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	<title>Enterprise-Content-Management - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:30:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Enterprise-Content-Management&amp;diff=116796&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-04-23T17:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enterprise-Content-Management&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ECM&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) umfasst die Strategien, Methoden und Werkzeuge zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Inhalten („Content“) und Dokumenten zur Unterstützung organisatorischer [[Unternehmensprozess|Prozesse]] im Unternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;AIIM international, erste Definition 2001, aktuell Version von 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; ECM führt strukturierte, schwach strukturierte und unstrukturierte Informationen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Enterprise-Content-Management&amp;#039;&amp;#039; ist ein modernes [[Kunstwort]], das Produkte, Lösungen, einen Markt und eine Branche beschreiben soll. Sie setzt sich aus drei Einzelbegriffen zusammen, die in dieser Kombination eine spezielle Bedeutung haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Enterprise&amp;#039;&amp;#039; steht für eine von allen Zugriffsberechtigten einer [[Organisation]] nutzbare Lösung. Die Zugriffsberechtigung kann in Lese- und Bearbeitungsprivilegien differenziert werden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Content&amp;#039;&amp;#039; steht für beliebige Inhalte in elektronischen Systemen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Management&amp;#039;&amp;#039; steht für die Verwaltung, Verarbeitung und Kontrolle von Systemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden mehrere Versuche unternommen, den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Enterprise-Content-Management&amp;#039;&amp;#039; in die deutsche Sprache zu übertragen, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Unternehmenscontentverwaltung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Unternehmensinhaltemanagement&amp;#039;&amp;#039;. Diese Versuche leiden darunter, dass sie selbst ungewohnte Begriffsbildungen und nicht abgegrenzte [[Anglizismus|Anglizismen]] als Wortbestandteil beinhalten. Inzwischen hat sich der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Enterprise-Content-Management&amp;#039;&amp;#039; und das zugehörige [[Akronym]] &amp;#039;&amp;#039;ECM&amp;#039;&amp;#039; im deutschen Sprachraum etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Die anerkannte Definition des Akronyms &amp;#039;&amp;#039;ECM&amp;#039;&amp;#039; und des Begriffes &amp;#039;&amp;#039;Enterprise-Content-Management&amp;#039;&amp;#039; stammt vom Branchenverband AIIM International: {{&amp;quot;|Enterprise-Content-Management umfasst die Strategien, Methoden und Werkzeuge zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Content und Dokumenten zur Unterstützung organisatorischer Prozesse.|Autor=AIIM international 2008|Quelle=}}&amp;lt;ref&amp;gt;AIIM Association for Information and Image Management international, 2005, [http://www.aiim.org/what-is-ecm-enterprise-content-management AIIM Webseite]. Zur Entwicklung der Definition siehe auch deren [[Diskussion:Enterprise-Content-Management|Geschichte]] auf der Diskussionsseite.&amp;lt;/ref&amp;gt; ECM schließt dabei herkömmliche Techniken wie [[Enterprise-Content-Management-System#Capture (Erfassung)|Input-Management]], [[Dokumentenmanagement]], [[Collaboration Software|Collaboration]], [[WCMS|Web-Content-Management]], [[Workflow]], [[Business Process Management]], [[Enterprise-Content-Management-System#Deliver (Liefern, Bereitstellen, Ausgeben)|Output-Management]], [[Enterprise-Content-Management-System#Store (Speichern)|Storage]] und [[elektronische Archivierung]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu auch die einzelnen [[Enterprise-Content-Management-System|ECM-Komponenten]] im Detail.