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	<title>Enrico Leone - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Enrico_Leone&amp;diff=1773479&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-03T00:01:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Oper&lt;br /&gt;
|T = Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
|OT = Enrico Leone&lt;br /&gt;
|Bildname = Agostino Steffani EnricoLeone Titel (1689).JPG&lt;br /&gt;
|Bildtext = Titelblatt des Librettos, 1689&lt;br /&gt;
|Form = &lt;br /&gt;
|OS = Italienisch&lt;br /&gt;
|Mus = Agostino Steffani&lt;br /&gt;
|Lib = Ortensio Bartolomeo Mauro&lt;br /&gt;
|LitVorl = &lt;br /&gt;
|UA = 30. Januar 1689&lt;br /&gt;
|UAort = Schlosstheater Hannover&lt;br /&gt;
|Dauer = ca. 3 Stunden&lt;br /&gt;
|OrtZeit = Mittelmeerraum und Lüneburg im 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Pers =&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Enrico Leone&amp;#039;&amp;#039; ([[Heinrich der Löwe]]), Herzog zu Sachsen und Bayern ([[Alt (Stimmlage)|Alt]], [[Kastrat]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Metilda&amp;#039;&amp;#039; ([[Mathilde Plantagenet]]), Tochter des englischen Königs [[Heinrich II. (England)|Heinrich II.]], Gemahlin Enricos ([[Sopran]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Idalba,&amp;#039;&amp;#039; Tochter von [[Friedrich I. (HRR)|Kaiser Friedrich I. Barbarossa]], als Dienerin verkleidet, Geliebte Almaros (Sopran)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Almaro,&amp;#039;&amp;#039; Herzog zu [[Burgund]], Geliebter Metildes, verlobt mit Idalba ([[Tenor]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ircano,&amp;#039;&amp;#039; Vertrauter Idalbas ([[Bass (Stimmlage)|Bass]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Errea,&amp;#039;&amp;#039; Amme Metildes, Zauberin (Alt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eurillo,&amp;#039;&amp;#039; Page Almaros (Alt, Kastrat)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lindo,&amp;#039;&amp;#039; Diener Heinrichs (Sopran, Kastrat)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Demone,&amp;#039;&amp;#039; ein Dämon (Bass)&lt;br /&gt;
* Schiffer, Wachen, Hofdamen, Pagen, Edelleute, Geister, Soldaten ([[Chor (Musik)|Chor]], Statisten)&lt;br /&gt;
* Nymphen, Waldgötter, Geister, Furien, Helden, Amazonen (Ballett)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enrico Leone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henrico Leone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich der Löwe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine 1689 in [[Italienische Sprache|Italienisch]] verfasste [[Oper]] in drei [[Akt (Theater)|Akten]] des italienischen [[Barockmusik|Barock]]-Komponisten [[Agostino Steffani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die Handlung ist größtenteils von der [[Heinrich-Sage]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.projekt-gutenberg.org/grimm/sagen/chap526.html Projekt Gutenberg: Brüder Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sagen Nr. 526&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich der Löwe&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; inspiriert, wobei sämtliche Personen – außer Heinrich der Löwe und seine Frau Matilde – frei erfunden sind. Auf der Rückkehr aus dem [[Heiliges Land|Heiligen Land]], wo Heinrich der Löwe am [[Dritter Kreuzzug|Kreuzzug]] teilgenommen hatte, gerät sein Schiff in [[Seenot]]. Dem Untergang nahe, wird Heinrich als letzte Rettung von der Mannschaft in eine Lederhaut eingenäht und von einem [[Greif]]en, der dies für Beute hält, vom Deck des Schiffes gepackt und an Land gebracht, wo Heinrich an die Jungen des Greifen verfüttert zu werden droht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil erwartet zuhause im Palast in Lüneburg, Metilde, Heinrichs Gemahlin die Rückkehr ihres Gatten. Almaro, Herzog von Burgund, der eigentlich mit Idalba, der Tochter Kaiser Friedrich Barbarossas, verlobt ist, versucht, sich der Herzogin zu nähern, wird jedoch abgewiesen. Daraufhin verbündet sich Almaro mit Errea, die nicht nur Metildes [[Amme]], sondern auch eine Zauberin