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	<title>Entbündelung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:07:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Entb%C3%BCndelung&amp;diff=359740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Entb%C3%BCndelung&amp;diff=359740&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-25T09:36:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit Telekommunikation. Für die allgemeine Entflechtung von Unternehmensstrukturen siehe [[Entflechtung (Unternehmen)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entbündelung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet – insbesondere in der [[Telekommunikation]] und der IT-Industrie – das separate Angebot von einzelnen Leistungen, die vormals nur [[Bündelangebot|gebündelt]] mit anderen erhältlich waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durch die Entbündelung der [[Teilnehmeranschlussleitung]] (TAL) vom [[Festnetzanschluss]] des [[etablierter Netzbetreiber|etablierten Anbieters]] erhalten konkurrierende [[Festnetzanbieter]] ohne eigene [[letzte Meile]] die Möglichkeit des direkten Kundenzugangs, indem sie die Teilnehmeranschlussleitung zu [[Marktregulierung|regulierten]] Konditionen vom etablierten Anbieter mieten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Entbündelung des [[Digital Subscriber Line|DSL]]-Anschlusses vom [[Festnetzanschluss]] sowohl durch [[Entbündeltes DSL|reine DSL-Angebote]] für [[Teilnehmer (Kommunikationssystem)|Konsumenten]] als auch durch [[Vorleistung (Recht)|Vorleistungen]] des etablierten Festnetzanbieters für konkurrierende [[Internetzugangsanbieter|Internetprovider]] ([[Line-Sharing]], TAL-Entbündelung, [[Bitstromzugang]]) ist Voraussetzung für das Angebot von [[Komplettanschluss]]paketen durch Wettbewerber ohne eigene [[Digitale Vermittlungsstelle Ortsnetz|Ortsvermittlungen]] und für das Angebot von auf [[IP-Telefonie]]-Technik basierenden [[Next Generation Network|Next-Generation-Network]]- und [[Triple Play|Triple-Play]]-Anschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entbündelung von Hard- und Software&lt;br /&gt;
* Entbündelung von Betriebssystem und Anwendung&lt;br /&gt;
Gemeinhin unterscheidet man bei der Telekommunikations-[[Marktregulierung]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entbündelung der Teilnehmeranschlussleitung ==&lt;br /&gt;
Dabei handelt es sich um die Vorgabe für [[Festnetzanbieter]] mit beträchtlicher Marktmacht bei den [[Teilnehmeranschlussleitung]]en (TAL), die Anschlussleistung entkoppelt (&amp;#039;&amp;#039;entbündelt&amp;#039;&amp;#039;) von eigenen Verbindungsleistungen anzubieten. Die Wettbewerber (alternative Festnetzanbieter) ohne eigene Leitung zum [[Teilnehmer (Kommunikationssystem)|Teilnehmer]] sollen damit die Möglichkeit haben, darüber eigene leitungsbasierte Dienste ([[Telefonanschluss]], [[Digital Subscriber Line|DSL]], [[IPTV]], [[Video on Demand]] etc.) anzubieten. Die Teilnehmeranschlussleitung wird dabei direkt an das Netz des alternativen Netzbetreibers mittels [[Kollokation (Telekommunikation)|Kollokation]] in der [[Digitale Vermittlungsstelle Ortsnetz|Ortsvermittlungsstelle]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen wird dies als &amp;#039;&amp;#039;Local Loop Unbundling (LLU bzw. ULL)&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;unbundled access&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] ist die Entbündelung in {{§|84|tkg_2004|buzer}} [[Telekommunikationsgesetz (Deutschland)|Telekommunikationsgesetz]] (TKG) festgelegt. Für Anschlüsse der [[Deutsche Telekom AG|Deutschen Telekom]] ist diese Form der Entbündelung durch die [[Bundesnetzagentur|Telekommunikations-Regulierungsbehörde]] seit [[1998]] regulatorisch vorgegeben und mit Urteil des [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|BVerwG]] vom April [[2001]] bestätigt. 