&amp;lt;/ref&amp;gt; ECM ist ein Teilgebiet des [[Informationsmanagement]]s und beschäftigt sich vorrangig mit schwachstrukturierten oder unstrukturierten [[Information]]en, die auch als [[Elektronisches Dokument|Dokumente]] oder [[Inhalt|Content]] bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Kampffmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dokumenten-Technologien&amp;amp;nbsp;– Wohin geht die Reise?&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg, 2003a.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders das [[Internet]] veränderte den bisherigen Dokument-Begriff und die damit verbundenen Lösungsangebote. Man spricht modern von [[Webinhalt|Content]] und den dazugehörigen Systemen wie [[Content-Management]], Web-Content-Management oder Enterprise-Content-Management. Dokument und Content haben eine unterschiedliche Qualität, man kann die Begriffe nicht synonym verwenden. Bei Content wird der geschlossene Charakter des elektronischen Dokumentes aufgelöst. Strukturinformationen, beschreibende [[Metadaten]], [[Layout]]s werden getrennt vom eigentlichen [[Inhalt]] verwaltet, damit der Inhalt in unterschiedlichsten Formen, für unterschiedlichste Zwecke benutzt werden kann. Enterprise-Content-Management selbst ist nur einer der vielfältigen Begriffe im Umfeld des Content-Managements. Enterprise-Content-Management hat den Anspruch, auch Web-Content-Management mit einzuschließen (siehe die einzelnen [[Enterprise-Content-Management-System|ECM-Komponenten]]). Jedoch muss man auch angesichts des allumfassenden Anspruchs und der zahllosen Komponenten von Enterprise-Content-Management konstatieren, dass ECM allenfalls als Vision, [[Strategie (Wirtschaft)|Strategie]] oder Bezeichnung einer [[Wirtschaftszweig|Branche]] dienen kann – eine geschlossene Systemlösung oder ein einzelnes Produkt ist ECM nicht. Man kann daher ECM gleichbedeutend mit [[Dokumenten-Technologien|DRT Document Related Technologies]] oder DLM [[Dokumentlebenszyklusmanagement]] (Document Lifecycle Management) nur als eine mögliche zusammenfassende Gruppenbezeichnung für die verschiedenen Techniken, Produktansätze und Unternehmen positionieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Kampffmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Enterprise-Content-Management – Zwischen Vision und Realität&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2003b. &amp;quot;Enterprise Content Management - die unternehmensweite Informationsplattform der Zukunft&amp;quot;; [https://www.project-consult.com/Files/ECM_Whitepaper_20031027.pdf freier Download PDF (588 KB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Enterprise-Content-Management beinhaltet die Wortkombination Content-Management und überschneidet sich so zugleich mit dem Anspruch von Content-Management. Bevor man sich einer Definition von ECM zuwenden kann, muss daher zunächst der Begriff [[Content-Management-System|Content-Management]] (CM) und die Abgrenzung zum [[WCMS|Web-Content-Management]] (WCM) betrachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Folgender Abschnitt nach Kampffmeyer, 2003a&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anspruch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ECM Architektur.jpg|mini|Enterprise-Content-Management: ECM Architektur. Quelle: AIIM / PROJECT CONSULT 2003]]&lt;br /&gt;
Enterprise-Content-Management geht von dem Ansatz aus, alle [[Information]]en eines Unternehmens auf einer einheitlichen Plattform zur Nutzung intern, im Partnerverbund und extern bereitzustellen („Unified-Federated-Repository“, Data-/ Document-/ Content-Warehouse).&lt;br /&gt;
ECM umfasst herkömmliche Informationstechniken wie [[Dokumentenmanagement]], Knowledge Management ([[Wissensmanagement]]), [[Workflow-Management]], [[Elektronische Archivierung|Archivierung]] etc. und integriert die [[Hostrechner|Host]]- und [[Client]]/[[Server]]-Welt mit Portal- und anderen Internet-Techniken.&lt;br /&gt;