ist, um sein Ziel zu erreichen. Errea versucht, die Herzogin vom Tod Heinrichs zu überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich gelingt es, sich vom Greifen zu befreien. Er beobachtet den Kampf eines Löwen mit einem [[Lindwurm]]. Als der Löwe getötet zu werden droht, erschlägt Heinrich den Lindwurm und rettet dadurch die Raubkatze, die ihm fortan aus Dankbarkeit nicht mehr von der Seite weicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lüneburg spinnt die Zauberin ihre Intrige: Mit Teufeln im Bunde, suggeriert sie der Herzogin, dass der letzte Wunsch ihres Gatten die Hochzeit Metildes mit Almaro sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich kehrt schließlich in Begleitung des Löwen auf einer Wolke nach Lüneburg zurück. Vor Müdigkeit schläft er jedoch zunächst ein und bemerkt nicht, dass Dämonen ihn entführen und den Löwen, der seinen Herrn verteidigt, töten wollen. Als Heinrich erwacht, rettet er der Raubkatze ein zweites Mal das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit ist es Almaro gelungen, Metilde zu überreden, ihn doch zu heiraten. Die Hochzeitsvorbereitungen laufen, als Heinrich verkleidet am Hofe erscheint. Als seine Gattin seinen Ehering in ihrem Weinpokal findet, gibt er sich ihr zu erkennen. Metilde ist überglücklich. Almaro bittet um Verzeihung, woraufhin Heinrich ihm vergibt, denn er braucht die Truppen des burgundischen Herzogs für die Belagerung der Stadt Bardowick. Während der Kämpfe um die Stadt rettet Idalba, Almaros Verlobte, diesem das Leben. Nach siegreicher Schlacht verkündet Heinrich die Hochzeit beider. Aus Dankbarkeit verspricht Barbarossas Tochter zwischen ihrem Vater und Heinrich zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orchester ==&lt;br /&gt;
Die Orchesterbesetzung der Oper enthält die folgenden Instrumente:&amp;lt;ref name=&amp;quot;piper&amp;quot;&amp;gt;Anja-Rosa Thöming: &amp;#039;&amp;#039;Enrico Leone.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Werke. Spontini – Zumsteeg.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München/Zürich 1997, ISBN 3-492-02421-1, S.&amp;amp;nbsp;13–15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei [[Blockflöte]]n&lt;br /&gt;
* zwei [[Oboe]]n&lt;br /&gt;
* [[Fagott]]&lt;br /&gt;
* drei [[Trompete]]n&lt;br /&gt;
* [[Pauke]]n&lt;br /&gt;
* [[Streichinstrument|Streicher]]&lt;br /&gt;
* [[Generalbass|Basso continuo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkgeschichte ==&lt;br /&gt;
Agostino Steffani befand sich seit Juni 1688 auf Vermittlung des am [[Hannover|hannöverschen]] Hof tätigen Gelehrten [[Gottfried Wilhelm Leibniz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Croll: &amp;#039;&amp;#039;Agostino Steffani „Enrico Leone“, Hannover 1689&amp;#039;&amp;#039;; Textbeilage zu: &amp;#039;&amp;#039;Agostino Steffani Enrico Leone – Heinrich der Löwe. Dramma da recitarsi per l’anno 1689 nel nuovo Theatro d’Hannover&amp;#039;&amp;#039;, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Opernkapellmeister in den Diensten Herzog [[Ernst August (Hannover)|Ernst Augusts von Hannover]] und erhielt vom [[Welfen]]-Herzog den Auftrag, für die Eröffnung des neuen Schlossopernhauses eine Festoper zu komponieren. Das [[Libretto]] stammt von [[Ortensio Mauro]], der zwischen 1684 und 1704 Hofdichter und Sekretär [[Sophie von der Pfalz|Sophies von der Pfalz]], der Ehefrau Herzog Ernst Augusts, war.&amp;lt;ref&amp;gt;Luckhardt, Jochen; Niehoff, Franz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich der Löwe und seine Zeit. Herrschaft und Repräsentation der Welfen 1125-1235&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: Abteilung Nachleben, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Uraufführung]] fand am 30. Januar 1689 in Italienisch statt und sollte gleichzeitig der krönende Abschluss des [[Hannoverscher Vergleich|Hannoverschen Vergleichs]] zwischen Brandenburg, Celle, Wolfenbüttel und Hannover bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;Croll, wie oben, S. 1 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Uraufführung sangen die Sopranistin [[Vittoria Tarquini]] (gen. „la Bombace“), der Tenor [[Antonio Borosini]], Giuseppe Galloni und ein nicht genau identifizierter Kastrat „Nicolino“ oder „Nicolini“ (vermutlich Nicola Paris oder Remolini).