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	<title>Enrico Marx - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: whitespace vor ref-end-tag, linkfix: taz.de; siehe user:CamelBot.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php/Whitespace&quot; title=&quot;Whitespace&quot;&gt;whitespace&lt;/a&gt; vor ref-end-tag, linkfix: taz.de; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Enrico Marx Judith Rothe.jpg|miniatur|Judith Rothe und Enrico Marx]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enrico Marx&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1976]]) aus [[Sotterhausen]] bei [[Sangerhausen]] ist ein [[Neonazismus|Neonazi]], der als Stützpunktleiter der NPD-Jugendorganisation [[Junge Nationaldemokraten]] fungiert, einen Versand für rechtsextreme Musik betreibt und als Veranstalter von [[Rechtsrock]]-Konzerten agiert. Er gilt als zentrale Figur für den [[Rechtsextremismus]] in Sachsen-Anhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Karriere ==&lt;br /&gt;
Der zunächst in [[Riethnordhausen]] ansässige Enrico Marx fiel Ende der 1990er Jahre als Anführer der mittlerweile inaktiven bzw. aufgelösten [[Freie Kameradschaften|Freien Kameradschaft]] „Ostara-Skinheads“ auf. Gleichzeitig hielt er enge Kontakte zum „[[Nationales und Soziales Aktionsbündnis Mitteldeutschland#Nationales und Soziales Aktionsbündnis Westthüringen (NSAW)|Nationalen und Sozialen Aktionsbündnis Westthüringen]]“ (NSAW), insbesondere zu dessen Anführer Marco Polzius aus [[Nordhausen]]. So meldeten z.&amp;amp;nbsp;B. beide zusammen eine Demonstration am 13. April 2002 in Eisenach unter dem Motto „Solidarität mit nationalen Gefangenen“ an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verfassungsschutzbericht 2002&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|text=Verfassungsschutzbericht Sachsen-Anhalt 2002 |url=http://www.inneres.sachsen-anhalt.de/min/r52/download/verfbe_02.pdf |wayback=20070930231646 }} (PDF; 412&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben engagiert sich Marx auch in der [[Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige]] (HNG).&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Röpke: {{Webarchiv | url=http://www.mobit.org/Artikel/BNR210306.htm | wayback=20070928004607 | text=&amp;#039;&amp;#039;Ohne nennenswerte Polizeipräsenz führten Rechtsextremisten Veranstaltungen im Freistaat durch&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Blick nach Rechts&amp;#039;&amp;#039;, 21. März 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 26. März 2006 leitet Marx den Sangerhäuser Stützpunkt der „Jungen Nationaldemokraten“ (JN). Gleichzeitig ging der überwiegende Teil der „Kameradschaft Ostara“ mit zur Jugendorganisation der NPD über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einschätzung des Landesamtes für Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt gilt Marx als Multiplikator der extremen Rechten und Führungsfigur im Süden des Landes. Er sei &amp;quot;ein höchst umtriebiger Neonazi&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;turnitdown.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.turnitdown.de/428.html | wayback=20080526125956 | text=&amp;#039;&amp;#039;Neonazi verunsichert eine kleine Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Mai 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marx als Rechtsrocker ==&lt;br /&gt;
Neben seinen politischen Ambitionen ist Marx besonders im [[Rechtsrock]]-Spektrum aktiv. Er ist Herausgeber des Rechtsrock-[[Fanzine]]s &amp;#039;&amp;#039;Ostara&amp;#039;&amp;#039;, laut Einschätzung des Verfassungsschutzes das bekannteste [[Fanzine (Rechtsextremismus)|rechtsextremistische Fanzine]] aus Sachsen-Anhalt mit überregionaler Verbreitung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Verfassungsschutzbericht Sachsen-Anhalt 2003 |url=http://www.inneres.sachsen-anhalt.de/min/r52/download/verfbe_03.pdf |wayback=20070930230421 }} (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem &amp;quot;Barbarossa-Versand&amp;quot; betreibt er einen der größten Versandhandel für Rechtsrock im mitteldeutschen Raum, der auch als Sponsor von Neonazi-Großveranstaltungen wie dem [[Fest der Völker]] in Jena auftritt. Neben klassischem Rechtsrock werden hier auch [[National Socialist Black Metal|NSBM]]-Veröffentlichungen produziert und vertrieben. Er veröffentlichte mit der [[Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz#Liste der jugendgefährdenden Medien|indizierten]] Split-CD &amp;#039;&amp;#039;Vereint durch Musik&amp;#039;&amp;#039; das Debütalbum von [[Hate Soldiers]], einer Band, an der sein Bruder Marcel als Sänger beteiligt war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Dornbusch]], [[Jan Raabe]], [[David Begrich]]: &amp;#039;&amp;#039;„...fürs deutsche Vaterland“ - Hate Soldiers&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;RechtsRock - made in Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;. Magdeburg, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, 2007, S. 23–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende der 1990er Jahre organisiert Marx regelmäßig Neonazi-Konzerte und Partys zu [[Sonnenwende|Sonnenwendfeiern]] und ähnlichen Anlässen, zu denen zunächst bis zu 500 Personen in erster Linie aus der Neonazi-Szene aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Westsachsen anreisten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verfassungsschutzbericht 