2008 waren trotz der bereits seit zehn Jahren verfügbaren TAL-Entbündelung etwa 40 % der deutschen Haushalte noch nicht für die TAL-Miete durch alternative Anbieter erschlossen, da dieses Geschäftsmodell in ländlichen und kleinstädtischen Gebieten durch die hohen Fixkosten der Kollokation für die Wettbewerber nicht lukrativ ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entbündelung der Teilnehmeranschlussleitung ist technisch gesehen ein Problem seit der Nutzung von [[VDSL2-Vectoring]], da hierfür sämtliche Signale eines Kabelbündeln signaltechnisch verarbeitet werden müssen. Hier sollte dann ein [[Bitstromzugang]] durch die Provider verwendet werden. In Österreich wird von der Regulierungsbehörde dafür der Begriff der „virtuellen Entbündelung“ verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rtr.at/TKP/was_wir_tun/telekommunikation/wettbewerbsregulierung/breitband_vorleistung/entbuendelung.de.html |werk=rtr.at |titel=Entbündelung |sprache=de |abruf=2023-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] wird der Zugang der Wettbewerber mittels Kollokation am [[Hauptverteiler#Hauptverteiler des Telefonnetzes in Deutschland|Hauptverteiler]] seit 1. April 2007 von der [[Swisscom]] angeboten, wie es das Ende 2006 überarbeitete [[Fernmeldegesetz (Schweiz)|Schweizer Fernmeldegesetz]] vorsieht. Hier bieten mehrere Anbieter dem Endkunden einen ADSL- oder VDSL-Anschluss ohne Telefonie auf Basis des Swisscom-Netzes an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Line-Sharing ==&lt;br /&gt;
Beim [[Line-Sharing]] handelt es sich um die Variante der &amp;#039;&amp;#039;Frequenzentbündelung&amp;#039;&amp;#039; der [[Teilnehmeranschlussleitung]] (TAL), wobei nur das zum Angebot von [[Asymmetric Digital Subscriber Line|ADSL]]-Anschlüssen genutzte höhere [[Frequenzspektrum]] der TAL entbündelt und vom alternativen Anbieter genutzt wird, während der [[PSTN|klassische Telefondienst]] weiterhin durch den etablierten Netzbetreiber über die niedrigen Frequenzen der TAL bereitgestellt wird. Durch den [[DSL-Splitter]] am [[Hauptverteiler]]-[[Central Office|Standort]] wird dabei das Frequenzspektrum geteilt und die höheren Frequenzen werden direkt dem [[Digital Subscriber Line Access Multiplexer|DSLAM]] des &amp;#039;&amp;#039;Data-[[Teilnehmernetzbetreiber|CLEC]]&amp;#039;&amp;#039; zugeführt, während die unteren Frequenzen durch die [[Digitale Vermittlungsstelle Ortsnetz|Vermittlungstechnik]] des etablierten Anbieters verarbeitet werden. Aus Providersicht sind die gleichen Investitionen für einen durch Line-Sharing realisierten DSL-Breitbandzugang notwendig wie bei der vollständig entbündelten Teilnehmeranschlussleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorleistung steht in Deutschland in marktgerecht regulierter Form seit Mitte 2005 zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entbündelung des Breitband-Internetzugangs vom klassischen Telefonanschluss ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Entgelte für Wettbewerber für TAL-Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Genehmi-&amp;lt;br /&amp;gt;gungs-&amp;lt;br /&amp;gt;datum&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | monatliches Entgelt für&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!  gesamte TAL !! TAL-Abschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;ab [[Kabelverzweiger|KVz]] !! Line&amp;lt;br /&amp;gt;Sharing&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 09.03.1998 || 20,65 DM (10,56&amp;amp;nbsp;€) ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 08.02.1999 || 25,40 DM (12,99&amp;amp;nbsp;€) ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.03.2001 || 24,40 DM (12,48&amp;amp;nbsp;€) ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.03.2002 ||  ||  || {{0}}4,77 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.05.2003 || 12,48&amp;amp;nbsp;€ ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.07.2005 ||  ||  || {{0}}2,31 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.03.2007 || 10,50&amp;amp;nbsp;€ ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.07.2007 || ||  || {{0}}1,91 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.07.2008 || ||  || {{0}}1,78 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.04.2009 || 10,20&amp;amp;nbsp;€ ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.07.2010 || ||  || {{0}}1,84 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.04.2011 || 10,08&amp;amp;nbsp;€ || {{0}}7,17 € ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.07.2012 || ||  || {{0}}1,68 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.07.2013 || 10,19&amp;amp;nbsp;€ || {{0}}6,79 € ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFF;&amp;quot; |Darüber hinaus müssen Wettbewerber einmalige Entgelte&amp;lt;br /&amp;gt;für die Einrichtung bzw. Umschaltung einer TAL entrichten.