&amp;lt;ref&amp;gt;Helen Coffey: „Opera for the House of Brunswick-Lüneburg, Italian singers at the Hannover Court“, in: Claudia Kaufold, Nicole K. Strohmann, Colin Timms (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Agostini Steffani - Europäischer Komponist, hannoverscher Diplomat und Bischof der Leibniz-Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht (V&amp;amp;R-unipress), Göttingen, 2017, S. 107–122, hier: S. 117, Auszüge online als [https://books.google.at/books?id=L9IxDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA116&amp;amp;lpg=PA116&amp;amp;dq=Vittoria+Tarquini&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dgRb2swA4H&amp;amp;sig=ACfU3U1kFP4EcBZ46Z2ycD5E_iZXu9yTtQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiZ44eNpLrlAhUkAxAIHaO_C-U4ChDoATACegQIBxAC#v=onepage&amp;amp;q=Vittoria%20Tarquini&amp;amp;f=false Google-Book] (englisch; abgerufen am 21. Oktober 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthew Gardner: „Steffani‘s Italian Opera singers in Hannover, Recruitment and Vocal Style“, in: Claudia Kaufold, Nicole K. Strohmann, Colin Timms (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Agostini Steffani - Europäischer Komponist, hannoverscher Diplomat und Bischof der Leibniz-Zeit&amp;#039;&amp;#039;, ..., Göttingen, 2017, S. 123–138, hier: S. 128 (siehe vorhergehende Fußnote)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Colin Timms: &amp;#039;&amp;#039;Polymath of the Baroque: Agostino Steffani and His Music&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press, 2003, S. 55, online als [https://books.google.at/books?id=6S0RDAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA55&amp;amp;lpg=PA55&amp;amp;dq=Vittoria+Tarquini&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Ye3U9P3fga&amp;amp;sig=ACfU3U22ymNeeoZJcLVKVEgQwWg1zqZu_w&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiZ44eNpLrlAhUkAxAIHaO_C-U4ChDoATAEegQIBhAE#v=onepage&amp;amp;q=Vittoria%20Tarquini&amp;amp;f=false Google Book] (englisch; abgerufen am 21. Oktober 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machtpolitischer Anspruch ===&lt;br /&gt;
Die Wahl des Themas „[[Heinrich der Löwe]]“ war kein Zufall, sondern Ausdruck des machtpolitischen Anspruchs Herzog Ernst Augusts und des Welfenhauses. Die Oper sollte verdeutlichen, dass Welfen schon lange vor Brandenburgern, Sachsen oder [[Habsburg]]ern die Geschichte des Reiches bestimmt und geprägt hatten. So schrieb Herzogin Sophie in einem Brief an Leibniz: „Herr Hortensio [Mauro] verfaßt das Stück über Heinrich den Löwen; ich glaube, daß man das Thema gewählt hat, damit die Nachwelt den Rang, den dieses Haus früher innehatte, nur nicht vergißt.“&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach: [[Ulrich Leisinger|Leisinger, Ulrich]]: [http://books.google.com/books?id=P3Mx2FW6Lo4C&amp;amp;lpg=PA16-IA5&amp;amp;ots=IjrCytQHhZ&amp;amp;dq=%22Steffani%22%20Mauro%20%22Enrico%20Leone%22&amp;amp;pg=PA16-IA5#v=onepage&amp;amp;q=%22Enrico%20Leone%22&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Leibniz-Reflexe in der deutschen Musiktheorie des 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, S. 11 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Tatsache, dass die Uraufführung in Hannover fast genau zum 500. Jahrestag der Eroberung und Zerstörung [[Bardowick]]s durch Heinrich den Löwen stattfand, war planvolles Vorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg statt Braunschweig ===&lt;br /&gt;
So, wie das politisch vorgegebene Thema „Heinrich der Löwe“ als Machtdemonstration des hannöverschen Welfenhauses zu verstehen war, so auch die Wahl [[Lüneburg]]s als hauptsächlicher Ort der Handlung. Wohlwissend, dass [[Braunschweig]] die historisch belegte Residenz Heinrichs des Löwen war, verlegte Mauro die Handlung nach Lüneburg, um auch hier den Repräsentationsansprüchen der hannöverschen Welfen Rechnung zu tragen. Bei den späteren, deutschsprachigen, Aufführungen, wurde Braunschweig zum Handlungsort gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Croll, wie oben, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätere Aufführungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Harms-Buehnenbild EnricoLeone.jpg|mini|hochkant=1.5|Bühnenbildentwurf Harms’]]&lt;br /&gt;
