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	<title>Enoch Zander - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:46:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Enoch_Zander&amp;diff=1498077&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carrot account: /* Leben */ Immer noch; vermutlich die meistverwendete Beutenform in D.</title>
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		<updated>2024-08-11T19:57:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Immer noch; vermutlich die meistverwendete Beutenform in D.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enoch Detlef Hartwig Zander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juni]] [[1873]] in [[Zirzow]]; † [[15. Juni]] [[1957]] in [[Erlangen]]) war ein deutscher [[Zoologe]], [[Imker]] und [[Bienen|Bienenkundler]]. Durch ihn erlangte die wissenschaftliche Erforschung der [[Honigbiene]] in Deutschland Weltgeltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Enoch Zander wurde als Sohn des namensgleichen Landwirtes und Gutspächters von Zirzow bei [[Neubrandenburg]], Enoch Zander (* 1847), geboren und verbrachte seine Kindheit in [[Torgelow am See|Schmachthagen]] und ab 1883 in [[Waren (Müritz)]], wo er 1893 am [[Richard-Wossidlo-Gymnasium (Waren)|Städtischen Gymnasium]] sein Abitur ablegte. 1893 begann er an der [[Universität Erlangen]] ein Studium der Botanik, wechselte aber bald zur Zoologie. 1895 setzte er sein Studium an der [[Universität Kiel]] fort, 1895/96 an der [[Universität Rostock]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200005224 Immatrikulation von Enoch Zander] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1896 wurde er in Erlangen [[promoviert]] und als Assistent am Zoologischen Institut angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 hielt er sich zu Studien an der von [[Felix Anton Dohrn]] eingerichteten „[[Zoologische Station Neapel|Zoologischen Station]]“ in [[Neapel]] auf. 1903 nahm er eine Stelle als Assistent am Institut für internationale Meeresforschung an der Universität Kiel an. Dort habilitierte er sich als [[Privatdozent]] der Zoologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ihn auch die Meeresbiologie interessierte, wandte er sich den noch wenig erforschten Bienen zu. 1907 wurde er wissenschaftlicher Leiter der neugegründeten [[Bayerische Landesanstalt für Bienenzucht|Königlichen Anstalt für Bienenzucht]] in [[Erlangen]]. 1909 erhielt er eine außerordentliche Professur an der Universität Erlangen und 1910 wurde er Direktor der Anstalt. 1927 trat er die Nachfolge von Albert Fleischmann als ordentlicher Professor und Gesamtleiter der, seit 1918 umbenannten, Staatlichen Anstalt für Bienenzucht an. 1935 wurde Zander in die [[Leopoldina]] gewählt. 1937 wurde er pensioniert. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] übernahm er 1942 erneut einen Lehrstuhl, seine endgültige Pensionierung erfolgte im August 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enoch Zander verfasste etwa 500 Schriften zur Bienenkunde. Er konstruierte zusammen mit dem Imker Johann Merz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.imkerverein-erlangen.de/geschichte/geschichte13.htm |wayback=20120609001712 |text=Hinweise auf wichtige Ereignisse im Erlanger Vereinsleben |archiv-bot=2023-04-22 09:00:44 InternetArchiveBot }} bei &amp;#039;&amp;#039;imkerverein-erlangen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Zanderbeute]]&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Neumann: &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=Das Zander-Magazin |url=http://www.magazinimker.de/kompatiblebeuten/zanderbeutensystem/zanderbeutensystem.html |wayback=20120427225936 }}&amp;#039;&amp;#039;, magazinimker.de, Zugriff am 18. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eine [[Magazinbeute]], die in Deutschland eine große Verbreitung erfahren hat. Wesentliche Beiträge leistete er zur Geschlechtsbestimmung der Bienen sowie zur Erforschung und Bekämpfung von Bienenkrankheiten. So entdeckte er 1909 den Erreger der [[Nosemose|Nosema]], einer bis dahin nicht bestimmbaren Darmkrankheit der [[Honigbiene]], nach ihm als &amp;#039;&amp;#039;[[Nosema apis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Zander}} bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=1907 - 2007: 100 Jahre Bienenforschung in Bayern |url=http://www.lwg.bayern.de/bienen/ueber_uns/27944/index.php |wayback=20080621073535 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entwickelte ein beispielgebendes Verfahren zur [[Bienenkönigin|Weisel]]zucht und führte die Königinnenzucht in Deutschland ein. Enoch Zander befasste sich als Erster mit der Bestimmung der Herkunft von [[Honig]] mit Hilfe der [[Palynologie|Pollenanalyse]]. Dazu dehnte er seine Forschungen auf die [[Bienentrachtpflanze|Bienenweide]] aus und untersuchte auch die [[Waldtracht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;JPS57&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 70. Geburtstages wurde er 1943 mit der [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Forschungen und Fortschritte|TitelErg=Personalnachrichten. Auszeichnungen|Herausgeber=Nachrichtenblatt der Deutschen Wissenschaft und Technik, Organ des Reichsforschungsrates|Jahr=1943|Band=19, 23/24|Seiten=252}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später erhielt er das [[Bundesverdienstkreuz]]. Im Oktober 1952 wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für angewandte Entomologie gewählt.  Der Deutsche Imkerbund ehrte ihn mit der Ernennung zum &amp;#039;&amp;#039;Ehrenimkermeister&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JPS57&amp;quot;&amp;gt;[http://link.springer.com/10.1007%2FBF02290007?from=SL Journal of Pest Science], Oktober 1957, S. 177&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enoch Zander war seit 1913 mit Elisabetha Jacob († 1946) verheiratet.&lt;br /&gt;
