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	<title>Ensisheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ensisheim&amp;diff=515030&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Primavera2023: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-04-01T18:34:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die französische Stadt. Zum Meteorit siehe [[Ensisheim (Meteorit)]], zum Weiler der Gemeinde [[Bärenthal]] im Landkreis Tuttlingen siehe dort.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Ensisheim&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Ensisheim 68.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] / [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Thann-Guebwiller|Thann-Guebwiller]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Ensisheim|Ensisheim]]&lt;br /&gt;
|insee= 68082&lt;br /&gt;
|cp= 68190&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes du Centre Haut-Rhin|Centre Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|longitude= 07/21/09/O&lt;br /&gt;
|latitude= 47/51/56/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 213&lt;br /&gt;
|alt maxi= 231&lt;br /&gt;
|siteweb= [https://ensisheim.fr/ ensisheim.fr]&lt;br /&gt;
|image= Palais de la Régence, Ensisheim.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=[[Altes Rathaus (Ensisheim) |Ehemaliger Regentenpalast]], Renaissancegebäude, erbaut 1537 bis 1542&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ensisheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|ɛn.sis.(h)ajm|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Mathieu Kappler-Ensisheim.wav}} ([[elsässisch]] &amp;#039;&amp;#039;Anze&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZT|FR|68082}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68082}}) im [[Département Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Thann-Guebwiller]] und ist Sitz des Gemeindeverbandes [[Communauté de communes du Centre Haut-Rhin]]. Das [[Bureau centralisateur]] des gleichnamigen Kantons befindet sich in Ensisheim. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Ensisheimois&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ensisheimoises&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erhielt 2022 die Auszeichnung „Vier Blumen“, die vom [[Conseil national des villes et villages fleuris]] (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.villes-et-villages-fleuris.com/les-communes-labelisees/parcs-et-jardins-ensisheim/28112|title=Ensisheim |accessdate=2023-08-02|publisher=[[Conseil national des villes et villages fleuris]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Enszisheim.jpg|mini|Ensisheim auf einem Stich von Mathäus Merian (1663)]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Kleinstadt Ensisheim liegt an der [[Ill (Elsass)|Ill]] und ihrem Zufluss [[Thur (Ill)|Thur]], etwa 15 Kilometer nördlich von [[Mülhausen]] und 20 Kilometer westlich des [[Rhein]]s.&lt;br /&gt;
Hier beginnt heute der [[Canal Vauban]], der Ende des 17. Jahrhunderts errichtet wurde um das Wasser des [[Quatelbach]]es in den &amp;#039;&amp;#039;Canal de Rouffach&amp;#039;&amp;#039; umzuleiten. Dieser diente zum Transport des Baumaterials für die Festung [[Neuf-Brisach]] aus den [[Vogesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologisch nachgewiesen sind [[Kelten|keltische]] Kultursiedlungen bereits in frühgeschichtlicher Zeit südlich von Ensisheim. Es wurden zahlreiche [[Römisches Reich|römische]] Funde gemacht, die sich jedoch nicht eindeutig interpretieren lassen. Wahrscheinlich befand sich nördlich von Ensisheim eine [[Villa rustica]]. Östlich verlief eine [[Römerstraße|römische Straße]] entlang der heutigen D201/&amp;#039;&amp;#039;Schweizersträssle&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Le Octrois&amp;#039;&amp;#039;. Vermutlich befand sich in diesem Bereich ein dorfähnlicher [[Vicus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Pascal Flotté et al.: &amp;#039;&amp;#039;Les agglomérations antiques d’Alsace&amp;#039;&amp;#039;. In: Bilan scientifique de la région Alsace - Hors série 2/2 Périodes historiques, 2006 ISSN 1262-6015, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Besiedlung dauerte bis in die [[Karolinger|karolingische]] Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ensisheim wurde erstmals 768 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Engisehaim&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt und war ab spätestens 1277 unter der [[Hegemonie]] der [[Habsburg]]er. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ließ König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I.]], zuvor Graf Rudolf IV. von Habsburg, die „Königsburg“ bauen, die den jeweiligen Landesfürsten als Herrschaftssitz diente und durch deren Bau sich die Siedlung nun zur Burg hin verlagerte. In der Burg ließ er von 1286 bis 1293 [[Meir von Rothenburg|Meir ben Baruch, genannt &amp;#039;&amp;#039;von Rothenburg&amp;#039;&amp;#039;]], einen berühmten [[Rabbiner]] und [[Talmud]]gelehrten, gefangen halten, um von den jüdischen Gemeinden Deutschlands Geld zu erpressen. Dieser lehnte aber den Freikauf ab und verstarb am 27. April 1293 in Ensisheim in Gefangenschaft. Er ist auf dem jüdischen Friedhof in Worms, dem [[Heiliger Sand|Heiligen Sand]], begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Böcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Der alte Judenfriedhof zu Worms&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Kunststätten.&amp;#039;&amp;#039; 148). 7. Auflage. Neusser Verlag und Druckerei, Neuss 1992. ISBN 3-88094-711-2, S. 6&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Nachfolger von Rudolf I. war Herzog [[Leopold IV. von Habsburg|Leopold IV.]] von Österreich, der sich seit 1393 häufig in Ensisheim aufhielt und dort 1400 und 1401 das Weihnachtsfest feierte. Seine Ehefrau [[Katharina von Burgund]] urkundete ebenfalls in Ensisheim und nutzte diesen Ort nach 1411 als einen ihrer Witwensitze.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Bruckner: &amp;#039;&amp;#039;Formen der Herrschaftsrepräsentation und Selbstdarstellung habsburgischer Fürsten im Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; phil. Dissertation, Wien, 2009, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Johann I. von Lupfen-Stühlingen]] residierte 1411 ein Jahr als Hofrichter in Ensisheim. 1431 wurde Ensisheim Sitz der Verwaltung der [[habsburg]]ischen [[Vorderösterreich|Vorlande]] im [[Elsass]], im [[Breisgau]], im [[Kanton Aargau|Aargau]] sowie am [[Bodensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sebastian Brant, Donnerstein von Ensisheim, 1492.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Der Donnerstein von Ensisheim&amp;#039;&amp;#039;, ein Flugblatt Brants von 1492]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. November 1492 schlug der [[Ensisheim (Meteorit)|Meteorit Ensisheim]] in einem Acker vor den Toren der Stadt ein. Er gilt als der älteste gesicherte und ausführlich dokumentierte Meteoritenfall Europas, von dem bis heute Material erhalten geblieben ist. Die erste Beschreibung dieses Naturschauspiels durch [[Sebastian Brant]] Ende des Jahres 1492 erlangte große Verbreitung. Sein „Donnerstein von Ensisheim“ gilt als eines der ersten Flugblätter im heutigen Sinne, das kurz nach dem Ereignis in größerer Stückzahl und sogar in mehreren Auflagen gedruckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwaltungstätigkeit wurde Ensisheim immer wohlhabender. Zwischen 1584 und 1634 wurden in Ensisheim auch Taler gemünzt; die Stadt war nach Straßburg die wichtigste [[Münzprägeanstalt|Münze]] des Elsass. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618–1648) wurde die Stadt siebenmal verwüstet, die Verwaltung wurde evakuiert und später in [[Freiburg im Breisgau]] neu aufgebaut. Die Stadt erholte sich von den Verwüstungen nie mehr ganz. Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 musste das habsburgische Elsass an [[Frankreich]] abgetreten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der französischen Verwaltung erhielt Ensisheim einen königlichen und souveränen Rat, den Provinzrat, und wurde Hauptstadt der französischen Provinz Elsass (Straßburg wurde erst 1681 französisch und der Einfluss des Königreichs beschränkte sich zunächst auf die habsburgischen Lande). Nach der Rückkehr kaiserlicher Truppen im Jahre 1674 wurde die Verwaltung nach [[Breisach am Rhein|Breisach]] verlegt. Ensisheim blieb jedoch bis zur Französischen Revolution Hauptort eines Amtsbezirkes. 1682&amp;amp;nbsp;wurde das von Rudolf&amp;amp;nbsp;I. von Habsburg erbaute Schloss abgetragen. Gegen Ende des [[Erstes Kaiserreich|französischen Kaiserreiches]] zwischen 1814 und 1820 wurde Ensisheim von [[Kaisertum Österreich|österreichischen]] Truppen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Deutsche Reichsgründung|Gründung des Deutschen Reiches]] 1871 wurden das Elsass und damit auch Ensisheim dem neuen Kaiserreich angegliedert und erhielt damit wieder direkten Anschluss an den übrigen deutschen Sprachraum. Ende 1915 richtete Hauptmann Rohr hier sein Übungsgelände für das [[Sturm-Bataillon Nr. 5 (Rohr)]] ein. Von 1885 bis 1957 war Ensisheim Endpunkt einer Vorortlinie der [[Straßenbahn Mülhausen]]. Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurden im Rahmen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrages 1919]] das Elsass und somit auch Ensisheim erneut Frankreich zugeschlagen; zugleich wurde Französisch verbindlich zur einzigen Amts- und Schulsprache. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde mit dem Abbau von [[Kalisalz|Kali]] begonnen, womit ein bedeutender wirtschaftlicher Aufschwung verbunden war. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erlitt Ensisheim nochmals erhebliche Zerstörungen. Die Befreiung von der Naziherrschaft erlebte der Ort im Zuge der letzten Offensive gegen den von den Deutschen hartnäckig verteidigten [[Brückenkopf Elsass|Kessel von Colmar]] am 5./6. Februar 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2006 geriet Ensisheim kurzzeitig in die Schlagzeilen der internationalen Presse, als der Ortsbürgermeister mit Hilfe von Polizisten die leerstehenden Wohnwagen einer Gruppe von 80 [[Roma]] anzündete. Dafür wurde er zu einer Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Sein Amt musste er nicht aufgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.welt.de/print-welt/article217197/Buergermeister-liess-Wohnwagen-von-Roma-niederbrennen.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister ließ Wohnwagen von Roma niederbrennen&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20161201034410}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Mai 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nahaufnahme: Pogrom in der Provinz. Von Biedermännern und Brandstiftern.&amp;#039;&amp;#039; [[Radio-Feature]], Deutschland, 27:30 Min., 2007, Buch: Martin Durm, Produktion: [[Bayerischer Rundfunk|BR]], Erstsendung: 10. Januar 2007&amp;lt;br /&amp;gt; – die Dokumentation erhielt den [[Civis – Europas Medienpreis für Integration#2007|Europäischen CIVIS Radiopreis]] 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ensisheim Krone.jpg|mini|hochkant|Ensisheim Renaissancehaus mit Erker „Zur Krone“]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2007 !! 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 4498 || 5191 || 5685 || 5780 || 6164 || 6640 || 6967 || 7512&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Regimentshaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Palais de la Régence): Zwischen 1535 und 1547 als Sitz der vorderösterreichischen Regierung errichtet. Nach dem Übergang des habsburgischen Elsass an Frankreich vorübergehend Sitz des Conseil souverain d&amp;#039; Alsace. Am Gebäude lässt sich der Übergang von der Gotik zur Renaissance beobachten. Die Fenster sind noch in gotischer Weise gruppiert. Die Fensterrahmungen aber nicht mehr mit den typisch gotischen Hohlkehlen, sondern mit einer stabwerkartigen Profilierung. Die Arkaden der mit gotischen Sterngewölben versehenen Erdgeschosshalle sind noch spitzbogig. Dagegen sind die kannelierten Pilaster eindeutig Renaissance-Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus zur Krone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (à la Couronne): Eine Renaissancefassade von 1610 mit zweigeschossigem Erker und einem mit Voluten und Obelisken geschmückten geschweiften Giebeldreieck. Am Erker feiner Renaissancedekor und eine maßwerkartige Brüstung. (Die Giebelverzierungen des angebauten Hauses erst aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sankt-Martinskirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein in schlanken neugotischen Formen errichteter Bau, entstand zwischen 1857 und 1869.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gartenstadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cité Sainte-Thérèse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ,die 1923 für die Minenarbeiter angelegt wurde. .&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ensisheim, Église Paroissiale Saint-Martin 3.jpg|Neugotische Pfarrkirche St. Martin&lt;br /&gt;
Ensisheim, Chapelle du cimetière Saint-Martin 1.jpg|Friedhofskapelle St. Martin&lt;br /&gt;
Ensisheim, Chapelle Sainte-Thérèse.jpg|Kapelle St. Theresa&lt;br /&gt;
Ensisheim, Maison Tourelle d&amp;#039;escalier.jpg|Treppentürmchen-Haus in der Rue de l’église 12&lt;br /&gt;
Ensisheim, Mosquée Al--Baraka.jpg|2017 erbaute Al-Baraka-Moschee&lt;br /&gt;