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei handelt es sich um die Vorgabe an den etablierten Netzbetreiber, seinen Wettbewerbern die Bereitstellung von DSL-[[Breitband-Internetzugang|Breitbandzugängen]] zu ermöglichen, ohne dass der Konsument gleichzeitig einen [[PSTN|klassischen Telefonanschluss]] unterhalten muss ([[Entbündeltes DSL]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorgabe wurde in Deutschland lange Jahre nur über die entbündelte Teilnehmeranschlussleitung umgesetzt, nicht jedoch auf Ebene des [[Bitstromzugang]]s, wie es im Regulierungsrahmen der [[Europäische Union|Europäischen Union]] vorgegeben ist und obwohl eine Regulierungsverfügung der Bundesnetzagentur zum Bitstromzugang bereits im September 2006 ergangen ist, deren Umsetzung durch die Deutsche Telekom jedoch erst mit deutlicher Verzögerung ab Sommer 2008 erfolgte. [[T-DSL-Resale]] als von der Deutschen Telekom angebotener &amp;#039;&amp;#039;Bitstromzugang light&amp;#039;&amp;#039; setzt einen durch den [[Teilnehmer (Kommunikationssystem)|Teilnehmer]] unterhaltenen herkömmlichen [[Telefonanschluss]] der Telekom voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz sieht das novellierte Fernmeldegesetz seit April 2007 sowohl den Bitstromzugang als auch die Vermarktung des Telefonanschlusses der Swisscom auf Grosshandelsbasis ([[Wiederverkäufer|Resale]]) vor, zusätzlich zum vormals lediglich vorhandenen DSL-Anschluss-Resale. Swisscom bietet hier im Glasfaserbereich das Produkt „Access Line Optical“ als Bitstream-Zugang&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swisscom.ch/de/business/wholesale/angebot/anschluesse/ALO.html &amp;#039;&amp;#039;Access Line Optical.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;swisscom.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Kupferbereich die vollständig entbündelte Teilnehmeranschlussleitung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swisscom.ch/de/business/wholesale/angebot/anschluesse/tal.html &amp;#039;&amp;#039;Teilnehmeranschlussleitung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;swisscom.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie das Produkt „Broadband Connectivity Services“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swisscom.ch/de/business/wholesale/angebot/anschluesse/BBCS.html &amp;#039;&amp;#039;Broadband Connectivity Service.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;swisscom.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bitstromzugang wird vor allem von denjenigen Wettbewerbern gefordert, die flächendeckende [[IP-Telefonie|VoIP]]-basierte Telefondienste oder [[Triple Play]] gekoppelt mit einem [[Breitband-Internetzugang]] anbieten wollen. Das ist über die Entbündelung der Teilnehmeranschlussleitung nicht wirtschaftlich zu realisieren, weil sich die TAL-Miete aufgrund der hohen [[Kollokation (Telekommunikation)|Kollokations]]-[[Fixkosten]] in dünn besiedelten Gebieten mit geringer [[Netzdichte]] des TAL-Netzes nicht lohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DSL-Angebote von Telekom-Wettbewerbern mit einem gebündelten Telefonanschluss der Deutschen Telekom auf der Basis des von der Telekom als &amp;#039;&amp;#039;Bitstrom-Ersatz&amp;#039;&amp;#039; angebotenen T-DSL-Resale waren in der letzten Zeit vor der Einführung des Standalone-IP-Bitstromzugangs nahezu unverkäuflich,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Telekom-DSL-Kunden-Entwicklung 2008&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.telekom3.de/dtag/cms/content/dt/de/82408?archivArticleID=613750 |text=&amp;#039;&amp;#039;Telekom-DSL-Kunden-Entwicklung 2008.