2002&amp;quot; /&amp;gt; Mitte 2003 erwarb er einen ehemaligen Gasthof in [[Sotterhausen]], der seit der Eröffnung als illegale Gaststätte am 6. Juli als einer der wichtigsten Treffpunkte der extrem rechten Szene im südlichen Sachsen-Anhalt fungiert und regelmäßig in den Verfassungsschutzberichten des Landes ausführlich behandelt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.inneres.sachsen-anhalt.de/min/r52/download/verfbe_03.pdf |wayback=20070930230421 |text=Verfassungsschutzbericht Sachsen-Anhalt 2003 }} (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB) ; {{Webarchiv | url=http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/fileadmin/Elementbibliothek/Bibliothek_Politik_und_Verwaltung/Bibliothek_Ministerium_des_Innern/PDF_Dokumente/Verfassungsschutz/verfbe_04.pdf | wayback=20070930235446 | text=Verfassungsschutzbericht Sachsen-Anhalt 2004}} (PDF; 506&amp;amp;nbsp;kB) ; {{Webarchiv | url=http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/fileadmin/Elementbibliothek/Bibliothek_Politik_und_Verwaltung/Bibliothek_Ministerium_des_Innern/PDF_Dokumente/Verfassungsschutz/verfbericht_05.pdf | wayback=20070930231605 | text=Verfassungsschutzbericht Sachsen-Anhalt 2005}} (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Neben zahlreichen Rechtsrock-Konzerten finden hier auch Schulungsveranstaltungen der NPD und JN sowie Saalveranstaltungen anderer extrem rechter Gruppierungen statt. Nachdem zu Pfingsten 2005 ein illegales Konzert durch die Polizei unterbunden worden war, reisten eine Woche später erneut mehr als 60 Neonazis in den kleinen Ort, um an einem als Geburtstagsfeier getarnten Konzert teilzunehmen. Auch dieses Konzert war bereits im Vorfeld verboten worden. Nach Einsetzen der Livemusik wurde der Saal der früheren [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] geräumt, wobei es zu massiver Gegenwehr und gewalttätigen Ausschreitungen der Besucher gegenüber Polizeibeamten kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;turnitdown.de&amp;quot; /&amp;gt; Die anschließenden Protestkundgebungen der Neonazis am 3. und 4. Juni in Sangerhausen und Merseburg wurden von dem bundesweit aktiven Neonazi-Führer [[Christian Worch]] unterstützt und angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2006 wurden bei einer polizeilichen Durchsuchung mehrere Exemplare der rechtsextremen Fußball-CD &amp;quot;Zu Gast bei uns&amp;quot; sichergestellt. Auch bei früheren Durchsuchungen waren bereits indizierte und strafrechtlich relevante Tonträger festgestellt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Raabe, Christian Grünert: Im Schatten des Kyffhäusers. Die politischen Aktivitäten des Enrico Marx. Zur LKA-Razzia am 19. Dezember 2003 bei Enrico Marx. Der Rechte Rand Nr. 87, 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2005 hatte die Verwaltungsgemeinschaft Allstedt-Kaltenborn wegen einer Reihe von Rechtsverstößen Marx die Genehmigung entzogen, CDs und Bekleidung zu vertreiben. Das Verfahren, gegen das er beim Landkreis Sangerhausen Widerspruch eingelegt hat, läuft noch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.turnitdown.de/649.html | wayback=20061012150718 | text=&amp;#039;&amp;#039;Unser Nachbar, der Neonazi&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 8. August 2006; {{Webarchiv | url=http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/fileadmin/Elementbibliothek/Bibliothek_Politik_und_Verwaltung/Bibliothek_Ministerium_des_Innern/PDF_Dokumente/Verfassungsschutz/verfbericht_05.pdf | wayback=20070930231605 | text=Verfassungsschutzbericht Sachsen-Anhalt 2005}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seine Lebensgefährtin Judith Rothe ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit Marx ist auch seine Lebensgefährtin [[Judith Rothe]] (* 1979) in der rechtsextremen Szene aktiv. Sie betreiben gemeinsam den Szene-Treff „Zum Thingplatz“ in Sotterhausen. Rothe kandidierte bei der [[Bundestagswahl 2005]] sowie der Landtagswahl für die NPD. Zusammen mit Katharina Becker (NPD Niedersachsen) und [[Gitta Schüßler]] gründete sie am 16. September 2006 in Sotterhausen einen &amp;quot;Nationalen Frauenring&amp;quot; als bundesweite Frauenorganisation der NPD. Mittlerweile fungiert Rothe als stellvertretende Vorsitzende der in &amp;quot;[[Ring Nationaler Frauen]]&amp;quot; umbenannten Organisation.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Rechte-auf-Waehlerinnenfang/!378101/ Rechte auf Wählerinnenfang. taz vom 14. September 2006]&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem pflegt sie gute Kontakte zu der Erfurter Neonazi-Aktivistin [[Isabell Pohl]] und der &amp;quot;Aktiven Frauen Fraktion&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-12-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marx, Enrico}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:JN-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsextreme Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameradschaftsaktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sangerhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marx, Enrico&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsextremist, Neonazi, JN-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1976&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CamelBot</name></author>
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