Auf eigenen Wunsch wurde er am 5. Juli 1957 in Waren (Müritz) beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 stiftete der Landesverband Bayrischer Imker ihm zu Ehren die Medaille „Für besondere Verdienste“ (&amp;#039;&amp;#039;Zander-Medaille&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Bienenkunde in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; 7 Bände. E. Ulmer, Stuttgart 1910–1930;&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Faulbrut und ihre Bekämpfung.&amp;#039;&amp;#039; 1910;&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Krankheiten und Schädlinge der erwachsenen Bienen.&amp;#039;&amp;#039; 1911;&lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Der Bau der Biene.&amp;#039;&amp;#039; 1911;&lt;br /&gt;
** Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben der Biene.&amp;#039;&amp;#039; 1913;&lt;br /&gt;
** Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Die Zucht der Biene.&amp;#039;&amp;#039; 1920;&lt;br /&gt;
** Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Der Honig. Sein Wesen, Werden und Wert, sowie die Grundzüge seiner Untersuchung. Für Forscher, Imker und Verbraucher.&amp;#039;&amp;#039; 1927;&lt;br /&gt;
** Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Die Bienenweide. Ihre heutige Verfassung und die Möglichkeiten ihrer Verbesserung.&amp;#039;&amp;#039; 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wunder des Meeres&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Bücherei der Volkshochschule.&amp;#039;&amp;#039; 19, {{ZDB|537364-5}}). Velhagen &amp;amp; Klasing, Bielefeld 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Herkunftsbestimmung bei Honig.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände. 1935–1951;&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Pollengestaltung und Herkunftsbestimmung bei Honig. Mit besonderer Berücksichtigung des deutschen Trachtgebietes.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Reichsfachgruppe Imker e.V., Berlin 1935;&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Pollengestaltung und Herkunftsbestimmung bei Honig. Mit besonderer Berücksichtigung des deutschen Trachtgebietes.&amp;#039;&amp;#039; (Fortsetzung und Schluß). Liedloff, Loth &amp;amp; Michaelis, Leipzig 1937; &lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Pollengestaltung und Herkunftsbestimmung bei Honig. Mit besonderer Berücksichtigung eines über 3000 Jahre alten ägyptischen Honigs.&amp;#039;&amp;#039; Liedloff, Loth &amp;amp; Michaelis, Leipzig 1937;&lt;br /&gt;
** Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Herkunftsbestimmung bei Waldhonigen. Mit besonderer Berücksichtigung der heimischen Waldgebiete nebst einem Anhangskapitel über echte Verunreinigungen von Honig jeglicher Art.&amp;#039;&amp;#039; Ehrenwirth, München 1949;&lt;br /&gt;
** Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Letzte Nachträge zur Pollengestaltung und Herkunftsbestimmung bei Blütenhonig.&amp;#039;&amp;#039; Liedloff, Loth &amp;amp; Michaelis, Leipzig 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bienenkunde im Obstbau&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und Fortschritte im Garten- und Weinbau.&amp;#039;&amp;#039; 20, {{ZDB|820044-0}}). E. Ulmer, Stuttgart 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Zander, Enoch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Grete Grewolls]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern? Ein Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 1995, ISBN 3-86108-282-9, S. 480.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118808273}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|235852902}}&lt;br /&gt;
*[http://www.persoenlichkeiten-mv.de/projekte-online/PS_MV/p_waren/ Enoch Zander] bei &amp;#039;&amp;#039;persoenlichkeiten-mv.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[http://www.kulturportal-mv.de/index.phtml?showdata-187&amp;amp;Instanz=544&amp;amp;Datensatz=19&amp;amp;SpecialTop=184 Enoch Detlef Hartwig Zander] bei &amp;#039;&amp;#039;Kulturportal-MV.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118808273|LCCN=n89622866|VIAF=121145857814923020244}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zander, Enoch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Imker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meeresbiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zander, Enoch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zander, Enoch Detlef Hartwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoologe, Imker und Bienenkundler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zirzow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juni 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erlangen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
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