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090220161614 }} In: &amp;#039;&amp;#039;telekom3.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FTD&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Telekom%20Millionen%20Kunden/309692.html | wayback=20080131215825 | text=&amp;#039;&amp;#039;Nur einige hundert DSL-Resale-Kundenverträge im vierten Quartal 2007.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Financial Times Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 29. Januar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass sich in den nicht per DSLAM-Kollokation erschlossenen Anschlussbereichen die [[marktbeherrschende Stellung]] der Telekom im Breitbandbereich deutlich verstärkte, was vom Chef der [[Bundesnetzagentur]] im Januar 2008 als unproblematisch bezeichnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kurth Resale-Stagnation unproblematisch&amp;quot;&amp;gt;[https://www.teltarif.de/arch/2008/kw04/s28572.html?page=2 &amp;#039;&amp;#039;Kurth: T-DSL-Resale-Stagnation unproblematisch.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;teltarif.de&amp;#039;&amp;#039;, 23. Januar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IT-Industrie ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1969 erhob die US-amerikanische Regierung auf Grundlage des [[Sherman Antitrust Act]] Anklage gegen [[IBM]],&amp;lt;ref&amp;gt;Emerson W. Pugh: &amp;#039;&amp;#039;Building IBM – Shaping an Industry and Its Technology.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The MIT Press&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 319–320.&amp;lt;/ref&amp;gt; um eine Entbündelung der Hard- und Software zu erzwingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Burton Grad, &amp;#039;&amp;#039;A Personal Recollection: IBM&amp;#039;s Unbundling of Software and Services,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;IEEE Annals of the History of Computing&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 24, No. 1 (Jan–Mar 2002), pp. 64–71&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin war es üblich gewesen, dass Hardwarehersteller die zugehörige Software ohne zusätzliche Zahlung (und in der Regel als [[Quellcode]]) an ihre Kunden weitergaben. Darin sahen die unabhängigen Softwarehersteller ([[Independent Software Vendor|ISV]]) eine Wettbewerbsverzerrung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
| url=https://www.ibm.com/ibm/history/history/decade_1960.html&lt;br /&gt;
| title=IBM Archives: 1960s |publisher=[[IBM]]&lt;br /&gt;
| quote=&amp;#039;&amp;#039;Rather than offer hardware, services and software exclusively in packages, marketers „unbundled“ the components and offered them for sale individually. Unbundling gave birth to the multibillion-dollar software and services industries, of which IBM is today a world leader&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| accessdate=2010-11-12 |language=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des sog. [[Browserkrieg]]es widerfuhr [[Microsoft]] Vergleichbares. Microsoft wurde gezwungen, den [[Internet Explorer]] von ihrem [[Betriebssystem]] [[Windows]] zu trennen bzw. eine weniger starke Bindung zu realisieren, so dass auch Konkurrenzprodukte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Mozilla Firefox]]) eine Chance am Markt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Bluschke, Michael Matthews: &amp;#039;&amp;#039;xDSL-Fibel&amp;#039;&amp;#039;. VDE-Verl., Offenbach 2001, ISBN 3-8007-2557-6&lt;br /&gt;
* Remco van der Velden: Wettbewerb und Kooperation auf dem deutschen DSL-Markt – Ökonomik, Technik und Regulierung. Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2007, ISBN 3-16-149117-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Entbundelung}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telefonie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettbewerbstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitale Kommunikation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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