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	<title>Enterolobium cyclocarpum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:13:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PhilodendronMelanochrysum: /* Nutzung */kleinen Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-01-26T01:36:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nutzung: &lt;/span&gt;kleinen Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Enterolobium cyclocarpum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Nikolaus Joseph von Jacquin|Jacq.]]) [[August Grisebach|Griseb.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Enterolobium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Mimosengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Mimosoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hülsenfrüchtler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Fabaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schmetterlingsblütenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Fabales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Árbol de Guancaste.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Enterolobium.JPG|mini|Zweige mit doppelt gefiederten Laubblättern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frutos del carocaro (cropped).jpg|mini|Früchte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enterolobium cyclocarpum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] in der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Mimosengewächse]] (Mimosoideae). Er ist in Mittel- und Südamerika verbreitet. Der in den Heimatländern „Guanacaste“ genannte Baum ist der Nationalbaum [[Costa Rica]]s und die Provinz [[Guanacaste]] im Nordwesten des Landes wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Enterolobium cyclocarpum&amp;#039;&amp;#039; wächst als großer, [[Immergrüne Pflanze|halbimmergrüner]], schnellwüchsiger [[Baum]], der Wuchshöhen von bis zu 25–40 Meter und einen Stammdurchmesser von bis zu 3,6 Meter erreicht. Er besitzt einen kurzen Stamm und eine sehr breite, von waagrechten Ästen getragene [[Baumkrone]], wobei der Kronendurchmesser mit 45 Meter größer als die Wuchshöhe sein kann. Die [[Rinde]] ist grau und leicht schuppig. Junge Äste haben eine grüne Rinde. Die wechselständig angeordneten und gestielten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind doppelt gefiedert und sind 15 bis 25 Zentimeter lang. Die vielen spitzen, fast sitzenden [[Blättchen]] sind klein und ganzrandig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blüten stehen in gestielten und achselständigen, vielblütigen [[Köpfchen]]. Die etwa 0,7–0,8 Zentimeter langen und duftenden, zwittrigen, sitzenden [[Blüte]]n mit doppelter [[Blütenhülle]] und vielen langen, fädigen, in der unteren Hälfte verwachsenen [[Staubblatt|Staubblättern]] sind grün-gelblich bis -cremefarben. Der schlanke [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist lang vorstehend. Der kleine Kelch ist röhrig mit kleinen Zähnchen und die im unteren Teil verwachsene Krone ist aufrecht. Die bei einem Durchmesser von 7 bis 12 Zentimeter fast kreisrund gekrümmten, nierenförmigen, ledrigen und mehrsamigen, nicht öffnenden, abgeflachten, kahlen, an den Samen wulstigen [[Hülsenfrucht|Hülsenfrüchte]] ähneln menschlichen Ohren. Die 1,5–2 Zentimeter großen, glatten, etwas abgeflacht eiförmigen bis ellipsoiden Samen sind hart, mit einem auffälligen dunklen „Auge“ auf jeder Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Junge Guanacaste wachsen sehr schnell. Die Früchte fallen nach einem Jahr am Baum zu Boden, ohne sich geöffnet zu haben. Sie keimen bei hohen Temperaturen und hoher Feuchtigkeit oder nach der kurzzeitigen Hitze eines [[Buschfeuer]]s. Die seltene Naturverjüngung der heutigen Guanacaste-Bestände wird von einigen Wissenschaftlern mit dem Aussterben der Großsäugerfauna vor 10.000 Jahren erklärt. Diese Tiere sollen die Früchte gefressen und die Samen wieder unverdaut ausgeschieden haben. Heute fressen [[Tapire]], [[Nabelschweine]] und [[Amazonenpapageien]] die Samen, verdauen sie aber zum größten Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet des Guanacaste reicht von Nord[[mexiko]] über [[Mittelamerika]] bis in den Nordwesten [[Kolumbien]]s, den Norden [[Venezuela]]s und den äußersten Nordwesten [[Guyana]]s. Er wächst hauptsächlich im Tiefland, in der Nähe der [[Karibik]] und des [[Pazifik]], nicht in den Bergen. Wegen seiner schattenspendenden, weit reichenden Krone wurde der Guanacaste in andere Länder Südamerikas und auf den Inseln der Karibik als Parkbaum eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Guanacaste gedeiht im Flachland und in der Küstenregion. In [[Costa Rica]] wächst er nur bis in Höhenlagen von 900 Metern. Er verträgt [[Trockenzeit]]en von einem bis sechs Monaten Dauer. In den [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwäldern]] Mittelamerikas gehört er zur [[Klimaxvegetation]] und ist Bestandteil des Hauptkronendaches in 40 Meter Höhe. Am besten wächst er auf tiefgründigen, leicht alkalischen, kalkhaltigen [[Boden (Bodenkunde)|Böden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die jungen Früchte und Samen können als Gemüse genutzt werden. Die reifen Samen werden auch geröstet und gemahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Guanacaste ist als Holzlieferant für [[Möbel]], [[Furnier]]e und Bauholz von regionaler Bedeutung. In Parks, an Straßenrändern und auf Viehweiden ist er als Schattenspender beliebt. Ein [[Drogenauszug|Extrakt]] aus der Rinde soll bei [[Erkältung]]en und [[Bronchitis]] helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen werden als Schmuck verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Schütt, Weisgerber, Schuck: &amp;#039;&amp;#039;Bäume der Tropen.&amp;#039;&amp;#039; 2006, Nikol Verlag, ISBN 3-937873-79-1.&lt;br /&gt;
* Forrest Shreve, Ira Loren Wiggins: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation and Flora of the Sonoran Desert.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Stanford Univ. Press, 1964, ISBN 0-8047-0163-6, S. 588.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Enterolobium cyclocarpum|&amp;#039;&amp;#039;Enterolobium cyclocarpum&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Enterolobium+cyclocarpum &amp;#039;&amp;#039;Enterolobium cyclocarpum&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants.&lt;br /&gt;
* [https://stricollections.org/portal/taxa/index.php?taxon=64513&amp;amp;clid=59 &amp;#039;&amp;#039;Enterolobium cyclocarpum&amp;#039;&amp;#039;] bei Smithsoninan Tropical Research Institute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mimosengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mimosoideae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PhilodendronMelanochrysum</name></author>
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