Ziel von ECM ist, Daten- und Dokumenten[[Redundanz (Informationstheorie)|redundanz]] zu vermeiden (jede [[Information]] existiert nur einmal), den Zugriff einheitlich zu regeln, unabhängig von Quelle und Nutzung beliebige Informationen bereitzustellen und als [[Server|Dienst]] allen [[Anwendungsprogramm|Anwendungen]] gleichförmig zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ECM ist eine [[Basistechnologie]] von [[E-Business]] zur Bereitstellung der erforderlichen Informationen und Steuerung der Prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff Enterprise-Content-Management werden daher Lösungen zusammengefasst, die zwar auch [[Internet]]-Techniken benutzen, aber schwerpunktmäßig auf die Inhouse-Informationsbereitstellung zielen. Lösungsspektrum sind hier vorrangig Enterprise-[[Portal (Informatik)|Portale]] für [[B2B]] als [[Extranet]] und [[B2E]] als [[Intranet]]. Die Mehrzahl der bisherigen [[Dokumentenmanagement]]-, [[Groupware]]- und [[Workflow]]-Anbieter, die ihre Architekturen noch nicht vollständig umgestellt haben und lediglich einen Web-[[Server]] vor ihre Anwendungen stellen, finden sich auch in dieser Kategorie wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enterprise-Content-Management verfolgt dabei einen [[Enterprise-Content-Management-System|Komponentenansatz]], der in mehreren [[7-Schichten-Modell|Schichten]] die notwendige Infrastruktur für beliebige Anwendungen bereitstellt. Es positioniert sich als [[Middleware]], deren [[Server|Dienste]] allen [[Anwendungsprogramm|Anwendungen]] zur Verfügung stehen. Wichtige Anwendungsschwerpunkte, die auf [[Enterprise-Content-Management-System|Infrastrukturkomponenten]] von Enterprise-Content-Management basieren, sind z.&amp;amp;nbsp;B.:&amp;lt;ref&amp;gt;Kampffmeyer, 2003a.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; ECM-[[Portal (Informatik)|Portal]]&lt;br /&gt;
: [[Webbrowser|Browser]]-basierte, personalisierte Oberfläche zum Zugriff auf Informationen aus unterschiedlichen internen und externen Quellen sowie zur Ablösung bisheriger [[Großrechner|Host]]- und/oder [[Client]]-Benutzeroberflächen.&lt;br /&gt;
; ECM-Data/Document-Warehouse&lt;br /&gt;
: [[Software-Agent|Agenten]], [[Middleware]] und Meta-Datenbanken zur Zusammenführung und Verdichtung von unstrukturierten Informationen aus verschiedenen Quellen im Unternehmen.&lt;br /&gt;
; ECM-[[Workflow]]&lt;br /&gt;
: Prozessgesteuerte Zusammenführung und Nutzung von Informationen.&lt;br /&gt;
; ECM-[[Knowledge Management System|Knowledge-Management]]&lt;br /&gt;
: Aufbereitung von strukturierten und unstrukturierten Informationen, [[automatische Klassifikation]] sowie [[E-Learning|Computer Based Training]] (CBT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Definitionen der unterschiedlichen Anwendungsbereiche von ECM und [[Content-Management-System#Begriff|WCM]], wird deutlich, dass die heute noch vorhandenen Unterschiede in den Systemkategorien nicht mehr lange aufrechterhalten werden können. Dies gilt für die Produkte und die technischen Plattformen ebenso wie für die Nutzungsmodelle. Was heute noch als reine Inhouse-Lösung genutzt wird, soll morgen bereits dem Partner oder Kunden zugänglich gemacht werden. Die Inhalte und Strukturen eines heutigen, auf Außenwirkung ausgerichteten Web-[[Webportal|Portals]] soll morgen bereits die Plattform für die interne Informationsbereitstellung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ECM soll die Restriktionen bisheriger vertikaler Anwendungen und „Insel“-[[Architektur (Informatik)|Architekturen]] überwinden. Der Anwender sieht im Prinzip nicht, dass er mit einer ECM-Lösung arbeitet. Für die neue Welt „web-basierter [[Informationstechnik|IT]]“, die sich quasi als dritte Plattform neben herkömmlichen [[Hostrechner|Host-]] und [[Client]]-/[[Server]]-Systemen etabliert, bietet ECM die notwendige Infrastruktur. Für die Einführung und Nutzung von ECM spielt daher [[Enterprise Application Integration]] (EAI) eine besondere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anspruch eines Enterprise-Content-Management-Systems im Unterschied zu reinem Web-Content-Management manifestiert sich nach [[Ulrich Kampffmeyer]], 2001, in drei wesentlichen Konzepten:&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Kampffmeyer, &amp;quot;Enterprise Content Management – Herrscher über Informationen&amp;quot;. Computerwoche, CW-exktraKT, München, 24. September 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Enterprise Content Management [[Enterprise-Content-Management-System|Komponenten]] als unabhängige [[Server|Dienste]]: ECM soll [[Information]]en unabhängig von der Quelle und unabhängig von der benötigten Nutzung verwalten. Die Funktion wird hier als Dienst bereitgestellt, der von den verschiedensten Anwendungen im Rahmen einer [[Serviceorientierte Architektur|Serviceorientierten Architektur]] (SOA)&amp;lt;ref&amp;gt;Als der Begriff ECM Middleware geprägt wurde, gab es den Begriff SOA Service orientierte Architektur noch nicht. Diese Ableitung wurde später dem originalen Zitat hinzugefügt.