Ensisheim, Chapelle Saint-Jean 2.jpg|Kapelle St. Johannes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Ensisheim befand sich bis 2006 die [[CD-R]]-Produktion von [[MAM-E]] (ehemals [[Mitsui Group]]), die unter anderem auch für [[Sony]], [[Hewlett-Packard|HP]] und [[TDK]] Speichermedien herstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ensisheim ist Sitz einer [[Justizvollzugsanstalt]] mit 205 Haftplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Markdorf]], Baden-Württemberg (Deutschland)&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[Castroville (Texas)|Castroville]], Texas (USA)&lt;br /&gt;
* {{NAM|#}} [[Otjiwarongo]], Namibia&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Ensisheim sind geboren:&lt;br /&gt;
* [[Johann Rasser]] (1535–1594), Pfarrer und Gründer des Jesuitenkollegiums von Ensisheim&lt;br /&gt;
* [[Franz Chullot]] (1599–1664), Abt im Kloster St. Blasien&lt;br /&gt;
* [[Jacob Balde]] (1604–1668), Jesuit, Professor und Prediger am bayerischen Hof in München&lt;br /&gt;
* [[Margaretha Loys]] (1610–1686), [[Zisterzienserinnen|Zisterzienserin]], Äbtissin des [[Kloster Lichtenthal|Klosters Lichtenthal]] 1658–1686&lt;br /&gt;
* [[Franz Conrad von Stadion]] (1615–1685), Prälat sowie Dompropst in Bamberg und Würzburg&lt;br /&gt;
* [[Johann Franz von Schönau]] (1619–1656), römisch-katholischer Geistlicher, Fürstbischof von [[Bistum Basel|Basel]] 1653–1656&lt;br /&gt;
* [[Franz Wilhelm I. von Hohenems]] (1628–1662), Graf aus dem Adelsgeschlecht Hohenems&lt;br /&gt;
* [[Georg Franz Müller]] (1646–1723), Soldat bei der Niederländischen Ostindien-Kompanie und Weltreisender&lt;br /&gt;
* [[Léon Boëllmann]] (1862–1897), Orgelvirtuose und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Léon Maier]] (* 1952), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ensisheim ist verstorben:&lt;br /&gt;
* [[Meir von Rothenburg|Meir ben Baruch, genannt &amp;#039;&amp;#039;von Rothenburg&amp;#039;&amp;#039;]] (um 1215–1293), Rabbiner und Talmudgelehrter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ensisheim hat gewirkt:&lt;br /&gt;
* [[Fidelis von Sigmaringen]] (1578–1622), Heiliger der katholischen Kirche, arbeitete 1611/12 als promovierter Jurist und Beisitzer am Obersten Gericht in Ensisheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meteoritenbörse ==&lt;br /&gt;
In Ensisheim findet jährlich, in der Regel im Juni, die Ensisheim Meteorite Show statt. Rund 20–50 internationale Aussteller bieten im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung Einzelstücke und präpariertes Material an. Insbesondere Neufunde aus den [[Maghreb]]staaten stellen einen der Schwerpunkte. Es handelt sich um die derzeit einzige Veranstaltung dieser Art in Europa, auf der ausschließlich Meteoriten, Tektite und Impaktgesteine ausgestellt und angeboten werden. Der Veranstaltungsort ist seit der ersten Ensisheim Meteorite Show im Jahre 2000 das Ensisheimer Rathaus. Veranstaltet wird die Meteoritenbörse durch die &amp;#039;&amp;#039;Confrerie St-Georges des Gardiens de la Meteorite d’Ensisheim&amp;#039;&amp;#039; und die Gemeinde Ensisheim. Am Vorabend der Veranstaltung ernennt die Confrerie im Rahmen einer Zeremonie auf dem Marktplatz ihre neuen Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Monuments historiques in Ensisheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Ensißheim |Band=3 |Seite=16}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 344–355.&lt;br /&gt;
* Paul Stintzi: &amp;#039;&amp;#039;Ensisheim&amp;#039;&amp;#039;. In: [https://www.baslerstadtbuch.ch/stadtbuch/1948/1948_0867.html Basler Jahrbuch 1948, S. 111–121].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/biedermaenner-und-brandstifter.922.de.html?dram:article_id=128602 &amp;#039;&amp;#039;Biedermänner und Brandstifter. Der Einfluss der extremen Rechten im Elsass&amp;#039;&amp;#039;.] Auf: [[Deutschlandfunk]], 3. Februar 2007. – Reportage, darin die Brandstiftung und Roma-Vertreibung durch Polizei und Bürgermeister von Ensisheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Thann-Guebwiller}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4014832-4|VIAF=151278368}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ensisheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 765]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ill (Elsass)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Primavera2023</name></author>
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