Nach der Uraufführung wurde das Werk 1696 – diesmal jedoch in [[Deutsche Sprache|deutscher]] Übersetzung – in der [[Hamburg]]er [[Oper am Gänsemarkt]] aufgeführt. Für das [[Bühnenbild]], das sich deutlich an niederländischen [[Marinemalerei|Seestücken]] orientierte, war [[Johann Oswald Harms]] verantwortlich, der später im Braunschweiger [[Opernhaus am Hagenmarkt]] wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Frese, Hans Martin: &amp;#039;&amp;#039;Ein Bühnenbildner des Barock. Johann Oswald Harms im Dienst Herzog Anton Ulrichs&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweig – Berichte aus dem kulturellen Leben&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1971, S. 16–21.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1697, 1699 und 1716 wurde die Oper auch in Braunschweig, nach einer Bearbeitung von [[Georg Caspar Schürmann]], im Haus am Hagenmarkt aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Moderhack|Moderhack, Richard]]: &amp;#039;&amp;#039;Spätmittelalterliche Wandmalereien zur Heinrichssage in Karden a. d. Mosel&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigische Heimat&amp;#039;&amp;#039;, 1978, 64. Jg., Heft 2, September, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Übersetzung stammte von [[Gottlieb Fiedler]]. In der Braunschweiger Aufführung war der Handlungsort Lüneburg jedoch in den historisch korrekten, nämlich Braunschweig, umverlegt worden. Außerdem hatte Schürmann einige eigene [[Duett]]e und [[Arie]]n hinzugefügt. Diese Version wurde während der Sommermesse 1729 nochmals aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Luckhardt; Niehoff, wie oben, S. 131 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufnahme ==&lt;br /&gt;
Der Calig Verlag München veröffentlichte 1986 eine Aufnahme des Niedersächsischen Kammerorchesters und der Capella Agostino Steffani unter der Leitung von [[Lajos Rovátkay]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fonoteca.cab.unipd.it/mostra_allegato_varianti?AN_fonoteca=dafne:1151494886 Detailinformationen zur Einspielung von 1986].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Candace Marles: &amp;#039;&amp;#039;Opera as Instrumentum regni. Agostino Steffani’s „Enrico Leone“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Opera Quarterly&amp;#039;&amp;#039;, 1994; Nr. 11, S. 43–78&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Enrico Leone (Steffani)}}&lt;br /&gt;
* [https://opac.lbs-braunschweig.gbv.de/DB=2/XMLPRS=N/PPN?PPN=330500155 Libretto (italienisch), 1689. Digitalisat] der [[Herzog August Bibliothek|Wolfenbütteler Digitalen Bibliothek]]&lt;br /&gt;
* [http://www.librettidopera.it/henrico/henrico.html Werkinformationen und Libretto auf &amp;#039;&amp;#039;librettidopera.it&amp;#039;&amp;#039;] (italienisch)&lt;br /&gt;
* {{Corago|o|7A00307036|Agostino Steffani|Enrico Leone}}&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Steffani_Agostino/Oper/EnricoLeone/index.html Detaillierte Angaben zur Oper auf &amp;#039;&amp;#039;klassika.info&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.mauriziovaramo.it/Articoli/Enrico%20Leone%20-%20recensione.pdf Zeitungsartikel zur Aufführung auf dem Braunschweiger Burgplatz im Jahre 1995] (PDF; 129&amp;amp;nbsp;kB) und [http://www.mauriziovaramo.it/EnricoLeoneING.htm Szenenfotos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=300153058|LCCN=n2013041084|VIAF=194734044}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operntitel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oper von Agostino Steffani]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oper in italienischer Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oper aus dem 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik 1689]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinrich der Löwe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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