&amp;lt;/ref&amp;gt; genutzt werden kann. Der Vorteil eines Dienstekonzeptes ist, dass für jede Funktion jeweils nur ein allgemeiner [[Server|Dienst]] zur Verfügung steht und redundante, aufwendig zu pflegende und teure Parallelität gleicher Funktion vermieden wird.&lt;br /&gt;
* Enterprise Content Management als einheitliches [[Repository]] für alle Typen von Informationen: ECM soll als ContentWarehouse (übergreifend für DataWarehouse und DocumentWarehouse) Informationen des Unternehmens in einem einheitlich strukturierten Repository zusammenführen. Aufwendige Redundanz und damit verbundene Probleme der [[Konsistenz (Datenspeicherung)|Konsistenz]] von Informationen werden überwunden. Alle Anwendungen liefern ihren Content in einem einheitlichen Repository ab, das wiederum allen Anwendungen die benötigten Informationen bereitstellt.&lt;br /&gt;
* EAI [[Enterprise Application Integration]] verbindet alle Komponenten: ECM ordnet sich so als eine Sammlung von Infrastrukturkomponenten in ein Mehr[[schichtenmodell]] ein und umfasst alle [[Dokumenten-Technologien|DRT]] Document Related Technologies zur Handhabung, Erschließung und Verwaltung schwach strukturierter Daten. ECM Enterprise-Content-Management stellt damit eine der notwendigen Basiskomponenten des übergreifenden Anwendungsfeldes [[E-Business]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enterprise-Content-Management funktioniert dann richtig, wenn der Anwender praktisch nichts davon merkt. [[Enterprise-Content-Management-System|ECM-Techniken]] sind Infrastruktur, die als [[Service Oriented Architecture|nachgeordnete Dienste]] Fachanwendungen unterstützen.&lt;br /&gt;
ECM erhebt auch den Anspruch, alle Informationen eines WCM mit zu verwalten und als universelles Repository die Anforderungen der Archivierung mit abzudecken.&amp;lt;ref&amp;gt;Kampffmeyer, 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komponenten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Enterprise-Content-Management-System}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ECM Komponenten.jpg|mini|Enterprise Content Management: ECM-Komponenten. Quelle: AIIM / PROJECT CONSULT 2003]]&lt;br /&gt;
Für ECM-Lösungen werden die unterschiedlichsten Techniken und Komponenten kombiniert, die zum Teil auch als eigenständige Lösungen sinnvoll ohne den Anspruch an ein unternehmensweites System nutzbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Kampffmeyer, 2003b.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ECM-Komponenten und -Techniken lassen sich in fünf Hauptkategorien einordnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erfassung ([[Enterprise-Content-Management-System#Capture (Erfassung)|Capture]]),&lt;br /&gt;
* Verwaltung ([[Enterprise-Content-Management-System#Manage (Verwaltung, Bearbeitung, Nutzung)|Manage]]),&lt;br /&gt;
* Speicherung ([[Enterprise-Content-Management-System#Store (Speichern)|Store]]),&lt;br /&gt;
* Ausgabe ([[Enterprise-Content-Management-System#Deliver (Liefern, Bereitstellen, Ausgeben)|Deliver]]) und&lt;br /&gt;
* Bewahrung ([[Enterprise-Content-Management-System#Preserve (Erhalten, Bewahren, Archivieren)|Preserve]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Modell orientiert sich an den fünf Leitbegriffen der Definition der AIIM International. Die bisherigen klassischen Anwendungsfelder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Document Management (DM, DMS, [[Dokumentenmanagement]]),&lt;br /&gt;
* [[Groupware|Collaboration]] (die Zusammenarbeit unterstützende Systeme, [[Groupware]]),&lt;br /&gt;
* [[Content-Management|Web-Content-Management]] (WCM, CMS, einschließlich [[Portal (Informatik)|Portale]]),&lt;br /&gt;
