &amp;#039;&amp;#039;Eyginctorpe&amp;#039;&amp;#039; (1307), &amp;#039;&amp;#039;Eynctorpe&amp;#039;&amp;#039; (um 1340), &amp;#039;&amp;#039;Eyntorpe&amp;#039;&amp;#039; (1350), &amp;#039;&amp;#039;Eyninctorpe&amp;#039;&amp;#039; (1408), &amp;#039;&amp;#039;Egentorpe&amp;#039;&amp;#039; (1432), &amp;#039;&amp;#039;Eyngentorpe&amp;#039;&amp;#039; (1439), &amp;#039;&amp;#039;Eginctorp&amp;#039;&amp;#039; (1467), &amp;#039;&amp;#039;Eyninktorpe&amp;#039;&amp;#039; (1486), &amp;#039;&amp;#039;Eggentrup&amp;#039;&amp;#039; (1490), &amp;#039;&amp;#039;Eyntrop&amp;#039;&amp;#039; (1492), &amp;#039;&amp;#039;Enynktorpe&amp;#039;&amp;#039; (1497), &amp;#039;&amp;#039;Entorpe&amp;#039;&amp;#039; (1507, im Landschatzregister), &amp;#039;&amp;#039;Eyntruppe&amp;#039;&amp;#039; (1515), &amp;#039;&amp;#039;Entroppe&amp;#039;&amp;#039; (1528), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entrup&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1545, im Landschatzregister), &amp;#039;&amp;#039;Entorff&amp;#039;&amp;#039; (1590) sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entrup&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ab 1669).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Birgit Meineke (Germanistin)|Birgit Meineke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Lippe.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Ortsnamenbuch&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;2). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89534-842-6, S.&amp;amp;nbsp;253. ([https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/00-001S-0000-0023-9B08-B/WOB%202%20Die%20Ortsnamen%20des%20Kreises%20Lippe.pdf?sequence=1 PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Um 1530 war &amp;#039;&amp;#039;Johann Thorn&amp;#039;&amp;#039; Grundherr über die Entruper Bauern. Er vertrieb vor 1532 zwei in einer Urkunde von 1516 genannte Bauern, nämlich Brachhagen und Kuckuck, um ein Rittergut in Entrup zu errichten. Dieses Gut zu Entrup übernahm später die Familie de Wend, danach der Landesherr [[Simon VI. (Lippe)|Simon VI.]], im Jahr 1587 die Familie [[Offen (Adelsgeschlecht)|von Offen]] und 1685 die Familie [[Donop (Adelsgeschlecht)|von Donop]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Gottlieb Levin von Donop: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-geographische Beschreibung der Fürstlichen Lippeschen Lande in Westphalen&amp;#039;&amp;#039;, Lemgo 1790, [https://books.google.de/books?id=ml0AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA72&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 72]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1812 wurde der Besitz parzelliert und von mehreren Bauern erworben. Vom einstigen Rittergut übrig geblieben ist lediglich das &amp;#039;&amp;#039;Hohe Haus&amp;#039;&amp;#039;, das Herrenhaus des Ritterguts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimatland lippe1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entruper besuchten die außerhalb der Stadtmauern Lemgos stehende Kirche [[St. Johann (Lemgo)|St. Johann]], gemeinsam mit den Bewohnern der umliegenden Dörfer [[Hörstmar]], [[Lieme]], [[Lüerdissen (Lemgo)|Luhe]], [[Lüerdissen (Lemgo)|Lüerdissen]] und [[Leese]]. Das zeigt auch die Belegung des [[Friedhof#Kirchhof|Kirchhofs]], dessen Gräber nach Quartieren geordnet sind, die der geografischen Lage der Dörfer in Bezug auf den Kirchturm entsprechen. Das älteste Grab stammt aus dem Jahr 1656. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde das von den Lemgoer Bürgern abschätzig als Bauernkirche bezeichnete Gotteshaus zerstört und nur der massive Turm mit dem Friedhof blieb bestehen. Die Kirchengemeinde benutzte danach die Brüderkirche innerhalb der Stadtmauern. Der ehemalige Kirchturm mit dem Friedhof existiert heute noch und ist unter dem Namen [[Stumpfer Turm (Lemgo)|Stumpfer Turm]] bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimatland lippe2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerrit Noltensmeier |Titel=Außerhalb und innerhalb der Stadtmauern ... |Sammelwerk=Heimatland Lippe |Nummer=Heft 6 |Datum=1982}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es in Lippe nicht genügend Arbeitsstellen für die gewachsene Bevölkerungszahl. Auch in Entrup tauchte der sogenannte [[Hollandbote]] auf, dessen Aufgabe es war, lippische Arbeiter an holländische [[Ziegelei]]en zu vermitteln. Aber auch [[Torfstich|Torfstecher]] und [[Mähen|Grasmäher]] wurden gesucht. Darüber hinaus hatte der Hollandbote die [[Wanderarbeiter]] sozial zu betreuen und den Nachrichtendienst zwischen der Familie zu Hause und den Zieglern in der Fremde zu organisieren. 1922 wurde der noch heute bestehende Zieglerverein in Entrup gegründet, der zunächst als eine Art Ersatzgewerkschaft oder Versicherung fungierte. In der Satzung war angeführt, dass die Gewährung von Beihilfen im Krankheits- und Notfällen je nach Kassenlage eine der wichtigsten Aufgaben sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Protokollbüchern der Gemeinde Entrup geht die folgende Statistik hervor: 1828 hatte Entrup 51 Haushaltungen mit insgesamt 257 Personen, davon 19 Ziegler. 1875 gab es unter den 278 Bewohnern 26 Ziegler. Im Jahr 1905 war die Anzahl der Ziegler auf 48 und 1910 sogar auf 50 Personen gestiegen. 1925 lebten in Entrup 404 Menschen, darunter 39 Wanderarbeiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimatland lippe3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Mühlmeier |Titel=Das dörfliche Vereinsleben |Sammelwerk=Heimatland Lippe |Nummer=Heft 6 |Datum=1982}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Folgen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], wie Flucht und Vertreibung, jedoch auch die moderne Mobilität haben größere Vielfalt in das Dorf gebracht. Die christlichen Bewohner Entrups gehen in die katholische [[Heilig-Geist-Kirche (Lemgo)|Heilig-Geist-Kirche]], die lutherische [[St. Marien (Lemgo)|St. Marien-Kirche]] und immer noch mehrheitlich in die reformierte St. Johann-Kirche, alle in Lemgo. Trauerfeiern für die Toten des Dorfs finden in der Entruper Kapelle statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimatland lippe2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Eingemeindung nach Lemgo gemäß dem [[Lemgo-Gesetz]] am 1. Januar 1969&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=68}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war Entrup eine selbstständige Gemeinde im [[Kreis Lemgo]]. Dieser wurde am 1. Januar 1973 mit dem [[Kreis Detmold]] zum neuen Kreis Lippe zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! 1860 !! 1939 !! 1962&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Kuhlemann |Hrsg=[[Verlag Gerhard Stalling|Herbert Stalling AG]] in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung |Titel=Die 70 Landgemeinden |Sammelwerk=Landkreis Lemgo - Landschaft, Geschichte, Wirtschaft |Verlag=Wirtschaftsverlag |Ort=[[Oldenburg (Oldb)]] |Datum=1963 |Seiten=347}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 291 !! 386 !! 484&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Lemgo unterhält in Entrup den &amp;#039;&amp;#039;Kindergarten Tausendfüßler&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Lemgo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Lemgo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Lippe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1151]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
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