* [[Schriftgutverwaltung|Records Management]] (RM, [[Elektronische Archivierung|Archiv]]- und Ablageverwaltungssysteme mit Nutzung von [[Langzeitarchivierung|Langzeitspeichermedien]]) und&lt;br /&gt;
* [[Arbeitsablauf|Workflow]] / [[Prozessmanagement|Business Process Management]] (BPM, [[Vorgangsbearbeitung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bilden die eigentlichen Manage-Komponenten (Verwaltungs- und Verarbeitungskomponenten), die Capture, [[Storage Management System|Store]], Deliver und [[Langzeitarchivierung|Preserve]] verbinden und kombiniert oder alternativ eingesetzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Dokumentenmanagement|Document Management]], Web-Content-Management, Collaboration, Workflow und [[Geschäftsprozess|Business Process Management]] eher für den dynamischen Teil des [[Informationslebenszyklusmanagement|Lebenszyklus]] von [[Information]] zuständig sind, ist die Aufgabe des Records Management die Verwaltung nicht mehr zu verändernder Information. Über allem schwebt die Nutzung der Information, sei es durch eigenständige [[Client]]en der ECM-System-Komponenten oder sei es in Gestalt eines &amp;quot;Enabling&amp;quot; vorhandener Anwendungen (Funktion wird in eine vorhandene [[Anwendungssoftware|Anwendung]] so integriert, so dass keine eigene Client-Oberfläche notwendig ist), die auf die Funktionen der ECM-Dienste und die gespeicherten Informationen zugreifen. Besonders durch die Integration bestehender Techniken wird deutlich, dass ECM nicht als eine neue Produktkategorie auftritt, sondern sich als integrierende Kraft positioniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Kampffmeyer: &amp;#039;&amp;#039;ECM Enterprise Content-Management&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2006; [http://www.project-consult.de/Files/ECM_White%20Paper_kff_2006.pdf freier Download PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Kampffmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dokumenten-Technologien: Wohin geht die Reise?&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg, 2003 (a), ISBN 3-9806756-4-5.&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Fröschle, Siegfried Reich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enterprise Content Management&amp;#039;&amp;#039;, dpunkt.verlag 2007, ISBN 978-3-89864-456-3&lt;br /&gt;
* Martin Böhn, Michael Schiklang: &amp;#039;&amp;#039;Enterprise Content Management&amp;#039;&amp;#039;, Oxygon Verlag 2008, ISBN 978-3-937818-35-1&lt;br /&gt;
* Stefan Otto Sorg: &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser für Manager: Das papierarme Büro.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-00-026672-0&lt;br /&gt;
* Wolfgang Riggert: &amp;#039;&amp;#039;ECM Enterprise Content Management – Konzepte und Techniken rund um Dokumente&amp;#039;&amp;#039;, Vieweg+Teubner 2009, ISBN 978-3-8348-0841-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
;Verbände&lt;br /&gt;
* [http://www.AIIM.org/ AIIM] Seite des internationalen Dachverbandes für ECM Enterprise Content Management (englisch), Herkunft der Definition von ECM&lt;br /&gt;
* [http://www.bitkom.de/ecm BITKOM] Seite des Kompetenzbereich ECM im Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.&amp;amp;nbsp;V., Sprachrohr der ECM-Branche&lt;br /&gt;
* [http://www.voi.de VOI] [[Verband Organisations- und Informationssysteme]] e.&amp;amp;nbsp;V., deutscher Fachverband zu ECM&lt;br /&gt;
* [https://www.contentmanager.de/cms/enterprise-content-management-systeme-im-vergleich/ 17 Enterprise Content Management Systeme mit Kriterienkatalog im Vergleich]  auf contentmanager.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Anbieter&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Computer/Software/Dokumentenmanagement/Produkte_und_Dienstleistungen|Dokumentenmanagement}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsinformatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Content-Management-System]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kollaborationssoftware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pizzaschleppa</name></author>
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